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WISO I (Subject) / Politik (Übung) (Lesson)
Uni Bonn WS'16'/'17
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- Aussagen zu den EU-US Handelsbeziehungen und den Hintergründen für die TTIP Verhandlungen: Wahr oder Falsch 1. Die EU exportieren, wertmäßig, mehr Agrarprodukte in die USA als sie im Gegenzug von den USA importieren 2. Die USA spielen grundsätzlich als Exportmarkt für EU Lebensmittelprodukte nur eine untergeordnete Rolle. 3. Bisher sahen sowohl die EU als auch die USA es als Ziel von TTIP auch Anliegen von allgemeiner global Relevanz anzugehen. 4. Wachstum- & Beschäftigungsförderung sind zentrale Ziele von beiden Seiten, die bisher hinter den TTIP Verhandlungen stehen. 5. Die Angleichung der nationalen Agrarpolitik ist für beide Seiten bisher ein Kernziel der TTIP Verhandlung. 1. Die EU exportieren, wertmäßig, mehr Agrarprodukte in die USA als sie im Gegenzug von den USA importieren. RICHTIG = EU: Handelüberschuss, USA: Handeldefizit 2. Die USA spielen grundsätzlich als Exportmarkt für EU Lebensmittelprodukte nur eine untergeordnete Rolle. FALSCH = Spirituosen, Wein Cidre & Essig. 3. Bisher sahen sowohl die EU als auch die USA es als Ziel von TTIP auch Anliegen von allgemeiner global Relevanz anzugehen. FALSCH 4. Wachstum- & Beschäftigungsförderung sind zentrale Ziele von beiden Seiten, die bisher hinter den TTIP Verhandlungen stehen. RICHTIG 5. Die Angleichung der nationalen Agrarpolitik ist für beide Seiten bisher ein Kernziel der TTIP Verhandlung. FALSCH = Angleichung wollen wir nicht
- Aussagen zu nicht-tariflichen Maßnahmen: Wahr oder falsch? 1. Als nicht-tarifliche Maßnahme (NTM) werden solche Politikmaßnahmen bezeichnet, die keinen Einfluss auf Handelsflüsse haben. 2. Nicht-tarifliche Maßnahmen (NTMs) sind für die globalen Handelsflüsse nur von geringer Bedeutung, da sie keine Zölle beinhalten. 3. Der EU Bann auf Geflügelfleisch, das mit einer antimikrobiellen Waschung (PRT) behandelt wurde, ist ein Beispiel für eine NTM der EU. 4. Als nicht-tarifliche Maßnahmen (NTM) werden Politikmaßnahmen bezeichnet, die einen Einfluss auf Handelsflüsse haben, aber keine Zölle sind. 5. Grundsätzlich gilt bei nicht-tariflichen Maßnahmen (NTMs) von WTO Mitgliedern, dass ihre Nutzung zur Diskriminierung von Handelspartner nur mit Genehmigung der WTO möglich ist. 1. Als nicht-tarifliche Maßnahme (NTM) werden solche Politikmaßnahmen bezeichnet, die keinen Einfluss auf Handelsflüsse haben. FALSCH = keinen Einfluss 2. Nicht-tarifliche Maßnahmen (NTMs) sind für die globalen Handelsflüsse nur von geringer Bedeutung, da sie keine Zölle beinhalten. FASLCH 3. Der EU Bann auf Geflügelfleisch, das mit einer antimikrobiellen Waschung (PRT) behandelt wurde, ist ein Beispiel für eine NTM der EU. RICHTIG = SPS Maßnahmen 4. Als nicht-tarifliche Maßnahmen (NTM) werden Politikmaßnahmen bezeichnet, die einen Einfluss auf Handelsflüsse haben, aber keine Zölle sind. RICHTIG = Def. NTM 5. Grundsätzlich gilt bei nicht-tariflichen Maßnahmen (NTMs) von WTO Mitgliedern, dass ihre Nutzung zur Diskriminierung von Handelspartner nur mit Genehmigung der WTO möglich ist. FALSCH = DARF NIEMAND DISKRIMINIERT WERDEN
