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Ökologie (Subject) / Ökologie Klausur Kutte (Lesson)
Ökologie Klausur Kutte
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- Was ist Ökologie und auf wen geht der Begriff zurück? Heakel; Beziehung zwischen einem Organismus und seiner Umwelt. „organische“ und „anorganische Existenzbedingungen“ – moderne Definition: Interaktion zwischen biotischen und abiotischen Faktoren
- Welche Arten von Experimenten kommen in der Ökologie zum Einsatz und welche Vor und Nachteile haben sie? Manipulativ: Vorteil: nur eine Variable wird verändert, wiederholbar, kontrolliert. Nachteil: künstlich, evtl. verändern sich Variablen die man nicht erkennt. Natürlich: Vorteil: Keine künstliche Beobachtung, Entwicklung nach Naturkatastrophen. Nachteil: nicht wiederholbar, abweichende Vergleichsflächen. Mensorativ: nicht künstlich, natürliche Variabilität eines Phänomens über Zeit oder Raum, liefert Ideen. Nachteil: Siehe 2.
- Welche Kenngrößen beeinflussen den Strahlungshaushalt der Erde? Absorption durch Wolken. Breitengrad Evaporation und Transpiration Latente Wärmestrahlung der Erde Treibhauseffekt Höhenlage
- Der Netto-Kohlenstoffgewinn von Pflanzen ergibt sich als Differenz aus Photosynthese und Atmung. R
- Allokation in Blättern erhöht Netto-Kohlenstoffgewinn, Allokation in Wurzeln erniedrigt Netto-Kohlenstoffgewinn. R
- Die verstärkte Allokation von Kohlenstoff in die Blätter ist eine Anpassung an Trockenheit. F
- Die verstärkte Allokation von Kohlenstoff in die Blätter ist eine Anpassung an geringe Lichtintensität. R
- Die verstärkte Allokation von Kohlenstoff in die Blätter ist eine Anpassung an Nährstoffmangel. F
- Nährstoffmangel, Trockenheit oder Lichtverhältnisse haben keinen Einfluss auf die Allokation von Kohlenstoff in Pflanzen. F
- Wassersättigung im Boden führt zu einer besseren Sauerstoffverfügbarkeit für Wurzeln. F
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- Unter Sauerstoffmangel erleiden Pflanzen keinen Energieverlust, da noch anaerobe Atmung möglich ist. F
- Aerenchyme verbessern die Sauerstoffversorgung unterirdischer Pflanzenorgane. R
- Halophyten sind Pflanzen die Anpassungen an Hypoxie und Anoxie zeigen. F
- Die Umstellung des Stoffwechsels von Respiration auf alkoholische Gärung ist eine Anpassung der Pflanzen an geringe Sauerstoffverfügbarkeit im Wurzelraum. R
- Pflanzen benötigen für die Respiration keinen Sauerstoff, da sie Photosynthese betreiben. F
- Konkurrenz bezeichnet eine Interaktion zwischen Individuen, bei der es durch Aufteilung vorhandener Ressourcen zur Erhöhung der Fitness kommt. F
- Das Lotka-Volterra-Modell ist eine mathematische Beschreibung der Populationsentwicklung von Arten, die um eine gemeinsame Ressource konkurrieren. R
- Im Hohenheimer Grundwasserversuch wurden Gräser in Reinkultur und mit intraspezifischer Konkurrenz entlang eines hydrologischen Gradienten kultiviert. F
- In Reinkultur zeigten die untersuchten Grasarten den höchsten Biomasseertrag bei den höchsten Grundwasserständen. F
- In Mischkultur hat sich die Lage der Optima der Biomasseerträge der Grasarten in Bezug zum Grundwasserstand verschoben. R
- Die Begriffe „realisierte Nische“ bzw. „ökologisches Verhalten“ beschreiben die Vorkommensamplitude einer Art mit Berücksichtigung interspezifischer Konkurrenz. R
- Konkurrenz zwischen Arten führt dazu, dass Arten mit den gleichen Nischenansprüchen nicht gleichzeitig im selben Lebensraum vorkommen können. F
