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Psychologie (Subject) / Allgemeine Psychologie3 (Lesson)
Allgemeine
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- Studie Tafjel und Wilkes Den VP werden entweder 2 Kategorien (A und B) mit in A vier verkürzten Linien und in B 4 längeren Linien gezeigt, oder 8 Linien ohne Kategoriebezeichnung. Wenn die Linien in 2 Kategorien gezeigt werden, werden die Linien innerhalb der Kategorien als ähnlicher wahrgenommen. -> Übertreibung der objektiven Unterschiede der kategorienmitglieder
- Theorien zur Kategorisierung: Ähnlichkeitsbasierte Ansätze Ähnliche Objekte werden zu Kategorien zusammengefasst. Die Ähnlichkeit innerhalb der Kategorien wird maximiert und die Ähnlichkeit zwischen den Kategorien minimiert.
- Klassische Sicht - basierend auf Ähnlichkeit Konzepte sind durch definierende Merkmale ausgezeichnet Merkmale sind notwendige und hinreichende Bedingungen um Kategorienzugehörigkeit zu spezifizieren Kategorienlernen: Entdecken der definitorischen Merkmale der Kategorie Probleme der Klassischen Sicht: interindividuelle Variabilität bei der Fragestellung der für bestimmte Kategorien relevante Merkmale Unscharfe Kategoriengrenzen
- Prototypensicht Kategorien werden als ein Bündel von Merkmales repräsentiert, die typisch oder charakteristisch für die Kategorie sind Kategorisierung beruht auf einer Abstraktion über eine Reihe von konkreten Exemplaren Prototypen werden schneller als Vertreter ihrer Kategorien erkannt Prototypen werden häufiger und früher als Mitglieder der Kategorie aufgezählt Prototypen erleichtern den Erwerb von Kategorien, wenn sie in einer frühen Lernphase präsentiert werden
- Exemplarsicht Gehen NICHT davon aus, dass beim Lernen eine abstrakte Repräsentation des Prototyps aufgebaut wird Beim Lernen einer Kategorie werden einzelne Exemplare zusammen mit der Kategorienbezeichnung eingeprägt Beim kategorisieren werden eine Vielzahl ähnlicher Exemplare parallel im Gedächtnis aktiviert und stehen für Vergleiche zur Verfügung Es werden mehr Infos behalten
- Theorien multipler Systeme Theorien, die von den multiplen Kategorisierungssystemen ausgehen, welche zusammenarbeiten. Multiple Systeme können die interindividuellen Unterschiede bei der Nutzung einzelner Systeme und die Übungsabhängige intraindividuellen Unterschiede bei der Nutzung einzelner Systeme erklären.
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