- Aussagen zu speziellen Problemen des Agrar- und Lebensmittelsektors innerhalb der TTIP Verhandlung: Wahr oder Falsch? 1. Es werden zurzeit keine Lebens- oder Futtermittel mir gentechnisch veränderten Bestandteilen von der EU aus den USA importiert. 2. Der EU Importbahn aud hormonbehandeltes Rindfleisch wurde erst im Rahmen der TTIP Verhandlungen implementiert. 3. Wenn die TTIP Verhandlung erfolgreich abgeschlossen werden, muss hormonbehandeltes Rindfleisch und mit antimikrobiellen Waschungen (PRT) behandeltes Geflügelfleisch in der EU zugelassen werden. 4. Ein die Verhandlungen erschwerendes Problem ist die grundsätzlich andere Einstellung der EU und der USA bezüglich der Bewertung on Lebensmittelrisiken. 1. Es werden zurzeit keine Lebens- oder Futtermittel mir gentechnisch veränderten Bestandteilen von der EU aus den USA importiert. FASLCH = 58 GMOs sind von der EU für die Verwendung in Lebens- oder Futtermitteln autorisiert, bereits aus Brasilien, Argentinien, den USA oder Paraguay importert 2. Der EU Importbahn auf hormonbehandeltes Rindfleisch wurde erst im Rahmen der TTIP Verhandlungen implementiert. FALSCH = EU Entscheidung: Handelsbann auf US hormonbehandeltes Rindfleisch (seit 1989 implementiert) 3. Wenn die TTIP Verhandlung erfolgreich abgeschlossen werden, muss hormonbehandeltes Rindfleisch und mit antimikrobiellen Waschungen (PRT) behandeltes Geflügelfleisch in der EU zugelassen werden. FASLCH = muss 4. Ein die Verhandlungen erschwerendes Problem ist die grundsätzlich andere Einstellung der EU und der USA bezüglich der Bewertung on Lebensmittelrisiken. RICHTIG
- Aussagen zu speziellen Problemen des Agrar- und Lebensmittelsektors innerhalb der TTIP Verhandlung: Wahr oder Falsch? 1. Mit der Diskussion um Hormonbehandeltes Rindfleisch und mit antimikrobiellen Waschungen (PRT) behandeltes Geflügelfleisch kommen durch die TTIP Verhandlung zwei recht alte Probleme zw. der EU und den USA wieder auf den Tisch. 2. Durch die TTIP Behandlungen könnte das aktuelle EU Importprogramm für nicht mit antimikrobiellen Waschungen (PRT) behandeltes Geflügelfleisch ausgeweitet werden. 3. Die EU erhebt aktuelle tendenzielle höhere Importzölle auf US Agrarprodukte als USA auf EU Agrarprodukte. 4. Die Marktpreisstützung im Milchsektor ist ein Politikproblem der EU, während die USA schon lange den Milchmarkt liberalisiert haben. 1. Mit der Diskussion um Hormonbehandeltes Rindfleisch und mit antimikrobiellen Waschungen (PRT) behandeltes Geflügelfleisch kommen durch die TTIP Verhandlung zwei recht alte Probleme zw. der EU und den USA wieder auf den Tisch.RICHTIG = Hormon Rindfleisch & Chlorhünchen. 2. Durch die TTIP Behandlungen könnte das aktuelle EU Importprogramm für nicht mit antimikrobiellen Waschungen (PRT) behandeltes Geflügelfleisch ausgeweitet werden.FALSCH = es gibt kein Program für Geflügelfleisch. 3. Die EU erhebt aktuelle tendenzielle höhere Importzölle auf US Agrarprodukte als USA auf EU Agrarprodukte. RICHTIG 4. Die Marktpreisstützung im Milchsektor ist ein Politikproblem der EU, während die USA schon lange den Milchmarkt liberalisiert haben. FALSCH = Kein Politikproblem der EU
- Aussage zu den Chancen & Risiken für den EU Lebensmittelsektor als Resultat von TTIP: Wahr oder Falsch? 1. Wenn die USA die Zölle auf EU Rindfleisch deutlich reduziert, werden die EU Produzenten auch deutlich mehr Rindfleisch auf dem US Markt absetzen. 2. Die Transaktionskosten, die den Parteien durch anhaltende Streitschlichtungsverfahren bei der WTO entstehen, könnten durch entsprechende TTIP Vereinbarungen potenziell reduziert werden. 3. Wenn TTIP erfolgreich abgeschlossen wird, dann werden EU Konsumenten auf jeden Fall deutlich mehr Produkte mit GMOs in de Regalen finden. 4. Für die EU Milchwirtschaft hat TTIP keine große Bedeutung, da bisher nur geringe Mengen an Milchprodukten in die USA exportiert werden. 5. Für die Winzer innerhalb der EU wäre ein erfolgreicher TTIP Abschluss nicht von großer Bedeutung, da die US als Exportmarkt keinen bedeutende Rolle spielt. 