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MWU15 (Subject) / Prfg (Lesson)
Unternehmensrechnung und Controlling
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- Welche Grenzen gibt es in Bezug auf Soll bzw. Ist Besteuerung? Soll Besteuerung der USt gilt für alle, die gem. § 180 UGB bilanzieren müssen Umsatzgrenze > 700.000 oder KapGes bzw. GmbH & Co KG (ausgenommen freie Berufe, diese bleiben immer auf Ist Besteuerung) Die Wirkung der Umsatzgrenze > 700.000 tritt im zweitfolgenden Jahr ein, wenn der Umsatz zwei Jahre hintereinander diese Grenze überschritten hat (zB Jahr 1 Umsatz 600.000, Jahr 2 Umsatz 800.000, Jahr 3 Umsatz 800.000 -> Auswirkung auf Jahr 5! Wechsel von E/A und Ist auf Bilanz und Soll) Umsatzgrenze > 1 Mio löst Wechsel von Ist auf Soll bereits im Folgejahr aus! Unterschreiten von Umsatzgrenze 700.000 über zwei Jahre, Wechsel von Soll auf Ist im Folgejahr Optierung von Ist auf Soll für alle freiwilligen Bilanzierer möglich, aber meist kein Vorteil
- Wer fällt unter die Ist-Besteuerung? Freie Berufe IMMER (auch wenn sie GmbH gründen) LuF & Gewerbe, wenn nicht buchführungspflichtig gem. § 189 UGB (E/A - Rechner) Versorgungsunternehmer Vermietung bis 110.000 Umsatz/Jahr
- Wann entsteht die Steuerschuld bei Soll Besteuerung? Grundsätzlich im Monat der Lieferung. Wird die Rechnung jedoch verspätet ausgestellt, dann im Folgemonat der Lieferung. Wurde keine Rechnung ausgestellt auch im Folgemonat der Lieferung, da die Ausstellung der Rechnung jederzeit noch nachgeholt werden kann.
- Wann entsteht die Steuerschuld bei der Ist Besteuerung? Basis ist der Zeitpunkt der Zahlung Die Steuerschuld entsteht im gleichen Kalendermonat der Zahlung
- Wann ist die USt an das FA abzuführen? Am 15. des zweitfolgenden Monats ab Entstehung der Steuerschuld.
- Wann entsteht die Steuerschuld bei einer Soll-Besteuerung im Falle einer Vorauszahlung/Anzahlung? Basis ist die Zahlung Die Steuerschuld entsteht im gleichen Kalendermonat wie die Zahlung Wird auch als "Mindest-Istbesteuerung" bezeichnet
- Dreiecksgeschäft 3 unterschiedliche EU Staaten involviert - der Mittlere ist von Erwerbsteuer & USt befreit bewegte Lieferung: dort wo Rechnung und Transport zusammenfällt. Steuerfreie IGL möglich ruhende Lieferung: dort wo übrige Rechnung. Keine Steuerbefreiung möglich. RevCh wegen Dreiecksgeschäft -> Übergang der Steuerschuld an Empfänger (zwingend Hinweis auf Rechnung -> Dreiecksgeschäft & RevCh!!!)
