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Psychologie (Subject) / Entwicklungspsychologie (Lesson)
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- Entwicklung …ist die Auseinandersetzung des Menschen mit seiner physischen und psychischen Umwelt über die gesamte Lebensspanne • Der Mensch ist das Produkt seiner Umwelt• Der Mensch ist das Produkt eines festgelegten inneren Entwicklungsplans• Der Mensch gestaltet seine Entwicklung selbst• Der Mensch ist weder Produkt, noch Gestalter: er ist beides Pionier der kognitiven Entwicklungspsychologie:Jean Piaget (1896 – 1980)bis heute wegweisend, auch wenn seine Theorien deutlichweiterentwickelt wurden.
- Entwicklungspsychologie Zweig der Psychologie, der sich mit der Interaktion zwischen körperlichen und geistigen Prozessen sowie den Phasen des Wachstums von der Empfängnis über die ganze Lebensspanne hinweg bis zum Tod eines Menschen befasst.
- Längsschnittplan Hier werden Personen im Laufe der Zeit widerholt beobachtet und untersucht, oftmals viele Jahre lang. Ermöglicht den Forschern starke Schlussfolgerungen hinsichtlich des Einflusses der frühen Umgebung auf die Entwicklung von Kindern zu ziehen. Sind kostenintensiv, weil es schwer ist, die an der Studie teilnehmenden Personen über längere Zeit im Auge zu behalten.
- Querschnittpläne Ein Großteil der Forschung zur Entwicklung von Menschen Hier werden Gruppen von Probanden/-innen unterschiedlichen chronologischen Alters zur gleichen Zeit untersucht und verglichen.
- Anlage-Umwelt-Debatte Genetische bzw. biologische Faktoren oder Umwelteinflüsse
- Pubertät Sexuelle Reife. Bei Männern beginnt die Pubertät mit der Produktion von fruchtbaren Spermien, während sie bei Mädchen mit der Menstruation (Menache) einsetzt.
- Kognitive Entwicklung Entwicklung von geistigen Prozessen und Fähigkeiten wie der Vorstellungskraft, der Wahrnehmung, des Schlussfolgerns und des Problemlösens, sowie der zugehörigen Wissensgrundlagen.
- Stadien der kognitiven Entwicklung • Sensumotorische Ebene (0 – 2)- Erst nur saugen, schlucken greifen- Dann Erste sensomotorische Sequenzen verbessert, kombiniert, koordiniert und integriert. (z.B. saugen, greifen, anfassen und anguckn)- Kind Erwirbt Objektpermanenz und Anfänge des symbolischen Denkens • Präoperatorische Ebene (2 – 7)- Denken ist von Egozentrismus (Unfähigkeit die Perspektive einer anderen Person einzunehmen undsprechen mit sich selbst/ interagieren wenig) und Zentrierung (ein Aspekt wird fokussierte, andere relevante Aspekte vernachlässigt) geprägt- Verbesserte Fähigkeit zum Einsatz symbolischen Denkens • Konkret-operatorische Ebene (7 – 11)- Schlussfolgerungen könne gezogen werden (abstraktes denken)- Verständnis des Invarianzprinzip, kann in Bezug auf konkrete, physikalische Objekte schlussfolgernd denken (Prinzip der Erhaltung) • Formal-operatorische Ebene (ab 11)- Abstrakte Schlussfolgerungen und hypothetisches Denken- Gerechtigkeit und das Daseins wird hinterfragt
- Kognitive Entwicklung der Lebensspanne Kinder denken viel komplexer als J. Piaget annahm• Sind von unmöglichen Ereignissen irritiert,• Kindergartenkinder können durchaus schon Perspektiven übernehmen Kognitive Entwicklung im Erwachsenenalter• Kognitive Fähigkeiten nehmen bei gesunden Senioren kaum ab (nur ca. 5 % haben größere Einbußen)• Die verbalen Fähigkeiten nehmen deutlich weniger ab, als die Fähigkeit schnell Neues zu lernen. Weisheit (erworbene lebenspraktische Perspektive) und das Selbstbild eines erfüllten Lebens erhalten Kompetenz• Strategie der „Selektiven Optimierung mit Kompensation“
- Schemata Geistige Strukturen, mit deren Hilfe Menschen die Welt entdecken.Sind die Bausteine der entwicklungsbedingten VeränderungDurch Übung werden elementare Schemata zu immer komplexeren, vielfältigen Handlungsmustern kombiniert, integriert und differenziert.z.B. an der Brust saugen
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- Assimilation Nach Piaget arbeiten zwei grundlegende Prozesse zusammen, um kognitives Wachstum zu erreichen. Zum einen die Assimilation.Die Information aus der Umwelt wird modifiziert und an vorhandenes Wissen angepasst. (Greift auf vorhandenes Schemata zurück)Z.B an der Flasche saugen, in dem das Schemata der Brust übernommen wird.