1. Wenn die USA die Zölle auf EU Rindfleisch deutlich reduziert, werden die EU Produzenten auch deutlich mehr Rindfleisch auf dem US Markt absetzen. FALSCH = EU RINDFLEISCH NICHT WETTBEWERBSF¨AHIG IM VERGLEICH ZU US RINDFLEISH 2. Die Transaktionskosten, die den Parteien durch anhaltende Streitschlichtungsverfahren bei der WTO entstehen, könnten durch entsprechende TTIP Vereinbarungen potenziell reduziert werden. RICHTIG 3. Wenn TTIP erfolgreich abgeschlossen wird, dann werden EU Konsumenten auf jeden Fall deutlich mehr Produkte mit GMOs in de Regalen finden. FALSCH = NEIN NICHT MARKTF¨AHIG 4. Für die EU Milchwirtschaft hat TTIP keine große Bedeutung, da bisher nur geringe Mengen an Milchprodukten in die USA exportiert werden. FALSCH = viel Mengen.. 5. Für die Winzer innerhalb der EU wäre ein erfolgreicher TTIP Abschluss nicht von großer Bedeutung, da die US als Exportmarkt keinen bedeutende Rolle spielt. FALSCH = große/bedeutende Rolle
- Aussagen zur einstimmigen Abstimmung: Wahr oder Falsch? 1. Die Kosten der Entscheidungsfindung steigen mit der Verschiedenheit der Präferenzen der Abstimmenden. 2. Entscheidungen über die Bereitstellung öffentlicher Güter dürfen nur mit der Einstimmigkeitsregel getroffen werden. 3. Die Einstimmigkeitsregel kann nur Zustände hervorbringen, die pareto-superior zur Ausgangssituation sind. 4. Einstimmigkeitsregeln stellen einen Schutz einzelner Individuen und ihrer Präferenzen vor der Macht des Kollektivs dar. 4. Bei Einstimmigkeitsregeln kann es dazu kommen, dass individuelle Rationalität eine kollektiv rationale Entscheidung verhindert. 1. Die Kosten der Entscheidungsfindung steigen mit der Verschiedenheit der Präferenzen der Abstimmenden. RICHTIG 2. Entscheidungen über die Bereitstellung öffentlicher Güter dürfen nur mit der Einstimmigkeitsregel getroffen werden. FALSCH 3. Die Einstimmigkeitsregel kann nur Zustände hervorbringen, die pareto-superior zur Ausgangssituation sind. RICHTIG 4. Einstimmigkeitsregeln stellen einen Schutz einzelner Individuen und ihrer Präferenzen vor der Macht des Kollektivs dar. RICHTIG 4. Bei Einstimmigkeitsregeln kann es dazu kommen, dass individuelle Rationalität eine kollektiv rationale Entscheidung verhindert. RICHTIG
- Mehrheitsregeln - Kosten: Wahr oder Falsch? 1. Die externen Kosten der Mehrheitsregel sind durch die Kurve C dargestellt. 2. Die externen Kosten der Mehrheitsregel sind die Kosten, die aufgrund des Abstimmungsergebnisses bei unbeteiligten Dritten anfallen. 3. Die Gesamtkosten der Abstimmung sind durch die Kurve D dargestellt. 4. Die optimale Mehrheit ergibt sich als K*/N. 5. Der Verlauf der Kurve D hängt auch von der Verschiedenheit der Präferenzen der Abstimmenden ab. 1. Die externen Kosten der Mehrheitsregel sind durch die Kurve C dargestellt. RICHTIG 2. Die externen Kosten der Mehrheitsregel sind die Kosten, die aufgrund des Abstimmungsergebnisses bei unbeteiligten Dritten anfallen. FALSCH = Die dritten sind unbeteiligt, fallen kein Kosten ein 3. Die Gesamtkosten der Abstimmung sind durch die Kurve D dargestellt. FALSCH = c + d 4. Die optimale Mehrheit ergibt sich als K*/N. RICHTIG optimale Mehrheit = K* 5. Der Verlauf der Kurve D hängt auch von der Verschiedenheit der Präferenzen der Abstimmenden ab. RICHTIG = Je weiter die Präferenzen der Teilnehmer auseinanderliegen, desto höher sind die externen Kosten (C) und desto schwerer wird die Entscheidungsfindung (D)
