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Psychologie (Subject) / Kapitel 4 (Lesson)

Empfindungen und Wahrnehmung Gerrig

This lesson was created by Emelie10.

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  • Wie unterteilt sich die Wahrnehmung ? Sensorishe Prozesse ( Empfindungen entstehen durch die Stimulation von Sinnesrezeptoren Perzeptuelle Organisation ( Verknüpfung von Daten mit bereits vorhandenem Wissen für eine interne Repräsentation des Stimumus ) Identifikation  ( Wiedererkennen von Objekten : Perzepten wird eine Bedeutung verliehen. 
  • Welche Stimulus oder Reize unterscheiden wir in der Psychologie ? distaler Stimulus (Reiz )  = physikalisches Objekt in der Umwelt = tatsächlicher Reiz prozimaler Stimulus ( Reiz ) = Abbild des Reizes auf unserer Retina ( durchaus perspektivisch verschoben )  nach den Wahrnehmungswegen kommt die perzeptelle Organisation ( bottom up = Gewinnung der perzeptuellen Repräsentation mit verfügbaren Informationen des sensorischen Inputs )  bottom down =  perzeptuelle Repräsentation durch Vorwissen etc. ( konzeptgesteuer ) 
  • Was weißt Du über die sensorische Adaption ? Sie ist ein wichtiges Merkmal unserer Wahrnehmung .  Unser Sinnessystem reagiert empfindlicher auf Veränderungen als auf statische Reize. Beispiel: Adaption an helles Tageslciht, nachem man einen dunklen Raum verlassen hat. 
  • Wer prägte den Begriff Psychophysik ? und was sagt dieser aus .. durch Gustav Theodor Fechner gepräg  bezeichnet Methoden um die Intensität eines pysikalischen Reizes in das Ausmaß sensorischer Erfahrungen ( psychische Einheiten ) zu übersetzten. ( erfolgt anhand von Schwellenwerten. ) Absolutschwelle = geringste Reizenergie bei der 50% des Reizes als solcher wahrgenommen wird.  Da es daraus ergebend nur eine schwierige schafte Erkennungsrate gibt kann der Erkennungsverlauf in einer psychometrischen Funtkon dargestellt werden. 
  • Die Signalentdeckungstheorie (SET ) bezeichnet..... ...einen systematischen Ansatz, um dem  Probleme   der Verzerrung  ( / response bias ) Rechnung zu tragen.  dabei werden sensorische Reize, als auch der Prozess der Entscheidung berücksichtigt.
  • Nenne mögliche Ergebnisse der SET Signalentdeckungstheorie ( Gerrig S. 117 ) - Treffer ( Signal und Reaktion ) - Auslassung ( Signal aber keine Reaktion )  - Falscher Alarm ( kein Signal aber Reaktion )  - Korrekte Zurückweisung ( kein Signal und keine Reaktion ) Durch eine mathematische Verrechnung von Ergebnissen kann somit die objektive Reizschwelle ermittelt und somit zwischen unterschiedlichen Vp verglichen werden. 
  • Was bezeichnet eine Unterschiedsschwelle ? Es beschreibt den eben merkbaren Unterschied ( just noticable difference EMU oder / JND )  mathematisch formuliert wurde dies im Weber`schen Gesetz 
  • Erkläre den Begriff "Transduktion" Umwandluchn einer bestimmten Form von Energie in eine andere . ( Lichtwelle in Nervenimpulsen ) 
  • Das Auge : Zähle die Bestandteile ohne weitere Funktion auf Cornea ( Hornhaut )  Vordere Augenkammer  ( Flüssigkeitsgefüllt )  Iris ( undurchsichtige Blende )  mit Pupille in der Mitte ( Licht fällt ein )  Linse mit Ziliarmuskeln Glauskörper ( mit Flüssigkeit ) Retina ( Netzhaut ) 
  • Was versteht man unter einer Dunkeladaption Beim Betreten eines dunklen Raumes  werden die Stäbchen empfindlicher als die Zapfen. 
