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6. Ernährungskrankheiten (Subject) / Wichtig (Lesson)

Prüfungsrelevant

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  • Welche Essstörungen gibt es? Anorexie/Bulimie, Adipositas
  • Hyperlipidämie: vermehrter Gesamtlipidgehalt des Blutes
  • Hyperglykämie: pathologische Blutzuckererhöhung
  • varikös: die Krampfadern betreffend
  • Was passiert bei einer global zu hohen Zufuhr? Es liegt eine Überernährung vor. Die überflüssige Energie setzt sich in Form von Fettgeweben an, es komtm zu starkem Übergewicht. 
  • Was passiert bei einer global zu tiefen Zufuhr? Solche Fälle treten vor allem in Entwicklungsländern auf, in denen Hungersnot herrscht. Die Einschränkung der Nahrungszufuhr kann auhc wilentlich oder bei einer Anorexia nervosa erfolgen, wo die Lebensmittelaufnahme verweigert wird.
  • Progressive Abmagerung: Zuerst greift der Organismus auf seine eigenen Reserven zurück, insbesondere die Fettreserven in den Fettgeweben. .Danach, wenn keine Fettreserven mehr vorhanden sind, greift er auf die Eiweissstoffe zurück, was zur Abnahme der Muskelmasse führt. Ist der Gewichtsverlust zu gross, erfolgt ein Zustand von Kachexie, dh es kommt zu extremer Magerkeit, die sogar zum Tod fhren kann
  • Anoretikum: Appetithemmer
  • Kachexie: krankhafte, sehr starke Abmagerung
  • Selektiv zu tiefe Zufuhr: Es erfolgt ein Mangel an Kohlenhydraten, was zu Störungen der Glukoneogenese führt. Der Mange an Eiweissstoffen hingegen führt zu einer Myatrophie mit Ödemen, den sogenannten Mangelödemen. In Entwicklungsländern tritt bei Proteinmangel eine Krankheit auf: Kwashiorkor. Als klinische Erscheinungen treten Ödeme im Gesicht auf, eine anormal grosse Schwellung des Bauchs, abgemagerte Gliedmasse sowie häufige Diarrhö, durch welche eine Unterernhrung noc verschlimmert wird
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  • Was passiert bei einem Mangel an Lipiden? Es führt vor allem zu Seh- und Nervenstörungen
  • Selektiv zu hihe Zufuhr: Die Nahrungsaufnahme ist schlecht verteilt. Es können verschiedene Möglichkeiten auftreten. Eine übermässige Zufuhr an Kohlenhydraten führt zu einer Störung der Glykoregulation und Diabetes. Eine übermässige Zufuhr an Lipiden kann das Darmkrebs-Risiko erhöen.
  • Maldigestion: Schlechte Verdauung. Es liegt eine Störung der enzymatischen Spaltung der Nahrung vor. Die Ursachen können im Bereich des Magens, der Bauchspeicheldrüse oder Leber liegen. Möglich sind auch angeborene Enzymdefekte wie die Laktose-Intoleranz. Es treten Fettstühle auf
  • Malabsorption: Schlechte Aufnahme. Es handelt sich um einen chronisch krankhaften Zustand, bei dem die Aufnahme von bereits vorverdauten Nahrungsbestandteilen durch die Darmwand in die Lymph- oder Blutbahn vermindert ist. Erkrankungen, die mit einer Malabsorption einhergehen, werden als Malabsorptionssyndrome bezeichnet.
  • Welche 2 Formen von Diabetes mellitus gibt es? Typ-1-Diabetes, der sogenannte insulinabhängige Diabetes. Bei dieser Form von Diabetes werden bestimmte Zellen in der Bauchspeicheldrüse zerstört, die das Hormon Insulin bilden. Er beginnt meist schon in der Jugend. Typ-2-Diabetes, der sogenannte nicht insulinabhängige Diabetes. Die Bauchspeicheldrüse schüttet zwar meist ausreichend Insulin aus, jedoch reagieren die Zellen, die das Hormon aufnehmen sollten, zunehmend unempfindlicher auf das Insulin. Diese Form von Diabetes tritt dagegen eher bei erwachsenen, meist älteren Menschen auf.
  • Welche Komplikationen treten bei Diabetes auf? Die Komplikationen betreffen vor allem die Gefässe: - entweder die kleinen Arterien, die insbesondere zu einer Retinitis diabetica mit Risiko einer Katarakt und Blindheit führen kann - oder die Nierenarterien, die meisten zur Niereninsuffizienz führen, - oder die grossen und mittleren Arterien, Verursacher der Arteriosklerose mit korononaren Krankheiten und arterieller Hypertonie. - Polyneuropathie: Sensilibitätsstörungen durch die Schädigung von Nerven
  • Wie erfolgt die Behandllung beim Diabetes Typ 1? Die Krankheit lässt sich nur durch regelmässige Injektionen des Hormons therapieren. Man unterscheidet 3 Formen von Insulinen: das kurzwirkende Insulin, das Verzögerungsinsulin und das Mischinsulin. Da es nicht immer leicht ist, das richtige Gleichgewicht bei Zuckerkrankheit zu finden, sollten Diabetiker am Anfang der Behandlung hospitalisiert werden, am besten in einer spezialisierten Abteilung. Bei dieser Behandlung können 2 Komplikation auftreten: - Erhöhter Insulinspiegel - Zu tiefer Insulinspiegel
  • Wie erfolgt die Behandlung bei Diabetes Typ2? Die Behandlung erfolgt in erster Linie durch die kalorienarme Diät und entsprechende Ernährungshygiene; der Patient muss richtig aufgeklärt werden. Er muss lernen, seine Nahrungsmittel abzuwägen und die Zuckermenge abzuschätzen, was bei einem Ernährungsberter erlernt werden kann. Manchmal können auch blutzuckersenkende Medikamente helfen (zB Sulfonylharnstoffe, Biguanide), Blutzuckerstörungen zu korrigieren.