- Mehrheitsregeln - Probleme (Mehrgipfeligen Präferenzen): Wahr oder Falsch 1. Allein aufgrund der Anordnung der Präferenzenist davon auszugehen, dass die Familie zu keiner Entscheidung gelangt. 2. Ob die Familie zu einer Entscheidung gelangt, ist auch abhängig davon, ob sie am Ende eine Kontrollabstimmung durchführt. 3. Wenn die Tochter unbedingt nach Ibiza möchte, könnte sie versuchen durch Lobbyarbeit die Präferenzen der Mutter neu zu ordnen. 4. Der vorliegende Fall kann zur Illustration des sogenannten Condorcet Paradoxon dienen 5. Die Präferenzstruktur der Familie führt zu mehrgipfeligen Präferenzen und damit zu zyklischen Mehrheiten. 1. Allein aufgrund der Anordnung der Präferenzenist davon auszugehen, dass die Familie zu keiner Entscheidung gelangt. RICHTIG 2. Ob die Familie zu einer Entscheidung gelangt, ist auch abhängig davon, ob sie am Ende eine Kontrollabstimmung durchführt. FALSCH 3. Wenn die Tochter unbedingt nach Ibiza möchte, könnte sie versuchen durch Lobbyarbeit die Präferenzen der Mutter neu zu ordnen. RICHTIG 4. Der vorliegende Fall kann zur Illustration des sogenannten Condorcet Paradoxon dienen. RICHTIG 5. Die Präferenzstruktur der Familie führt zu mehrgipfeligen Präferenzen und damit zu zyklischen Mehrheiten. RICHTIG
- Mehrheitsregeln - Probleme (Präferenzverteilung verschiedener Wähler entlang eines politischen Spektrums von rechts- bis linksextrem) Wahr oder Falsch? 1. Eine linksextreme Partei würde bei einer Wahl keine einfache Mehrheit erzielen. 2. Bei einer Parteiwahl nach der Mehrheitsregel würde der Medianwähler mit dem Ergebnis der Abstimmung bezogen auf seine Präferenzen auf jeden Fall zufrieden sein. 3. Zwei Parteien in der Nähe der Mitte würden bei einer Wahl insbesondere um den Medianwähler kämpfen. 4. Die Präferenzen der Wähler entlang des Spektrums sind eingipfelig. 5. Die Grafik kann dazu dienen, das sogenannte Medianwählermodell zu illustrieren. 1. Eine linksextreme Partei würde bei einer Wahl keine einfache Mehrheit erzielen. RICHTIG 2. Bei einer Parteiwahl nach der Mehrheitsregel würde der Medianwähler mit dem Ergebnis der Abstimmung bezogen auf seine Präferenzen auf jeden Fall zufrieden sein. RICHTIG 3. Zwei Parteien in der Nähe der Mitte würden bei einer Wahl insbesondere um den Medianwähler kämpfen. RICHTIG 4. Die Präferenzen der Wähler entlang des Spektrums sind eingipfelig. RICHTIG = dieses Spektrum ist kontinuerlich, kann nur eingipfelig sein. 5. Die Grafik kann dazu dienen, das sogenannte Medianwählermodell zu illustrieren. RICHTIG
- Aussagen zum Lobbying: Wahr oder Falsch? 1. Beim Lobbying geht es um die Bemühung von Organisationen oder Individuen auf den politischen Entscheidungsprozess Einfluss zu nehmen. 2. Lobbying ist in der EU gesetzlich verboten. 3. Organisationen, die Lobbying betreiben, müssen sich bei der EU im Transparenzregister registrieren lassen. 4. Lobbying schadet dem politischen Entscheidungsprozess und bringt nach ihrer Wahrnehmung keinen Nutzen für die Entscheidungsträger. 5. Organisationen, die nicht im EU Transparenzregister registriert sind und in Brüssel Lobbyarbeit betreiben, machen sich strafbar.  1. Beim Lobbying geht es um die Bemühung von Organisationen oder Individuen auf den politischen Entscheidungsprozess Einfluss zu nehmen. RICHTIG 2. Lobbying ist in der EU gesetzlich verboten. FALSCH 3. Organisationen, die Lobbying betreiben, müssen sich bei der EU im Transparenzregister registrieren lassen. FALSCH 4. Lobbying schadet dem politischen Entscheidungsprozess und bringt nach ihrer Wahrnehmung keinen Nutzen für die Entscheidungsträger. RICHTIG 5. Organisationen, die nicht im EU Transparenzregister registriert sind und in Brüssel Lobbyarbeit betreiben, machen sich strafbar. RICHTIG/FALSCH