- Redepflicht Gem. § 273 UGB Schreiben an gesetzlichen Vertreter & AR , wenn Bestandsgefährdung (going concern) Verstöße gegen Gesetz iZm Rechnungslegung/Satzung durch Organe od MA Mängel beim IKS iZm Rechnungslegung negative URG Kennzahlen (Eigenmittelquote <8%, fikt Schuldentilgungdauer > 15 J) Bsp: Mgr. GmbH ohne AR. GF ist nicht Gesellschafter. Dieser GF unterschlägt. Was macht Prüfer? Redepflicht dem GF gegenüber ausüben, haha. Muss Gesellschafter informieren, dass ich die Redepflicht ausgeübt habe. Nicht mehr. Gilt von Auftragsannahme bis Prüfungsbericht
- Derivate Abhängig von einem Basiswert/Underlying wie zB Zins, Index, Rohstoff bedingtes/asymmetrisches Termingeschäft: Mindestens einer der Vertragspartner hat ein Wahlrecht, ob er leisten möchte, oder nicht unbedingtes/symmetrisches Termingeschäft: Ich muss leisten
- Futures Underlying = urspr. landwirtschaftl. Güter, jetzt auch Energie, Landwirtschaft bzw. Edel- und Industriemetalle, WP, Indizes, Zinsen. Ziel: Absicherung, an Börse gehandelt
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- Forwards Unbedingtes/Symmetrisches Termingeschäft Ziel: physische Lieferung wird nicht an der Börse gehandelt, man kennt seinen Gegenüber
- Optionen bedingtes Termingeschäft Vertragspartner hat ein Wahlrecht Basiswerte sind Aktien, Anleihen, Zinsen,. Long=Kaufe Recht Short=Muss underlying liefern können Put=Verkaufsoption Call=Kaufoption
- Swaps frei definierbares Termingeschäft Austausch von Zahlungsford u -verb. Formen: Zinsswap - tausche Zinsverb Währungsswap - tausche Währungen Zins- und Währungsswap - Kombination aus beiden
- Folgebewertung von Beteiligungen nach UGB (mit Exkurs strl) Jährliche Überprüfung, was FAV (dauerndes Dienen) & was FUV ist! Bei Beteiligung nur a.o.Afa! Bilanz Aktivseite WERTMINDERUNG FAV: URL Gemildertes Niederstwertprinzip- Abschr. bei vorübergehender Wertminderung möglich, bei Unterlassung ist Anhangsangabe nötig (Stetigkeit!)- Abschr. bei dauerhafter Wertminderung zwingend STRL WahlrechtWahlrecht bei Wertminderung: Abschr. auf niedrigeren Teilwert →jedoch Maßgeblichkeit FUV: Strenges Niederstwertprinzip- Abschr. zwingend WERTANSTIEG FAV: URL Zuschreibungsgebot bis zum AW gem. § 208(1) UGB STRL Zuschreibungsgebot bis zum AW, § 6 Z 13 EStG folgt dem UGB FUV: URL Zuschreibungsgebot bis zum AW gem § 208 (1) UGB STRL keine Zuschreibung vorgesehen
- Bilanzierung von Beteiligungen - Allgemeines & Erstansatz lt. UGB Werden gem. § 224 UGB auf der Aktivseite der Bilanz als Finanzanlagevermögen, wenn sie dazu bestimmt sind dem eigenen Geschäftsbetrieb dauerhaft zu dienen. Ansonsten FUV Es wird eine Beteiligung ab 20% Anteil am Kapital vermutet gem. § 189a UGB Eine Beteiligung an einer PersGes als unbeschränkt haftender Geseter gilt stets als Beteiligung Berechnung der Anteile gem. § 244 (4) und (5) UGB: Abzuziehen sind Rechte, die von anderen Personen gehalten werden oder Teile die als Sicherheit gehalten werden, sofern diese Rechte nach Weisung des Sicherungsgebers oder, wenn ein Kreditinstitut die Anteile als Sicherheit für eine Kreditgewährung hält, im Interesse des Sicherungsgebers ausgeübt werden. Erstmaliger Ansatz mit Buchwerten gem. § 264 UGB Der Unterschiedsbetrag zum anteiligen EK ist in der Bilanz oder Anhang gesondert auszuweisen
