78
Wahrnehmungspsychologie (Subject) / Dinge, die ich mir ohne Karteikarten niemals merken kann (Lesson)
Advertisement
- Gelenktypen Ellipsoid (zwei Richtungen)Scharnier (eine Richtung) Kugel (drei Richtungen)
- Motorische Endplatte Übergang zwischen Muskel und Neuron, der von Motoneuronen im Rückenmark erregt wird. An der Endplatte ist keine Hemmung möglich
- Tetanus Dauerkontraktion von Muskeln durch zu Hohe/nicht abnehmende Ca2+-Konzentration
- Propriozeptoren Geben Rückmeldung über Ausführung und Ausgangszustand einer Bewegung.Golgi-Sehnenorgan = Rückmeldung über Dehnung der Sehne (Muskelkontraktion=Kraft)Muskelspindel (primär) = Adaptieren an veränderten Muskelzustand, Signalisieren ÄnderungMuskelspindel/ (sekundär) = Aktueller Dehnungszustand des Muskels
- Hirnverletzungen (Sensumotorik) Besser je näher an Großhirn, da Hirnstamm Funktionen übernehmen kann.
- Kleinhirn Wichtig für die Feinkontrolle, da es mit Hilfe von Soll-Informationen auf Kortex und Ist-Informationen aus Kortex Bewegungspläne anpasst.
- Bei konstanter Frequenz... nimmt die Lautstärke mit der Amplitude eines Tons zu
- Mittelohr Enthält Trommelfell, Hammer, Amboss, Steigbügel und ovales Fenster. Aufgabe dieser Strukturen ist die Verstärkung des Schalldrucks, um unter Anderem den Übergang von Luft zu Flüssigkeit zwischen Mittelohr und Cochlea auszugleichen.
- Innenohr Scala Vestibuli = Mit ovalem Fenster verbunden Scala Tympani = Verbindung Scala Media = Standort der Hörzellen Basiliarmembran = Trennt ST und SV, wird durch einkommenden Schall in Schwingung versetzt, die Membran wird an verschiedenen Stellen durch verschiedene Stellen maximal in Schwingung versetzt (Hohe Frequenzen am Anfang, Niedrige am Apex)
- Corti‘sches Organ Befindet sich in der Scala Media und besteht aus verschiedenen Haarzellen (Stereozilien) und einer Tektorialmembran. Nur bei den inneren Haarzellen handelt es sich wirklich um Rezeptoren, die zudem äußerst genau sind.
- Advertisement
- Neuronale Verarbeitung von Schall Hörnerv → Nucleus Cochlearis → Oberer Olivenkern (Hirnstamm) → Colliculus Inferior → CGM (Thalamus) → Auditorischer Kortex (Schläfenlappen)
- Auditive Lokalisation Interaurale Zeitdifferenz (Verschiedene Zeitpunkte, zu denen Schall an linkem/rechtem Ohr ankommt) Interaurale Pegeldifferenz
- Phoneme Sprachlaute
- Morpheme Worteinheiten
- Phrasen Satzeinheiten
- Mechanorezeption Hautsinn der der Wahrnehmung von Berührung, Druck und Vibration auf der Haut dient
- Thermorezeption Hautsinn, der zur Wahrnehmung von Wärme und Kälte dient
- Nociception Hautsinn, der zur Wahrnehmung von Schmerz dient
- Aufbau der Hautschichten (oben nach Unten) Epidermis Lederhaut (Korium/Kutis)Unterhaut-Fettschicht (Subkutis)
- Merkelzelle Mechanorezeptoren, die in Eindellungen der unbehaarten Epidermis liegen. Sie besitzen kleine rezeptive Felder und adaptieren nur langsam an einen konstanten Druckreiz (werden deswegen auch SA1 genannt). Durch diese rezeptiven Felder und eine starke Umfeldsuppression besitzen sie eine hohe räumliche Auflösung und dienen vor allem der genauen Wahrnehmung von Kanten, Punkten und Kurven (Form- und Texturwahrnehmung).
- Meissnerzellen Mechanorezeptoren, die auf schnell Veränderungen (z.B Eindellungen) reagieren. Dafür sind sie für anhaltende Druckreize unempfindlich. Trotz der hohen Rezeptordichte bei kleinen rezeptiven Feldern im Bereich des Handballens besitzen sie nur eine beschränkte räumliche Auflösung. Sie spielen vor allem bei der Griffkontrolle (Anpassung aufgewendeter Kraft) eine Rolle.
- Pacini-Körperchen Zwiebelartig aufgebaute Mechanorezeptoren in der Subkutis, die sehr große rezeptive Felder besitzen und auf Veränderungen reagieren. Besonders empfindlich sind Pacini-Körperchen für Vibration, weswegen man vermutet, dass sie zur Detektion distaler Ereignisse beim Werkzeuggebrauch dienen.
- Ruffini-Körperchen In der Subkutis liegende Mechanorezeptoren mit großen rezeptiven Feldern aber geringer Dichte. Sie sind besonders empfindlich für Hautdehnung und daher vermutlich an der Wahrnehmung von Fingerstellung und Bewegung beteiligt.
- Temperaturempfindungen Bis auf so genannten statische Temperaturen (werden immer als warm/kalt/neutral betrachtet) hängt unser Temperaturempfinden von verschiedenen Faktoren (Geschwindigkeit, Stärke. Region Ausgangstemperatur, Größe des Hautareals) ab. Bei bereits als kalt/warm empfundenen Temperaturen werden weitere Abkühlungen/Erwärmungen als extremer wahrgenommen. Besonders empfindlich sind wir für Temperaturveränderungen an Orten, an denen sich bspw. lebenswichtige Organe befinden.
- Golgi-Sehnenapparat Propriozeptoren, die zwischen Muskel und Sehne liegen und empfindlich für den Dehnungszustand des Muskels sind. Sie überwachen die Kraft, die im Muskel durch Dehnung aufgebaut wird.
- Muskelspindeln Propriozeptoren, die parallel zu Muskeln liegen und immer gedehnt werden, wenn auch der Muskel gedehnt wird. Sie dienen der Positions- und Bewegungswahrnehmung
- Haptik Explorative Kombination verschiedener Hautsinne mit Bewegung. Informationen verschiedener Rezeptoren werden hierzu kombiniert, integriert und zu einem sinnvollen Ganzen verbunden. Wichtig ist auch die Efferenzkopie der eigenen Bewegungsabläufe, die hierbei ähnlich wie bei der Bewegungsparallaxe erstellt wird.
- Duftstoff Müssen luftlöslich sein, klein sein und Wasser abstoßen. Außerdem müssen wir für sie Rezeptoren besitzen. Der molekulare Aufbau hat keinen Einfluss auf den Duft