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Motivationspsychologie (Subject) / Motivation Rudolph (Lesson)
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- Motivationale Bewusstseinslage Inhalte: Vgl versch Handlungsalternativen bzgl subj Erwartungen und Werte Aufmerksamkeit: wenig selektiv, offen für neue Infos und Handlungsalternativen Infoverarbeitung: Realitätsorientierung, nicht verzerrend Selektionsmotivation
- Volitionale Bewusstseinslage Inhalte: Handlungsgelegenheiten, etwaige Hindernisse; Realisierungsmgl der Zielintention Aufmerksamkeit: hoch selektiv, Fokus auf Zielintention + Umsetzung, wenig offen für neue Infos Infoverarbeitung: Realisierungsorientierung, verzerrend, optimistisch Realisierungsmotivation
- Altruismus Definition und Problem = intentionales Verhalten, das dem Empfänger einen Nutzen beschert, während es dem anderen Kosten verursacht Problem: jedes Lebewesen sollte an Maximierung des eigenen Reproduktionserfolgs interessiert sein
- Theorie der inklusive Fitness (William Hamilton) reproduktive Fitness ist nicht nur auf eigene Nachkommen beschränkt - man teilt auch Gene mit Verwandten
- Hamiltons Rule altruistisches Verhalten tritt auf, wenn r * B > C r = Verwandtschaftsverhältnis B = Summe des Benefits für Empfänger C = Summe der Kosten für den Gebenden r für Geschwister/ Vater/ Mutter = .50 r für Onkel/ Tante = .25 r für Cousinen = .125
- Formen der Austauschbeziehungen Gewinn für Gebenden und Empfänger = Mutualismus (reziproker Altruismus) Gewinn für Gebenden und Verlust für Empfänger = Egoismus Verlust für Gebenden und Gewinn für Empfänger = Altruismus Verlust für Gebenden und Empfänger = Boshaftigkeit
- Lieben Eltern ihre Kinder? vielfach erhöhtes Risiko, misshandelt/ getötet zu werden, wenn nicht leibliche Kinder, unheilbar kranken Väter, die sich ihrer genetischen Verwandtschaft sicher sind, engagieren sich mehr für Kind
- Nenne zwei Prädiktoren des Handlungsbeginns und ihre Effekte Realisierungsintention erhöhte Wahrnehmungsbereitschaft für Gelegenheiten zur Realisierung, erhöhte Wahrsch andere Aufg zu unterbrechen, erhöhte Bereitschaft tatsächlich zu handeln volitionale Bewusstseinslage pos Illusionen bzgl der eigenen Kontrollmgl, Ausblenden kritischer Infos, Ziel bleibt attraktiv - Revision unwahrscheinlicher > pos Effekte auf Zielerreichung: vermehrte Anstrengungsaufwendung, Ausblenden anderer Handlungsalternativen (Vermeidung von Ablenkung durch andere attraktive Ziele), Wiederaufnahme unterbrochener Handlungen
- Nenne Prädiktoren für die Zielerreichung! Realisierungsintention & volitionale Bewusstseinslage vermehrte Anstrengungsaufwendung, Vermeidung der Ablenkung durch Handlungsalternativen, Wiederaufnahme von Handlungen
- Theorie der Handlungskontrolle (Kuhl) Selektive Aufmerksamkeit = primärer Willensakt, irrelevante Infos ausgeblendet Enkodierkontrolle = besondere Beachtung handlungsrelevanter Infos Emotionskontrolle = förderl Emotionen bevorzugt Motivationskontrolle = Erinnern an mgl pos Erwartungen/ Folgen Umweltkontolle = gegen Ablenkung schützen sparsame Info.verarbeitung = Vermeidung zu langer Entscheidungsprozesse Misserfolgsbewältigung = passende Strategien (ähnlich Motivationskontrolle)