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- Aussagen zum Agrar- und Ernährungssektor in der BRD und der EU: Wahr oder falsch? 1. Das im Sommer 2014 verhängte Importembargo auf EU Agrarprodukte war aufgrund der geringen Bedeutung der Exporte nach Russland ohne wesentliche Wirkung. 2. Brasilien ist einer der wichtigsten Exportmärkte für die Agrarindustrie innerhalb der EU-28. 3. Die deutsche Ernährungsindustrie ist generell von einem hohen Konzentrationsgrad und hoher Marktmacht einzelner Unternehmen geprägt. 4. Deutschland unterhält hauptsächlich Handelsbeziehungen innerhalb der EU-28. Handel außerhalb der EU ist deutlich weniger wichtig. 5. Die USA sind einer der wichtigsten globalen Handelspartner der EU-28 Staaten im Bereich Agrarprodukte. 1. Das im Sommer 2014 verhängte Importembargo auf EU Agrarprodukte war aufgrund der geringen Bedeutung der Exporte nach Russland ohne wesentliche Wirkung. FALSCH = Exportlände für DEU: 1. USA (16 Bil. EUR), 2. Russland (9 Bil. EUR), 3. China (7 Bil. EUR) 2. Brasilien ist einer der wichtigsten Exportmärkte für die Agrarindustrie innerhalb der EU-28.FALSCH = Importmärkte 1. Brasilien (13 Bil. EUR), 2. USA (10 Bil. EUR), 3. Argentinien (5 Bil. EUR) 3. Die deutsche Ernährungsindustrie ist generell von einem hohen Konzentrationsgrad und hoher Marktmacht einzelner Unternehmen geprägt.FALSCH = Ernährungsindustrie trifft nur LEBENSMITTELIND. 4. Deutschland unterhält hauptsächlich Handelsbeziehungen innerhalb der EU-28. Handel außerhalb der EU ist deutlich weniger wichtig. FALSCH = Handelsbeziehungen AUSERhalb der EU-28, Handel INNERhalb der EU ist deutlich weniger 5. Die USA sind einer der wichtigsten globalen Handelspartner der EU-28 Staaten im Bereich Agrarprodukte. RICHTIG
- Aussagen zur Struktur und Einkommenssituation der deutschen Landwirtschaft: Wahr oder Falsch? 1. Seit dem Jahr 2009 gab es jährliche Gewinnsteigerungen bei den landwirtschaftlichen Haupterwerbsbetrieben. 2. Im Jahr 2013 haPen mehr als 50% der landwirtschaftlichen Betriebe eine Betriebsgröße >50 ha. 3. Im Jahr 2013/14 war der größte Anteil der landwirtschaftlichen Betriebe in der Veredelung tätig. 4. Im Jahr 2013/14 fanden die größten Gewinnsteigerungen gegenüber dem Vorjahr bei den milcherzeugenden Betrieben statt. 5. Im Jahr 2013/14 fanden die größten Gewinnverluste gegenüber dem Vorjahr im Obstbau statt. 1. Seit dem Jahr 2009 gab es jährliche Gewinnsteigerungen bei den landwirtschaftlichen Haupterwerbsbetrieben. RICHTIG = je Unternehmen 2009: 40.tau EUR auf 2014: >60taus EUR 2. Im Jahr 2013 hatten mehr als 50% der landwirtschaftlichen Betriebe eine Betriebsgröße >50 ha. FALSCH = 30% 3. Im Jahr 2013/14 war der größte Anteil der landwirtschaftlichen Betriebe in der Veredelung tätig. FALSCH = wenigsten 4. Im Jahr 2013/14 fanden die größten Gewinnsteigerungen gegenüber dem Vorjahr bei den milcherzeugenden Betrieben statt. RICHTIG = +31.6% 5. Im Jahr 2013/14 fanden die größten Gewinnverluste gegenüber dem Vorjahr im Obstbau statt.RICHTIG = -28.6%
- Ergänzen Sie biPe den fehlenden Begriff: Im Geschäftsjahr 2013/14 waren im ökologischen Landbau der Weizen- und Kartoffelpreis mehr als doppelt so hoch wie im konventionellen Landbau. Der __1__ war jedoch nur ca. 20% höher als im konventionellen Landbau. 1. Milchpreis : Öko.: 48,47 EUR/100kg Konv.: 40,40 EUR/100kg [(48,47 - 40,40) ÷ 40,40] x 100 = 20%
- Ordnen Sie die Aufgaben der Unterbereichen der WAEP zu: 1. Ordnungspoltik 2. Prozesspolitik 3. Strukturpolitik 1. Ordnungspoltik = Rahmenbedingungen für Regelung der Beziehung von Wirtschaftssubjekten 2. Prozesspolitik = kurzfristige Markteingriffe 3. Strukturpolitik = Durchsetzung sektoraler Anpassungsprozesse
