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Medizin (Subject) / Geriatrie, Alterstypische Krankheiten (Lesson)
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- Schlaganfall ( Stroke) Schlaganfall ( Stroke) Eine der häufigsten Erkrankungen in Deutschland (ca. 350 000 / Jahr ) Dritthäufigste Todesursache zweithäufigste Ursache für Pflegebedürftigkeit häufigste Ursache für mittlere und schwere Behinderung Ischämisch ca. 80%, Blutung ca. 20%
- Bobath-Konzept Grundlage ist die Plastizität des Gehirns Keine Kompensation der Lähmungen, sondern Wiedererlernen verlorener Bewegungsfähigkeiten. Normalisierung des Muskeltonus Hemmung der Spastik Einbeziehung der betroffenen Seite in alle Aktivitäten Wiedererlernen alltagsrelevanter physiologischer Bewegunsabläufe 24h-Konzept mit Einbeziehung des gesamten Teams und der Angehörigen
- Schlaganfall Risikoerhöhung bei ... Schlaganfall Risikoerhöhung bei ... Vorhofflimmern: 17- fach erhöht Art. Hypertonie: 2- bis 10-fach Diabetes mellitus : 2 bis 3- fach Rauchen: 2 bis 2,5-fach Hyperlipidämie: 1,5 bis 2-fach Hoher Alkoholkonsum : dosisabhängig Schnarchen: unklar
- Schlaganfall und Dysphagie extrem häufig (70%), wird aber sehr häufig übersehen
- Definition Herzinsuffizienz nach WHO Definition Herzinsuffizienz nach WHO Akute oder chronische Leistungsminderung des Organismus durch diastolische und /oder systolische Funktionsstörung des Herzens mit neurohumoraler Überstimulation, gesteigertem Zelltod und progredienter struktureller Störung
- Systolische Herzinsuffizienz Typische Symptome eine Herzinsuff. Typische Befunde Erniedrigte Auswurffraktion (EF <35%) Mindestens 50% der HI- Patienten Ursachen: KHK, Hypertonie, DM
- Diastolische Herzinsuffizienz Diastolische Herzinsuffizienz Typische Symptome und Befunde einer HI Normale oder gering reduzierte EF ( 35-50%) relevante strukturelle Herzerkrankung und /oder diastolische Dysfunktion (Compliancestörung) Herzkammern normal groß oder leicht dilatiert, Wände oft verdickt Ursachen: Hypertonie, VHF, KHK, ältere Pat.
- Akute Herzinsuffizienz ( Killip-Klassifikation) Akute Herzinsuffizienz ( Killip-Klassifikation) Stadium 1: keine HI Stadium 2: leichte HI, pulmonale Stauung, feuchte RG Stadium 3: schwere HI, Lungenödem Stadium 4: Kardiogener Schock CAVE: bei schwerer HI keine ACE-Hemmer, Betablocker, Digitalispräparate geben
- Definition der Art. Hypertonie Definition der Art. Hypertonie Regulationskrankheit und Zugleich ein Syndrom von Risikofaktoren: RR-Werte erhöht progrediente Dysfunktion des Endothels metabolische Störungen Optimal < 120/80 mmHg Normal <130/85 mmHg Hochnormal : 130-139 / 85-89 mmHg Hypertonie Grad 1: 140-159 / 90-99 mmHg Hypertonie Grad 2: 160-179/ 100-109 mmHg Hypertonie Grad 3: > 180 / > 110 mmHg
- Medikamentöse Sekundärprävention nach Herzinfarkt nach Evidenz Medikamentöse Sekundärprävention nach Herzinfarkt nach Evidenz Beta-Blocker (1A) ACE-Hemmer (1A) Aldosteron-Blockade mit Eplerenon zusätzlich zu ß-Blocker und ACE-H. bei EF < 35%(1A) Angiotension-Rezeptorenblocker bei ACE-Hemmerintoleranz (1B) Statine (1B), Zielwert für LDL-Cholesterin < 1,8 mmol/l ( 70 mg/dl)
