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WISO I (Subject) / Politik (Übung) (Lesson)

Uni Bonn WS'16'/'17

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  • Zentrale Ziele der Wohlfahrtsökonomie Effizienz Verteilungrechtigkeit Nachaltigkeit
  • Grundlage der Analyse und Bewertung sozialer Zustände: 1. Positive Ökonomik: Beschreibung & Erklärung des gegenwärtigen/zukunftigen Zustands= Was IST? / Was WIRD sein? = beschreibend. Sie richten sich darauf, wie die Welt ist.  Aussage: Annehmen oder Verwerfen, auf ihre empirische Gültigkeit überprüfen, mithilfe statistischer Daten. 2. Normative Ökonomik: Anaylse & Bewertung eines Zielsystems= Was SOLL sein?  = präskriptiv. Sie richten sich darauf, wie die Welt sein sollte. nicht allein mit statistischen Daten wissenschaftlich überprüfen. Unsere persönlichen Einstellungen zur Ethik, zur Religion und zur politischen Philosophie sind auch gefragt.
  • Ergänzen die fehlende Begriffe: Der Zustand x ist im Vergleich zum Zustand y __1__ wenn für alle Individuen i = 1,...,N Vi(x) ≥ Vi(y) und für mindestens ein Individuum ___2___ erfüllt ist. Der Zustand x ist im Vergleich zum Zustand y __1__ wenn für alle Individueni = 1,...,N Vi(x) ≥ Vi(y) und für mindestens ein Individuum ___2___ erfüllt ist. 1. Pareto Superior 2. Vi(x) > Vi(y)  * >> Präferiert  > Großer
  • Ergänzen Sie bitte die fehlenden Begriffe: Der Zustand x ist __1__ wenn es keinen anderen Zustand x’ innerhalb der Menge aller erreichbaren sozialen Zustände gibt, der ___2___ zu x ist. 1. Pareto-effizient  2. Pareto-superior
  • Definition: - Grenzrate der Substitution - Kontraktkurve - Transformationskurve - Grenzrate der technischen Substitution - Grenzrate der Transformation 1. Grenzrate der Substitution: Die absolute Steigung der Indifferenzkurve. 2. Kontraktkurve: Eine Verbindung aller pareto-effizienten Güterallokationen in der Edgeworth Tauschbox 3. Transformationskurve:  Eine Darstellung der Produktionsmöglichkeiten einer Volkswirtschaft im 2-Güter Diagramm. 4. Grenzrate der technischen Substitution: Wird aus dem umgekehrten Verhältnis der Grenzproduktivitäten der Produktionsfaktoren berechnet. 5.  Grenzrate der Transformation: Gibt für 2 Güter an, wie viel von einem Gut weniger produziert werden muss, wenn eine Einheit eines anderen Gutes mehr produziert wird.
  • Bitte ergänzen Sie die folgenden Sätze: Indifferenzkurven stellen Kurven eines konstanten __1__ für den Konsumenten dar. Isoquanten stellen Kurven eines konstanten ___2___ für den Produzenten dar. Indifferenzkurven stellen Kurven eines konstanten __1__ für den Konsumenten dar. Isoquanten stellen Kurven eines konstanten ___2___ für den Produzenten dar. 1. Nutzens  2. Produktionsniveaus 
  • Welche der folgenden Aussagen zur Wohlfahrtsökonomie sind richtig/ falsch? 1. Edgeworth, Marshall und Pigou haben mit ihren Beiträgen die Wohlfahrtsökonomie stark geprägt. 2. Bei einem kardinalen Nutzenkonzept sind die Nutzen der einzelnen Individuen nicht addierbar und die soziale Wohlfahrtsfunktion muss eine andere Gewichtung der Nutzen berücksichtigen. 3. Die Wohlfahrtsökonomie beschäftigt sich hauptsächlich mit Verteilungsgerechtigkeit. Die Effizienz der Märkte wird immer vorausgesetzt. 4. Bei einem ordinalen Nutzenkonzept sind Transitivität, vollständige Vergleichbarkeit und Nichtsättigung wichtige Axiome. 5. Die Wohlfahrtsökonomie beschäftigt sich nicht mit der Bewertung politischer Maßnahmen, da dies zu normativ ist. Edgeworth, Marshall und Pigou haben mit ihren Beiträgen die Wohlfahrtsökonomie stark geprägt. RICHTIG Bei einem kardinalen Nutzenkonzept sind die Nutzen der einzelnen Individuen nicht addierbar und die soziale Wohlfahrtsfunktion muss eine andere Gewichtung der Nutzen berücksichtigen. FALSCH Die Wohlfahrtsökonomie beschäftigt sich hauptsächlich mit Verteilungsgerechtigkeit. Die Effizienz der Märkte wird immer vorausgesetzt. FALSCH Bei einem ordinalen Nutzenkonzept sind Transitivität, vollständige Vergleichbarkeit und Nichtsättigung wichtige Axiome. RICHTIG Die Wohlfahrtsökonomie beschäftigt sich nicht mit der Bewertung politischer Maßnahmen, da dies zu normativ ist. FALSCH
  • Aufgabe 3.8: Richtig oder Falsch
  • Welche der folgenden Aussagen zu agrarpolitischen Zielen und dem Pareto- Kriterium sind richtig? Bitte kreuzen Sie an. 1. Das Pareto-Kriterium ermöglicht es, agrarpolitische Maßnahmen in Bezug auf ihre Effizienz bezüglich der Erreichung von Wohlfahrtserhöhungen zu bewerten. Bei pareto-effizienten Güterverteilungen sind die Grenznutzen der Konsumenten bezüglich eines Gutes identisch, somit kann von einer gerechten Güterverteilung ausgegangen werden. Wenn die soziale Wohlfahrt zukünftiger Generationen nicht durch heutige politische Maßnahmen gefährdet werden soll, ist die statische Bewertung des heutigen Zustands mit dem Pareto- Kriterium nicht ausreichend, um dies sicherzustellen. Wenn zwei politische Maßnahmen jeweils sowohl Gewinner als auch Verlierer innerhalb der Gesellschaft hervorbringen, kann das Pareto- Kriterium nicht zur Entscheidungsfindung über die Auswahl der geeignetsten Maßnahme dienen. Das Pareto-Kriterium ermöglicht es, agrarpolitische Maßnahmen in Bezug auf ihre Effizienz bezüglich der Erreichung von Wohlfahrtserhöhungen zu bewerten. RICHTIG Bei pareto-effizienten Güterverteilungen sind die Grenznutzen der Konsumenten bezüglich eines Gutes identisch, somit kann von einer gerechten Güterverteilung ausgegangen werden. FALSCH Wenn die soziale Wohlfahrt zukünftiger Generationen nicht durch heutige politische Maßnahmen gefährdet werden soll, ist die statische Bewertung des heutigen Zustands mit dem Pareto-Kriterium nicht ausreichend, um dies sicherzustellen. RICHTIG Wenn zwei politische Maßnahmen jeweils sowohl Gewinner als auch Verlierer innerhalb der Gesellschaft hervorbringen, kann das Pareto- Kriterium nicht zur Entscheidungsfindung über die Auswahl der geeignetsten Maßnahme dienen. RICHTIG
  • Ergänzen Sie bitte die fehlenden Begriffe: Der 1. Hauptsatz der Wohlfahrtstheorie besagt: Jede Allokation, die durch ein __1___ Gleichgewicht erzeugt wird, ist __2___. 1. Walras 2. Pareto-Effizient
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  • Ergänzen Sie bitte die fehlenden Begriffe: Der 2. Hauptsatz der Wohlfahrtstheorie besagt: Jede zulässige __1__ Allokation kann durch die passende Wahl __2__ dezentral erzeugt werden. Der 2. Hauptsatz der Wohlfahrtstheorie besagt: Jede zulässige Pareto-effiziente Allokationkann durch die passende Wahl der Anfassungsausstattung dezentral erzeugt werden.