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- Handlungsorientierung (Kuhl) - Theorie der Handlungskontrolle dient der Realisierungsmotivation, Beschäftigung mit Aktivitäten, die sich auf Handlungen/ Ziele beziehen handlungsorientierte Personen: Kurzer Entscheidungsprozess, hohe Ausdauer für Zielerreichung, kaum entmutigt nach Misserfolg
- Lageorientierung gefährdet Realisierung der Zielintention, Nachdenken über momentane, vergangene, zukünftige Lage; Behinderung der Handlungsausführung lageorientierte Personen: langer Entscheidungsprozess, kurze Ausdauer bei Zielerreichung, leicht/ stark entmutigt bei Misserfolg
- Gelernte Hilflosigkeit = Erwartung, ein Ereignis nicht kontrollieren zu können nach unkontrollierbaren Elektroschocks / aversiven Tönen lernen ca 50% der Tiere / Menschen nicht mehr, nun vermeidbaren Stimuli zu entgehen
- Erklärung von Gelernter Hilflosigkeit - deskriptives Modell (Seligman) Nicht-Kontingenz zw Reaktion und Ereignis (Unkontrollierbarkeit) > Wahrnehmung > Erwartung zukünftiger Unkontrollierbarkeit Unsicherheit über Unkontrollierbarkeit = Furcht Sicherheit über Unkontrollierbarkeit = Depression zwei motivationale Erklärungsansätze: attributionale Erklärung (Attributionsdimensionen) + volitionale erklärung (Handlungs- vs Lage-Orientierung)
- Symptome hilflosen Verhaltens motivationale Defizite (Schwächung Motivation, zukünftige Ereignisse zu kontrollieren, passives Verhalten) kogn Defizite (schlechtere Unterscheidung zw kontrollierbaren und unkontrollierbaren Ereignissen) emotionale Defizite (Furcht vs depressive Reaktion)
- Attributionale Erklärung für Gelernte Hilflosigkeit interne Lokation > verringerter Selbstwert Globalität > erhöhte Generalisierung Stabilität > erhöhte Dauer Symptome ähneln reaktiver Depression; intern, global, stabil = pessimistischer Attributionsstil > depressiver Erklärungsstil als Persondisposition, Ursache von Hilflosigkeit und Depression
- Welche Fkt haben Ursachenzuschreibungen bei andauerndem Misserfolg? Attributionale Erklärung: Ursachensuche als handlungsleitende Gedanken Volitionale Erklärung: Ursachenzuschreibungen als irrelevante Gedanken, handlungshinderlich (Lageorientiert) Brunstein: Umgang mit Misserfolgen - höhere Erfolgserwartungen und bessere Leistungen bei handlungs-orientierten Personen
- Krummhörnstudie Krummhörn: kein neues Land verfügbar, jüngster Sohn erbt Hof, andere Söhne ausbezahlt; Töchter erhalten halb so hohe Mitgift wie Söhne Ditfurt: neues kultivierbares Land, ältere Söhne nicht ausbezahlt, Töchter Mitgift Ergebnis: mehr Kinder überleben 1. Lebensjahr, wenn mehr Taufpaten Fam in Oberschicht: Krummhörn höhere Überlebenswk Mädchen, Ditfurt Jungen (wo nur ein Sohn Aussicht hatte auf ähnl gute Verhältnisse wie Eltern, waren weitere überflüssig; wo hingegen noch Landbesitz hinzugewinnbar, waren Söhne erwünscht) Wahrsch, dass Krummhörner Bauernsohn starb im 1. Jahr = höher, wenn mehr ältere Brüder Sterblichkeitswahrsch für Bauernmädchen sehr hoch bei mind 3 Schwestern > kürzere Stillzeit, schlechter betreut Krummhörner Bauernpaare doppelt so hohe genet Fitniss (Reproduktionsrate) wie Bevdurchschnitt > Gene beeinflussen komplexe Verhaltensmuster in Abh von soz kulturellen und demograph Faktoren (Gene determinieren unser Verhalten nicht)
