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WisoII (Subject) / Rechnungswesen (Lesson)
Rechnungswesen
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- 10. Definition Rechnungswesen alle Verfahren die im Betrieb Geld- und Leistungsströme (durch Leistungserstellung und -verwendung hervorgerufen) erfassen und überwachen
- 11. Aufgaben Rechnungswesen Dokumentation & Kontrolle (Bestände, Erfolg, etc) Ermittlung von (Selbst-)Kosten Dispositionsaufgabe = Unterlagen für Planung Rechenschaftslegung- und Informationsaufgabe (für Finanzamt, Kapitalgeber etc)
- 12. Bereiche Rechnungswesen Extern: Finanzbuchführung, Bilanz, Jahresabschluss Intern: Kostenrechnung (Stückrechnung) Betriebswirtschaftliche Statistik (Vergleichsrechnung) Planungsrechnung (Vorschaurechnung)
- 13. Zwecke der Buchführung (selbst-) Information des Unternehmens (Vermögen, Schulden, Gewinn,Verlust...) Rechenschaftslegung gegenüber Gesellschaftern Nachweis der Besteuerungsgrundlagen Gläubigerschutz (gläubiger=der der rechnung stellt) Beweismittel
- 14. worauf bezieht sich der Begriff Buchführung immer auf kaufmännische (=doppelte) Buchführung. Dazu gehört NICHT: Einfache Buchführung (zB EÜR)
- 15. orginäre und abgeleitete Aufzeichnungspflichten orginär: nach steuergesetzgebung umsatzsteuerliche Aufzeichnungen Aufzeichnung des Warenein- und ausgangs Aufzeichnung geringwertiger Wirtschaftsgüter Aufzeichnung Betriebsausgaben (z.B. für Geschäftsgeschenke, Bewirtung Geschäftsgäste) führen von Lohnkonten abgeleitet: nach anderen als steuerrechtlichen Vorschriften z.B: Banken: Depotbücher | Hotels: Fremdenbücher | Winzer: Keller- und Weinlagerbücher
- 16. was besagt: §238 Abs 1 HGB jeder Kaufmann ist verpflichtet Buch zu führen
- 18. Was gilt für einen Gewerbebetrieb der nach §1 HGB nicht Handelsgewerbe ist, aber ins Handelsregister eingetragen ist? (Welcher §?) gilt als Handelsgewerbe (=Aufzeichnungspflicht) nach §2 HGB
- 19. Wann liegt Gewerbebetrieb vor? Und Ausnahmen? nach EStG, wenn Selbstständigkeit Nachhaltigkeit (=auf dauer) Gewinnerzielung Beteiligung am allg. wirtschaftlichen Verkehr Ausnahme: Forst- und Landwirtschaft freie Berufe andere selbstständige Arbeit
- 23. Was passiert wenn keine Kaufmannseigenschaft vorliegt, aber man Gewerbe freiwillig in Handelsregister einträgt (oder Rechtsform wählt die Handelsregister notwendig macht)? dann doch buchführungspflicht
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- 20. Wann ist ein Gewerblicher Unternehmer Kaufmann, wann nicht? Kaufmann kraft Betätigung (§1 HGB)> ist kaufmännische Orga notwendig: >nein: Nicht-Kaufmann >ja: Kaufmann nach HGB & damit buchführungspflichtig Kaufmann kraft Eintragung (§2 HGB): Kaufmann nach HGB & damit buchführungspflichtig
- 17. Wie definiert §1 HGB den Kaufmann? nach § 1HGBKaufmann= wer ein Handelsgewerbe betreibt Handelsgewerbe = jeder Gewerbebetrieb, außer wenn Art & Umfang des Unternehmens keinen kaufmännischen Geschäftsbetrieb erfordert
- 21. Buchführungspflicht nach Handels- und nach Steuerrecht Nach Handelsrecht: muss jeder Kaufmann buchführen Nach Steuerrecht: abgeleitete Buchführungspflicht: Jeder der nach anderen Gesetzen (zB HGB) muss, muss auch nach Steuerrecht (§140 AO) buchführen originäre Buchsführungspflicht (nach §141 AO) : buchführen müssen auch Gewerbetreibende und Land- und Forst die folgende Grenzen überschreiten: Umsatz >600.000 Wirtschaftswert > 25.000 Gewinn aus Gewerbebetrieb > 60.000 Gewinn aus Land und Forstwirtschaft > 60.000