  • Aufgabe 4.3
  • Welche der folgenden Aussagen zur Bedeutung der Märkte und agrar- und ernährungspolitischen Zielen sind richtig? 1. Die Effizienz der Märkte gewährleistet automatisch auch eine die natürlichen Ressourcen schonende Wirtschaftsweise. 2.Marktorientierung auf den Weltmärkten erfordert konsequenterweise eine partnerschaftliche, nicht protektionistische Handelspolitik. 3. Hätten alle Länder der Erde funktionierende Märkte, wäre die Versorgungssicherung der Weltbevölkerung mit Lebensmitteln gesichert. 4. Um Produzenten vor zu niedrigen Preisen zu schützen bedarf es keiner prozesspolitischen Eingriffe in die Märkte. Das Verteilungsproblem ist vom Effizienzproblem zu trennen. 5. In funktionierenden Märkten sind prozesspolitische Eingriffe des Staates wie z.B. Interventionspreise nicht mit der Sicherstellung der Pareto-Effizienz der Allokation zu rechtfertigen. 1. Die Effizienz der Märkte gewährleistet automatisch auch eine die natürlichen Ressourcen schonende Wirtschaftsweise. FALSCH 2.Marktorientierung auf den Weltmärkten erfordert konsequenterweise eine partnerschaftliche, nicht protektionistische Handelspolitik. RICHTIG 3. Hätten alle Länder der Erde funktionierende Märkte, wäre die Versorgungssicherung der Weltbevölkerung mit Lebensmitteln gesichert. FALSCH 4. Um Produzenten vor zu niedrigen Preisen zu schützen bedarf es keiner prozesspolitischen Eingriffe in die Märkte. Das Verteilungsproblem ist vom Effizienzproblem zu trennen. FALSCH 5. In funktionierenden Märkten sind prozesspolitische Eingriffe des Staates wie z.B. Interventionspreise nicht mit der Sicherstellung der Pareto-Effizienz der Allokation zu rechtfertigen. RICHTIG
  • Aufgabe 4.5
  • Bitte ergänzen Sie den folgenden Satz: Aus dem 1. und dem 2. Satz der Wohlfahrtsökonomie ergibt sich, dass das __1__ vom __20__ getrennt werden kann. Aus dem 1. und dem 2. Satz der Wohlfahrtsökonomie: ergibt sich, dass das Effizienzproblem vom Verteilungsproblem getrennt werden kann. 
  • Aufgabe 4.7
  • Ergänzen Sie bitte die fehlenden Begriffe: ___1__ liegt vor, wenn der Marktmechanismus nicht zu einer ___2___ Allokation führt. 1. Marktversagen 2. Pareto-effizienten
  • Ergänzen Sie bitte die fehlenden Begriffe: Der 1. Hauptsatz der Wohlfahrtsökonomik impliziert, dass staatliche Eingriffe mit der Begründung der Sicherstellung __1__ in __2___ nicht zu rechtfertigend sind. 1. pareto-effizienter Allokationen  2. funktionierenden Märkten
  • Aussagen zu Marktversagen: Wahr oder Falsch? 1. Marktversagen ist ein Beispiel dafür, dass der 1. Hauptsatz der Wohlfahrtsökonomie zu allgemein formuliert ist. 2. Wenn Marktversagen vorliegt, muss der Staat in jedem Fall eingreifen. 3. Wenn individuelle von kollektiver Rationalität abweicht, werden keine pareto-effizienten Allokationen erzielt. 4. Der 2. Hauptsatz der Wohlfahrtsökonomie gibt einen Hinweis darauf, wie Marktversagen zu bekämpfen ist. 5. Marktbeherrschende Stellungen von Unternehmen können bei Missbrauch dieser zu Marktversagen führen. 1. Marktversagen ist ein Beispiel dafür, dass der 1. Hauptsatz der Wohlfahrtsökonomie zu allgemein formuliert ist. FALSCH = kein Zusammenhang 2. Wenn Marktversagen vorliegt, muss der Staat in jedem Fall eingreifen.     FALSCH = Wenn schlechter geht ⇒ Politikversagen 3. Wenn individuelle von kollektiver Rationalität abweicht, werden keine pareto-effizienten Allokationen erzielt. RICHTIG 4. Der 2. Hauptsatz der Wohlfahrtsökonomie gibt einen Hinweis darauf, wie Marktversagen zu bekämpfen ist. FALSCH = kein Zusammenhang 5. Marktbeherrschende Stellungen von Unternehmen können bei Missbrauch dieser zu Marktversagen führen. RICHTIG
  • Definition: 1. Öffentliches Gut 2. Unternehmenskonzentration 3. Externer Effekt 4. Kartell 1. Öffentliches Gut = Vom Konsum kann niemand ausgeschlossen werden, es gibt keine Rivalität  2. Unternehmenskonzentration =  Einige wenige Unternehmen eines Wirtschaftszweiges branch of industry haben hohen Anteil an dessen Gesamtumsatz.  3. Externer Effekt = Beispiel: Schweißgeruch des Nachbarn im Kino  4. Kartell = Ist laut Gesetz in der BRD verboten. 