- Bewertung von Beteiligungen nach UGB KapGes vs. PersGes KapGes AK (inkl. Notarkosten, Maklerkosten,...) oder niedrigerer beizulegender Wert Wie ermittle ich den beizulegenden Wert? Mit anerkannten Bewertungsmethoden: Keine Veräußerungsabsicht: subjektiver Unternehmenswert unter Beachtung meiner Präferenzen als Unternehmen (Management, konkrete Synergieeffekte, die beim Unt selbst oder bei dessen Töchtern wirken, going concern,...): Diskontieren der finanziellen Überschüsse & nicht betriebsnotw. Verm. zum Zeitwert (strl. Folgen beachten). Einbeziehung von Strukturverändernden Maßnahmen nur, wenn diese zum Abschlussstichtag bereits fix sind! Dokumentation! Veräußerungsabsicht: objektiver Unternehmenswert (Stand alone Bewertung, keine Synergieeffekte oder zukünftige Entscheidungen) ODER Kaufangebot Untergrenze: Liquidationswert = Spezialfall des subjektiven Unternehmenswerts. Anteilige Zerschlagungswerte der Vermögensgegenstände abzügl. den Schulden der Beteiligunsges. Näherungswert kann BW des EK der Beteiligung sein. PersGes jeder Anteil als vollhaftender Geseter einer PersGes, wenn Komm. dann greift § 189a Z2 Anschaffungskostenverfahren: Bewertung zu AW wie bei KapGes wenn dauernder Wertverlust: auf niedrigeren beizulegenden Wert abschreiben wenn Gewinnzufluss, dann berührt das Anteil nicht, sondern wird über Beteiligungserträge als Forderung gebucht (sofern Einlage bereits voll geleistet)
- Welche Verfahren gibt es zur Unternehmensbewertung iZm Folgebewertung Beteiligungen? Diskontierungsverfahren Marktpreisorientiertes Verfahren (Multiplikatorverfahren)
- Diskontierungsverfahren? ( Unternehmensbewertung iZm Folgebewertung Beteiligungen) Barwert der finanziellen Überschüsse bei Unternehmensfortführung+ Veräußerung nicht betriebsnotwendigen Vermögens Zinssatz zum Diskontieren:muss risikoadäquaten Renditeforderungen der Kapitalgeber entsprechen = Basiszinssatz + Risikoaufschlag (Investition in Unt ist riskanter als WP) Beachtung der Insolvenzwahrscheinlichkeit schlägt sich im Zinssatz nieder. Arten von Diskontierungsverfahren: Ertragswertverfahren Discounted-Cash-Flow Verfahren Plausibilisierung des Ergebnisses durch zB Multiplikatorverfahren oder Börsenkurse formelle Plausibilisierung: Planungsprozess, rechnerische & methodische Richtigkeit materielle Plausibilisierung: kritische Überprüfung der zu Grunde liegenden Annahmen
- Unternehmensbewertung - Multiplikatorverfahren (Unternehmensbewertung iZm Folgebertung Beteiligungen) = marktpreis-orientiertes Verfahren & Praxislösung EBIT (meistens!) EBITDA, Umsatz oder Jahresüberschuss wird mit Multiplikator auf Unternehmenswert als potentiellen Marktpreis umgerechnet. Der Multiplikator errechnet sich aus der Marktkapitalisierung vergleichbarer börsennotierter Unt. (Börsenmultiplikatoren) Transaktionspreisen für vergleichbare Unternehmen (Transaktionsmultiplikatoren)-> zu welchem Wert wurden andere Unternehmen verkauft? Diese setzt man mit Hilfe der Daten aus dem Jahresabschluss ins Verhältnis zum eigenen Unternehmen Erfahrungssätzen, bei kleinen Unternehmen Wenn nicht möglich → Branchen-Multiplikator Bsp: EBIT von 10 und Kaufpreis von 100 -> Multiple 10Eigenes Unt hat EBIT von 12 -> Unt Wert von 120
