7
Kolloidenchemie (Subject) / WK (Lesson)
- Was ist der "Gibbs-Marangoni-Effekt"? Effekt der beim Einsatz von Emulgatoren auftritt Nach Tropfenaufbruch Bewegung des Emulgatorfilms in Richtung der höheren Grenzflächenspannung und Mitschleppen der kontinuierlichen Phase in den Zwickelbereich
- Eigenschaften von Emulgatoren amphiphil (hydrophil & lipophil bzw. polar und unpolar) Oberflächenaktiv --> Herabsetzung der Ober- bzw. Grenzflächenspannung Bilden Film an Grenzflächen von Flüssigkeiten
- Vorgänge die zu physikalischer Instabilität von Emulsionen führen Sedimentieren/Aufrahmen Aggregation Koaleszenz Ostwald-Reifung Phaseninversion Brechen der Emulsion
- Wie werden Dispersionen genannt bei denen die kontinuierliche Phase a) Gas b) Flüssig c) Fest ist? a) Aerosole (flüssige und feste) b) Lyosole (Schaum, Emulsion, Suspension) c) Xerosole (fester Schaum, feste Emuslion, feste Suspension)
- Was besagt die Regel von Bancroft bezüglich Emulsionen und der Löslichkeit von Emulgatoren Der Emulsionstyp wird durch die Löslichkeit des Emulgators in den Phasen bestimmt Diejenige Phase wird äußere (kontinuierliche) Phase, in der sich der Emulgator besser löst
- Was ist der HLB-Wert? Wo muss er für einen Emulgator zur Herstellung einer W/O-Emulsion und einer O/W-Emulsion liegen? Hydrophillic-Lipophillic-Balance = Verhältnis von hydrophilem zu lipophilem Anteil W/O-Emulsion: HLB 3 - 6 O/W-Emulsion: HLB 8 - 18
- Funktion und Beispiel für Stabilisatoren Funktion: Viskositäterhöhung der kontinuierlichen Phase Abnahme der Beweglichkeit/Koaleszenzwahrscheinlichkeit der TropfenVerringerung der Sedimentations- bzw. AufrahmgeschwindigkeitHydrokolloide (Pektin, Gelatine,...) können gleichzeitig auch Emulgatoren sein
Advertisement