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Psychologie (Subject) / Forschungsmethoden der Psychologie/Sozialwissenschaflter (Lesson)
Einführung der quantitatven Forschungsmethodenterminologie
This lesson was created by Tanja_R.
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- elektrodermische Aktivität Schon Aktivitäten an der Grenze zwischen Körper und Außenwelt, also an der Haut, werden oft als Indikatoren für psychische Zustände verwendet. Das betreffende Biosignal ist die sog. elektordermale Aktivität. -> wird über die Schweißdrüsen vermittelt kann als Indikator für psychische Zustände und Prozesse interpretiert werden meistuntersuchte Parameter ist die Hautleitfähigkeit wird erhoben zumeist an der nichtdominanten Hand einer VPn, bei Herstellung einer Stromspannung von 0,5 Volt und in Mikro-Simens angegeben. Anwendungsfelder: klassischerweise mit emotionalen Zuständen wie etwa Angst; z.B.Diagnose und Therapie PTSD in der Forschung: Indikator als Orientierungsreaktionen (Habituation) an wiederholt dargebotenen Stimuli Erforschung komplexer kognitiver Prozesse
- Hautleitfähigkeit-Differenzierung tonische Hautleitfähigkeit (skin conducatance level), welche das Niveau der Aktivität angibt reaktive Hautleitfähgkeit (skin conductance response), welche bei der Reaktion auf bestimmte Stimuli erhoben wird
- EMG-Elektromyogramm registriert Aktionspotenziale der Muskelzellen diese sollen dienen als: Indikatoren für Anspannung vs. Entspannung und emotionale Prozesse untersucht werden insbesondere Aktivität Gesichtsmuskel Muskel Corrugator supercilii (Zusammenziehen Augenbrauen, Stirnrunzeln) Muskel Zygomaticus major (Anheben der Mundwikel beim Lächeln verantwortlich) Anwendungsgebiet: therapeutisch-klinisch: Verspannungen der Nackenmuskulatur-> Kopfschmerzen
- Muskel Corrugator supercilii Zusammenziehen der Augenbrauen Stirnrunzeln
- Muskel Zygomaticus major Muskel, welcher verantwortlich ist beim Anheben der Mundwinkel beim Lächeln
- EOG-Elektrookulogramm-Eyetracker gibt primär Auskunft darüber, wohin Personen wie lange blicken Rückschlüsse auf Aufmerksamkeit grichtete Zuwendung kognitiver Ressourcen Eyetracker: nutzt keine elektrischen Biosignale, sondern arbeitet auf optischem Weg mithilfe von hoch auflüsenden Kameras Blickrichtung & Blickbewegung (Fixation/Sakkaden) Lidschlagfrequenz (Startle-Reflex) Pupillendurchmesser
- der Indikator Pupillendurchmesser bei der Messung des elektr. Biosignals Augenaktivität wirt gesteuert vom paarympathiscen Teil des autonomen Nervensystems kann Auskunft geben über: emotionale Zustände als Indikator für die Informationsverarbeitung einer Aufgabe: mit folgender Aufgabenstellung: Informationen sollen im Kurzzeitgedächtnis behalten werden (Aktivierung, Art und Ausmaß d. Infoverarbeitung) Darbietung des Testmaterials: Pupillenerweiterung Wiedergabe des Materials: Zusammenziehen der Pupille Je schwieriger die Gedächtnisaufgabe (Belastung der Verarbeitungsressourcen, desto größer das Ausmaß der Änderungen zwischen Pupillenerweiterung und Zusammenziehen d. Pup.