- 22. Wann gilt originäre Buchführungspflicht und für wen gilt sie nie? Buchführungspflicht muss vom Finanzamt festgestellt werden und dem Unternehmen schriftlich mitgeteilt werden gilt nicht für Freiberufler und sonstige selbstständig Tätige> können entweder freiwillig buchführen oder EÜR
- 24. Was zählt zu freien Berufen? Heilberufe rechts-, steuer-, wirtschaftsberatende Berufe naturwissenschaftliche, technische Berufe sprach- & informationsvermittelnde Berufe
- 25. Folgen von Verstößen gegen buchführungspflicht Kein Buch geführt: Zwangsgeld bis 25.000e Vollschätzung Geldbuße Freiheitsstrafe 2. Bücher mit schwer gewichtigen formellen und sachlichen Mängeln > Verwerfung der Buchführung 3. Bücher mit geringfügig formellen und sachlichen Mängeln > Berichtigung durch Zuschätzung
- 26. Gewinnermittlungsverfahren ohne buchführung EÜR (EStG) nach Durchschnittssätzen in Land- und Forstwirtschaft (nach Tabellen, § 14a EStG)
- 28. Grundsätze ordnungsgemäßer Buchführung Klarheit (müssen durch Sachbearbeiter verfolgbar sein, keine Buchung ohne Beleg) Wahrheit (Geschäftsbelege aufbewahren, chronologisch) Vorsicht (Niederstwertprinzip bei Bewertung) Bilanzidentität (Eröffnungsbilanz und Schlussbilanz erstellen) Aufbewahrungspflicht ( Belege, Inventare, Bücher, Bilanzen: 10 Jahre // Handels- und Geschäftsbriefe: 6 Jahre)
- 29. Aufzeichnungsbereiche für die Buchführung Kreditgeber (Kreditaufnahme, Kredittilgung) Bezugs- und Absatzmärkte ( Einnahmen, Ausgaben) Privatbereich (Einlagen, Entnahmen)
- 30. Strömungsgrößen Grundbegriffe Einzahlung = Zahlungsmittel die über Kasse, Bank oder Postgiro zufließen (einschl. Kreditzugänge)Auszahlung =Zahlungsmittel, die über Kasse, Bank oder Postgiro verlassen (einschl. Kredittilgung) Einnahmen = geldlicher Gegenwert verkaufter Produkte / DienstleistungenAusgaben = geldlicher Gegenwert gekaufter Produkte / Dienstleistungen Ertrag = Qwe erzeugter Güter & DiensteAufwand = Wert verbrauchter Produktionsmittel & Dienste
- 31. Bestandsgrößen der Rechnungsarten Einzahlungs/Auszahlungrechnung: Zahlungsmittelbestand = bar + auf Konto Einnahmen / Ausgabenrechnung: Geldvermögen/ Nettofinanzvermögen = ZMB + Forderungen aus Rechnungen Ertrags/Aufwandsrechnung: Reinvermögen/ Eigenkapital = Geldvermögen + Sachvermögen
- 27. Ermittlung des Gewinns aus Land und Forstwirtschaft nach Durchschnittssätzen §13a Gewinn pro Ha selbst bewirtschafteter Fläche: 350€ Bei Tierbeständen für die ersten 25 Vieheinheiten: 0€/VE alle weiteren Vieheinheiten: 300€/VE
- 32. Definition Inventur und wie und was wird ermittelt? =vollständige Bestandsaufnahme und Bewertung aller betrieblichen Vermögenswerte und Schulden bis zu bestimmten Stichtag Ermittlung von allen Vermögensgegenständen und Schulden des Betriebes einzeln nach Art, Menge, Wert jährlich zu bestimmten Stichtagen zeitnah
