15
IHK Prüfung (Subject) / A. Bürowirtschaft - Organization (Lesson)
Advertisement
- Frage 1: Erklären Sie kurz die Begriffe „Improvisation“ und „Disposition“. Improvisation: Es werden auf plötzlich auftretende Situationen fallweise, ungeplante Regelungen getroffen. Disposition: Regelungen, die auf einer vorher festgelegten Vorgehensweise beruhen.
- Frage 2: Was bedeutet „Instanz“ innerhalb einer Organisation? Frage 2: Eine Organisationseinheit im Betrieb (z. B. Stelle oder Abteilung) mit Leitungsverantwortung und Weisungsbefugnis.
- Frage 3: Beschreiben Sie folgende kooperative Führungsstile: - Management by Delegation - Management by Objectives - Management by Exception Frage 3:- Management by Delegation: Delegierbare Aufgaben werden von einem Vorgesetzten an einen Mitarbeiter übertragen. - Management by Objectives: Führen durch die genaue Vorgabe eines Zieles. Diese Ziele sollen durch eigenes Handeln der Mitarbeiter erreicht werden. - Management by Exception: Der Vorgesetzte entscheidet nur in Ausnahmefällen und wird somit von Routineaufgaben entlastet.
- Frage 4: Herr Kümmel hat in der Rechtsabteilung eine Stabsstelle. Was bedeutet der Begriff „Stabsstelle“? Frage 4: Eine Stabsstelle ist eine nicht weisungsbefugte Stelle, die meist von Experten besetzt wird. Sie bereitet Entscheidungen vor, die dann von Führungskräften getroffen werden.
- Frage 5: Olaf hat gehört, dass Abteilungen nach „Verrichtungen“ und „Objekten“ gegliedert sein können. Ordnen Sie folgende Abteilungen entsprechend zu: Einkauf, Lagerhaltung, Lebensmittel, Bekleidung, Rechnungswesen, Schreibwaren, Sportartikel. Frage 5: Abteilungen nach „Verrichtungen“(treburi de rezolvat): Einkauf, Lagerhaltung, Rechnungswesen Abteilungen nach „Objekten“: Lebensmittel, Bekleidung, Schreibwaren, Sportartikel
- Frage 6: Was ist das Merkmal vom „Einliniensystem“ in der Organisation? Frage 6: Beim Einliniensystem gibt es für jede Stelle nur eine übergeordnete Stelle, die Weisungen erteilen darf.
- Frage 7: Welche Geschäfte darf Peter Portelmann für das Unternehmen abwickeln? Situation zu den Fragen 7 - 9 Ronald Rabbit ist Eigentümer von 6 Kaufhäusern an verschiedenen Orten. Er hat seinem langjährigen Mitarbeiter Peter Portelmann Prokura erteilt. Frage 7: Er darf alle Geschäfte tätigen, die ein Handelsgewerbe mit sich bringt.
- Frage 8: Welche Geschäfte darf Peter Portelmann nicht tätigen? Nennen Sie hierzu 4 Beispiele. Situation zu den Fragen 7 - 9 Ronald Rabbit ist Eigentümer von 6 Kaufhäusern an verschiedenen Orten. Er hat seinem langjährigen Mitarbeiter Peter Portelmann Prokura erteilt. Frage 8: Er darf folgende Geschäfte nicht tätigen: - Geschäfte, die darauf ausgerichtet sind, den Betrieb aufzulösen.- Unterzeichnung des Jahresabschlusses - Prokura erteilen. - Handelsregistereintragungen beantragen. - Eid für den Kaufmann leisten. - Insolvenz beantragen. - Steuererklärungen für den Kaufmann unterzeichnen. - Grundstücke veräußern oder belasten.
- Frage 9: Was ist eine „Gemischte Prokura / Unechte Prokura“? Situation zu den Fragen 7 - 9 Ronald Rabbit ist Eigentümer von 6 Kaufhäusern an verschiedenen Orten. Er hat seinem langjährigen Mitarbeiter Peter Portelmann Prokura erteilt. Frage 9: Der Prokurist ist nur zusammen mit einem geschäftsführenden Gesellschafter oder einem Vorstandsmitglied zeichnungsberechtigt.
- Frage 10: Welche Vollmacht müsste Wolfgang Peters hierfür haben? Situation zu den Fragen 10 - 11 Für die Kaufhaus-Filiale in Neustadt hat Peter Portelmann einen neuen Mitarbeiter, Wolfgang Peters, eingestellt, der die Filiale selbständig leiten soll. Frage 10: Wolfgang Peters müsste eine „Allgemeine Handlungsvollmacht“ bekommen. Sie berechtigt zu allen Geschäften, die im Unternehmen üblich sind. Ausgenommen sind somit Geschäfte, die unüblich sind.
- Advertisement
- Frage 11: Noch während der Probezeit kündigt Wolfgang Peters ohne Angaben eines Grundes. Ist eine Kündigung ohne Grund wirksam? Wie lang ist die Kündigungsfrist? Situation zu den Fragen 10 - 11 Für die Kaufhaus-Filiale in Neustadt hat Peter Portelmann einen neuen Mitarbeiter, Wolfgang Peters, eingestellt, der die Filiale selbständig leiten soll. Frage 11: Während der Probezeit kann mit einer Frist von 14 Tagen ohne Angabe von Gründen gekündigt werden.
- Frage 12: Was ist ein Organigramm im Bereich Betriebsorganisation? Frage 12: Das Organigramm ist eine grafische Darstellung der Aufbauorganisation.Organisatorische Einheiten sowie deren Aufgabenverteilung und Kommunikationsbeziehungen werden ersichtlich.
- Frage 13: Nennen Sie 5 Angaben, die in eine Stellenbeschreibung gehören sollten. Situation zu den Fragen 13 - 14 In Ihrem Betrieb soll eine Stellenbeschreibung für eine Position erstellt werden. Frage 13: - Einordnung der Stelle in die Unternehmensorganisation - Stellvertretung - Tätigkeitsbeschreibung (Hauptaufgabe, Fachaufgaben, besondere Aufgaben) - Kompetenzen und Pflichten - Anforderungen an den Stelleninhaber (Weiterbildungsmöglichkeiten) - Zusammenarbeit mit anderen Stellen - Leistungskriterien
- Frage 14: Nennen Sie 3 Vorteile und 3 Nachteile einer Stellenbeschreibung. Situation zu den Fragen 13 - 14 In Ihrem Betrieb soll eine Stellenbeschreibung für eine Position erstellt werden. Frage 14: Vorteile - Arbeitsgebiet wird klar dargestellt. - Kompetenzen werden geregelt. - Präzise Stellenausschreibung möglich - Klare Weisungsbefugnisse Nachteile - Einengung des Arbeitsgebietes - Überorganisation möglich - Regelmäßige Überarbeitung nötig - Zeitaufwand für Erstellung
- Frage 15: Was ist unter Ablauforganisation zu verstehen? Frage 15: In der Ablauforganisation werden einzelne Arbeitsabläufe geregelt. Beispiele: Wie werden Reklamationen behandelt? Wie wird Ware aus dem Lager angefordert?