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  • Was weißt Du über die Linse ( des Auges ) Linse mit Ziiarmuskeln : Änderung der Krümmung der Linse durch Akkomodation.  Weitsichtigkeit: nur weit entfernte Objekte scharf ; kurzes Auge: Brennpunkt nach Retina Kurzsichtigkeit: nur nahe Objekte schaft; langes Auge; Brennpunkt vor Retina 
  • Wie ist die Retina aufgebaut ? Die Retina ( Netzhaut )  lichtempfindliche Fotorezeptoren ( auf der Rückseite der Retina ) Stäbchen ca. 120 Mio. = für Hellogkeitserfassung;   Zapfen ca. 7 Mio = für Farberkennung  Bipolarzellen : Kombinieren Informtionen aus Fotorezeptoren und leiten diese an die Ganglienzellen weiter  Ganglienzellen  Fassen die Informationen aus einer oder mehreren Bipolarzellen zusammen und bilden gebündelt den Sehnerv  Amakrinzellen= verbinden Bipolarzellen sowie Ganglienzellen jeweils untereinander  Horizontalzellen = verbinden Photorezeptorzellen untereinander ( Kontraste ) Ebenfalls auf der Retina: Vovea centralis = Region des stärksten Sehens , nur Zapfen und Austrittstelle des Sehnervs = blinder Fleck . ( gerrig Seite 122 )
  • Visuelle Reize und ihr Weg zum ............( Gehirnbereich ) was passiert dort Okzipitallappen.  Die Sehnerven kreuzen sich im optischen Chiasma und werden ab hier in gebündelter Form als optischer Trakt bezeichnet.  Lateraler Kniehöcker des Thalamus  leitet die Informationen in den entsprechenden Cortex weiter . Dabei wird die Info in einen Pfad zur Mustererkennung und einen zur Ortung aufgeteilt.  David Hubel und Thorsten Wiesel erhielten den Nobelpreis  für die Untersuchungen des rezeptiven Felds , indenen sie zwischen verscheidenen Zelltypen der tetina und des Cortex und deren Reaktion auf Lichtbalken unterschieden. 
  • Farbsehen ....? Nur ein kleiner Bereich des elektromagnetische Spektrums von 700 nm bis 400 nm Wellenlänge des Lichs ist für uns sichtbar. Farben existieren in unserem Sinnessystem als Interpretation von Wellenlänge. Jeder Farbeindruck besteht aus drei grundlegenden Dimensionen:  Farbwert: rot blau grün :B Sättigung : Klarheit und Reinheit der Farben Helligkeit: Lichtintensität der Farbe. 
  • Was weißt Du über die additive Farbmischung ? findt im Gehirn statt und entsteht durch die Kombination von Licht verschiedener Wellenlängen.  Wellenlängen die sich im Farbkreis gegenüber liegen werden als Kompementärfarben bezeichnet und ergeben den Farbeindruck weiß, wen sie gemischt werden.  Negative Farbbilder basieren auf Komplementärfarben, hier ermüdet beim längeren Fixieren einer Grafik ein Teil der Fotorezeptoren, wodurch sich das Nachbild in den Komplementärfarben ergibt ( negativ, da Weiß minus Basisfarbe " )
  • subtraktive Farbmischung ? Heben sich bei  der Mischung von Blau und Gelb die reinen Blau- und Gelbanteile auf und die in den Farben vereinzelt auftretenden Grünanteile bleiben übrig. 
  • Theorien des Farbsehens : Dreifarbentheorie Trichromatische Theorie ( Dreifarbentheorie )  von SIR Thomas YOUNG und Hermann EBBINGHAUS entwickelt . Bietet unter anderem eine Erklärung für Farbenblindheit. Diese wird auf ein defektes X - Chromosom zurückgeführt und tritt daher überwiegend bei Männern auf. 