  • Aussagen zur Wettbewerbspolitik in BRD und EU: Wahr oder Falsch? 1. Fusionen zwischen Unternehmen der gleichen Branche sind laut GWB in der BRD immer durch das Bundeskartellamt zu überprüfen (Fusionskontrolle). 2. Wenn ein Markt nur aus einigen wenigen Unternehmen besteht, spricht man von Unternehmenskonzentration. 3. In der Agrar- und Ernährungsindustrie ist die Wahrscheinlichkeit zur Kartellbildung bei den Erzeugern am höchsten einzuschätzen. 4. Erzeugergemeinschaften landwirtschaftlicher Produzenten unterliegen nicht dem Gesetz gegen Wettbewerbsbeschränkungen. 5. Fusionen kann in der BRD allein das Bundeskartellamt genehmigen. 1. Fusionen zwischen Unternehmen der gleichen Branche sind laut GWB in der BRD immer durch das Bundeskartellamt zu überprüfen (Fusionskontrolle). FALSCH 2. Wenn ein Markt nur aus einigen wenigen Unternehmen besteht, spricht man von Unternehmenskonzentration. RIGHTIG = aus einigen wenigen Unternehmen = Oligopol  3. In der Agrar- & Ernährungsindustrie ist die Wahrscheinlichkeit zur Kartellbildung bei den Erzeugern am höchsten einzuschätzen. FALSCH = Keine Ausage  4. Erzeugergemeinschaften landwirtschaftlicher Produzenten unterliegen nicht dem Gesetz gegen Wettbewerbsbeschränkungen. FALSCH = Gleiche Recht gelten für alle 5. Fusionen kann in der BRD allein das Bundeskartellamt genehmigen. FALSCH = nicht NUR bundeskartellamt aber auch Landeskartellbehörde 
  • Aussagen zur Wettbewerbspolitik in BRD und EU: Wahr oder Falsch? 1. Auch nach dem Verbot durch das Bundeskartellamt kann die Fusion von Unternehmen theoretisch noch genehmigt werden. 2. Reagieren zwei Anbieter zeitgleich mit einer Preiserhöhung am Markt, kann man sicher von einem Preiskartell ausgehen. 3. Kartelle sind in der BRD verboten, auf EU Ebene nur wenn Sie länderübergreifende Beteiligung haben. 4. Verstöße gegen das GWB haben häufig zivilrechtliche Konsequenzen. 5. Kartelle haben aufgrund der hohen Markttransparenz in der Agrar- und Ernährungsindustrie nur noch untergeordnete Bedeutung. 1. Auch nach dem Verbot durch das Bundeskartellamt kann die Fusion von Unternehmen theoretisch noch genehmigt werden. RICHTIG  2. Reagieren zwei Anbieter zeitgleich mit einer Preiserhöhung am Markt, kann man sicher von einem Preiskartell ausgehen. FALSCH = Parallel Verhalten 3. Kartelle sind in der BRD verboten, auf EU Ebene nur wenn Sie länderübergreifende Beteiligung haben. FALSCH  4.Verstöße gegen das GWB haben häufig zivilrechtliche Konsequenzen. RICHTIG 5. Kartelle haben aufgrund der hohen Markttransparenz in der Agrar- und Ernährungsindustrie nur noch untergeordnete Bedeutung. FALSCH = KEIN hohen Markttransparenz
  • Aussagen zur Wettbewerbspolitik in BRD und EU: 1. Marktmacht ist laut GWB grundsätzlich verboten. 2. Monopole sind laut GWB grundsätzlich verboten. 3. Fusionen sind laut GWB grundsätzlich verboten. 4. Kartelle sind laut GWB grundsätzlich verboten. 5. Marktversagen ist laut GWB grundsätzlich verboten. 6. Konglomerate sind laut GWB grundsätzlich verboten. 1. Marktmacht ist laut GWB grundsätzlich verboten.     FALSCH = Missbrauch der Marktmacht ist verboten 2. Monopole sind laut GWB grundsätzlich verboten. FALSCH 3. Fusionen sind laut GWB grundsätzlich verboten. FALSCH 4. Kartelle sind laut GWB grundsätzlich verboten. RICHTIG = Aber teilweise erlaubt: Mittelkartell, Gemeinschaft.. 5. Marktversagen ist laut GWB grundsätzlich verboten. FALSCH = Wie kann man das überhaupt verbieten? 6. Konglomerate sind laut GWB grundsätzlich verboten. FALSCH
  • Aussagen zur Wettbewerbspolitik in BRD und EU: Wahr oder Falsch? 1. Zur Bestimmung marktbeherrschender Stellungen wird stets der relevante Markt bestimmt. 2. In der EU ist die Kommission der zentrale Träger der Wettbewerbspolitik. 3. Das deutsche Wettbewerbsrecht wurde in der Vergangenheit mehrfach an geltendes EU Recht angepasst. 4. Die Monopolkommission verwaltet die in der BRD noch vorhandenen natürlichen Monopole. 5. Bei der Gründung von landwirtschaftlichen Erzeugergemeinschaften besteht aufgrund der polypolistischen Struktur der Landwirtschaft keinerlei Gefahr für den Wettbewerb. 1. Zur Bestimmung marktbeherrschender Stellungen wird stets der relevante Markt bestimmt. RICHTIG = relevanter Markt ist wichtig zur Beurteilung von Marktmacht  (Missbrauchsaufsicht über marktbeherrschende Unternehmen 2. In der EU ist die Kommission der zentrale Träger der Wettbewerbspolitik. RICHTIG 3. Das deutsche Wettbewerbsrecht wurde in der Vergangenheit mehrfach an geltendes EU Recht angepasst. RICHTIG 4. Die Monopolkommission verwaltet die in der BRD noch vorhandenen natürlichen Monopole. FALSCH = Nur Beratungsfunktion 5. Bei der Gründung von landwirtschaftlichen Erzeugergemeinschaften besteht aufgrund der polypolistischen Struktur der Landwirtschaft keinerlei Gefahr für den Wettbewerb. FALSCH
  • Ergänzen Sie bitte die fehlenden Begriffe: Bei Marktversagen kommt es zu einem Widerspruch zwischen __1__ und __2__ Rationalität. 1. individueller  2. kollektiver 
  • Definition: 1. Allmende Gut 2. Clubgut 4. Reines öffentiches Gut 5. Privates Gut 1. Allmende Gut = Rivalität im Konsum, Kein Ausschluss vom Konsum möglich  2. Clubgut = Keine Rivalität im Konsum, Ausschluss vom Konsum möglich  4. Reines öffentiches Gut = Keine Rivalität im Konsum, Kein Ausschluss vom Konsum möglich  5. Privates Gut = Rivalität im Konsum, Ausschluss vom Konsum möglich 
  • Was versteht man unter Nash Equilibrium? Eine Strategiekombination für die gilt, dass keiner der Speiler seine Auszahlung durch einen Wechsel der Strategie erhöhen kann (wenn der Mitspieler seine Strategie unverändert lässt)
  • Was versteht man unter strikt dominante Strategie? Ergibt die beste Auszahlung UNabhängig von der gewählten Strategie der anderen Spieler.