- 33. Was ist Wirtschaftsjahr nach §4a EStG? für 1. Land und Forst 2. Handelsregister Gewerbe 3. andere Gewerbe Wekche Abweichungen erlaubt §8c EStDV für 1. Futterbauanteil >80% 2. reiner Forstwirtschaft 3. reinem Weinbau? bei Land und Forstwirten: Zeitraum vom 1. Juli - 30. Juni (im Einzelfall kann Abweichung erfolgen) bei Gewerbetreibenden, mit Handelsregistereintrag: Zeitraum un dem sie regelmäßig Abschlüsse machen bei anderen Gewerbetreibenden: Kalenderjahr Nach §8c EStDV für Betrieb mit reinem Futterbauanteil > 80%: 1. Mai - 30. April reiner Forstwirtschaft: 1.10 - 30.9. reinem Weinbau: 1.9. - 31.8. Ist immer so konzipiert, das Lager größtenteils leer ist, damit Inventur kleinstmöglicher Aufwand
- 34. Welche Arten von Inventur gibt es? Körperliche Inventur = körperliche Wirtschaftsgüter die man zählen, wiegen, messen kann Buchmäßige Inventur = nichtkörperliche Vermögenswerte und Schulden die mit Hilfe von buchmäßigen Unterlagen ermittelt, erfasst und bewertet werden (zB Wertpapiere, Verbindlichkeiten, etc)
- 35. Definition Inventar = geordnetes Verzeichnis alle einzelnen Vermögensgegenstände und Schulden des Betriebs nach Art, Menge und Wert bis zu bestimmten Stichtag festgestellt
- 351. Berechnung des Betriebsvermögens. Wie wird es noch genannt? Wozu dient BV-Berechnung? Vermögenswere - Schulden = BV BV = Reinvermögen, Eigenkapital BV-Ermittlung dient der Gewinnermittlung durch den BV-Vergleich
- 36. Aufbau des Inventars A. Vermögenswerte I. Anlagevermögen Grundstücke und Bauten Betriebs- und Geschäftsausstattung Einrichtungen II. Umlaufvermögen Wartenbestände/Vorräte Forderungen Kassenbestand, Bankguthaben= Summe der Vermögenswerte B. Schulden Langfristige Schulden Kurzfristige Schulden Steuerschulden= Summe der Schulden C. Betriebsvermögen (Reinvermögen, Eigenkapital) = Vermögenswerte (A) - Schulden (B) = BV
- 37. Definition Bilanz Wie noch genannt? Und wie aufgebaut? geordnete Gegenüberstellung der Vermögenswerte und Schulden auf einen bestimmten Stichtag Statusbilanz: Vermögenswerte = Aktiva, auf der Aktivseite (linke Bilanzseite)Kapital = Passiva, auf der Passivseite (rechte Bilanzseite) = Eigenkapital und Schulden (=Verbindlichkeiten, Fremdkapital) Aktiva und Passiva sind in Summe immer gleich, wenn Eigenkapital Minus ist kommt es auf die andere Seite (Aktiva)
- 39. allgemeine Bilanzgleichung Aktiva = Passiva Vermögen = Eigenkapital + Fremdkapital
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- 361. Unterteilung von Vermögenswerten? Anlagevermögen = Grundstücke, Maschinen, KFZ; Einrichtungsgegestände, Beteiligungen Umlaufvermögen = Waren, Roh-, Hilfs-, und Betriebsstoffe, Kundenforderungen, Kassenbestand, Bankguthaben
- 40. Gliederung der Bilanz Links: AktivaA. Anlagevermögen1. Immaterielle Wirtschaftsgüter (zB Rechte, Patente)2. Sachanlagen3. FinanzanlagenB. Umlaufvermögen1. Vorräte2. Forderungen3. Wertpapiere4. Kassenbestand, Bankguthaben, SchecksC. Aktve Rechnungsabgrenzungsposten (zB wenn Miete für nächstes Jahr schon bezahlt, aber eigentlich nicht in Bilanz für dieses Jahr gehört) Summe Aktiva Rechts: PassviaA. EigenkapitalB.Rückstellungen (= Fremdkapital)C. Verbindlichkeiten (=Fremdkapital) 1.Langfristig2. KurzfristigD. Passive Rechnungsabgrenzungsposten (zB Wenn ich schon Geld bekomme das eigentlich für das nächste Jahr gilt) Summe Passiva
- 41. Vorschriften zur Bilanzgliederung Für Einzelunternehmen/ Personengesellschaften (§247 HGB): Anlage-, Umlaufvermögen, Eigenkapital, Schulden, Rechnungsabgrenzungsposten gesondert und hinreichend aufgegliedert Für Kapitalgesellschaften ( und Personengesellschafter ohne natürliche Person als Vollhafter): Gliederung nach §§265 und 266 HGB
