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Biologie (Subject) / Fragen Rübsam (Lesson)
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- 1. Nennen Sie Eigenschaften, die ein Tier als Deuterostomier kennzeichnen. Radiärfurchung Entomesoderm aus Aussackungen des Urdarms Coelom entsteht durch Fusion enterocoeler Aussackungen Anus entsteht aus Urmund Mundöffnung ist Neubildung
- 2. Nennen Sie mindestens 5 Merkmale, die charakteristisch für die Stachelhäuter (Echinodermata) sind biphasischer Lebenszyklus (bilateralsymmetrische Larve-> radiärsymmetrischer Adultus) Fehlen eines Kopfes jeder Arm mit Ambulacralrinne mit Röhrenfüßchen Oralseite dem Substrat zugewandt Wassergefäßsystem zur Lokomotion
- 3. Seesterne sind i.d.R. radiärsymmetrische Tiere, gehören aber (anders als z.B. die ebenfalls radiärsymmetrischen Cnidara) zu den Bilateria. Erörtern Sie, weshalb diese systematische Einordnung dennoch korrekt ist. Larve ist bilateralsymmetrisch, Adultus radiär
- 4. Welche Charakteristika belegen die phylogenetische Verwandtschaft von: a. Hemichordaten und Chordaten? beide haben Kiemendarm
- 4. Welche Charakteristika belegen die phylogenetische Verwandtschaft von: b. Echinodermaten und Hemichordaten? von einfach gebautem, sessilen Filtrieren mit pelagischer Larve abgeleitet
- 4. Welche Charakteristika belegen die phylogenetische Verwandtschaft von: c. Echinodermaten und Chordaten? stammen von ursprünglichem Deuetrostomier ab
- 5 a. Die rezenten Echinodermaten werden in 5 Taxa („Klassen“) gegliedert. Benennen Sie diese mit ihren wissenschaftlichen Namen. b. Welche Gruppe wird als basalste rezente Echinodermatenklasse angesehen? Nennen Sie mindestens 2 Merkmale, die diese Ursprünglichkeit belegen. a) Crinoidea, Asteroidea, Ophiuroidea, Echinoidea, Holothuroidea b)Crinoidea Partikelfiltrierer Wassergefäßsystem ohne Lokomotionsfunktion, stattdessen nutritive Fkt
- 6. Spiralige Kothäufchen sind oft in hoher Dichte auf der Oberfläche des Wattbodens zu finden. Verursacher sind potentiell zwei verschiedene „Würmer“, die grundsätzlich verschiedenen Tiergruppen angehören. Um welche „Würmer“ handelt es sich? Welcher Gruppe gehören sie jeweils an? Nennen Sie mindestens 5 Merkmale, mit deren Hilfe Sie die Tiere eindeutig zuordnen können. Eichelwürmer -> Enteropneusta mikrophage, innere Filtrierer hemisessil leben in schleimausgekleideten Wohnröhren Kiemendarm Proboscis ("Eichel")
- 7. Was versteht man unter einem Kiemendarm? Beschreiben Sie Aufbau und Funktionsweise des Kiemendarms in seiner ursprünglichen Form und nennen Sie mindestens 3 Tiergruppen, bei denen er zu finden ist. Kiemendarm: Wand des Pharynx von cilienbesetzten Spalten durchbrochen dient Nahrungsfiltration Kiemenfunktion bei Fischen unter Vertebraten Tiergruppen: Enteropneusta Pterobranchia Echinodermata
- 8. Welche wirbellosen, rezenten Chordatengruppen kennen Sie? Erörtern Sie, inwieweit diese jeweils als „Vorläuferkonstruktion“ für unsere heute lebenden Wirbeltiere angesehen werden können Tunicata Myxonoida (Schleimaale)-> Wirbelkörper embryonal angelegt! haben Chorda dorsalis-> bindegewebige Stützstruktur-> Vorläufer Wirbelsäule
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- 9 a. Nennen Sie 5 charakteristische Chordaten-Merkmale. b. Überprüfen Sie, ob es sich bei allen unter a. genannten Merkmalen um Synapomorphien der Chordaten handelt (ja/nein). Chorda dorsalis-> JA dorsales Neuralrohr-> JA muskulöser, post-analer Schwanz-> JA Kiemendarm mit Kiemenspalten-> NEIN Endostyl bzw. Schilddrüse-> JA
- 10. Begründen Sie kurz, weshalb die Tunikaten eindeutig den Chordaten zugehören. pelagische Larven besitzen alle typischen Chordatenmerkmale
- 12. Beschreiben Sie knapp die äußere Morphologie und die Lebensweise des Lanzettfischchens (Branchiostoma lanceolatum). wenige cm lang leben in warmen bis mäßig warmen Meeren hemisessil-> leben weitgehend eingegraben in Sand innere Strudler 5 typischen Chordatenmerkmale Körper beidseitig zugespitzt-> Kopf fehlt
- 13 a. Was versteht man unter einer Präadaptation (Definition)? b. Nennen Sie Beispiele für Präadaptationen und begründen Sie jeweils Ihre Wahl. =Merkmale, die bereits vor Eintritt eines Selektionsdrucks vorhanden sind. Selektionsvorteil erst durch geänderte Umweltbedingungen zB Präadaptionen für Landgang beinartige Extremitäten innere Nasenöffnungen, die Luftatmen durch Nase ermöglichen Lungen
- 14. Welche „Schlüsselinnovationen“ kennzeichnen die Vertebraten? Nennen Sie diese und begründen Sie kurz ihren jeweiligen adaptiven Wert. Cephalisation-> gut ausgebildeter Kopf + hochdifferenzierte Sinnesorgane Gehirnbildung Neurocranium-> schützende Kapsel um Hirn Schädelbildung-> Dermatocranium + Viscerocranium knorpeliges Bindegewebe-> Voraussetzung für Schädelbildung
- 16. Die Teleostei (Knochenfische i.e.S.) stellen die artenreichste Gruppe der rezenten Vertebraten dar. Nennen Sie mögliche Gründe für diesen evolutiven „Erfolg“. weniger energieaufwändige Fortbewegung als an Land weniger Fressfeinde? weiter entwickelt als andere Meeresbewohner? sexuellen Selektion?
- 17. In welchen anatomischen Merkmalen unterscheiden sich die Knorpelfische (Chondrichthyes) von den Teleostei? Erläutern Sie diese jeweils knapp. Knorpelfische: Septalkiemen; Knochenfische: Kiemen in Kiemenkammer
- 18. Neunaugen haben einen Aal-ähnlichen Habitus. Nennen Sie Charakteristika der inneren und äußeren Anatomie sowie der Entwicklung, in denen sich Neunaugen eindeutig von Aalen unterscheiden. Aale: ausschließlich marin seitliche Poren als Kiemenöffnungen, nicht Atrien Schleimbeutel mit Öffnungen in lateraler Rumpfwand (Schleim dient Feindabwehr) Aasfresser + Räuber-> Hornhaken
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