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BIOPSYCHOLOGIE (Subject) / Biopsychologie I (Lesson)
Psychologie Heidelberg, nach den Folien von Frau Dr. Dr. Tost.
alle Angaben ohne Gewehr, peng peng
This lesson was created by artemys.
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- PET = positronen emissions tomographie
- grundlage pet probanden wird ein radioaktives kontrastmittel (tracer) injiziert, dar mit dem blut ins gehirn transportiert wird. höhere aktivität = bessere durchblutung = besseres signal
- wie wirken pet-tracer? der tracer ist radioaktiv. aus seinem atomkern gehen also positronen aus wenn das positron auf ein elektron trifft, löschen sich die teilchen gegenseitig aus dabei entstehen photonen, also gamma-strahlung erhöhte konzentration von gamma-strahlung deutet also auf gehirnbereiche mit höherer durchblutung hin
- rcbf = regionaler cerebraler Blutfluss
- welche probleme entstehen beim pet und fmrt? 1. schwierig, herauszufinden welche aktivität tatsächlich mit der bedingung zu tun hat, und was hintergrundrauschen ist 2. die anatomie des gehirns ist individuell unterschiedlich
- wie wird nachgewiesen, dass aktivität im gehirn beim fmrt/pet mit der bedingung zu tun hat? 1. sehr ähnliche bedingungen werden miteinander verglichen 2. die aktivitätsbilder werden übereinandergelegt. es entsteht ein DIFFERENZBILD. 3. anatomische standardisierung 4. Signalmittelung, um Hintergrundrauschen herauszumitteln
- Wie wird das Problem der unterschiedlichen Gehirnanatomie bei bildgebenden Verfahren gelöst? Die Aufnahme jeder Probandin wird räumlich normalisiert, so dass sie einem "Standard-Gehirn" entspricht
- Vorteile des fMRT relativ gute räumliche Auflösung bessere zeitliche Auflösung als PET event-related designs entsprechen mehr den Anforderungen psychologischer Experimente non-invasiv "billiger"
- Nachteile PET nicht so gute räumliche und zeitliche Auflösung keine event-related designs invasiv teuer
- Nachteile fMRT Artefakte Lärmentwicklung langsamer indirekte abbildung keine untersuchung von spezifischen transmittersystemen
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- Vorteile PET Untersuchung spezifischer Transmittersysteme, es gibt bis zu 20 Tracer
- Wie funktioniert die transkraniale magnetstimulation? ein stromimpuls von bis zu 500 ampere, 500mikrosekunden erzeugt ein magnetfeld von bis zu 3 tesla elektrische potentialänderung bewirkt depolarisation von neuronen und auslösung von aktionspotentialen nervenzellen unter der spule feuern bei jedem tms-impuls synchrone signale das stört die informationsverarbeitung virtuelle läsionen simulieren den ausfall eines gehirnareals
- Erregende Transmitter führen zur Öffnung von... Na+ Kanäle werden geöffnet bei...
- Kl+ oder CL- Kanäle werden dann geöffnet inhibierende Transmitter sorgen dafür, dass diese Kanäle geöffnet werden
- IPSP sorgt dafür, dass die Zelle hyperpolarisiert
- Eine Zelle wird depolarisiert durch ein... EPSP
- Welche Zelle feuert eher? Eine hyperpolarisierte oder eine depolarisierte? Eine depolarisierte Zelle feuert eher
- Welche Formen von Bewegungen gibt es? Reflexe Rhythmische Bewegungsmuster Willkürbewegungen
- Was macht Reflexe aus? - schnelle, stereotype, unwillkürliche reaktionen - die einzige Variabilität liegt in der Intensität - werden durch den auslösenden Reiz kontrolliert
- Was macht rhythmische Bewegungen aus? Beispiel? -bewusste Kontrolle von Start und Ende der Handlung - dazwischenliegende wiederholte Bewegungen velaufen automatisch und reflexartig -Beispiel: Laufen
- Was macht Willkürbewegungen aus? - zielgerichtete, größtenteils erlernte Bewegungen -bewusste Steuerung -Automatisierung bei gut geübten Bewegungen
- Umwandlung von Licht in neuronale Signale Transduktion
- Sehfarbstoff Rhodopsin
- Wie wird Licht in neuronale Signale umgewandelt? 1. Licht bleicht die Rhodopsin-Moleküle aus 2. Zyklisches GMP (ein second messenger) wird abgebaut 3. Natriumkanäle schließen sich 3. Die Stäbchen werden hyperpolarisiert. Die Weiterleitung erfolgt also durch Inhibition!