- Aussagen zur Abgrenzung wissenschaftlicher (theoretischer) und praktischer WAEP: Wahr oder Falsch? 1. Wissenschaftliche WAEP sollte von den persönlichen Zielvorstellungen des Forschers geprägt sein. 2. Die FAO ist einer der Hauptentscheidungsträger internationaler praktischer Agrarpolitik. 3.Wissenschaftliche WAEP sollte dazu geeignet sein, Entscheidungsträger bei praktischen politischen Entscheidungen zu unterstützen. 4. Ein Regierungswechsel wirkt sich stets auch auf die Handlungsempfehlungen der wissenschaftlichen WAEP aus. 5. Ergebnisse wissenschaftlicher WAEP sind stets vor dem Hintergrund der verwendeten Theorie und angewandten Methodik zu interpretieren. 1. Wissenschaftliche WAEP sollte von den persönlichen Zielvorstellungen des Forschers geprägt sein. FALSCH 2. Die FAO ist einer der Hauptentscheidungsträger internationaler praktischer Agrarpolitik. FALSCH = Einflussträger (Wissenschaftliche Politik) 3. Wissenschaftliche WAEP sollte dazu geeignet sein, Entscheidungsträger bei praktischen politischen Entscheidungen zu unterstützen.RICHTIG = Ziel der Wissenschaftler 4. Ein Regierungswechsel wirkt sich stets auch auf die Handlungsempfehlungen der wissenschaftlichen WAEP aus. FALSCH = kann von Handlungsempfehlungen ausgehen aber nicht auswirken. 5. Ergebnisse wissenschaftlicher WAEP sind stets vor dem Hintergrund der verwendeten Theorie und angewandten Methodik zu interpretieren.RICHTIG
- Ergänzen Sie bitte die fehlenden Begriffe: Das Kriterium der__1__ ist wesentlich für die Wissenschaftlichkeit der WAEP. Es verlangt, dass getroffene Schlussfolgerungen von anderen nachvollziehbar sein müssen, sofern diese die zugrundeliegende __2__ kennen. Das Kriterium der__1__ ist wesentlich für die Wissenschaftlichkeit der WAEP. Es verlangt, dass getroffene Schlussfolgerungen von anderen nachvollziehbar sein müssen, sofern diese die zugrundeliegende __2__ kennen. 1. Intersubjektivität 2. Theorie
- Aussage zu Zielbeziehungen innerhalb eines politischen Zielsystems: Wahr oder Falsch? 1. Im Fall zweier komplementärer Ziele führt die Annäherung an ein Ziel nicht automatisch auch zur Annäherung an das andere. 2. Konkurrierende Ziele können nicht in vertikaler Zielbeziehung zueinander stehen. 3. Die Förderung des Welthandels und die nationale Preisstützung für Agrarprodukte sind Beispiele für konkurrierende Ziele. 4. Sozialer Frieden und Sicherheit stehen in einer horizontalen Zielbeziehung zueinander. 5. Produktivitätssteigerungen in der Landwirtschaft und die Versorgungssicherung des Verbrauchers mit Lebensmitteln sind Beispiele für komplementäre Ziele. 1. Im Fall zweier komplementärer Ziele führt die Annäherung an ein Ziel nicht automatisch auch zur Annäherung an das andere. FALSCH = Aussage trifft konkurrienden Ziele 2. Konkurrierende Ziele können nicht in vertikaler Zielbeziehung zueinander stehen. FALSCH = horizontal 3. Die Förderung des Welthandels und die nationale Preisstützung für Agrarprodukte sind Beispiele für konkurrierende Ziele. RICHTIG 4. Sozialer Frieden und Sicherheit stehen in einer horizontalen Zielbeziehung zueinander.FALSCH = vertikal 5. Produktivitätssteigerungen in der Landwirtschaft und die Versorgungssicherung des Verbrauchers mit Lebensmitteln sind Beispiele für komplementäre Ziele. RICHTIG
- Aussage zu normaTIver und posiTIver Ökonomik: Wahr oder falsch? 1. Normative Ökonomik befasst sich mit der Frage „Was soll sein?“ 2. Positive Ökonomik beschreibt und erklärt wirtschaftliche Prozesse. 3. Eine positiv theoretische Beschreibung der politischen Eingriffe ist Voraussetzung für ihre normative Bewertung. 4. Wirtschaftspolitische Mittel zur Erreichung eines gesetzten Zieles können mit Hilfe positiver Ökonomik bewertet werden. 5. Normative Ökonomik erstellt Prognosen zur wirtschaftlichen Entwicklung eines Landes. 1. Normative Ökonomik befasst sich mit der Frage „Was soll sein?“ RICHTIG 2. Positive Ökonomik beschreibt und erklärt wirtschaftliche Prozesse. RICHTIG 3. Eine positiv theoretische Beschreibung der politischen Eingriffe ist Voraussetzung für ihre normative Bewertung. RICHTIG 4. Wirtschaftspolitische Mittel zur Erreichung eines gesetzten Zieles können mit Hilfe positiver Ökonomik bewertet werden. FALSCH 5. Normative Ökonomik erstellt Prognosen zur wirtschaftlichen Entwicklung eines Landes. FALSCH