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- Wie wirkt 1. Ivabradin und 2. Ranolazin ? Ivabradin senkt Sinusknotenfrequenz, dadurch Diastolendauer verlängert, Sauerstoffverbrauch und -versorgung in optimalem Verhältnis Ranolazin selektiver Inhibitor des späten Natriumeinstroms, verhindert intrazelluläre Kalziumüberladung, führt zur Verbessserung der Wandspannung und der Relaxation des linken Ventrikels
- Arterielle Hypertonie- bei guter Einstellung Risikoreduktion für ... Arterielle Hypertonie- bei guter Einstellung Risikoreduktion für ... Myokardinfarkt :20-25% Schlaganfall : 35-40% Herzinsuffizienz : über 50% Niereninsuffizienz : über 50% Mit jeder Zunahme des systolischen bzw. diastolischen Blutdruckes um 20/10 mmHg verdoppelt sich das Risiko gegenüber einer normotensiven Person
- Isolierte systolische Hypertonie (ISH) Isolierte systolische Hypertonie (ISH) häufigste Hochdruckform im höheren Alter ( ca 90% der Hypertoniesubtypen), arterieller Pulsdruck > 65 mmHg bei Menschen ab 60 Jahren wesentlich bedeutsamerer Risikofaktor als die diastolischen RR-Werte ISH läßt sich schwer in den nicht-hypertonen Bereich senken optimale Behandlung führt auch im hohen Alter zur Risikoreduktion
- Hypertonie: negative Faktoren für Risikostratifizierung sind... Hypertonie: negative Faktoren für Risikostratifizierung sind... RR-Werte Alter und Geschlecht , (Frauen > 65 J., Männer > 55J.) Gesamtcholesterin > 190 mg/dl, LDL > 115 mg/d., HDL < 40 mg/dl (Männer), < 46 mg/dl Frauen, Triglyceride > 150 mg/dl Nüchtern-Glucose 102-120 mg/dl Abnormaler Glucosetoleranztest Abdominelle Adipositas ( Taillenumfang Frauen > 88 cm, Männer > 102 cm) positive Familienanamnese eine kardiovaskul. Erkrankung
- Art. Hypertonie-- Zielwerte nach Leitlinie Systolisch < 140 mmHg Hypertoniker ( > 60 - 65 Jahre) aber unter 80 Jahren mit systolischen Ausgangswerten >160 mmHg (IA) Individuell < 140 mmHg möglich (IB) Pat. älter als 80 Jahre mit Ausgangswerten > 160 mmHg, vorausgesetzt sie sind in guter physischer und geistiger Verfassung ( IA) Diastolisch < 90 mmHg, diastolisch nicht <60 mmHg Diabetiker < 85 mmHg, Zielwerte liegen für ältere Pat. je nach Komorbiditäten und Verfassung höher als für Jüngere Die RR-Einstellung sollte langsam erfolgen ,d.h. Erreichen der Zielwerte nach 3-6 Monaten RR-Messung im Stehen und Liegen !
- EHRA-Score bei Vorhofflimmern EHRA I : keine Symptome EHRA II: milde S., keine Beeinträchtigung der Alltagsaktivität EHRA III: schwere S., Beeinträchtigung der A. EHRA IV: sehr schwere S. , normale Alltagsaktivität nicht möglich
- Definition der Osteoporose Definition der Osteoporose Systemische Skeletterkrankung, die durch eine niedrige Knochenmasse und mikroarchitektonische Verschlechterung des Knochengewebes charakterisiert ist. Anstieg der Knochenfragilität und Neigung zu Frakturen bei Vorliegen von Frakturen spricht man von manifester Osteoporose "major osteoporotic fractures" : Hüftgelenksnahe F., Wirbelkörperf., Ober- und Unterarmf.