- Motivation > wichtige Zshänge zu anderen psychologischen Konzepten Moti + Kognition: Kogni=Grundlage, Abwägen von Handlungen Moti + Bewusstsein: bewusste/unbewusste gedankl Prozesse > Handeln beruht auf subjektiv wahrgen Welt Moti + Emotion: Emo als motivierende Fkt für Handeln (pos/neg Konsequenz) Moti + Persönlichkeit: leistungsbezogene Situationen meiden oder aufsuchen
- Klassische Konditionierung NS und UCS (>UCR) gekoppelt NS > CS (>CR)
- Experimentelle Untersuchung zu Trieben von Meryman UV, AV, Hypothese, Ergebnisse Triebe als 'aggregierte Energiequellen' > Aggregation von angeborenen und erleenten Trieben (= Motor des Verhaltens) UV1: hohe/ niedrige Nahrungsdeprivation UV2: Furcht durch Schmerzreize oder keine Furcht AV: Stärke einer Schreckreaktion (Stärke der Muskelkontraktionen) nach 10 Lerndurchgängen in Abh von Nahrungsdeprivation und Furchtkonditionierung Hyp: versch Triebe sagen gemeinsam Stärke des Verhaltens vorher, das in jeweiliger Habithierarchie am weitesten oben steht Ergebnis: Hyp bestätigt- Triebe als aggregierte Energiequellen > umso höher Ängstlichkeit und Deprivation, desto höher die die Triebstärke/ Schreckreaktion Niedrig + niedrig = 0 Schreck Hoch + niedrig = mittel hoher Schreck
- Erweiterung der Theorie von Hull > Anreiz Ausgangspunkt: Befunde zum Latenten Lernen Biolog verankerte Energiequelle (Trieb) vs Lernvariable (Habit) > Anreiz sowohl biolog als auch Lernkomponente >> Verhalten = Trieb * Habit * Anreiz
- Versuchsanordnung zum spontanen Reaktionswechsel (Montgomery) 1. Verstärkung nach rechts zu laufen > manchmal nach links >> entgegen Hulls Theorie 2. Maus in Süden oder Norden gesetzt und sollte immer zur blau farbigen Seite gehen,in der verstärkt wurde > trotzdem spontaner Reaktionswechsel >> widerlegung Hypothese der Reaktionsermüdung
- Wichtige Unterscheidungen zwischen Skinner und vorhergehenden Theorien 1. Respondentes (Watson, Pawlow) vs operantes Verhalten (Skinner) 2. klassisches vs operantes (instrumentelles) Konditionieren 3. Verstärkung vs. Löschung (analog: Lernen vs Verlernen von Verhalten) > Auftretenswahrsch / ähnlich Thorndike 4. Abneigung gegen Theorie und theoretische Konzepte, stattdessen: Operationale Definitionen der postulierten Variablen und deren Anwendbarkeit (5. Unterschieden zw früheren Konzeptionen des Lernens operanten Verhaltens (insbesondere Thorndike und Hull) und Skinners Konzeption)
- Klassisches vs operantes Konditionieren klassisch (Thorndike (Gesetz der Auswirkung) + Watsons, Pavlovs Modell): Vorauslaufende Bedingung(en) rufen best Reaktionen hervor (bei hinreichend häufiger Paarung) operant (Skinners Modell): Auswirkungen eines operanten Verhaltens bestimmen seine nachfolgende Auftretenswahrsch - verstärkender Stimulus/ Konsequenz führt zur Reaktion, obwohl dieser nachträglich
- Verstärkungsarten nach Skinner Verstärkung = Stimulus führt zur Erhöhung der Auftretenswahrsch einer Reaktion Bestrafung = Stimulus führt zur Senkung der Auftretenswahrsch einer Reaktion Löschung = Reaktion ohne Konsequenzen + Senkung der Auftretenswahrsch
