24
Psychologie (Subject) / Emotion und Stress (Lesson)
Advertisement
- Emotion Komplexes Muster körperlicher und mentaler Veränderungen, darunter psychologischer Erregungen, Gefühle, kognitive Prozesse und Reaktionen im Verhalten als Antwort auf eine Situation, die als persönlich bedeutsam wahrgenommen wurde. Auf spezifische Ereignisse/ eine bestimme Situation. Kurzlebig und intensiv / es hört wieder auf
- Stimmungen Können mehrere Tage anhalten Zwischen den Stimmungen und dem auslösenden Ereignis besteht oft eine schwächere Beziehung Gute oder schlechte Stimmung ohne genau zu wissen warum. Haben einen starken Einfluss auf die Verarbeitung von Informationen Menschen die oft schlecht gelaunt sind, neigen dazu, Informationen viel detaillierter und mühsamer zu verarbeiten als andere, die gut gelaunt sind. Wirkt sich darauf aus, wie eine Information im Gedächtnis gespeichert wird. Negative Stimmungen schärfen die Aufmerksamkeit, während positive Stimmungen den Fokus eher weitern und es kann ihnen schwer fallen irrelevante Informationen auszublenden
- Amygdala „Bedrohungsdetektor“, um uns auf Gefahren in der Umgebung hinzuweisen Ein Tor für Emotionen und als ein Filter für das Gedächtnis
- Cortex Stellt die Assoziation, Gedächtnisinhalte und Bedeutungen bereit, die psychische Erfahrungen und biologische Reaktionen integriert
- Die James-Lange-Theorie der Emotionen „man fühlt, nachdem der Körper reagiert“ (traurig weil wir weinen, Angst, weil wir zittern) Zähnefletschender Hund (Stimulus) –> Nervensystem wird aktiviert, körperliche Veränderung z.B. Zittern (erste Reaktion) -> bewusste Angst (zweite Reaktion) „Ich habe Angst weil ich zittere“
- Die Cannon Bard Theorie der Emotionen Ein emotionaler Stimulus ruft gleichzeitige Reaktionen, Erregung und das Erleben von Emotionen hervor, die einander nicht bedingen. Pulsfrequenz steigt gleichzeitig mit der Emotion „Ich bin sauer“ Zähnefletschender Hund (Stimulus) -> Hirnaktivität (Erste Reaktion) -> Nervensystem wird aktiviert, körperliche Veränderung gleichzeitig mit der Bewussten Angst (zweite Reaktion) „Ich zittere und habe Angst“
- Zwei-Faktoren Theorie der Emotionen Zähnefletschender Hund (Stimulus) -> kognitive Bewertung gleichzeitig wie das Nervensystem (Erste Reaktion) -> Bewusste Angst (Zweite Reaktion) „Dieser zähnefletschender Hund ist gefährlich und das macht mir Angst“
- Emotionsregulation Ein Prozess, anhand dessen Menschen die Intensität und Dauer von Emotionen, die sie erleben, beeinflussen.
- Subjektives Wohlbefinden Wie geht mir generell gerade in meine Leben Faktoren wie Glück, Geborgenheit, Verzeihen, Solidarität, und Vertrauen, die zum subjektiven Wohlbefinden beitragen Negative Ereignisse wie Kündigung oder ein Todesfall wirken sich negativ auf das Wohlbefinden aus.
- Positive Psychologie Hierzu tragen zu ca. 50 % genetische Faktoren bei genauso aber auch Lebenserfahrungen. Positive als auch negative Lebenserfahrung tragen zur Einschätzung des eigenen Wohlbefindens bei.
- Advertisement
- Stress Stress ist das Reaktionsmuster eines Organismus auf Reizereignisse, die dessen Gleichgewicht stören und dessen Fähigkeit, Einflüsse zu bewältigen, stark beanspruchen oder übersteigen. Reizereignisse (Stimulus) umfasst eine große brandbreite an externen und internen Bedingungen, die zusammengenommen Stressoren genannt werden.
- Stressor Ein Ereignis, das von einem Organismus eine Art Anpassungsreaktion erfordert.
- Distress Negativer Stress
- Eustress Positiver Stress
- Stressmodell Stressor Umwelt und Ressourcen Geld haben eine kognitive Bewertung auf die Person z.B. auf die Physische Gesundheit -> mögliche Reaktion im physiologischen, behavioralen, emotionalen oder kognitiven.
- Chronischen Stress Anhaltende Erregung die sich über eine gewisse Zeit erstreckt und in den Anforderungen größer wahrgenommen wird als innere und äußere Ressourcen. Kann das Leben beeinträchtigen bis hin zu Suizidgedanken
- Allgemeine Adaptionssyndrom Umfasst 3 Stufen: Alarmreaktion (kurze Perioden kurzer Erregung, die den Körper für energische Aktionen bereitmachen) Widerstandsstadium (wenn ein Stressor andauert, tritt der Körper in ein Widerstand, ein Zustand moderater Erregung, kann ihn aber ertragen und widerstehen) Erschöpfung (wenn der Stressor zu lange andauert und der Körper erschöpft ist)
- Psychosomatische Störungen Nicht gelernter Stress
- Posttraumatische Belastungsstörung (PTBS) Eine Stressreaktion, bei der Menschen unter dem beständigen Wiedererleben des traumatischen Ereignisses in Form von beispielweise Rückblenden oder Albträumen leiden.
- Stresscoping /Bewältigungsstrategien Der Prozess mit inneren und äußeren Anforderungen umzugehen.
- Kognitive Bewertung von Stress Gedankliche Interpretation und Beurteilung eines Stressors
- Bewältigungsressource Soziale Unterstützung
- Posttraumatischer Wachstum Positive psychische Veränderungen, als Reaktion auf schwere Krankheiten, Unfälle… Lässt sich in 5 Bereiche unterteilen: • Neue Möglichkeiten• Beziehungen zu anderen Menschen• Innere Stärke• Wertschätzung des Lebens• Spirituelle Veränderung
- Burn-out Syndrom aus emotionaler Erschöpfung, Depersonalisation und reduziertem persönlichem Engagement.