  • Theorie des Farbsehens : Gegenfarbentheorie Von Edward Hering  erklärt unter anderem das Entstehen von negativen Nachbildern, indem sie von drei gegensätzlcihen Farbsystemen ( rot-Grün, Blau-Gelb, Schwarz-Weiß ) ausgeht.  Heute wird eine Kombination der beiden Theorien: Gegenfarbentheorie  und Trichromatische Theorie verwendet. ( Rot , Blau, Grün + Bildung von Gegenfarbensystem mit diesen Zellen.
  • Wie entsteht das Hören ? Durch den Schall er entsteht durch das Schwingen von Objekten in einem Medium ( z.B. Luft )  der erlebte Klang  der erzeugten Sinuswelle wird maßgeblich durch Amplitude ( Maß für den Schalldruck ) und Frequenz bestimmt. 
  • Wie entsteht die subjektiv empfundene Lautstärke ? ergibt sich aus einer Kombination aus Frequenz, Schalldruckhöhe und Lautheit.  So werden hohe Töne ( hohe Frequenz ) bei gleicher Amplitude subjektiiv lauter wahrgenommen als tiefe Töne ( niedrige Frequenz ) 
  • Physikalische Dimension des Schalls Tonhöhe: bestimmt durch Schallfrequenz ( menschlicher Hörberecih: 20 Hz. bis 20000Hz. Frequenz nicht linear zu Tonhöhe ( siehe Weber`sches Gesetz )  Lautheit: bestimmt durch Amplitude  Klangfarbe :( Komplexität der Schwingung ) Nur wenige Objekte , wie z.B. eine Stimmgabel , geben einen reinen Klang ( einzige Sinuswelle )  ab. Geräusche enthalten viele Frequenzen. Die Klangfarbe speigelt die Komponenten einer komplexen Schallwelle wieder 
  • Der Ablauf des Hörens: 1. Schwingungen des Trommelfells werden durch Gehörknöchelchen ( Hammer, Amboss, Steigbügel) mechanisch verstärkt. 2. mechanische Schwingungen werden am ovalen fenster der Cochlea ( Hörschnecke, primäres organ des Hörens ) in ein flüssiges Medium übertagen und rufen wellenförmige Bewegungen der Basilarmembra hervor .  3. Haarzellen zwischen Basilarmembran und darauflliegender Tektorialmembran verbiegens sich und stimulieren die Stereozilen ( Hörrezeptoren ) , durch die es auf der Basilarmembran zur Impulsweiterleitung kommt.  4. Nervenimpulse werden durch den Hörnerv weitergeleitet und laufen im Nucleus Cochlearis des Hirnstamms zusammen. Über die obere Olive, die seitliche Schleifenbahn so wie über unteres und oberes Hügelchen gelangen die Informationen an den seitlichen Kniehöcker des Thalamus. Informatonen von beiden Ohren werden so an beide Gehirnhälften übergeben und im auditiven Cortex verarbeitet. 
  • Welche grundlegende Beeinträchtigungen des Hörens sind Dir bekannt ? Leitungsverlustv= durch Schädigungen der Knöchelchen des Mittelohres. Können durch einen chirurgischen Eingriff behoben werden . sensorisch - neuronaler Verlust = dabei sind neuronale Mechanismen im Ohr oder der auditive Cortex geschädigt.
  • Theorien der Tonhöhenwahrnehmung : Die Ortstheorie... was weißt du darüber = Theorie der Tonotopie von Georg von Be`ke`sy besagt: unterschiedliche Frequenzen stimulieren unterschiedliche Stellen der Basilarmembran ( außen hohe , innen nur noch niedrige Frequenzen ) . Aufgrund von hohen Schwingungen bei Schwingungen unter 1000 Hz erhält man in diesem Bereich kein unterscheidbares Signal . Die Erklärung mittels Ortstheorie  ist somit erst ab 1000 Hz möglich . 