- Allgemeine Risikofaktoren der Osteoporose nach DVO-Leitlinie Allgemeine Risikofaktoren der Osteoporose nach DVO-Leitlinie Alter ( Risikoverdoppelung / Dekade vom 50.-90 Lebensjahr) Geschlecht, Männer nur 50% des Risikos von Frauen Wirbelkörperfrakturen 1. - 3. Grades (Höhenminderung) von 2-fach bis > 20-fach nicht vertebrale Frakturen vor dem 50.Lebensjahr →1,9-fach multiple Stürze, Immobilität→ 1,5-2-fach Nikotinkonsum, COPD →1,2-1,8-fach Untergewicht (BMI < 20 kg/m²) Vitamin D-Spiegel < 20 ng/ml → 1,5-2-fach Kalziumzufuhr < 500 mg/ Tag → mäßig erhöhtes Risiko
- Osteodensitometrie Osteodensitometrie Verfahren zur Optimierung der Frakturrisikobeurteilung und Prüfung der Therapieindikation Standardverfahren : DXA (LWS, Gesamtfemur, Femurhals) DXA-T-Score : +1 bis -1 Normal, Behandlung je nach Alter, Geschlecht und weiteren Risikofaktoren ab Werten ≤-2,0 bis -2,5 ; ab -2,6 Osteoporose Die Wirksamkeit einer medikamentösen Behandlung ist für periphere Frakturen bei Werten > -2,0 ist nicht sicher belegt
- Parkinson Syndrom, Stadien nach Hoehn und Yahr Parkinsonsyndrom, Stadien nach Hoehn und Yahr 0 : keine Anzeichen 1: einseitige Symptome 2: beidseitig ohne Instabilität 3: + Haltungsinstabilität, aber körperlich unabhängig 4: + Hilfe bei ADL, aber gehen und stehen allein möglich 5: ohne Hilfe Rollstuhlabhängigkeit oder bettlägerig
- Reisbergskala bei Demenz Keine Symptome Vergesslichkeit ( normales Altern) Leichte D. Versagen bei komplexen Aufgaben ( MCI) Leichte D. , Benötigt Hilfe bei schwierigen Aufgaben in IADL Mittelschwere D., Hilfe bei Wahl der Kleidung Entscheid zum Baden Schwere D., Hilfe bei ADL, A-E, Inkontinenz Sehr schwere D., A- F, Sprechvermögen ↓,bis zum kompletten Pflegefall
- Depressives Syndrom, Hauptsymptome Depressives Syndrom, Hauptsymptome Depressive Stimmung Verlust von Interesse und Freude Antriebstörung "Syndrom der Losigkeit" : Freudlosigkeit, Gefühllosigkeit, Interessenlosigkeit etc....
- Depressives Syndrom , zusätzliche häufige Symptome Defizite in Konzentration und Aufmerksamkeit Reduktion von Selbstwertgefühl und Selbstvertrauen Schuldgefühle und Gefühle von Wertlosigkeit Negative und pessimistische Zukunftsperspektiven Suizidgedanken Schlafstörungen Verminderter Appetit
- Häufige organische Ursachen oder Kofaktoren einer Depression Häufige organische Ursachen oder Kofaktoren einer Depression Medikamente wie Sedativa ,Neuroleptika, Opiate, Betablocker , Parkinsonmittel, Steroide ,Clonidin Zerebrovaskuläre Erkrankungen (Stroke) Neurodegenerative Erkrankungen Metabolische Erkrankungen Endokrine Erkrankungen Alkohol- und andere Suchterkrankungen Tumorerkrankungen Chron. Schmerzsyndrom Allgemeine Schwäche, Kachexie, Gewichtsverlust →Frailtysyndrom.
- Formen der Demenz Demenz vom Alzheimer Typ ( DAT) 55% Frontotemporale Demenz Lewy-body-Demenz Demenz bei Parkinson Syndrom Demenz vom vaskulären Typ, 20% Sekundäre Demenzformen
- Sekundäre Demenzen Sekundäre Demenz Normdruckhydrocephalus Toxische oder metabolische Enzephalopathie (5%), z.B. Alkoholabusus, Stoffwechselstörungen, Vitamin B12-Mangel Intrazerebrale Raumforderungen( 5 %) z.B. chronisch subdurales Hämatom Enzephalitiden wie z.B. bei HIV , bei älteren Menschen eher selten
- Behandlungsziele bei Demenz Medikamentös und nicht-medikamentös Verlangsamung oder Stillstand des Krankheitsverlaufs Verbesserung der kognitiven Fähigkeiten Verbesserung / Erhalt von Alltagsfähigkeiten Erhalt/Förderung von Autonomie und Selbständigkeit Verbesserung des subjektiven Wohlbefindens und der Lebensqualität Vermeidung von Heimunterbringung
- Antidementive Medikation Antidementive Medikation Im Rahmen der Atrophie bei Alzheimer Demenz kommt es zu einer Reduktion von Acetylcholin im Gehirn Therapie mit Cholinesterase-Hemmern: Donepezil ,Galantamin ,Rivastigmin Therapie mit NMDA Rezeptor-Antagonist Memantine
- Antidementive Therapie : Wirkungen Verstärkung von Agitiertheit Depressive und psychotische Symptome treten seltener und weniger ausgeprägt auf
- Definition Demenz Definition Demenz Beeinträchtigung höherer kortikaler Fähigkeiten wie Gedächtnis, Rechnen, Lernfähigkeit, Denken, Sprache, Orientierung und Urteilsvermögen. Diese Beeinträchtigungen müssen auch die Alltagsfähigkeiten stören Störung der emotionalen Kontrolle, des Antriebs oder des Sozialverhaltens Die Beeinträchtigung muss über mindestens 6 Monate bestehen. Es darf keine Bewusstseinsstörung vorhanden sein (Abgrenzung zum Delir!)
