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Wirtschaftsinformatik (Subject) / Multiple Choice (Lesson)
querbeet
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- Wenn Administrationssysteme nach Geschäftsprozessen unterteilt werden, welche unterstützen sie und wie sind sie? Geschäftsprozesse Systeme unterstützen ganze Geschäftsprozesse, die sich sogar über mehrere Unternehmen erstrecken können · Die Abwicklung des Vertriebsprozesses (Customer-Relationship-Management-Systeme) · Die Abwicklung des Logistikprozesses (Supply Chain Management Systeme) Die Anwendungssysteme können · Branchenunabhängig (Siebel) · Branchenabhängig (SAP)
- was sind Querschnittsysteme? Unterstützen die Aufgabenbearbeitung an allen betrieblichen Arbeitsplätzen unabhängig von der Firmenhierarchie Querschnittsysteme sind in der Regel über Schnittstellen mit Administrations- und Dispositionssystemen gekoppelt Fokus liegt auf: · Optimierung der Ablauforganisation · Steigerung der Arbeitsproduktivität · Beschleunigung des Informationsflusses · Erhöhung der Arbeitsqualität
- Worin können Querschnittsysteme unterteilt werden? Bürosysteme · Unterstützung der individuellen Arbeit: Bürokommunikationssysteme · Unterstützung der Zusammenarbeit von Gruppen o Eher unstrukturierte Zusammenarbeit (Groupware) o Strukturierte Zusammenarbeit: Workflowmanagementsysteme · Dokumentenmanagementsysteme
- Motivation für Integration: Motivation: · Untergliederung überwinden, die vor allem historisch bedingt ist · Manuellen Erfassungsaufwand verringern · Erfassungsfehler vermeiden · Redundanz verringern · Globale Gültigkeit von Daten sicherstellen · Neuere betriebswirtschaftliche Konzepte ermöglichen
- Wie können Querschnittsysteme integriert werden? Fachlich gesehen können Daten, Funktionen oder Prozesse integriert werden Technisch gesehen kann eine Integration auf den Schichten der 3-Schichten-Architektur ansetzen
- Fachliche Integration bei Querschnittsystemen: Datenintegration · Ziel: redundanzarme Speicherung von Daten (Datenkonsistenz verhindern!) · Weg: gemeinsame Nutzung derselben Daten durch verschiedene Anwendungen o Übergabe von anwendungsbezogen gespeicherten Daten o Zugriff auf gemeinsame Datenbasis Funktionsintegration: · Ziel: Übergreifende Nutzung von Funktionen, z.B. Nutzung einer Funktion zur Preisberechnung sowohl in der Angebotserstellung auch in der Abrechnung · Weg: Zugriff auf Funktionen anderer Anwendungen Prozessintegration · Ziel: Integration innerhalb eines gesamten Geschäftsprozess · Weg: baut auf Funktionsintegration auf, muss darüber hinaus ablauflogische Aspekte berücksichtigen: Ablaufsteuerung (insbes. Auch „undo“), Sitzungsverwaltung
- Technische Integration: Präsentationsintegration: Eine Benutzerschnittstelle ist derart gestaltet, dass die zweite Anwendung diese technisch einbinden kann Serviceintegration: Eine funktionale Schnittstelle (Application Programming Interface – API) ist offen gelegt, die von der zweiten Anwendung genutzt werden kann Datenintegration: Ein Zugriff auf Daten kann z.B. über SQL oder einen Dateizugriff erfolgen ð Fachliche Integrationen können durch verschiedene technische Integrationsansätze realisiert werden (z.B. eine Prozessintegration durch Präsentationsintegration oder Serviceintegration)
- Beispiel: Integration von Systemen: Der Begriff ERP-System (Enterprose Resource Planning System) ist ein Oberbegriff für integrierte betriebswirtschaftliche Standardanwendungssoftware-Pakete, die nahezu alle Funktionen und Prozesse, wie z.B. Produktion, Vertrieb, Rechnungswesen und Personalwirtschaft im Unternehmen unterstützen
- Was ist Informationsmanagement? ð Primär die Aufgabe, den für das Unternehmen (nach Kapital und Arbeit) „dritten Produktionsfaktor“ Informationen zu beschaffen und in einer geeigneten Informationsstruktur bereitzustellen und
- Was ist IT-Management? ð Davon ausgehend (vom Informationsmanagement) die Aufgabe des IT-Managements, die dafür erforderliche IT-Struktur, d.h. die informationstechnischen und personellen Ressourcen für die Informationsbereitstellung, o Langfristig zu planen o Mittel- und kurzfristig zu beschaffen und einzusetzen
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- IT-Management hat strategische Aspekte: Grundsatzentscheidungen über die zweckmäßigste organisatorische und räumliche Verteilung aller IT-Ressourcen und Aktivitäten Beschäftigung mit strategischen, aus den Unternehmenszielen abgeleiteten IT-Maßnahmen, Insb. Zur Weiterentwicklung der Anwendungslandschaft Unterstützung der Unternehmensleitung mitFührungssystemen Damit verbunden: IT-Controlling
- IT-Management hat operativ-taktische Aspekte Betrieb der IT-Infrastruktur Entwicklung und Pflege operativer Anwendungssysteme Beratung und Betreuung der Benutzer in den Fachabteilungen Datenschutz und IT-Sicherheit
- Definition Outsourcing Vergabe ursprünglich selbst wahrgenommener Aufgaben an andere Unternehmen, beim IT-Outsourcing insb. Die Vergabe von einzelnen oder allen IT-Funktionen. IT-Outsourcing meint dabei mehr als die Anschaffung von Standardsoftware, die Erstellung von Individualsoftware im Werkvertrag oder die Inanspruchnahme von Servicerechenzentren, nämlich die Vergabe ganzer IT-Bereiche bis hin zur kompletten Informationsverarbeitung an externe Dienstleistungsunternehmen
- Rechtliche Sicht des Outsourcing; è Auslagerung, d.h. Vergabe von Aufgaben an rechtlich unabhängige Dienstleistungsunternehmen è Ausgliederung, d.h. Verlagerung von Aufgaben auf ein selbstständiges, aber rechtlich (und kapitalmäßig) verbundenes Dienstleistungsunternehmen
- Funktionale Sicht des Outsourcing è Komplettes IT-Outsourcing è Partielles IT-Outsourcing
- Zeitliche Sicht des Outsourcing è Befristetes IT-Outsourcing è Dauerhaftes IT-Outsorucing