- Url Besonderheit bei GmbH & Co KG? EK Aufstellung gem. AFRAC. Warum? Keine Ausreichende Info bei Befolgung des § 224 (3) UGB (Gliederung der Bilanz) § 222 (2) UGB: Der JA hat ein möglichst getreues Bild der V, F& E.Lage des Unternehmens zu vermitteln! § 195 UGB Beim Inhalt der Bilanz ist das EK auszuweisen und aufzugliedern! Gläubigerschutz nötig aufgrund verschiedener Rechtsstellung von Kompl/Komm EK Gliederung nach AFRAC: Kommplementärkapital Vereinbarte Einlagen Abzüglich nicht eingeforderte ausstehende Einlagen/genehmigte Entnahmen Verlustanteile aus Vorjahren Kommanditkapital Bedungene Einlage Abzüglich nicht eingeforderte ausstehende Einlagen/genehmigte Entnahmen Verlustanteile aus Vorjahren KapitalrücklagenGewinnrücklagenDen Gesetern zuzurechnender Gewinn/Verlust (davon Gewinnvortrag)
- Gearing und Leverage Gearing/Verschuldungsgrad FK: EK sollte nicht über 200% liegen Nettoverschuldungsgrad/Leverage Nettoverschuldung : bereinigtes EK Nettoverschuldung = (verzinsliches FK - liquide Mittel) x 100
- Nettoverschuldung RSt Abf + Pension+ Bankverb bereinigt+ Darlehen in so Verb - liquide Mittel und deren Äquivalente
- Umsatzrentabilität = ROS Gewinn : Umsatz Ergebnis ist eine Prozentzahl
- GK Rentabilität = ROI (EBIT x 100) : Durchschnittl GK Ergebnis ist eine Prozentzahl
- EK Rentabilität = ROE (EGT x 100) : Durchschnittl EK Ergebnis ist eine Prozentzahl
- UH Eigenerzeugnisse (HK der abgesetzten Produkte) : (Durchschnittl Bestand FEZ)
- UH HW (Wareneinsatz) : (Durchschnittl. HW Bestand)
- UH RHB (Materialaufwand) : (Durschnittl Bestand) = UH im Jahr 365 : Ergebnis = UH in Tagen
- UH Debitoren (Umsatz + USt) : (Durchschnittl Debitoren Bestand) = Bindungsdauer der Ford im Jahr 365: Ergebnis = UH in Tagen
- UH Kreditoren (Materialzukauf + USt) : (Durchschnittl Kreditoren Bestand) = Dauer Verb im Jahr 365 : Ergebnis = UH in Tagen
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- UH Vermögen (Umsatz) : (Durchschnittl. bereinigte Bilanzsumme) = Bindung des Vermögens im Jahr 12: Ergebnis = UH in Monaten
- URG Kennzahlen EK Quote und fiktive Schuldentilgungsdauer
- EK Quote EK : GK
- Wann gelten die URG Kennzahlen als negativ? Eigenmittelquote <8% fikt Schuldentilgungdauer > 15 Jahre
- Was löst die Redepflicht des Prüfers aus? Hauptgrund: negative URG Kennzahlen Bestandsgefährdung (going concern) Verstöße gegen Gesetz iZm Rechnungslegung oder Satzung durch Organe od MA Mängel beim IKS iZm Rechnungslegung
- Fiktive Schuldentilgungsdauer (Effektivverschuldung) : (MÜ aus der lfd Geschäftstätigkeit) = Ergebnis in Jahren Effektivverschuldung = (RSt + Verb - liqu Mittel - WP des UV) MÜ aus der lfd Geschäftstätigkeit = (EGT - Ertragsteuern (25%) + Abschreibungen +/- Veränderung der lfd RSt (Abf + Pens) - Anlagenverkäufe ODER dynamisch (operativer CF) : Nettoverschuldung
- Kennzahlenanalyse - welche Bereiche gibt es? Investitionsbereich Finanzierungsbereich Liquidität Ertragsanalyse Rentabilität
- Materielle Wahlrechte unter IFRS Immaterielles und SAV (AK Modell vs. Neubewertungsmodell) Investitionsimmobilien (AK Modell vs. Zeitbewertung) Wahl der Bewertungskategorien für Finanzinstrumente Post-employment-benefit (Vers.math.Effekte) Konsolidierung (Quoten- oder Equitykonsolidierung) Bei allen Wahlrechten handelt es sich um Bewertungswahlrechte! Im IFRS gibt es KEINE Ansatzwahlrechte!
