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Entscheidungslehre (Subject) / Fachbegriffe - 2 (Lesson)

Entscheidungslehre

This lesson was created by Liebknecht.

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  • Sunk Costs Kosten, die nicht mehr rückgängig gemacht werden können.
  • Symmetrieabhängige Interpretation Alle W´keiten werden als gleich groß interpretiert.
  • Zielgewicht Relative Wichtigkeit der einzelnen Ziele.
  • Zielsystem Aufstellung aller relevanten Ziele.
  • Umweltprognose Prognose der W`keiten der möglichen Umweltzustände.
  • Wirkungsprognose Aussagen über die Zielausprägungen in Abhängigkeit der gewählten Alternative.
  • Zielhierarchie Ziele werden von einer Ebene zur nächsttieferen Ebene inhaltlich aufgeschlüsselt und grafisch dargestellt.
  • Verlustaversion (Loss Aversion) Verluste werden stärker bewertet als gleich hohe Gewinne.
  • Verfügbarkeitsheuristik Informationen, die im Kopf am leichtesten verfügbar sind, bestimmen das Entscheidungs- und Schätzverhalten, d. h. je verfügbarer ein Ereignis ist, desto größer ist seine subjektive W´keit.
  • Sunk-Cost-Effekt Tendenz, Verlustprojekte nicht abzubrechen und gegebenenfalls risikofreudig fortzuführen.
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  • Status Quo Bias Tendenz von Menschen, alles beim Alten zu lassen, d. h. keine Veränderung des aktuellen Zustandes zu wollen.
  • Simplification (Vereinfachung) Vereinfachung einer Entscheidungssituation, z. B. durch Runden.
  • Risky Shift Gruppen entscheiden im Allgemeinen risikoreicher als die Mitglieder alleine es tun würden.
  • Schema Langfristig gespeicherte, hierarchisch gegliederte Wissensstrukturen.
  • Risikoeinstellung Einstellung eines Menschen gegenüber unsicheren Situationen.
  • Reflection Effekt Umkehrung des Verhaltens beim Übergang vom Gewinn- in den Verlustbereich.
  • Open Minded Person, die zur vorübergehenden Beschäftigung auch dissonante Informationen wahrnimmt.
  • Opportunitätskosteneffekt Entgangene Gewinne werden weniger stark bewertet als out-of-pocket-costs.
  • Proxyattribut Messbare Größe, die in einem engen Zusammenhang zum eigentlichen Ziel steht.
  • Risikoprofil Grafische Darstellung des Komplements der Verteilungsfunktion, also [1-P(x)].
  • Overconfidence Menschen überschätzen ihre eigene Prognosequalitäten bzw. Fähigkeiten, Sachverhalte richtig einzuschätzen.
  • Primacy-Effekt Das zuerst Wahrgenommene hat ein stärkeres Gewicht auf die Entscheidung als das später Wahrgenommene, d. h. der erste Eindruck zählt.
  • Kontrolldefizit Als schmerzlich wahrgenommener Unterschied zwischen gewünschtem Kontrollniveau und wahrgenommener Kontrolle.
  • Kontrollillusion Menschen glauben, dass sie eine bestimmte Situation besser unter Kontrolle haben als es tatsächlich der Fall ist.
  • Entscheidungsbaum Grafische Darstellung einer Entscheidungssituation.
  • Compliance Das Verhalten wird der Gruppe angepasst, ohne dass sich die EInstellung ändert (z. B. Linienschätzungen).