- Verstärkungsarten - Vierfeldertafel - nach Skinner Bestrafung Typ 1: negativer Stimulus hinzugefügt - folgt auf (negatives) Verhalten + senkt Auftretenswahrsch des (neg) Verhaltens Bestrafung Typ 2: pos Stimulus entfernt - folgt auf (neg) Verhalten + senkt Auftretenswahrsch pos Verstärkung: pos Stimulus hinzugefügt - folgt auf (pos) Verhalten + erhöht Auftretenswahrsch des (pos) Verhaltens neg Verstärkung: neg Stimulus entfernt - folgt auf (pos) Verhalten + senkt Auftretenswahrsch
- token-System Wertmarken-Verstärkungssystem nach Ayllon und Roberts > An zahl der Wertmarken unterschiedlich für verschiedene Leistungen (Lösen von Aufgaben) > Tauschwert der Wertmarken > Staffelung in unterschiedlich wertvolle Verstärker > motiviert Vielzahl von Schülern > Verhaltensänderung durch pos Verstärkung funktioniert am besten, indem man unmittelbar verstärkt >> direkte Kopplung von Verhalten + Verstärkung >> Leseleistung (40 auf 85%) verbessert sowie Störverhalten verringert (50 auf 5%)
- Vgl Psychoanalyse (Freud) und Skinner > Erklärungen für Repression, unbewusste Konflikte und Angst Repression (Wahrnehmungsabwehr): Freud > unerfüllte Triebkräfte des Es vs Normen des Über-Ich > unbewusst aktiv, verschleierter/ modifizierter Ausdruck in anderen Verhaltensweisen, deren Ausdruck weniger unerwünscht; Skinner > bestraftes Verhalten bzw Verhalten ohne Konsequenz > geringere Auftretenswahrsch, dienende Reaktionen > steigend unbewusste Konflikte: Freud > widersprüchliches = Konflikte zw Persönlichkeitsinstanzen (aufgrund widersprechender Wünsche); Skinner > Folge von inkompatiblen Verstärkungskontingenzen (Rauchen - kurzfristig pos, langfristig neg Kosequenzen > Konflikte bei Entscheidungstreffen) + Konflikt vom Inneren der Person nach außen verlagert Angst: Freud > aversiver interner Stimulus (Ich), wenn Triebkräfte und Einschränkungen (Über-Ich) übermächtig; Skinner > unwillkürliches, konditioniertes Verhalten, Emotionen ohne kausaler Status > zwar adaptiv, aber weglaufen, weil nicht sterben wollen (nicht bezogen auf Angstreduzierung)
- Kognition nach Skinner mentale Zustände werden erlebt, aber sind nicht Elemente einer kausalen Kette zur Vorhersage des Verhaltens >> Effekte (Auswirkungen) und nicht Ursachen >> Umweltbedingungen determinieren Denken und Fühlen
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- Führende Vertreter der Gestaltpsy in DE Wertheimer, Köhler, von Selz, Koffka, Heider
- Lewins Feldtheorie am Bsp der Skinner-Box pos und neg Kräfte, die eine Person/Tier zu einem Objekt (Ziel) hinführen oder von einem Objekt führen Ratte > elektr Gitter > Ziel/ Nahrung pos Kraft = Hunger der Ratte; je stärker das Bedürfnis desto stärker die Spannung steigende Valenz, umso hungriger das Tier neg Kraft = elektr Gitter, Vermeidung Schmerz > psycholog Entf verringert sich, umso höher die Deprivation
- Interpretation psycholog Konflikte - Lewin Annäherung-Annäherung (Spielzimmer) > leicht lösbar, gleiche pos Stärke, gleiche psycholog Entf Vermeidung-Vermeidung (Wahl zwischen zwei neg Situationen) >> stabil, schwer auflösbar Annäherung-Vermeidung (Bachelor-Arbeit, Millers Shuttle Box - sobald pos Kraft größer als neg, läuft Ratte los)