- Was kann man über den Aufbau von Stäbchen sagen? Es handelt sich um metabotrope Rezeptoren, und zyklisches GMP ist ihr second messenger Die Weiterleitung erfolgt durch Inhibition: im dunkeln setzen sie kontinuierlich Glutamat frei, im hellen nicht mehr
- Dunkeladaption 1. Regenration der Zapfen 2. Farbpigmente der Stäbchen Das Pigmentepitel versorgt die Rezeptoren und macht ihre Bleichung rückgängig
- Zu welchem System gehören Zapfen? Zum Photopischen System, also zum Tagsehen.
- Zu welchem System gehören Stäbchen? ..... gehören zum skotopischen System, also zum Nachtsehen
- Wo gibt es besonders viele Stäbchen? In der Peripherie, außerhalb der Fovea
- Was gibt es über Zapfen zu sagen? Konzentriert in der Fovea, ca. 5-7 Mio. brauchen viel Licht kleines rezeptives Feld
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- Wie verläuft die zentrale Sehbahn? 1. Die Sehnerven kreuzen sich zunächst am Chiasma Opticus. 2. Ab da laufen die beiden Sehnerven des rechten bzw. linken Gesichtsfeldes als Tractus Opticus zusammen 2. Dann laufen sie über den Corpus geniculatum laterale (CGL) im Thalamus4. 3. Von da aus geht es zum primären visuellen Cortex (V1). 4. Weitere Verbindungen laufen zu den Colliculi superiores, sowie zum Hypothalamus (Schlaf-Wach-Rhythmus)
- Warum macht Licht wach? Weil es visuelle Bahnen auch zum Hypothalamus laufen und den Schlaf-Wach-Rhythmus beeinflussen.
- Welche Axone kreuzen sich am Chiasma Opticum? Nur die nasalen, dh. zur Nase gelegenen Gebiete der Retina. Die temporalen, dh. zur Schläfe gelegene Gebiete kreuzen sich nicht.
- Wie nennt sich der visuelle Kern des Thalamus? Corpus geniculatum laterale
- Was passiert im CGL mit der visuellen Information? Das CGL ist die einzige Umschaltstelle auf dem direkten Pfad zwischen Retina und dem primären visuellen Cortex. Es gibt massive Feedback-Loops zwischen Cortex und CGL, nur ein kleiner Teil der Information wird schier weitergeleitet
- Wo befindet sich der primäre visuelle Cortex? Er findet sich im Occipitallappen
- Welche Besonderheiten weist der primäre visuelle Cortex auf? - Die Region weist im Mikroskop ein Streifenmuster auf und wird daher auch Area striata genannt. - V1 erhält Fasern aus dem ipsilateralen CGL - der Großteil des visuellen Cortex liegt medial (innen)
- Zytoarchitektur des V1 - 6 Schichten, wie der gesamte Neokortex - Eingang für CGL: Schicht IV (viele Sternzellen, wenig Pyramidenzellen) - Das ist die Ursache für die Streifen, die man sieht. Schicht V ist zum Beispiel für Output, das braucht man ja kaum
- Organisation der zentralen Sehbahn: Fachwort Retinotop = im Gehirn sind Areale räumlich ähnlich strukturiert ist wie im Auge. Auf jeder Ebene entspricht die Sehbahn der räumlichen Karte der Retina
- Organisation der Sehbahn: Besonderheit auf der retinotopen Karte ist die Fova centralis überrepräsentiert. Obwohl sie nur enen kleinen Retina-Teil einnimt, erhalten ca. 25% der V1-Neurone Signale aus der Fovea die Fovea liegt außen am Kortex
- Anderes Wort für fühlen somatosensorisches System
- Sinne, die sich auf die Umwelt beziehen exterorezeptive Sinne
- Sinne, die sich auf den eigenen Körper Beziehen Interozeptive Sinne
- Begriff für die Registirerung der Lage und Bewegung des Körpers Propriozeption
- Übermittlung von Info über mechanische und chemische Ereignisse in den Eingeweigen Enterozeptoren
- Beispiel für Proprioteption Gleichgewichtssinn, Muskelspindeln
- Beispiel für Enterozeption Barorezeptoren für den Blutdruck
- Begriff dafür, wenn Rezeptoren Reize in ein zelluläres Ereignis umwandeln Transduktion
- Welche Arten von Transduktion gibt es in sensorischen Systemen? 1. Primärer Rezeptor: Die durch ein Rezeptorpotential in einer primären Sinneszelle führt zu AP in derselben Zelle 2. Sekundärer Rezeptor: Neurotransmitterfreisetzung der sekundären Sinneszelle führt zu Aktionspotential im primären sensorischen Neuron
- Merkmale des Rezeptorpotentials besteht meist aus einer Depolarisation der Membran (Ausnahme: Photorezeptoren) Größe bzw. Amplitude ist proportional zur Reizstärke hält so lange an, wie der Reiz anhält