- Ergänzen Sie bitte die fehlenden Begriffe : Die __1__ ist eine der zentralen Aufgaben der positiven Ökonomik. Diese unterteilt sich in __2__, Prognose und die Abgabe von __3__. 1. Lageanaylse 2. Dianose 3. Handlungsempfehlungen
- Ordnen Sie die folgenden Schritte zur Erstellung konkreter Handlungsempfehlungen (positive Ökonomik) in die richtige Reihenfolge: - konkrete Handlungsempfehlung - Auswahl von Instrumenten - Handlungsbedarf ermitteln - Wirkungsprognose erstellen - Lageerklärung - Status-quo Prognose erstellen - Lagebeschreibung Lagebeschreibung = "Was ist?" Lageerklärung = "Warum ist es so?" Status-quo Prognose erstellen = "Was wird sein, wenn sie weiter so machen bisher?" Handlungsbedarf ermitteln = "Ja / Nein?" Auswahl von Instrumenten = "Wie erreichen wir unsere Ziele?" Wirkungsprognose erstellen = "Was passiert wenn wir die Prognostik verwenden?" Konkrete Handlungsempfehlung
- Aussagen zu den politischen Akteuren innerhalb der EU: 1. Die Europäische Kommission ist ein wesentlicher Träger der EU Agrarpolitik und eine Institution der Legislative. 2. Das Europäische Parlament setzt sich aus den nationalen Ministern der EU Mitgliedsstaaten zusammen. 3. Der Agrarministerrat ist in Zusammenarbeit mit dem Europäischen Parlament an der Gesetzgebung innerhalb der EU beteiligt. 4. Die Europäische Kommission besteht aus den Kommissaren der Mitgliedsländer, die für bestimmte Themengebiete verantwortlich sind. 5. Die Europäische Kommission beschließt das Budget der Europäischen Union. 1. Die Europäische Kommission ist ein wesentlicher Träger der EU Agrarpolitik und eine Institution der Legislative. FALSCH = EU-Komission: Exekutive 2. Das Europäische Parlament setzt sich aus den nationalen Ministern der EU Mitgliedsstaaten zusammen. FALSCH = Bürgern 3. Der Agrarministerrat ist in Zusammenarbeit mit dem Europäischen Parlament an der Gesetzgebung innerhalb der EU beteiligt. RICHTIG = Agrarministerrat = Minister der Mitgleidstaaten 4. Die Europäische Kommission besteht aus den Kommissaren der Mitgliedsländer, die für bestimmte Themengebiete verantwortlich sind. RICHTIG = 1 Kommissaren pro Mitgliedsländer 5. Die Europäische Kommission beschließt das Budget der Europäischen Union.FALSCH = Kommission PARLAMENT
- Ordnen Sie die Beschreibung den internationalen Organisationen zu: 1. FAO 2. OECD 3. IFPRI 4. WTO a) Sitz in Rom, 194 Einzelstaaten als Mitglieder, Bekämpfung von Hunger, Armut als Ziel b) Unabhängiger Think Tank, gegründet 1975, Sitz in Washington D.C. c) 20. Geburtstag in 2015, Handelsforum d) 34 Mitgliedsstaaten, Förderung des Wirtschaftswachstums als Ziel FAO = Food & Agriculture Organisation → Sitz in Rom, 194 Einzelstaaten als Mitglieder, Bekämpfung von Hunger, Armut als Ziel OECD = Economic Cooperation Development→ 34 Mitgliedsstaaten, Förderung des Wirtschaftswachstums als Ziel IFPRI = International Food Policy & Research Institute→ Unabhängiger Think Tank, gegründet 1975, Sitz in Washington D.C. WTO = World Trade Organisation→ 20. Geburtstag in 2015, Handelsforum