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- Definition Delir Definition Delir Akute psychische Störung die eine organische Ursache hat Kennzeichnend sind Bewusstseinseintrübung, Agitation , Halluzinationen mit Reduktion des abstrakten Denkenvermögens und des Kurzzeitgedächtnisses Beginn meist plötzlich, Symptomatik fluktuierend Für die Diagnose müssen vorliegen: Bewusstseinsstörung, Aufmerksamkeitsstörung, kognitive Störung, psychomotorische Unruhe, gestörter Schlaf-Wach-Rhythmus, affektive Störung
- Zweithäufigster Herzklappenfehler im Alter? Aortenklappenstenose , KÖF < 1,5 cm2 Auf dem Boden degenerativer Veränderungen Männer deutlich häufiger ( 4:1) Hauptmanifestation zwischen 70. und 80. Lebensjahr Etwa jeder 5. 75-Jährige zeigt eine Aortenklappensklerose Leicht >1,2 -1,5 cm2; mittel 0,8-1,2 cm2; schwer < 0,8 cm2 KÖF
- Häufigstes Vitium Mitralinsuffizienz stellt in der Geriatrie das häufigste Vitium dar , noch vor der AO-Stenose! Therapie mit ACE-Hemmer und Diuretika In der Geriatrie nur selten operationspflichtig OP-Indikation ist beim Älteren Menschen sehr streng zu stellen
- Sekundäre Hypertonie Ursachen Sekundäre Hypertonie Ursachen: Obstruktives Schlafapnoe-Syndrom Chronische Niereninsuffizienz Primärer Hyperaldosteronismus (Conn-Syndrom) Nierenarterienstenose Selten: Cushing Syndrom , Phäochromozyt., Hyperparathyreoidismus
- Hypertensiver Notfall Hypertensiver Notfall Erst bei Werten > 240/140 mmHg Nicht selten mit klinischen Symptomen Sofortige jedoch nicht zu drastische RR- Senkung auf systolisch um 180-200 mmHg, diastolisch 100-110 mmHg Bei gleichzeitigem Zerebralinsult Werte um 220/120 mmHg stabilisieren Notfallmedikamente : Nitrate, Kalziumantagonisten, Urapidil, Clonidin
- pAVK pAVK Prävalenz altersabhängig , ab 70. Lebensjahr bei 15-20% Ab 75 sind Frauen häufiger als Männer betroffen Knöchel-Arm-Index (ABI) normal ≥ 0,9 Eine Abnahme des ABI um 10-20% nach Belastung im Vergleich zum Ruhewert gilt als beweisend für eine pAVK Grad II
- COPD COPD Chron. Bronchitis plus Lungenemphysem Prävalenz 10-15% 90% der Pat. sind Raucher aber nur 20% der Raucher entwickelt eine COPD ! Häufigster Erreger der akuten Exacerbation ist Streptococcus pneumoniae Der COPD geht langjährig eine chron. Bronchitis voraus
- Pneumonie Pneumonie Häufigste tödlich verlaufende Infektionskrankheit in der westlichen Welt ! Im Alter durch erhöhte Komorbidität und Verlust an mukoziliarer Clearance erhöhte Anfälligkeit Bei geriatrischen Pat. häufig atyp. Klinik mit uncharakteristischen Beschwerden Fieber kann fehlen
- CURB 65 Score Confusion Urea >7mmol/l Respiratory Rate > 30/min. Blutdruck < 90/60 mmHg 65 Jahre und älter Je Kriterium 1Punkt, > 2 Punkte: Mortalität 22% ⇒ stationäre Einweisung !!