- Fertigungsaufträge - IFRS Besonderheit? IAS 11 Wahlrecht zum Ansatz der Erlöse und Aufwendungen je nach Fertigstellungsgrad "percentage of completeness method" -> Teilgewinnrealisierung 3 Methoden möglich: Anhand der Kosten: Fertigstellungsgrad in % = Kum. HK : Kostenakt. fäh. Umsatz = Umsatz x Fertigstellungsgrad Anhand bereits realisierter Umsätze Anhand von Meilensteinen Voraussetzungen: realisierter Teilgewinn muss als Umsatz verbucht werden Forderungen (unbilled sales) müssen ebenso verbucht werden Das Ergebnis des Fertigungsauftrages muss verlässlich geschätzt werden können Fertigstellungsgrad des Auftrags muss feststellbar sein
- Formelle Wahlrechte IFRS Ausweis (IFRS enthält keine detaillierten Vorschriften hierzu, jedoch muss Bilanzklarheit und die generellen Grundsätze der Gliederung gewahrt werden, Mindestgliederung für Primary Statements) Offenlegung (Grds keine Ausnahmen, jedoch müssen nur wesentliche Informationen angegeben werden -> Begriff der Wesentlichkeit ist ermessensbehaftet)
- KFR - Welche CFs gibt es und woraus ergeben sie sich? Operating CF = vom Unt selbst erwirtschaftete Zahlungsmittel durch lfd Geschäftstätigkeit bzw. Management des Working Capitals Investment CF = Erwerb und Veräußerung von lfr Vermögen. Unternehmenserwerb Finance CF = Außenfinanzierung, Aufnahme/Tilgung von Verb, Geseter Transaktionen
- Investitionskennzahlen aufzählen und welche Rückschlüsse lassen sie zu? (keine Formel) Abschreibungsquote (misst durchschnittl. ND von SAV, Verzerrung durch vollst abgeschriebenes SAV) Anlagenabnutzungsgrad (bisherige ND im Vgl. zu Gesamt ND, Rückschlüsse auf verbleibende ND -> Investitionsprognose möglich) Investitionsquote (relative Zahl der jährlich ersetzten Sachanlagen) Investitionsdeckung (zeigt, ob Neuinvestitionen Afa übersteigen. Wert > 1 erhält Betriebsleistung, Verzerrung durch Preisniveauänderung mögl)
- Finanzierungskennzahlen - welche gibt es und was kann man daraus ableiten? (Keine Formeln) Nettoverschuldung (Restverschuldung unter Annahme der sofortigen Rückzahlung der größtmöglichen Verbindlichkeiten. Entspricht den Verb, die aus zukünftigen CFs bedient werden müssen -> ohne Ford und Verb des WC, welche für operative Tätigkeiten nötig sind!) Leverage/Gearing/Nettoverschuldungsgrad (Relation zw Eigen- & Fremdfinanzierung. Überlegung: EK und FK sind beliebig austauschbar. Je höher die Leverage, desto höher das Risiko und die Rendite der EK Geber. Voraussetzung für Leverage Effekt: Zinssatz der GK Rentabilität muss höher sein als der FK Zinssatz -> Höhere EK Rendite) Verschuldungsquote (Belastung des Vermögens mit Finanzverb. Keine Aussage zur Verwertbarkeit des Vermögens)
- Liquiditätskennzahlen - welche gibt es und was kann man daraus ableiten? (keine Formeln) Working Capital Ratio (Analyse der Finanzierungsstruktur, wenn < 1, dann ist kfr Liqu meist gesichert, Aussage entspricht der Goldenen Bilanzregel) Quick Ratio (Annahme, dass (unfertige) Vorräte kfr kaum verwertbar sind) fiktive Schuldentilgungsdauer (URG Kennzahl! theort. Rückzahlungsdauer der Finanzverb. unter Annahme von konstanten Zahlungsströmen) Eigenfinanzierungsgrad (Fähigkeit des Unt Investitionen ohne Inanstpruchnahme von externen Finanzierungsquellen (EK & FK))
- Umschlagshäufigkeiten - welche gibt es und was sagen sie aus? (ohne Formeln) Zahlungsziel Lieferanten Zahlungsziel Kunden Lagerumschlagshäufigkeit Cash Conversion Cycle (Zusammenfassung aller UH für durchschnittl Kapitalbindung im Rahmen der operativen Geschäftstätigkeit) Angabe idR in Tagen