  • Aussagen zur Bereitstellung öffentlicher Güter: Wahr oder Falsch? 1. Freie Märkte können öffentliche Güter nicht in pareto-effizienter Menge bereitstellen. 2. Der Staat muss öffentliche Güter bereitstellen, da so eine optimale Versorgung gewährleistet werden kann. 2. Laut der Samuelson Bedingung muss im Optimum die Summe der Grenznutzen des öffentlichen Gutes für alle Individuen gleich der Grenzrate der Transformation zwischen öffentlichem und privatem Gut sein. 3. Laut der Samuelson Bedingung haben alle Individuen der Gesellschaft im Optimum den gleichen Grenznutzen für das öffentliche Gut. 4. Das Freifahrerproblem ist weder bei Bereitstellung öffentlicher Güter über den Markt, noch bei Bereitstellung durch den Staat vollständig zu umgehen. 5. Die optimale Versorgung mit öffentlichen Gütern kann über den Marktmechanismus allein nicht geregelt werden. 1. Freie Märkte können öffentliche Güter nicht in pareto-effizienter Menge bereitstellen.RICHTIG 2. Der Staat muss öffentliche Güter bereitstellen, da so eine optimale Versorgung gewährleistet werden kann. FALSCH 2. Laut der Samuelson Bedingung muss im Optimum die Summe der Grenznutzen des öffentlichen Gutes für alle Individuen gleich der Grenzrate der Transformation zwischen öffentlichem und privatem Gut sein. RICHTIG =  Grenznutzen des öffentlichen Gutes für alle Individuen = Grenz. der Sub. 3. Laut der Samuelson Bedingung haben alle Individuen der Gesellschaft im Optimum den gleichen Grenznutzen für das öffentliche Gut. RICHTIG 4. Das Freifahrerproblem ist weder bei Bereitstellung öffentlicher Güter über den Markt, noch bei Bereitstellung durch den Staat vollständig zu umgehen. FALSCH 5. Die optimale Versorgung mit öffentlichen Gütern kann über den Marktmechanismus allein nicht geregelt werden. RICHTIG
  • Was versteht man unter Externe Effekte? 1. Interdependenzkriterium: Die Aktivitäten von Produzenten &/oder Konsumenten haben Einfluss auf die andere Produzenten &/oder Konsumenten der Gesellschaft  2. Unentgeltlichkeitskriterium: Diese Nebenwirkung wird nicht über Märkte bewertet & vermittelt. 
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  • Ergänzen Sie biLe die fehlenden Begriffe: Damit ein externer Effekt vorliegt, muss sowohl das _1_ als auch das _2_ erfüllt sein. Damit ein externer Effekt vorliegt, muss sowohl das _1_ als auch das _2_ erfüllt sein. 1. Unentgeltlichkeitskriterium  2. Interdependenzkriterium 
  • Welche der folgenden Aussagen zu externen Effekten: Wahr oder Falsch? 1. Externe Effekte entstehen immer in der Produktion eines Gutes und wirken auf den Konsum. 2. Positive externe Effekte können ähnliche Charakteristika wie öffentliche Güter haben (Kein Ausschluss, keine Rivalität). 3. Positive externe Effekte sind kein Grund von Marktversagen, staatliche Eingriffe sind daher nur bei negativen externen Effekten gerechfertigt. 4.Eine Stickstoffsteuer wäre eine Möglichkeit zur teilweisen Internalisierung der externen Kosten durch Nitrat im Grundwasser. 5. Eine Verhandlungslösung, wie von Coase vorgeschlagen, ist die gesellschaftlich kostengünstigste Möglichkeit zur Internalisierung der externen Kosten durch Nitrat im Trinkwasser, da keine Transaktionskosten entstehen. 1. Externe Effekte entstehen immer in der Produktion eines Gutes und wirken auf den Konsum.FALSCH = kann auch im Konsum enstehen & auf Produktion wirken.  2. Positive externe Effekte können ähnliche Charakteristika wie öffentliche Güter haben (Kein Ausschluss, keine Rivalität).RICHTIG = z. B Erzeugung ist an die PRoduktion eines and. Gutes/Dienstleistung gekoppelt. Offentlichliche Güter = Bereitstellung erfolgt ohne parallel Prod. eines and. Gutes/Dienstleistung 3. Positive externe Effekte sind kein Grund von Marktversagen, staatliche Eingriffe sind daher nur bei negativen externen Effekten gerechfertigt. FALSCH = Im Falle positier externer Effekt der zusätzliche Nutzen vom Markt nicht bewertet 4. Eine Stickstoffsteuer wäre eine Möglichkeit zur teilweisen Internalisierung der externen Kosten durch Nitrat im Grundwasser.RICHTIG = Pigou Steuer  5. Eine Verhandlungslösung, wie von Coase vorgeschlagen, ist die gesellschaftlich kostengünstigste Möglichkeit zur Internalisierung der externen Kosten durch Nitrat im Trinkwasser, da keine Transaktionskosten entstehen. FALSCH = bei der Verhandlungslösung fallen auch Transaktionskosten an
  • Aufgabe 7.3– Externe Effekte: *Grafik* 2 Angebots Kurve mit einem Nachfrage Kurve. 1. Die abgebildete Grafik zeigt den Fall einer Situation, in der die sozialen-Grenzkosten der Produktion eines Gutes unter den privaten liegen. 2. Eine Pigou Steuer zur Internalisierung des hier dargestellten externen Effektes müsste die Höhe p1-p0 bei der Produktionsmenge q1 haben. 3. Die abgebildete Grafik zeigt den Fall eines negativen externen Effektes in der Produktion eines Gutes. 4. Die abgebildete Grafik zeigt den Fall einer Unterversorgung der Wirtschaft mit einem Gut, dessen Produktion positive externe Effekte erzeugt. 1. Die abgebildete Grafik zeigt den Fall einer Situation, in der die sozialen-Grenzkosten der Produktion eines Gutes unter den privaten liegen.FALSCH = sozialen-Grenzkosten der Produktion liegt ¨UBER die privaten Grenzkosten der Pro. 2. Eine Pigou Steuer zur Internalisierung des hier dargestellten externen Effektes müsste die Höhe p1-p0 bei der Produktionsmenge q1 haben. FALSCH = von p1 bis px  3. Die abgebildete Grafik zeigt den Fall eines negativen externen Effektes in der Produktion eines Gutes. RICHTIG  4. Die abgebildete Grafik zeigt den Fall einer Unterversorgung der Wirtschaft mit einem Gut, dessen Produktion positive externe Effekte erzeugt.FALSCH = es ist eine NEGATIVE externe Effekt & ÜBERversorgung (sie produzieren eigentlich mehr als was sie eig. produzieren) 