  • Theorien der Tonhöhenwahrnehmung Zeittheorie.... auch Frequenztheorie  Die Tonhöhe wird durch "Feuerfrequenz "der Neuronen bestimmt, die wiederum der Frequenz  der Schallwelle gleichen soll . Dies funktoniert allerdings nur bis etwa 1000 Hz. Durch Phasenkopplung kann diese bei etwa 5000 Hz erhöht werden. 
  • Wie werden Schallwellen lokalisiert ... Es wird zwischen zwei Mechanismen zur Lokalisierung  von Schallwellen unterschieden.  Zeitabstand der wahrgenommenen Informationen des rechten und des linken Ohres. unterschiedliche Lautstärken der wahrgenommenen Informationen aufgrund des vom Kopf geworfenen Schallschattens. 
  • Geruchssinn... dient der Nahrungssuche, Gefahrenvermeidung, Kommunikation mittels Phäromonen beim Menschen spielt die Kombination des Geruchssinnes mit Geschmacksinnes eine große Bedeutung bei der Nahrungssuche Olfaktorische Moleküle werden mittels olfaktorischer Zilien der Riechschleimhaut wahrgenommen Acht Moleküle führen bereits zum Feuern eines Nervernimpulses , jedoch für die bewusste Wahrnehmung die Stimulation von  mindestens 40 Nervenendigungen notwendig.  Bei Aktivierung werden diese im Bulbus olfactorius  ( Riechkolben ) oberhalb der Rezeptoren und unterhalb des Frontallappens verarbeitet.  Durch die Lage sind olofaktorische Nerven leicht verletzbar . Es kann somit zu einer Hyposmie ( eingeschränkter Geruchssinn ) oder Anosmie ( Verlust des Geruchssinns ) kommen. 
  • Geschmackssinn ( Gustation ) eng mit Geruchssinn verbunden  auf der Zunge befinden sich Papillen, in denne sich eine große Anzahl  an Geschmacksknospen befindet.  In der Geschmacksknospe befindet sich eine gustatorische Zelle  Menschen können eine sehr unterschiedliche Anzahl an Geschmacksknospen besitzenGeschmacksknospen könenn leicht geschädigt werden erneuern sich allerdings regelmäßig ( ca. ale 10 Tage )  Wir 5 Geschmacksrichtungen Süß sauer bitter salzig Unami( chemische Substanz, Geschmack von glutamat, häufig n asiatischen gerichten enthalten ) 
  • Somatosensorisches System ( Hautsinne und Berührung ) Aufgabe der Haut:  schutz gegen Verletzungen der Körperoberfläche, die Temperaturreglungen des Körpers sowie das Empfinden von Druck, Wärme und Kälte.  Unter der Oberhaut befindt sich die Lederhaut. In der lederhaut reagieren die sogenannten Meissner-Körperchen beispeilsweise auf ein Streichen über die Haut, während  Merkel-Zellen auf Druck ansprechen.  Empfindlichkeit ist abhäng von der Körperregion ( 2 Punkte Test ) Für die Empfindung von Wärme und Kälte gibt es je eingene Rezeptoren. Berührung an erogenen Zonen können erotische Empfindungen auslösen.  Häufig werden im Gehirn Informationen aus Berührungssinn und kinästhetischen Sinn kombiniert. 
  • vestibuläres System ( Gleichgewichtssinn ) und kinästetischer Sinn ...in Kürze Der Gleichgewichtssinn gibt Auskunft über die Ausrichtung unseres Körpers ( Kopfes im Raum ), während der kinästhetische Sinn Rückmeldung über unsere motorischen Aktivitäten liefert. 
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  • Kinästhetischer Sinn liefert Auskunft über momentane Postion und Bewegung von Körperteilen in Relation zueinander. Hier wird zwischen zwei Arten von Rezeptoren unterschieden Rezeptor in den Gelenken: reagieren auf Druckveränderungen Rezeptorne in Muskeln und Sehnen : reagieren auf Dehnen bzw. Verkürzen Häufig werden im Gehirn Informationen aus Berührungssinn und kinästhetischem Sinn kombiniert.