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Psychologie (Subject) / DENKEN, PROBLEMLÖSEN, STEREOTYPEN (Lesson)
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- Kognitive Prozesse Höhere geistige Prozesse, wie Wahrnehmung, Gedächtnis, Sprache, Problemlösen, Intelligenz, Aufmerksamkeit und abstraktes Denken.
- Kognition Prozesse des Wissens, einschließlich der Aufmerksamkeit, Erinnern und Schlussfolgern, auch der Inhalt dieser Prozesse wie Begriffe und Gedächtnisinhalte.
- Serielle Prozesse Zwei oder mehrere Prozesse die nacheinander ausgeführt werden (Erst eins Lesen dann das nächste).
- Parallele Prozesse Mentale Prozesse, die gleichzeitig ausgeführt werden (Sprache und Lesen oder Wahrnehmung und Kognition).
- Gricechen Maxime der Sprachproduktion • Sei informativ• Sei wahr• Sei relevant• Sei klar
- Problemlösen und logisches Denken Problemlösen • Wohldefinierte Probleme kann man mit einem Algorithmus lösen (bestimmte Schritt führen bei der Art von Aufgabe immer zu dem richtigen Ergebnis. • Schlecht definierte Probleme: fordern neue Schritte, einen erweiterten Problemraum und logisches Denken.Logisches Denken • Aus Daten Schlussfolgerungen ziehen, auf ein Ziel „hindenken“ • Deduktives Schließen: wenn aus zwei Aussagen, eine logische Schlussfolgerung abgeleitet werden kann. • Induktives Schließen: wenn man aufgrund von Wahrscheinlichkeiten, aufgrund von Erfahrungen, Schlüsse zieht. Ein Großteil unseres Alltagsdenkens istinduktives Schließen. Aber: damit können keine Hypothesen überprüft werden!!
- Algorithmus Ein Schrittweises Verfahren, das bei einem bestimmten Problemtyp immer die richtige Lösung liefert (Matheaufgaben).
- Heuristik – Urteilsheuristik Kognitive Strategien oder Daumenregeln, die bei der Lösung einer komplizierten Schlussfolgerung als Vereinfachung/ Patentlösung / Denkabkürzung verwendet werden kann. • HALO – Effekt = Tendenz, Menschen emotional überzogen kohärent wahrzunehmen. Urteilsfehler, bei dem eine Eigenschaft einer Person so dominant wahrgenommen wird, dass andere Merkmale in den Hintergrund treten (Bsp. Alan und Ben). • Verfügbarkeitsheuristik = Strategie, die sich leicht verfügbarer Informationen aus dem Gedächtnis bedient. Leichter verfügbare Informationen bewerten wir stärker, halten sie für wahr und wichtig, weil sie so leicht verfügbar sind. • Repräsentativitätsheuristik = Strategie, die ein Objekt einer Kategorie zuweist, auf der Basis weniger Eigenschaften, die für diese Kategorie besonders typisch (repräsentativ) sind (Bsp. der Ballsport des Anwalts). • Ankerheuristik = eine unzulässige, oft gar nicht inhaltlich begründbare Anpassung nach oben oder unten von einem Ausgangswert aus, um den wahrscheinlichen Wert für ein anderes Ereignis abzuschätzen(Bsp. Glücksrad)
- Deduktives Schließen Anwendung logischer Regeln: Hund: Alle Katzen haben vier Beine, Ich habe vier Beine, ich bin eine Katze.
- Induktives Schließen Schlussfolgerungen werden auf Wahrscheinlichkeiten beruht. Wahrscheinliche Anhaltspunkte, die auf Erfahrungen beruhen, aber nicht sichere Schlussfolgerungen erzeugen.z.B. Geruch von Popcorn = Popcorn, es kann aber auch was anderes sein.
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- Urteilen Der Prozess, in dessen Verlauf wir Meinungen bilden, zu Schlussfolgerungen gelangen und Ereignisse und Menschen kritisch bewerten.
- Entscheiden Der Prozess des Wählens zwischen Alternativen der Auswahl und Zurückweisung vorhandener Möglichkeiten.
- Halo-Effekt • Tendenz, Menschen emotional überzogen kohärent wahrzunehmen. • Urteilsfehler, bei dem eine Eigenschaft einer Person so dominant wahrgenommen wird, dass andere Merkmale in den Hintergrund treten.
- Repräsentativitätsheuristik Strategie, die ein Objekt einer Kategorie zuweist, auf der Basis weniger Eigenschaften, die für diese Kategorie besonders typisch (repräsentativ) sind (Bsp.: Tennis beim Anwalt)
- Verfügbarkeitsheuristik Strategie, die sich leicht verfügbarer Informationen aus dem Gedächtnis bedient. Leichter verfügbare Informationen bewerten wir stärker, halten wir für wahr und wichtig, weil sie so leicht verfügbar sind.
- Ankerheuristik Eine unzulässige, oft gar nicht inhaltlich begründete Anpassung nach oben oder unten von einem Ausgangswert aus, um denwahrscheinlichen Wert für ein anderes Ereignis abzuschätzen (Bsp. Glücksrad)
- Kognitive Dissonanz Wir möchten uns als vernünftige, kluge, ehrenhafte Person sehen. Alle Informationen, die uns irgendwie irrational, unmoralisch oder einfältig erscheinen lassen, führen daher zu heftigen Unbehagen( = kognitive Dissonanz)Kognitive Dissonanz können wir reduzieren durch: • Verhaltensänderung • Änderung der dissonanten Kognitionen („ist es, sie, er nicht doch...“) • Hinzufügen weiterer Kognitionen, um unser Verhalten zu rechtfertigen
- Vorurteil • Ein Vorurteil ist eine gelernte Einstellung gegenüber einem Zielobjekt, die negative Gefühle, negative Überzeugungen, welche die Einstellung legitimieren und eine Verhaltensabsicht umfasst, Objekte der Zielgruppe zu vermeiden, zu kontrollieren, zu dominieren oder auszulöschen. • Vorurteile fallen leicht zu Rassismus – Diskriminierung von Menschen aufgrund ihrer Hautfarbe oder ethischen Herkunft • Oder zu Sexismus- der Diskriminierung von Menschen aufgrund ihrer Geschlechterzugehörigkeit
- Soziale Kategorisierung • Der Prozess, durch welchen Menschen ihre soziale Umgebung organisieren, in dem sie sich und andere in Gruppen kategorisieren. • „ich vs. Nicht ich“ zu "wir vs. Die anderen“
- Ingroup-Bias • Mitglieder der eigenen Gruppe gegenüber Fremdgruppenmitglieder zu bevorzugen. • Die meisten Menschen beurteilen Menschen ihrer In-Gruppe besser als Angehörige der Out-Gruppe, da sie positive gegenüber der In-Gruppe und neutrale gegenüber der Out-Gruppe haben
- Stereotype • Generalisierungen über eine Gruppe die gleichen Merkmale zugewiesen werden. • Jeder verfügt über eine Menge Stereotypen: Überzeugungen zu Mann/Frau, Amerikaner/innen…