  • Internalisierung externer Effekte: Wahr oder Falsch? 1. Die Internalisierung negativer externer Effekte in der Agrarproduktion ist die Motivation hinter vielen Maßnahmen der Säule I der EU GAP. 2. Ein Verbot einer bestimmten Produktionstechnik wird die daraus entstehenden externen Gesamtkosten für die Gesellschaft wahrscheinlich stärker reduzieren als eine Pigou Steuer auf die Produktion. 3. Der gesellschaftliche Effizienzverlust durch ein Verbot einer bestimmten Produktionstechnik wäre wahrscheinlich höher als der bei Einführung einer Pigou Steuer auf die Produktion. 4. Die Entscheidung zwischen einer Subvention zur Vermeidung einer Emission und einer Besteuerung der Emission ist verteilungspolitisch relevant. 1. Die Internalisierung negativer externer Effekte in der Agrarproduktion ist die Motivation hinter vielen Maßnahmen der Säule I der EU GAP.FALSCH = Positiver externe Effekte 2. Ein Verbot einer bestimmten Produktionstechnik wird die daraus entstehenden externen Gesamtkosten für die Gesellschaft wahrscheinlich stärker reduzieren als eine Pigou Steuer auf die Produktion. RICHTIG 3. Der gesellschaftliche Effizienzverlust durch ein Verbot einer bestimmten Produktionstechnik wäre wahrscheinlich höher als der bei Einführung einer Pigou Steuer auf die Produktion.RICHTIG = Prod. einzelner Guter stark beinträchtigt, Verschwinden einzelner Produkt vom markt etc.  4. Die Entscheidung zwischen einer Subvention zur Vermeidung einer Emission und einer Besteuerung der Emission ist verteilungspolitisch relevant.RICHTIG = Subvention: Transfer vom Staat zum Produzenten, Besteurung; Transfer vom Produzenten zum Staat 
  • Ordnen Sie die Beispiele für externe Effekte ihrer Klassifikation zu: 1. Grundwasserbelastung durch Überdüngung des Feldes 2. Apfelplantage neben Imkerei 3. Schweißgeruch des Nachbarn im Kino 4. Gleiches Heizverhalten im Mehrfamilienhaus 1. Negativer externer Effekt in der Produktion  2. Positiver externer Effekt in der Produktion  3. Negativer externer Effekt im Konsum 4.  Positiver externer Effekt im Konsum
  • Aussagen über staatliche Eingriffe in das Marktgeschehen: Wahr oder Falsch? 1. Staatliche Maßnahmen zur Sicherstellung eines flächendeckenden Breitbandzugangs können auch dem Ziel der Verteilungsgerechtigkeit dienen. 2. Wenn Marktversagen aufgrund von externen Effekten vorliegt, dann kann dies staatliche Eingriffe auch aufgrund des Sicherheitsziels erfordern. 3. Wenn staatliche Eingriffe aufgrund des Effizienzziels nicht gerechtfertigt werden können, dann sind sie auch nicht aufgrund eines anderen Ziels zu rechtfertigen. 4. Wenn es mehrere Gründe für Marktversagen gibt, dann sollte der Staat immer den weniger wichtigen Grund zuerst beheben (Second Best Problem). 5. Wenn nicht alle Gründe für Marktversagen durch einen staatlichen Eingriff vollständig behoben werden können, so ist es besser, gar nicht einzugreifen. 1. Staatliche Maßnahmen zur Sicherstellung eines flächendeckenden Breitbandzugangs können auch dem Ziel der Verteilungsgerechtigkeit dienen. RICHTIG 2. Wenn Marktversagen aufgrund von externen Effekten vorliegt, dann kann dies staatliche Eingriffe auch aufgrund des Sicherheitsziels erfordern. RIGHTIG 3. Wenn staatliche Eingriffe aufgrund des Effizienzziels nicht gerechtfertigt werden können, dann sind sie auch nicht aufgrund eines anderen Ziels zu rechtfertigen. FALSCH = auch nicht aufgrund 4. Wenn es mehrere Gründe für Marktversagen gibt, dann sollte der Staat immer den weniger wichtigen Grund zuerst beheben (Second Best Problem). FASLCH = Behebt nicht all Gründe für Marktver. vollständig, addressiert aber möglischt alle & versucht bestmöglichst sich der effizienten Allokation zu nähern. 5. Wenn nicht alle Gründe für Marktversagen durch einen staatlichen Eingriff vollständig behoben werden können, so ist es besser, gar nicht einzugreifen. FALSCH
  • Aussagen zum Kaldor-Hicks und Pareto Kriterium: Wahr oder Falsch? 1. Das Kaldor-Hicks Kriterium erfordert, dass die Gewinner die Verlierer für ihren Wohlfahrtsverlust tatsächlich kompensieren. 2. Das Pareto Kriterium unterstellt, dass eine politische Maßnahme niemals Verlierer hervorbringt. 3. Eine Pareto-Verbesserung ist stets auch eine Kaldor-Hicks Verbesserung. 4. Eine Kaldor-Hicks Verbesserung ist stets auch eine Pareto-Verbesserung. 5. Eine Kaldor-Hicks Verbesserung ist stets auch eine potentielle Pareto Verbesserung. 6. Eine Maßnahme, die schon mit dem Pareto-Kriterium bewertet wurde, darf nicht mehr mit dem Kaldor-Hicks Kriterium bewertet werden.  1. Das Kaldor-Hicks Kriterium erfordert, dass die Gewinner die Verlierer für ihren Wohlfahrtsverlust tatsächlich kompensieren.FALSCH = KÖNNten kompensieren ⇒ Maßnahmen ist Wohlfahrtserhöhend |Gewinn| > |Verlust| 2. Das Pareto Kriterium unterstellt, dass eine politische Maßnahme niemals Verlierer hervorbringt. FALSCH = bei KNA im gegenteil = es gibt Gewinner & Verliere 3. Eine Pareto-Verbesserung ist stets auch eine Kaldor-Hicks Verbesserung. RIGHTIG 4. Eine Kaldor-Hicks Verbesserung ist stets auch eine Pareto-Verbesserung. FALSCH (Nurwenig) 5. Eine Kaldor-Hicks Verbesserung ist stets auch eine potentielle Pareto Verbesserung. RIGHTIG 6. Eine Maßnahme, die schon mit dem Pareto-Kriterium bewertet wurde, darf nicht mehr mit dem Kaldor-Hicks Kriterium bewertet werden. FALSCH 
  • Aussagen zum Kaldor-Hicks und Pareto Kriterium: Wahr oder Falsch? 1. Das Kaldor-Hicks Kriterium erfordert, dass die Gewinner die Verlierer für ihren Wohlfahrtsverlust tatsächlich kompensieren. 2. Das Pareto Kriterium unterstellt, dass eine politische Maßnahme niemals Verlierer hervorbringt. 3. Eine Pareto-Verbesserung ist stets auch eine Kaldor-Hicks Verbesserung. 4. Eine Kaldor-Hicks Verbesserung ist stets auch eine Pareto-Verbesserung. 5. Eine Kaldor-Hicks Verbesserung ist stets auch eine potentielle Pareto Verbesserung. 6. Eine Maßnahme, die schon mit dem Pareto- Kriterium bewertet wurde, darf nicht mehr mit dem Kaldor-Hicks Kriterium bewertet werden. 1. Das Kaldor-Hicks Kriterium erfordert, dass die Gewinner die Verlierer für ihren Wohlfahrtsverlust tatsächlich kompensieren. FASLCH = tatsächlich nicht aber Theoretish könnte kompensieren 2. Das Pareto Kriterium unterstellt, dass eine politische Maßnahme niemals Verlierer hervorbringt. FASLCH = unterstellt nicht sondern erfordert 3. Eine Pareto-Verbesserung ist stets auch eine Kaldor-Hicks Verbesserung. RICHTIG 4. Eine Kaldor-Hicks Verbesserung ist stets auch eine Pareto-Verbesserung. FALSCH 5. Eine Kaldor-Hicks Verbesserung ist stets auch eine potentielle Pareto Verbesserung. RICHTIG 6. Eine Maßnahme, die schon mit dem Pareto- Kriterium bewertet wurde, darf nicht mehr? mit dem Kaldor-Hicks Kriterium bewertet werden. FASLCH