- Grundlegende Annahmen zur Erinnerung an unterbrochene Handlungen (Lewin) 1) Handlungsabsicht führt zu Spannung des auf dieses Ziel bezogenen Bereichs der Person (Bedürfnis > Personenbereich angespannt) >> wenn Handlungsabsicht besteht, dann s(Z) > 0 2) keine Spannung, sobald Ziel erreicht >> wenn Zielerreichung, dann s(Z) = 0 3) Entstehung Spannung führt zu pos Valenz des Zielobjekts > bewirkt (abh von psycholog Entf zum Ziel) Entstehung pos Kraft, die zum Ziel hinführt >> Wenn s(Z) > 0, dann k(P>Z) > 0 4 - kogn Ebene) pos Kraft führt zu realer Annäherung ans Ziel sowie gedankl Beschäftigung > führt zu besserer Erinnerungsleistung an Handlungsziel >> Wenn s(Z) > 0, dann E(Z) > 0 5) Bedürfnisspannung für unvollendete Aufg sollte höher sein als für vollendete Aufg > erhöht Wahrsch einer Annäherung an sowie gedankl Beschäftigung mit Ziel > Erinnerung an UA wahrsch
- Phäno- und Genotyp bei Lewin Phänotyp: resultierende Kraft (Wahl der Aufgabe) Genotyp: Valenz von Miss/Erfolg, Wahrsch von Miss/Erfolg > Zurückführen des Verhaltens auf Konzepte >> keine Emotionen, nur Valenzen von Dingen
- Zentrale Aspekte von Atkinson Leistungsmotiv als überdauerndes Persönlichkeitsmerkmal/ Disposition subjektive Wahrnehmung, Wahrsch, Antizipation emotionaler Zustände entgegen Lewin: Leistungsmotiv, interindividuelle Unterschiede
- Erwartungs- x Wert-Ansätze in Psy und ihr Ursprung > Blaise Pascal Rechenbeispiel Gott existiert nicht + Ich glaube nicht an Gott: kein Verlust Gott existiert nicht + Ich glaube an Gott: geringer Verlust Gott existiert + Ich glaube nicht an Gott: unendlicher Verlust (ewiges Leben - Hölle) Gott existiert + Ich glaube an Gott: unendlicher Gewinn (ewiges Leben - Himmel)
- Mathemat Darstellung des Risikowahlmodells T(r) = T(e) + T(m) T(r)= resultierende Tendenz des Annäherungs-Vermeidungskonflikts T(e)/(m)= Tendenz, Erfolg aufzusuchen/ Misserfolg zu vermeiden T(e)=M(e)*W(e)*A(e) mit A(e)=1-W(e); analog für T(m) (=neg; negative Kraft) M(e)/(m)= Motiv/ Fähigkeit, Erfolg aufzusuchen/ Misserfolg zu vermeiden, Fähigkeit nach Erfolg/Miss~ Stolz/Scham zu erleben W(e)/(m)= subjektive Wahrsch/Erwartung von Erfolg/ Misserfolg, Erwartung, dass Handlung zum Ziel führt bzw nicht (=Lernprozess) A(e)/(m)= Anreiz von Erfolg/ neg Anreiz von Misserfolg, Stolz/ Scham nach Erfolg/ Miss~ bei schwierigen größer als bei leichten
- Ähnlichkeiten und Unterschiede Atkinson - Lewin Valenz (Atkinson - Anreiz) abh von Merkmalen der Personen (Spannungszustände in Personenbereichen) und Eigenschaften des Zielobjekts bei Atkinson: Personenvariable = überdauernde Disposition (unabh von jeweiliger Situation oder Aufg, in der Leistung erbracht werden muss)
- Atkinson: resultierende Tendenz der Leistungsmotivation für versch Motivgruppen und bei untersch Aufg erfolgsmotivierte Person: M(e) > M(m) - hohe Leistungsmotivation M(e) = 2; M(m) = 1 W(e) = 0.1 bei einfacher Aufg, 0.9 bei schwerer; W(m) = 1-W(e) A(e) = 0.9 bei einfacher Aufg, 0.1 bei leichter; A(m) = 1-A(e) >> mittlere Aufg.schwierigkeit am motivierendsten > T(r) = am höchsten misserfolgsmotivierte Person: M(e) < M(m) - niedrige Leistungsmotivation M(m)=2; M(e)=1 >> von allen Aufg abgestoßen, alle im Minusbereich, doch schwere und leichte Aufg am ehesten gewählt
- TAT Thematischer Apperzeptionstest Assoziationen zu Bildern werden (leistungsbezogen) interpretiert > wenig zuverlässig, doch bessere Ergebnisse zur Erfassung des Leistungsmotiv als mit Fragebögen zentrale Kritik an Atkinson: schlechte Gütekriterien, keine Validität, qualitative Daten unterschiedlich ausgewertet