- Akkommodation Die vorhandenen Schemata werden umstrukturiert und modifiziert.So dass neue Informationen umfassend aufgenommen werden können.Allerdings muss die Flasche anders angesetzt werden, angefasst, gesaugt werden. ( Weiter zum Trinkhalm oder Tasse)
- Objektpermanenz Objektpermanenz geschieht in der sensomotorischen Phase:erst wird ein Objekt dann verfolgt und im Bewusstsein erkannt wenn es zu sehen ist, dann wieder vergessen.• Mit ca. 3 Monaten beginnen Kinder nach dem verschwundenen Objekt zu suchen.• Mit 3 Jahren wissen sie, das nichtsichtbare Objekte existieren.
- Invarianzprinzip nach J. Piaget kann in Bezug auf konkrete, physikalische Objekte schlussfolgernd denken (Prinzip der Erhaltung) im Alter von 7-11 Jahen
- Grundlegende Theorien Kinder denken viel komplexer als J. Piaget annahm- Sie sind von unmöglichen Ereignissen irritiert- Kindergartenkinder können durchaus schon Perspektiven übernehmen
- Internalisierung Lew Wygotsky: Kinder absorbieren Wissen aus ihrem sozialen Kontext, der einen wichtigen Einfluss auf den Verlauf der kognitiven Entwicklung hat.
- Selektive Optimierung mit Kompensation Strategie für erfolgreiches Altern Gewinne zu maximieren und des Einfluss des normalen Verlusts so gering wie möglich zu halten .• Selektiv = Menschen selbst die Anzahl und Ansprüche ihrer Ziele regulieren.• Optimierung= In den Bereichen, die subjektiv am wichtigsten sind, übt und trainiert.• Kompensation= Alternativen, auf die man zur Bewältigung von Verlusten zurückgreift, in dem man sich z.B. eine Altersfreundliche Umgebung zu suchen.• Beispiel: weniger Inhalt, mehr Übung, Geschwindigkeitskontraste nutzen)
- Psychosoziale Entwicklung nach Erikson Die psychosozialen Stadien nach Erikson beschreiben die Entwicklung der Lebensspanne als Orientierung auf dich und auf andere; sie beinhalten soziale und sexuelle Aspekte sowie zentrale Krisen Geburt -1 Vertrauen vs. Misstrauenmit enger Bindung zu einem Elternteil für Nahrung, Wärme und Nähe 1 – 3 Autonomie vs. SelbstzweifelEin angemessenes Gefühl von Autonomie und Unabhängigkeit, nicht übermäßig eingeschränkt oder zu viel Kritik erhalten, allerdings auch keine Anforderungen jenseits der Fähigkeiten z.B. Sauberkeitserziehung 3 – 6 Initiative vs. SelbstzweifelArt und Weise, in der Eltern auf die vom Kind selbst initiierten Aktivitäten reagieren, fördern: Das Gefühl von Freiheit und Selbstvertrauen und keine Schuldgefühle 6 – Pubertät Kompetenz vs. MinderwertigkeitErfolgreiche Anstrengung führen zu Kompetenzgefühlen und das Erleben von dauerndem Zuschauen und Misserfolgen führt zur Minderwertigkeit Adoleszenz Identität vs. Rollendiffusion Frühes Erwachsenenalter Intimität vs. Isolation Mittleres Erwachsenenalter Generativität vs. Stagnation Seniorenalter Ich-Integrität vs. Verzweiflung
- Soziale Entwicklung = Art und Weise, in der sich die sozialen Interaktionen und Erwartungen von Personen im Laufe des Lebens verändern
- Sozialisation …ist ein Lebenslanger Prozess in dem Verhaltensmuster, Werte, Standards etc. so geformt werden, dass sie mit denen übereinstimmen, die in der bestimmten Gesellschaft als wünschenswert betrachtet werden.
- Bindung Säuglinge suchen nach Bindung• Konsistente und angemessene, zugewandte Signale fördern eine sichere Bindung• Im ersten Lebensjahr wird die Bindungsfähigkeit entscheidend geprägt• Verschiedene Bindungsmuster: Sicher, Unsicher-vermeidend, Unsicher-ambivalent/ängstlich• Das Kind bindet sich nicht nur an die Person die es versorgt, sondern auch an andere die sich zuwenden• Bindungsbeziehungen sind hierarchisch geordnet• Trennung einer Bindung führt zu Trauer und Leid• Komplementär zum Bindungsverhalten ist das Explorationsverhalten.• Bindung ist die Voraussetzung für Exploration und dies für die Erkundung der Umwelt• Aber auch Bindungsverhalten dient dem Lernen• Pioniere : John Bowlby und Konrad Lorenz