- 38. Allgemeines Gliederungsprinzip der Bilanz Aktivseite (Vermögen)> Mittelverwendung, Wohin (in welche Güter) floss das Geld>Güter sind nach steigender Liquidierbarkeit geordnet (=wie schnell können Güter verkauft werden) Passivseite (Kapital)>Mittelherkunft, Woher stammt das Geld>eingesetztes Kapital ist nach steigender Dringlichkeit geordnet (=wie schnell muss es zurückbezahlt werden)
- 42. Grundsätze für die Bilanzaufstellung nach HGB §§242 - 245? zu Beginn des Unternehmens und zum Ende jedes Wirtschaftsjahres aufstellen dazu noch eine Gewinn- und Verlustrechnung Bilanz und Gewinn-/Verlustrechnung bilden zusammen den Jahresabschluss (muss nach Grundsätzen ordnungsgemäßer Buchführung aufgestellt werden, klar und übersichtlich) Jahresabschluss muss in deutsch und Euro aufgestellt werden Unternehmer muss ihn mit Datum unterschreiben
- 43. Frist für die Bilanzerstellung? für Einzelunternehmen und Personengesellschaften mit natürlicher Person als Vollhafter ~1 Jahr Kleine Kapitalgesellschaften ~ 6 Monate Mittelgroße und große Kapitalgesellschaften ~ 3 Monate nach Ende des Geschäftsjahres
- 44. Bilanzgliederung für Landwirte AKTIVA (links)A. Ausstehende EinlagenB. Anlagevermögen I. Immaterielle Wirtschaftsgüter II. Sachanlagen III. FinanzanlagenC. TiervermögenD. Umlaufvermögen I. Vorräte II. Forderungen III. Wertpapiere IV. Kassenbestand, Bankguthaben, SchecksE. RechnungsabgrenzungspostenF. Sonderverlustkonto G. Nicht durch EK gedeckter Fehlbetrag PASSIVA (rechts)A. EigenkapitalB. Einlagen der stillen GesellschafterC. Nachrangiges KapitalD. Sonderposten mit RücklagenanteilE. RückstellungenF. VerbindlichkeitenG. Rechnungsabgrenzungsposten
- 45. Arten von Geschäftsvorfälle Aktivtausch (nur Aktivseite ist betroffen) > immer erfolgsneutral Passivtausch (nur Passivseite ist betroffen) > fast immer erfolgsneutral Bilanzverlängerung (Aktiv- Passiv-Mehrung = Bilanzsumme wird größer) Bilanzverkürzung (Aktiv-Passiv-Minderung = Bilanzsumme wird kleiner) 1 + 2 sind Vermögensumschichtungen3 + 4 können sowohl erfolgsneutral (=Eigenkapital ändert sich nicht) als auch erfolgswirksam = Ändern die Höhe des Eigenkapitals nach privater oder betrieblicher Ursache) sein
- 45. Was sind erfolgsUNwirksame Betriebsvermögensänderungen? Privateinlage und - entnahmen. Diese ändern zwar das Eigenkapital, sind jedoch erfolgsunwirksam, da sie bei der Gewinnermittlung berücksichtig werden:Gewinn = delta EK + Privatentnahmen - Privateinlagen
- 46. Das Bankkonto als Wechselkonto Bankkonto kann in der Bilanz von Aktiv- auf die Passivseite wechselndaBankguthaben = AktivaÜberziehungskredite = Passiva
- 462. Warum wird die Bilanz in verschiedene Konten aufgelöst? in welche Arten von Konten wird unterschieden? Damit nicht nach jedem Geschäftsvorfall eine neue Bilanz erstellt werden muss. Die Konten sind Einzelabrechnungen der verschiedenen Bilanzposten Bestandskonten (Aktivkonten für die Aktivseite / Passivkonten für die Passivseite)Erfolgskonten (jedes Mal wenn Eigenkapital verändert wird)PrivatkontenGemischte Konten (Warenkonten) Aktiva aufgeteilt in Sachvermögen und FinanzvermögenPassiva aufgeteilt in Fremd- und Eigenkapital (dieses wiederum in Privat- und Erfolgskonten (=Gewinn und Verlust)