  • Aussagen zur Kosten-Nutzen Analyse (KNA): Wahr oder Falsch? 1. Die KNA beschätiigt sich primär mit dem Effizienzziel. Es handelt sich somit um eine Operationalisierung des Pareto-Kriteriums. 2. Die Aussagekraft einer KNA hängt auch davon ab, wie gut die Qualität der monetären Bewertung der Effekte ist. 3. Die KNA wurde in den 1930er Jahren entwickelt und hat für moderne Politikanalyse keine große Bedeutung mehr. 4. Wenn man nur das Pareto-, nicht aber das Kaldor-Hicks Kriterium als Grundprinzip zur Bewertung von Allokationen akzeptiert, dann macht auch die KNA keinen Sinn. 5. Wenn primär andere Ziele als das Effizienzziel für die politische Maßnahme eine Rolle spielen, dann ist die KNA überflüssig. 1. Die KNA beschätigt sich primär mit dem Effizienzziel. Es handelt sich somit um eine Operationalisierung des Pareto-Kriteriums. FALSCH = Pareto-Kriteriums. Kaldor-Hicks!  2. Die Aussagekraft einer KNA hängt auch davon ab, wie gut die Qualität der monetären Bewertung der Effekte ist. RICHTIG 3. Die KNA wurde in den 1930er Jahren entwickelt und hat für moderne Politikanalyse keine große Bedeutung mehr. FASLCH = DOCH GROßER BEDEUTUNG 4. Wenn man nur das Pareto-, nicht aber das Kaldor-Hicks Kriterium als Grundprinzip zur Bewertung von Allokationen akzeptiert, dann macht auch die KNA keinen Sinn. RICHTIG 5. Wenn primär andere Ziele als das Effizienzziel für die politische Maßnahme eine Rolle spielen, dann ist die KNA überflüssig. FASLCH
  • Aussagen zur Produzenten- und Konsumentenrente: Wahr oder Falsch? 1. Die Konsumentenrente ist negativ, wenn der Marktpreis über der Zahlungsbereitschaft? für ein Gut liegt. 2. Aufgrund der ordinalen Skalierung der individuellen Nutzen wird auch die Konsumentenrente in Nutzeneinheiten gemessen. 3. Die Konsumentenrente ist die Fläche oberhalb der Nachfragekurve bis zur Marktpreislinie. 4. Die Produzentenrente ist im Marktgleichgewicht genauso hoch wie die Konsumentenrente. 5. Marktmacht hat keinen Einfluss auf die Höhe der erzielbaren Produzentenrente. 1. Die Konsumentenrente ist negativ, wenn der Marktpreis über der Zahlungsbereitschaft für ein Gut liegt. FALSCH = Kein Konsum 2. Aufgrund der ordinalen Skalierung der individuellen Nutzen wird auch die Konsumentenrente in Nutzeneinheiten gemessen. FASLCH = Nutzeneinheiten Mönetäre Einheiten 3. Die Konsumentenrente ist die Fläche oberhalb der Nachfragekurve bis zur Marktpreislinie.FALSCH = Unterhalb der Nachfragekurve! 4. Die Produzentenrente ist im Marktgleichgewicht genauso hoch wie die Konsumentenrente.FALSCH  5. Marktmacht hat keinen Einfluss auf die Höhe der erzielbaren Produzentenrente.FALSCH = hat doch Einfluss
  • Aussagen zur Produktionssteuer 1. Wenn die Nachfrage eine höhere Preiselastizität hätte als die abgebildete Nachfragekurve, dann wäre der Nachfragerückgang aufgrund der Steuer größer. 2. Wenn die Nachfrage eine geringere Preiselastizität hätte, als die abgebildete Nachfragekurve, dann wäre der Preisanstieg aufgrund der Steuer größer. 3. Wenn die Nachfrage eine geringere Preiselastizität hätte, als die abgebildete Nachfragekurve, dann würden die Staatseinnahmen aus der Produktionssteuer steigen. 1. Wenn die Nachfrage eine höhere Preiselastizität hätte als die abgebildete Nachfragekurve, dann wäre der Nachfragerückgang aufgrund der Steuer größer. RICHTIG 2. Wenn die Nachfrage eine geringere Preiselastizität hätte, als die abgebildete Nachfragekurve, dann wäre der Preisanstieg aufgrund der Steuer größer. RICHTIG 3. Wenn die Nachfrage eine geringere Preiselastizität hätte, als die abgebildete Nachfragekurve, dann würden die Staatseinnahmen aus der Produktionssteuer steigen. RICHTIG
  • Aussagen zu Politikeingriffen im Agrarsektor: Wahr oder Falsch? 1. Im Unterschied zur EU, die Agrarbetriebe insbesondere durch Direktzahlungen fördern, setzen die USA auf risikominimierende Instrumente (z.B. Versicherungen) 2. Politikmaßnahmen die von „entwickelten“ Länder als sinnvoll betrachtet werden, sollten von Entwicklungsländern kopiert und ebenfalls eingeführt werden. 3. EU Direktzahlungen an Agrarbetriebe sind nicht in der OECD, PSE berücksichtigt, da sie nicht an die Produktion gekoppelt sind. 4. Wenn ein Land neue und/oder höhere Importzölle auf Agrarprodukte erhebt, würde dies c.p. zu einer Erhöhung der OECD PSE führen. 5. Seit dem Ende der 90er Jahre haben Länder wie die USA und die EU ihre Produzentenunterstützung reduziert während China die Produzentenunterstützung deutlich erhöht hat. 1. Im Unterschied zur EU, die Agrarbetriebe insbesondere durch Direktzahlungen fördern, setzen die USA auf risikominimierende Instrumente (z.B. Versicherungen)  RICHTIG 2. Politikmaßnahmen die von „entwickelten“ Länder als sinnvoll betrachtet werden, sollten von Entwicklungsländern kopiert und ebenfalls eingeführt werden. FALSCH 3. EU Direktzahlungen an Agrarbetriebe sind nicht in der OECD, PSE berücksichtigt, da sie nicht an die Produktion gekoppelt sind.FALSCH = producer support estimate PSE = Geldströme von Konsumer/Staat an Produzenten.  4. Wenn ein Land neue und/oder höhere Importzölle auf Agrarprodukte erhebt, würde dies c.p. zu einer Erhöhung der OECD PSE führen. RICHTIG 5. Seit dem Ende der 90er Jahre haben Länder wie die USA und die EU ihre Produzentenunterstützung reduziert während China die Produzentenunterstützung deutlich erhöht hat. RIGHTIG 
  • Da die Marktsituation einen zu geringen Gleichgewichtspreis hervorbringt, soll ein Mindestpreis eingeführt werden, der zu einer Erhöhung des Marktpreises führt. Welche der folgenden Aussagen sind richtig, welche sind falsch? 1. Der Mindestpreis muss unter dem Preis p0 liegen. 2. Mit dem eingeführten Mindestpreis käme es c.p. zu einem Angebotsüberschuss. 3. Wenn neben die Festlegung des Mindestpreises die Produktionsquote so angepasst würde, dass der Markt selbst den gewünschten Preis hervorbringt, entstehen keine Wohlfahrtsverluste. 1. Der Mindestpreis muss unter dem Preis p0 liegen. FASLCH 2. Mit dem eingeführten Mindestpreis käme es c.p. zu einem Angebotsüberschuss. RICHTIG 3. Wenn neben die Festlegung des Mindestpreises die Produktionsquote so angepasst würde, dass der Markt selbst den gewünschten Preis hervorbringt, entstehen keine Wohlfahrtsverluste.FASLCH  = dreieck!
