26
Entscheidungslehre (Fach) / Fachbegriffe - 2 (Lektion)
Anzeige
- Sunk Costs Kosten, die nicht mehr rückgängig gemacht werden können.
- Symmetrieabhängige Interpretation Alle W´keiten werden als gleich groß interpretiert.
- Zielgewicht Relative Wichtigkeit der einzelnen Ziele.
- Zielsystem Aufstellung aller relevanten Ziele.
- Umweltprognose Prognose der W`keiten der möglichen Umweltzustände.
- Wirkungsprognose Aussagen über die Zielausprägungen in Abhängigkeit der gewählten Alternative.
- Zielhierarchie Ziele werden von einer Ebene zur nächsttieferen Ebene inhaltlich aufgeschlüsselt und grafisch dargestellt.
- Verlustaversion (Loss Aversion) Verluste werden stärker bewertet als gleich hohe Gewinne.
- Verfügbarkeitsheuristik Informationen, die im Kopf am leichtesten verfügbar sind, bestimmen das Entscheidungs- und Schätzverhalten, d. h. je verfügbarer ein Ereignis ist, desto größer ist seine subjektive W´keit.
- Sunk-Cost-Effekt Tendenz, Verlustprojekte nicht abzubrechen und gegebenenfalls risikofreudig fortzuführen.
- Anzeige
- Status Quo Bias Tendenz von Menschen, alles beim Alten zu lassen, d. h. keine Veränderung des aktuellen Zustandes zu wollen.
- Simplification (Vereinfachung) Vereinfachung einer Entscheidungssituation, z. B. durch Runden.
- Risky Shift Gruppen entscheiden im Allgemeinen risikoreicher als die Mitglieder alleine es tun würden.
- Schema Langfristig gespeicherte, hierarchisch gegliederte Wissensstrukturen.
- Risikoeinstellung Einstellung eines Menschen gegenüber unsicheren Situationen.
- Reflection Effekt Umkehrung des Verhaltens beim Übergang vom Gewinn- in den Verlustbereich.
- Open Minded Person, die zur vorübergehenden Beschäftigung auch dissonante Informationen wahrnimmt.
- Opportunitätskosteneffekt Entgangene Gewinne werden weniger stark bewertet als out-of-pocket-costs.
- Proxyattribut Messbare Größe, die in einem engen Zusammenhang zum eigentlichen Ziel steht.
- Risikoprofil Grafische Darstellung des Komplements der Verteilungsfunktion, also [1-P(x)].
- Overconfidence Menschen überschätzen ihre eigene Prognosequalitäten bzw. Fähigkeiten, Sachverhalte richtig einzuschätzen.
- Primacy-Effekt Das zuerst Wahrgenommene hat ein stärkeres Gewicht auf die Entscheidung als das später Wahrgenommene, d. h. der erste Eindruck zählt.
- Kontrolldefizit Als schmerzlich wahrgenommener Unterschied zwischen gewünschtem Kontrollniveau und wahrgenommener Kontrolle.
- Kontrollillusion Menschen glauben, dass sie eine bestimmte Situation besser unter Kontrolle haben als es tatsächlich der Fall ist.
- Entscheidungsbaum Grafische Darstellung einer Entscheidungssituation.
- Compliance Das Verhalten wird der Gruppe angepasst, ohne dass sich die EInstellung ändert (z. B. Linienschätzungen).