- 463. wie werden die Konten geführt? Als T Konten = haben zwei Seiten: eine Soll und eine Haben Seite Soll = Kunden sollen (an mich) zahlenHaben: ich habe zu zahlen
- 464. Prinzip der doppelten Buchführung? Was ist der Buchungssatz? Da jedes Konto ein Gegenkonto hat, gibt es keine Buchung ohne Gegenbuchung es werden bei jedem Vorfall zwei Bilanzpositionen verändert und damit auch zwei Konten also jedes mal zwei Buchungen:eine Soll-Buchung (wohin/wofür)und eine Haben-Buchung (woher stammt das Geld)in Buchungssatz immer Sollbuchung zuerst: Soll an Haben Betrag XY (zB Futtermittel an kurzfristige Verbindlichkeiten 2500 siehe Bsp in VL 5
- 465. Wie werden die Anfangsbestände der Konten gebucht? damit es auf der selben Seite wie in der Bilanz gebucht werden kann, wird ein spiegelbildliches Eröffnungsbilanzkonto (=Konto Saldenvorträge) gebildet
- 466. Was sind Personenkonten? Bzw Kontokorrentbuch Dort werden die Forderungen und Verbindlichkeiten aus warenlieferungen und Leistungen von ihrer Entstehung bis zum Ausgleich dargestellt für Kunden (Debitoren) und Lieferanten (Kreditoren)
- 467. Was ist der Kontenrahmen? = system zur einheitlichen Bezeichnung und Gliederung von Konten einer Gruppe von Unternehmen (i.d.R. branchenspezifisch) eingeteilt in Kontenklassen, -gruppen und Konten nach dem Zehnersystem gegliedert ermöglicht inneren und äußeren Betriebsvergleich
- 468. Welche Steuersätze werden nach §12 Umsatzsteuergesetz unterschieden? Was ist laut §4 USt von Umsatzsteuer freigestellt? ermäßigter Steuersatz: 7%, für Lieferung und Erwerb fast aller LM (außer Getränke), Büchern, Zeitungen, Eintrittkarten für private Theater, Schwimmbäder, Personenbeförderung innerhalb einer Gemeinde ansonsten: 19% freigestellt: Ausfuhrlieferungen und innergemeinschaftliche Lieferungen, See/Luftfahrt, Bankgeschäfte, Grunderwerb,, Postwesen, Medizin, öffentliches Theater, Schulen, Jugendherberge etc
- 469. Wie ist die Steuerverteilung zwischen Bund, Ländern und Gemeinden? Körperschafts-/Ertragssteuern: 50:50% Bund und Länder Lohn- und Einkommenssteuer: 42,5% jeweils Bund und Länder, 15% Gemeinden USt/MWSt: 54,7% Bund, 43,3% Länder, 2% Gemeinden ansonsten an Bund: zB Energie-, Versicherungs-,Strom-, Kfz-Steueran Länder: zB Erbschafts-, Bier-, Lotteriesteueran Gemeinden: zB Grund-, Hunde-, Getränke-, Gewerbe-, Zweitwohnungssteuer
- 470. Was ist Vorsteuer? und was Vorsteuerabzug? Wann ist Umsatzsteuer fällig? Vorsteuer ist die Eingangsumsatzsteuer Unternehmen sind zum Vorsteuerabzug berechtigt, d.h. sie dürfen die Vorsteuer mit selbst erhobener Umsatzsteuer saldieren. Das ergibt dann die Zahllast die per Umsatzsteuervoranmeldung an das Finanzamt abzuführen ist (bzw rückerstattet wird) muss im Kalendervierteljahr vorangemeldet werden, es sei denn die des Vorjahres ist >7500€ dann Kalendermonat USt fällig mit Rechnungsstellung, nicht bei Eingang der Zahlungsmittel
- 471. Wer gilt laut §19 UStG als Kleinunternehmer? was gilt für Kleinunternehmer bezüglich Umsatzsteuer? Kleinunternehmer = Umsatz zuzüglich der darauf entfallenen Steuer im vorangegangen Jahr < 17.500€ und in diesem Jahr nicht 50.000 übersteigen müssen keine USt erheben, aber dürfen auch keinen Vorsteuerabzug durchführen