- EEG- Elektrokardiogramm Aktivitäten des Herz-Kreislauf-Systems (kardiovaskuläre Aktivität) durch elektrische Ströme, die durch die Herzmuskulatur erzeugt werden, wird auf die Herztätigkeit geschlossen Artefakte: Bewgung/Aktivitäten anderer Muskeln sind zu berücksichtigen Relevante Parameter: Herzrate (HR) Herzratenvariabilität (HRV) potentielle Schlussfolgerungen: Stress, Emotionen und depressiven Zustände Verringerung der Herzrate sowie Blutdruck kann bspw. mit Prozessen der selektiven Aufmerksamkeit bei gezielter Entdeckung externer Stimuli
- endokrines System Hormonsystem dient der koordinierten Steuerung der Aktivität verschiedener Organe Indikatorenfunktion der Hormone in der Psy.: klassischerweise für Stressreaktionen oft verwendeter biologischer Indikator für das Ausmaß von Stress, das ein Organismus erlebt (Kortisolanteil) Freisetzung des Hormons Adrenalin, als Indikator von durch Anstrenung erzeugtem Stress Indikatoren des Immunsystems: Antikörper bzw. immunaktive Zellen, (die im Blut nachgewiesen werden) Immunglobulin, (das im Speichel enthalten ist) dienen als Indikatoren für Anspannung, Stress und psychosomatischer Gesamtzustand-> Erschöpfung
- Methoden zur Registrierung des Biosignals Aktivität des zentralen Nervensystems Verfahren zur Aufzeichnung von elektrischen Potenzialen (EEG-Elektroenzephalogramm) Verfahren zur Registreierung von Magnetfeldern (MEG-Magnetenzephalogramm) bildgebende Verfahren
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- EEG-Elektroenzephalogramm Grundlage der Aktivität des Gehirns: elektrochemische Prozesse daraus resultierende Potenziale an den Membranen der Nervenzellen Aufzeichnung elektrischer Potenziale, die durch elektro-chemische Aktivität von Gerhinrneuronen entstehen Funktionsweise: fängt die elektrischen Potenziale von Neuronen, hauptsächlich die, des Kortex, an der Schädeloberfläche per Elektroden auf formale Rückschlussebene: ganze Neuronenverbände Messapparatur: Elektroden des EEG werden mit einer Haftsubstand an der Schädeloberfläche befestig Positionierung der Elektrod. folgt oft einem international anerkannten Standard( 10/20-System) oft Hauben/Kappen mit eingelassenen Elektroden-> gleichermaßen enger Kontakt mit Schädeloberfläche neutrale Referanzelektrode: angebracht an einem Ohrläppchen, hinter dem Ohr erhebliches verstärken der Signale unabdingar
- Definition-Spontanaktivität Bei der Spontanaktivität handelt es sich um ständig auftretende rhythmische Potenzialänderungen mit einer Frequenz von 0,5 bis maximal 100 Hz und Amplituden von 1 bis 100 Mikrovolt.
- Definition-evozierte Potenziale Bei evozierten (hervorgerufene) Potenzialen handelt es sich um, kurzzeitige (weniger als 1 Sekunde andauernde) Reaktionen auf innere oder äußere Reize die einen komplexen Verlauf mit interpretierbaren Höhen und Tiefpunkten aufweisen
- weiterführende Erläuterung-Evozierte Potenziale engl. event related potentials sensorisch evozierte Potenziale: zeigen sich etwa unmittelbar nach der Wahrnehmung eines Sinnesreizes motoische evozierte Potenziale unmittelbar vor der Ausführung einer Bewegung endogen evozierte Potenziale: ohne dass beobachtbarer Reiz oder beobachtbares Verhalten stattfindet (etwa: mentales Beschäftigen, mit für einen bedeutsamen Inhalten oder Informationen psychol. Relevanz: lokale Maxima lokale Minima Analyseparameter hier: Amplitude (zumeist zwischen Baseline -Wert eines Maximums/Minimums) Zeitpunkt bzw. Latenz (der zeitl. Abstand nach der Verarbeitung eines Reizes)
- MEG-Magnetenzephalografie Ergbnis einer MEG-> Namensbezeichnung: Magnetenzephalogramm MEG soll minimale Magnetfelder erfassen, die durch neuronal bedingte elektrische Potenzialschwankungen verursacht sind. elektr. Potenziale, (Bewegungen elektrischer Ladungen) die bei neuronaler Aktivität auftreten, erzeugen schwache Magnetfelder; technisch aufwendige Methode um Erfassung der Signale zu ermöglichen, müssen außerordentlich sensible Detektoren verwendet werden Artefakte: Störungen durch andere Magnetfelder; anderweitige genau kontrollieren technische Apparatur: eine Haube, mit zumeist mehr als 100 Detektoren bestückt benötigte Empfindlichkeit: Einsatz von Supraleitung, welche widerum Kühlung auf Temperaturen erfordert, weit unter dem Gefrierpunkt hohe zeitl. und räumliche Auflösung MEG vs. EEG: liefert Daten, die eine präzise dreidimensionale Verortung von Aktivitäten erlauben; Art der Ableitung des Aktivitätspotenzials v. Neuronen: Sensoren werden in eine Position in etwa 1 cm Abstand zur Schädeloberfläche gebracht Störeffekte durch elektrodermische Potenziale ausgeschlossen Spannbreite der Erfassbarkeit neuronaler Aktivität: wie bei EEG beide Hauptklassen neuronaler Aktivität: Spontanaktivität; evozierte Potenziale klinischer Einsatz: vor Operationen zur genauen Lokalisierung des Sprachzentrums eines Patienten neurokognitionspsychologischer Einsatz: Zur Untersuchung etwa der Verarbeitung von Sinnesreizen oder Aufmerksamkeits- und Gedächtnisprozesse
- weiterführende formale Gliederung Bildgebende Verfahren Radiologische Verfahren: Computertomografie (CT: Vefahren mit Röntgenstrahlung) Positronenemissionstomografie (PET) und Single-Photon-Emissions-Computertomografie (Verf. mit Röntgenstrahlung SPECT) Magnetresonazverfahren: Magnetresonaztomografie (MRT) engl. magnetic resonance imaging (MRI) funktionelle Magnetresonaztomografie (fMRT)