- Rentabilitätskennzahlen - Allgemein & welche gibt es und was sagen sie aus? (ohne Formeln) Allgemein: Rentabilitätskennzahlen sagen aus, wie der Gewinn eines Unt im Verhältnis zum eingesetzten Kapital steht, dh wie rentabel ein Unt finanziert ist und wirtschaftet. EBIT & EBITDA ROE (EK Renatbilität: Wie wurde das EK in einer Rechnungsperiode verzinst. Lässt Schluss darauf zu, ob das Unternehmen rentabel ist) ROS (für Vgl innerhalb einer Branche, Ermöglicht Aussage zum Geschäftsmodell, kann auch auf EBIT bezogen werden) ROI (GK Renatbilität: Sagt aus wie effizient der gesamte Kapitaleinsatz für eine Investition/Unternehmen ist - Unabhängig von der Art der Finanzierung des Vermögens, Berechnung auf Basis Jahresergebnis nicht aussagekräftig) RNA = Return on net assets (Ertrag aus dem eingesetzten Kapital. Aussage, ob Refinanzierungskosten bedient wurden. Oftmals auch für einzelne Unt Bereiche) ROCE = Retourn on capital employed (Finanzierungsneutrale Messgröße des Erfolgs, theoret. Ergebnis des unverschuldeten Unt. Keine Berücksichtigung einmaliger Sondereffekte) EVA = Economic value added (Messgröße des Unternehmenserfolgs. Teil der Formel bilden ROCE und WACC -> übersteigt ROCE das WACC, dann konnte eine Rendite über Marktniveau erzielt werden. Dh Überrendite gegenüber Alternativinvestments. WACC zeigt den durchscnittl. Kapitalkostensatz des Unternehmens)
- Kapitalmarktspezifische Kennzahlen - welche gibt es und was bedeuten sie? (ohne Formel) Verwendung bei börsennotierten Unternehmen Kurs-Gewinn-Verhältnis (Setzt Ergebnisse in Beziehung mit Kurswert, dient schnellem Vgl von Aktien, geringes KGV kann Hinweis auf Unterbewertung sein) relatives Ergebnis je Aktie (Kehrwert des KGV; Berücksichtigt im Gegensatz zu ROE auch Kurswert) Dividendenrendite (Rendite ohne Berücksichtigung der Kursentwicklung. Bei hoher Dividendenrendite geringere Abhängigkeit von künftiger Wertentwicklung der Aktie. Bereits "realisierte" Erträge. Vorrangig bei Versorgungsunternehmen hoch.) Dividend Payout (Interpretation Abhängig von Reinvestitionsmöglichkeiten innerhalb des Unternehmens) Buchwert je Aktie (Aus dem veröffentlichten Abschluss abgeleiteter Wert) Market-to-Book (Vgl des Marktwertes mit gebuchten Werten. Zeigt das Ausmaß stiller Reserven im Abschluss. Nach einem Unternehmenszusammenschluss idR geringer. Wert < 1 ist idR Hinweis auf eine Unterbewertung da bei schlechten Prognosen eine Wertminderung der BW vorzunehmen ist)
- Liquiditätskennzahlen - unterschied zwischen statisch und dynamisch? Statische: Basiert auf der Bilanz. Liquiditätssituation Zeitpunktbezogen= Working Capital Ratio (kfr Verm:kfr Verb) Dynamische: Basiert auf künftigen Zahlungsströmen & KFR. Liquiditätssituation Zeitraumbezogen. Fristenkongruenz, Goldene Bilanzregel.= fiktive Schuldentilgungdauer & EK Quote
- Working Capital Ratio (kfr Vermögen) : (kfr Verb)
- Impairment - Was bedeutet das, wann und wie führt man das durch? WAS? Werthaltigkeit des Firmenwertes überprüfen mittels eines Vergleichswerts WANN? Bei FW zwingend jährlich Bei vorliegen negativer Signale zB-) Umsatzrückgang -) Maschinenbruch WIE? FW: Enterprise Value (abgezinste Free Cash Flows))- BW WC= Gebrauchswert des lfr Vermögens (Value in use) Vermögenswerte Nettoveräußerungswert (Fair Value) oderGebrauchswert (Value in use) Wertminderung des Vermögens/FW, wenn dieser Vergleichswert niedriger als der BW des lfr Vermögens ist. Übersteigt die nötige Wertminderung den FW, dann ist dieser um 100% zu mindern und die restliche Wertminderung auf das restliche lfr. Vermögen aliquot aufzuteilen.