- Nosokomiale Pneumonie Nosokomiale Pneumonie Jede Pneumonie, die nach mindestens 48 Stunden Krankenhausaufenthalt ensteht 2% der stationären Pat. über 65 Jahren entwickelt eine noskomiale P. Hat eine der höchsten Krankenhausletalitäten, speziell in der Geriatrie
- Nosokomiale Pneumonie Jede Pneumonie, die nach mindestens 48 Stunden Krankenhausaufenthalt ensteht 2% der stationär aufgenommenen über 65-Jährigen entwickelt eine Hat eine der höchsten Krankenhausletalitäten, speziell in der Geriatrie
- Lungenarterienembolie 1 bis 2% aller stationären Patienten erleiden eine LAE Schweregradeinteilung nach SPO2 und PA-Druck: I mäßig, II schwer, III massiv, IV fulminat
- Klinik der Lungenembolie im Alter Lungenembolien laufen im Alter oft monosymptomatisch ab. Selbst die Luftnot kann fehlen, eine Tachypnoe und Tachykardie fallen kaum auf. Synkopen, Schwindel, unklares Fieber können Anzeichen einer LAE sein.
- Bronchialkarzinom Bronchialkarzinom 15% aller Krebsneuerkrankungen beim Mann und 6% bei der Frau Anteil- an allen Krebstodesfälle ist sehr hoch ⇒26% bei den Männern ( häufigste Ursache) , ⇒ 10% bei den Frauen. Alters- und geschlechtsspezifische Mortalitätsrate an Lungenkrebs nimmt mit dem Alter zu und erreicht ihr Maximum bei Männern und Frauen im Alter von 80 bis 84 Jahren Die relative 5 -Jahre Überlebensrate wird in Deutschland mit etwa 15% bei Männern und 18% für Frauen angegeben und ist direkt abhängig vom Stadium der Erkrankung Ursächlich steht die aktive Inhalation von Zigarettenrauch weit an erster Stelle
- Kleinzelliges Bronchialkarzinom Eine vereinfachte Einteilung unterscheidet in Limited disease (beschränkt auf eine Lungenhälfte, kein Befall von Mediastinum oder Lymphknoten, kein Pleuraerguss) Extended disease (alle anderen Stadien)
- Therapie des kleinzelligen Bronchialkarzinoms, 15% der BC Primär Radio- und Chemotherapie nur in frühen Stadien ist eine kurative Resektion möglich, bis T2N0M0 sonst steht eine palliative Behandlung mit Radio- und Chemotherapie im Vordergrund
- Therapie des Nicht Kleinzelligen Bronchialkarzinoms, 85% der BC Therapie des Nicht Kleinzelligen Bronchialkarzinoms Bis zu einem Stadium T3 N1 M0 ist eine radikale Operation einschließlich Lymphknotenentfernung leitliniengerecht auch in höheren Stadien kann eine Kombination aus begrenzter Operation und Radiatio sinnvoll sein
- Chronische Diarrhoe, geriatrische relevante Ursachen Laxantienabusus nutritiv, Süßstoff paradoxe Diarrhoe bei mechanische Ursache, Fäkaliom Infektion, Viren, Bakterien Antibiotikaassoziiert, CDAD Diarrhoe bei Colon irritabile Diarrhoe bei Fettstühlen bei Maldigestion z.b. exokrine Pankreasinsuffizienz
- GERD (Gastroesophageal Reflux Disease) GERD (Gastroesophageal Reflux Disease) Häufig , circa 20% der Bevölkerung Eine typische Anamnese reicht zur Diagnosestellung auch ohne Gastroskopie das Prinzip der Therapie ist die Säuresuppression mit PPI die Langzeittherapie mit PPI bedarf einer strengen Indikationsstellung, denn die dauerhafte Einnahme ist möglicherweise mit einer erhöhten Inzidenz von Pneumonie, CDT- positiven Diarrhoen und Osteoporose verbunden 60% mit Reflux haben keine Erosionen im distalen Ö. (NERD) 40% haben Erosionen, (ERD) 5% entwickeln eine Zylinderepithelmetaplasie (Barrett-Ösophagus) , dies ist eine Präkanzerose
- Gastroskopie bei GERD Gastroskopie bei GERD Wenn Refluxsymptomatik vor Einleitung der Therapie schon länger als 5 Jahre besteht bei Patienten die älter als 50 Jahre sind bei positiver Familienanamnese für Ösophagus-NPL bei Vorliegen von Alarmsymptomen ( B-Symptomatik, Dysphagie,Anämie Bolusobstruktion)