  • 9.3 Mindestpreise und Handel: Wahr oder Falsch? 1. Es ist die Situation eines importierenden Landes dargestellt 2. Durch Einführung eines Mindestpreises (pM), der über dem Weltmarktpreis (pW) liegt, entsteht ein Importüberschuss in Höhe von qNM-qAM. 3. Der Verlust an Konsumentenrente durch Einführung des Mindestpreises beträgt –a. 4. Der Gewinn an Produzentenrente durch Einführung des Mindestpreises beträgt +a. 1. Es ist die Situation eines importierenden Landes dargestellt. RICHTIG 2. Durch Einführung eines Mindestpreises (pM), der über dem Weltmarktpreis (pW) liegt, entsteht ein Importüberschuss in Höhe von qNM-qAM. FALSCH = Importüberschuss Angebotslücke = Nachfrageüberschuss 3. Der Verlust an Konsumentenrente durch Einführung des Mindestpreises beträgt –a.FASLCH = Konsumentenrente Verlust = -a, -b, -c, -d 4. Der Gewinn an Produzentenrente durch Einführung des Mindestpreises beträgt +a.RICHTIG 5. Staatseinnahme? = +c
  • Aussagen zu handelsbezogenen Maßnahmen zur Durchsetzung eines Mindestpreises auf dem Binnenmark: Wahr oder Falsch? 1. Ceteris paribus ergibt sich im Falle von Importzöllen und Exportsubventionen für das maßnahmenergreifende Land der gleiche Nettowohlfahrtsverlust. 2. Exportsubventionen sind nach der Reform der GAP im Jahr 2013 nicht mehr als Politikinstrument innerhalb der EU zugelassen. 3. Importzölle dürfen gegenüber WTO Mitgliedsstaaten nicht erhoben werden, da sie Handelshemmnisse darstellen. 4. Für den Staatshaushalt sind Importzölle attraktiver als Exportsubventionen. 1. Ceteris paribus ergibt sich im Falle von Importzöllen und Exportsubventionen für das maßnahmenergreifende Land der gleiche Nettowohlfahrtsverlust. RICHTIG = -d, -b 2. Exportsubventionen sind nach der Reform der GAP im Jahr 2013 nicht mehr als Politikinstrument innerhalb der EU zugelassen. FALSCH = SÄULE 1 unter internestützungsmaßnahmen (Exportssubvention) 3. Importzölle dürfen gegenüber WTO Mitgliedsstaaten nicht erhoben werden, da sie Handelshemmnisse darstellen. FALSCH = 1. Aussage falsch, 2. Aussage richtig. 4. Für den Staatshaushalt sind Importzölle attraktiver als Exportsubventionen. RIGHTIG
  • Aussagen zu marktstützenden Maßnahmen auf dem EU Milchmarkt; Wahr oder falsch? 1. Durch die Unterstützung für die private Lagerhaltung bei Magermilchpulver entstehen hohe Lagerhaltungskosten, die das EU Budget belasten. 2. Der Preis für Butter lag in der ersten Jahreshälfte 2016 fast ausschließlich unter dem Interventionspreis. 3. Die Interventionskäufe auf dem Markt für Magermilchpulver waren in der ersten Hälfe des Jahres 2016 nicht ausreichend, um den Interventionspreis als Minimumpreis am Markt zu etablieren. 3. Die Interventionskäufe auf dem Milchmarkt sind Elemente der ersten Säule der EU GAP. 4. Die Stützungsmaßnahmen auf dem Binnenmarkt der EU werden durch die aktuell unbegrenzte Einfuhr von billigen Milchprodukten aus Drittländern gefährdet. 1. Durch die Unterstützung für die private Lagerhaltung bei Magermilchpulver entstehen hohe Lagerhaltungskosten, die das EU Budget belasten. FALSCH 2. Der Preis für Butter lag in der ersten Jahreshälfte 2016 fast ausschließlich unter dem Interventionspreis. FALSCH = triff nur Milch 3. Die Interventionskäufe auf dem Markt für Magermilchpulver waren in der ersten Hälfe des Jahres 2016 nicht ausreichend, um den Interventionspreis als Minimumpreis am Markt zu etablieren. RICHTIG 3. Die Interventionskäufe auf dem Milchmarkt sind Elemente der ersten Säule der EU GAP.RICHTIG 4. Die Stützungsmaßnahmen auf dem Binnenmarkt der EU werden durch die aktuell unbegrenzte Einfuhr von billigen Milchprodukten aus Drittländern gefährdet. FALSCH
  • Aussagen zum Strukturwandel des landwirtschaftlichen Sektors: Wahr oder Falsch? 1. In den USA fand die Mechanisierung in der Landwirtschaft tendenziell vor der Intensivierung statt. 2. Wenn ein Land höhere Produktivität in der Landwirtschaft durch Intensivierung erreicht, dann macht weitere Mechanisierung keinen Sinn mehr. 3. Der Anreiz durch Aufbringung von Düngemitteln den Ertrag auf der Fläche zu steigern ist in Ländern mit knapper Fläche höher als in Ländern mit viel verfügbarer Fläche. 4. Der Strukturwandel der Landwirtschaft in der BRD zeigt sich durch das Verschwinden einzelner Betriebe und eine Verkleinerung der Fläche pro Betrieb. 5. Technischer Fortschritt in der Landwirtschaft ist ein wesentlicher Treiber hinter dem landwirtschaftlichen Strukturwandel in der EU.  1. In den USA fand die Mechanisierung in der Landwirtschft tendenziell vor der Intensivierung statt. RICHTIG 2. Wenn ein Land höhere Produktivität in der Landwirtschaft durch Intensivierung erreicht, dann macht weitere Mechanisierung keinen Sinn mehr. FALSCH 3. Der Anreiz durch Aufbringung von Düngemitteln den Ertrag auf der Fläche zu steigern ist in Ländern mit knapper Fläche höher als in Ländern mit viel verfügbarer Fläche. RIGHTIG 4. Der Strukturwandel der Landwirtschaft in der BRD zeigt sich durch das Verschwinden einzelner Betriebe und eine Verkleinerung der Fläche pro Betrieb. FALSCH 5. Technischer Fortschritt in der Landwirtschaft ist ein wesentlicher Treiber hinter dem landwirtschaftlichen Strukturwandel in der EU. RICHTIG