- Unterschiedliche Wurzelsysteme bei Pflanzen tragen nicht dazu bei, interspezifische Konkurrenz zu vermeiden. F
- Arten der Gattung Felix (Wildkatzen) unterscheiden sich aufgrund unterschiedlicher Größe der Eckzähne auch hinsichtlich ihrer Beutepräferenz. R
- Zeitliche Variabilität der Umweltbedingungen trägt zur Koexistenz und Artenvielfalt von Lebensräumen bei, da sie den Konkurrenzausschluss vermindert. R
- Die Merkmalsverschiebung der Schnabelgröße von „Darwin-Finken“ mit sympatrischem Vorkommen auf den Galapagos-Inseln ist Folge der Selektion durch unterschiedliche abiotische Bedingungen^. R
- Interspezifische Konkurrenz ist eine kurzfristig stattfindende Interaktion und kann damit nicht als Selektionsfaktor in der Evolution wirksam sein. F
- Allelopathie bezeichnet die Abgabe chemischer Substanzen durch einen Organismus und die damit zusammenhängenden negativen Auswirkungen auf andere Arten. R
- Allelopathie ist eine biotische Interaktion zwischen zwei Arten, bei der der eine Partner positiv und der andere Partner nicht beeinflusst wird. F
- Die Abgabe von Schwermetallen aus der Wurzel in die Rhizosphäre ist eine verbreitete Form allelopathischer Interaktionen. F
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- Allelopathische Interaktionen kommen durch die Abgabe unterschiedlicher organischer Substanzen in den Wurzelraum zustande. R
- Bei der biotischen Interaktion „Facilitation“ beeinflusst eine Art die Umweltbedingungen so, dass hierdurch eine andere Art gefördert wird. R
- „Facilitation“ ist in „mittleren“ Lebensräumen von größerer Bedeutung als in „extremen“ Lebensräumen. F
- Symbiosen zwischen Bakterien und Höheren Pflanzen beeinflussen die StickstoffVerfügbarkeit in Ökosystemen nicht. F
- Symbiontische N-Fixierer erzielen eine höhere N-Fixierung pro Fläche und Zeit als freilebende N-Fixierer. R
- Die Schwarzerle gehört nicht zur Familie der Fabaceae, lebt aber in Symbiose mit zu N-Fixierung fähigen Mikroorganismen. R
- Als Mykorrhiza bezeichnet man eine mutualistische Interaktion zwischen Pilz und Pflanze, durch die die Pflanze und der Pilz gefördert werden. R
- Das Verständnis zur Mykorrhiza beruht im Wesentlichen auf Untersuchungen an dem pflanzlichen Modelorganismus Arabidopsis thaliana (Brassicaceae). F
- Der Pilz-Partner der Mykorrhiza wird von der Pflanze vor allem mit sekundären Pflanzeninhaltsstoffen versorgt, um Schäden durch Herbivorie zu vermeiden. F
- Ein Merkmal wird von der Selektion gefördert, wenn es dem Arterhalt dient. F
- Selektion führt immer dazu, dass sich Merkmale in eine Richtung entwickeln. F
- Infantizid ist eine Verhaltensweise, um eine Population zu regulieren, die die obere Kapazitätsgrenze überschreitet. F
- Phänotypische Plastizität in einer Population wird bedingt durch die genetische Variabilität in der Population. F
- Genetischer Drift ist ein Zufallsprozess. R
- Evolutionsstabile Strategie bezeichnet unterschiedliche Merkmalsausprägungen in Situationen, bei denen mehr als eine Merkmalsausprägung als Anpassung an einen Selektionsfaktor auftritt. R
- Hausmeerschweinchen fressen Teile ihres Kots aus Langeweile und Mangel an Bewegung. F
- Cyanogene Pflanzen bilden bei Verletzung Cyanid, das auf die Atmungskette wirkt. R
- Sekundäre Pflanzeninhaltsstoffe sind für die Pflanze nicht von Bedeutung. F
- Pflanzliche Nahrung hat ein niedrigeres N:C Verhältnis als tierische Nahrung. R
- Kamele sind Vormagenfermentierer. R