- Exp 1 zur Diagnostizität (Trope; Atkinsons Theorie) - UV, AV, Ergebnis Exp zur Integrativen Orientierung UV1: Schwierigkeit der Aufg (niedrig, mittel, schwer) UV2: Diagnostizität der Aufg (niedrig, hoch) AV: Aufgwahl (Anzahl gewählter Items) Ergebnis: hohe Diagnostizität > mehr Aufg gewählt; leichte bevorzugt gewählt, niedrige Diagnostizität weniger häufig
- Exp 2 zur Diagnostizität (Trope; Atkinsons Theorie) - UV, AV, Ergebnis UV1: Leistungsmotivation der Probanden (niedrig, hoch) UV2: Diagnostizität der Aufgabe (niedrig, hoch) AV: Aufgwahl (Anzahl gewählter Items) allg Aufg mit hoher Diagnostizität präferiert (mehr Aufg gewählt), dabei stärker erkennbarer Unterschied bei hoch leistungsmotivierten bzgl Aufgabenwahl bei niedriger (ca 2 Aufg) und hoher Diagnostizität (6 Aufg); bei niedrig leistungsmotivierten weniger starke Differenz
- Anwendung der Atkinson'schen Theorie: Überlegungen Mc Clelland Zshang zw Wirtschaftsentw und Leistungsmotiv Grundlage: protestantische Ethik; Wirtschaftsentw in Gesellschaften zu versch Zeiten; Verhalten/ Persönlichkeit von Unternehmensgründern, leistungsthematische Inhalte in Kinderbüchern Bsp: Zshang zw Patentanmeldungen und Leistungsmotiv-Index in Kinder-, Jugendliteratur (USA) Motivindex und Patentindex korrelieren > hoher Patentindex zeigt hohen Motivindex im gleichen Jahr
- *Naive Handlungsanalyse (Heider) Überblick effektive Kraft der Person + effektive Kraft der Umwelt Motivation * Macht - Schwierigkeit, Zufall Motivation * Können Handlungsergebnis
- persönliche Kausalität, Erschließen von Absichten - Heider Ziel: bestimmen zu können, wann eine andere Person eine Absicht verfolgt und wann ein Verhalten nur zufällig Äquifinalität: Person >> m1, m2, m3 >> Ziel Multifinalität: Person >> m1 >> Ziel 1; >> m2 >> Ziel 2; >> m3 >> Ziel 3
- Kovariationsprinzip - idealtypische Info.muster Kovariationsinfo führt zu Attribution auf ... Konsensus: niedrig, Distinktheit: niedrig, Konsistenz: hoch > Kovariation zw Effekt und Person >> Attribution auf Person K: hoch, D: hoch, K: hoch > Kov. zw. Effekt und Entität >> Attribution auf Entität K: niedrig, D: hoch, K: niedrig > Kov zw Effekt und Person, Entität und Zeitpunkt >> Attribution auf Zufall
- Kovariationsprinzip - idealtypische Info.muster Kovariationsinfos führen zu Attributionen Konsensus: niedrig, Distinktheit: niedrig, Konsistenz: hoch > Kovariation zw Effekt und Person >> Attribution auf Person K: hoch, D: hoch, K: hoch > Kov zw Effekt und Entität >> Attribution auf Entität K: niedrig, D: hoch, K: niedrig > Kov zw Effekt und Person, Entität sowie Zeitpunkt >> Attribution auf Zufall
- Konzept der Kausaldimensionen Heider: Anstrengung, Fähigkeit, Aufg.schwierigkeit, Zufall weitgehend auf Leistungskontext bezogen, aber nicht auf soz Interaktionen > Ursachen von Handlungsergebnissen nach Weiner (kulturvergleichende Studien) >> sehr viel mehr Ursachen gefunden, aber zu viele Konzepte in einer Theorie >> schlechte Theorie (Gedanken steuern Gefühle steuern Verhalten, zB Max denkt, er ist schlecht in Mathe ...)
- Kombis der Lokations-, Stabilitätsdimension stabil + internal = Fähigkeit; stabil + external = Aufg.schwierigkeit variabel + internal = Anstrengung; variabel + external = Zufall