- Aussage zur Agrarpolitik in der BRD: Wahr oder Falsch? 1. Die agrarpolitischen Ziele im Agrarpolitischen Bericht 1972 sind in Harmonie bzw. identisch mit den im EWG Vertrag von 1957 verankerten Zielen der GAP. 2. Die agrarpolitischen Ziele im LWG von 1955 sind noch immer maßgeblich für die Gestaltung des agrarpolitischen Leitbilds in der BRD. 3. Nachhaltigkeit und Sicherheit bei der Lebensmittelproduktion waren schon im LWG von 1955 explizite Ziele der deutschen Agrarpolitik. 4. Die aktuellen agrarpolitischen Leitbilder reflektieren einen Wandel im Fokus von Quantität hin zu Qualität der landwirtschaftlichen Produktion. 1. Die agrarpolitischen Ziele im Agrarpolitischen Bericht 1972 sind in Harmonie bzw. identisch mit den im EWG Vertrag von 1957 verankerten Zielen der GAP. RICHTIG 2. Die agrarpolitischen Ziele im LWG von 1955 sind noch immer maßgeblich für die Gestaltung des agrarpolitischen Leitbilds in der BRD. FALSCH 3. Nachhaltigkeit und Sicherheit bei der Lebensmittelproduktion waren schon im LWG von 1955 explizite Ziele der deutschen Agrarpolitik. FALSCH = Nachhaltigkeit und Sicherheit.. 4. Die aktuellen agrarpolitischen Leitbilder reflektieren einen Wandel im Fokus von Quantität hin zu Qualität der landwirtschaftlichen Produktion. RICHTIG
- Ordnen Sie den agrarpolitischen Zielen aus dem LWG von 1955 die entsprechenden gesellschaftlichen Oberziele zu. 1. Fortschritt, 2. Sicherheit, 3. Gerechtigkeit a. Einkommensangleichung der Landwirte an den Rest der Bevölkerung b. Produktivitätssteigerung in der Landwirtschaft. c. Versorgungssicherung mit Nahrungsmittel Fortschritt = b. Produktivitätssteigerung in der Landwirtschaft. Sicherheit = c. Versorgungssicherung mit Nahrungsmittel Gerechtigkeit = a. Einkommensangleichung der Landwirte an den Rest der Bevölkerung
- Ergänzen Sie biNe die fehlenden Begriffe: __1__ Direktzahlungen wurden als Teil der 2003er Reform der GAP eingeführt. Ein wesentlicher Grund waren die hohen Kosten der vorherigen Politikmaßnahmen und eine vermehrte __2__ der GAP. __1__ Direktzahlungen wurden als Teil der 2003er Reform der GAP eingeführt. Ein wesentlicher Grund waren die hohen Kosten der vorherigen Politikmaßnahmen und eine vermehrte __2__ der GAP. Entkoppelte Marktorientierung *Entkoppelte Direktzahlungen = Zahlung an Fläche gebunden *Gekoppelte Direktzahlungen = Zahlung an Menge an Produktion gebunden, führt normalerweise zu einer Produktionsüberschuss
- Aussagen zur gemeinsamen Agrarpolitik (GAP) der EU: Wahr oder Falsch? 1. Die Greening Komponente der Direktzahlungen nach 2013 ermöglicht, sofern die Voraussetzungen erfüllt sind, eine Erhöhung der Gesamtzahlung über die Basisprämie/ ha hinaus. 2. Agrar-/ Umweltprogramme sind Teil der Maßnahmen zur ländlichen Entwicklung und somit Bestandteil der Säule II der GAP. 3. Alle handelsbezogenen Maßnahmen, wie z.B. ExporterstaNungen fallen in die Säule II der GAP, da sie nicht direkt als interne Stützungsmaßnahmen gelten. 4. Nach der Reform der GAP von 2013 sind an die Produktion gekoppelte Zahlungen unter keinen Umständen mehr zulässig. 1. Die Greening Komponente der Direktzahlungen nach 2013 ermöglicht, sofern die Voraussetzungen erfüllt sind, eine Erhöhung der Gesamtzahlung über die Basisprämie/ ha hinaus. RICHTIG 2. Agrar-/ Umweltprogramme sind Teil der Maßnahmen zur ländlichen Entwicklung und somit Bestandteil der Säule II der GAP. RICHTIG 3. Alle handelsbezogenen Maßnahmen, wie z.B. ExporterstaTTungen fallen in die Säule II der GAP, da sie nicht direkt als interne Stützungsmaßnahmen gelten. FALSCH = Säule I 4. Nach der Reform der GAP von 2013 sind an die Produktion gekoppelte Zahlungen unter keinen Umständen mehr zulässig. FALSCH = keinen Umständen. Gekoppelte Zahlungen: z. B Zuckerquota, Milchquota