  • Aussagen zur ländlichen Entwicklung in der BRD und EU: Wahr oder Falsch? 1. Alle ländlichen Räume der BRD haben gleichermaßen mit dem Problem der Arbeitslosigkeit zu kämpfen. 2. Ein Problem des ländlichen Raumes in der BRD ist das hohe Durchschnittsalter der dort lebenden Bevölkerung. 3. Eines der strategischen Ziele für die EU Politik zur ländlichen Entwicklung ist die Förderung des Wettbewerbs auf dem Land. 4. Ländliche Entwicklung ist integraler Teil der EU Agrarpolitik und entsprechende Maßnahmen stellen die Säule I der GAP dar. 5. Klimaschutz spielt nur eine untergeordnete Bedeutung bei der Gestaltung der EU Maßnahmen zur ländlichen Entwicklung. 1. Alle ländlichen Räume der BRD haben gleichermaßen mit dem Problem der Arbeitslosigkeit zu kämpfen. FALSCH  = bsd. OST Deutschland 2. Ein Problem des ländlichen Raumes in der BRD ist das hohe Durchschnittsalter der dort lebenden Bevölkerung. RIGHTIG 3. Eines der strategischen Ziele für die EU Politik zur ländlichen Entwicklung ist die Förderung des Wettbewerbs auf dem Land. FALSCH = Land  4. Ländliche Entwicklung ist integraler Teil der EU Agrarpolitik und entsprechende Maßnahmen stellen die Säule I der GAP dar. FALSCH = S¨AULE II GEMEINSAMEN AGRARPOLITIK  5. Klimaschutz spielt nur eine untergeordnete Bedeutung bei der Gestaltung der EU Maßnahmen zur ländlichen Entwicklung. FALSCH = ganz große Rolle!
  • Aussagen EU Politik zur ländlichen Entwicklung: Wahr oder Falsch? 1. Der Europäische Landwirtschaftsfonds für die Entwicklung des ländlichen Raumes (EAFRD) stellt im Zeitraum 2014 - 2020 rund 99 Mio. Euro an Mitteln für Programme zur ländlichen Entwicklung zur Verfügung. 2. Deutschlands Länderprogramm zur ländlichen Entwicklung hat den höchsten Ausgabenanteil am EAFRD Budget im Zeitraum 2014-2020. 3. Die Partnerschaftsvereinbarungen zwischen den EU MS und der Kommission beinhalten genaue Pläne der Investionsvorhaben der MS bezogen auf die Maßnahmen zur ländlichen Entwicklung. 4. Die EU Mitgliedsstaaten sind frei in der Gestaltung der nationalen Programme zur ländlichen Entwicklung, da diese auch allein von ihnen finanziert werden. 5. Die Unterstützung der Landwirte beim Aufbau eines Risikomanagements zählt aufgrund des potenziellen Einflusses auf den Marktpreis nicht zu Maßnahmen der Säule II. 1. Der Europäische Landwirtschaftsfonds für die Entwicklung des ländlichen Raumes (EAFRD) stellt im Zeitraum 2014 - 2020 rund 99 Mio. Euro an Mitteln für Programme zur ländlichen Entwicklung zur Verfügung. RICHTIG = Ko-finanzierung 2. Deutschlands Länderprogramm zur ländlichen Entwicklung hat den höchsten Ausgabenanteil am EAFRD Budget im Zeitraum 2014-2020. FALSCH = 1. FRA, 2. ITA. 3. DEU 3. Die Partnerschaftsvereinbarungen zwischen den EU MS und der Kommission beinhalten genaue Pläne der Investionsvorhaben der MS bezogen auf die Maßnahmen zur ländlichen Entwicklung. FALSCH = Mitgliedstaaten müssen ihre Gebiete Beschied wissen 4. Die EU Mitgliedsstaaten sind frei in der Gestaltung der nationalen Programme zur ländlichen Entwicklung, da diese auch allein von ihnen finanziert werden. FALSCH = nicht Frei, finanzieren 1/3 selbst davon.  5. Die Unterstützung der Landwirte beim Aufbau eines Risikomanagements zählt aufgrund des potenziellen Einflusses auf den Marktpreis nicht zu Maßnahmen der Säule II. FALSCH = DOCH BEI S¨AULE II
  • Aussagen EU Politik zur ländlichen Entwicklung: Wahr oder Falsch? 1. Die Programme zur ländlichen Entwicklung der einzelnen Mitgliedsstaaten müssen von der Kommission genehmigt werden. 2. Das EU LEADER Programm ist ein Programm zur gezielten Unterstützung lokaler Agrarbetriebe. 3. Das EU LEADER Programm wurde nach der 2014er Reform der GAP ins Leben gerufen. 4. Das EU LEADER Programm wurde in der 2014er Reform der GAP durch lokale Initiativen ersetzt. 5. In ihren nationalen Programmen müssen die EU MS einen Mindestanteil ihrer Ausgaben in Höhe von 20% für das LEADER Programm bereitstellen. 1. Die Programme zur ländlichen Entwicklung der einzelnen Mitgliedsstaaten müssen von der Kommission genehmigt werden. RICHTIG 2. Das EU LEADER Programm ist ein Programm zur gezielten Unterstützung lokaler Agrarbetriebe. FALSCH = Entwicklung des ländlichen Raumes  3. Das EU LEADER Programm wurde nach der 2014er Reform der GAP ins Leben gerufen.FALSCH = viel alter 1991 4. Das EU LEADER Programm wurde in der 2014er Reform der GAP durch lokale Initiativen ersetzt. FALSCH = es gibt kein Reform in 2014 5. In ihren nationalen Programmen müssen die EU MS einen Mindestanteil ihrer Ausgaben in Höhe von 20% für das LEADER Programm bereitstellen. FALSCH = 5%