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Psychologie (Subject) / Biologie (Lesson)

Allgemeine Sinnesphysiologie

This lesson was created by RahelMauss.

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  • Definition Sinnesphysiologie Neuroanatomie und Neurophysiologie der Sinneswahrnehmung  Schnittstelle Wahrnehmungspsychologie & Physiologie (Biologie)
  • Was sind Sinnesreize? = die für uns wahrnehmbaren Reize • Wir nehmen nicht alles wahr • Ausreichend, sogar vorteilhaft (unnötige Beschäftigung mit bzw. Filterung der Umwelt) • Sinnesorgane unterliegen der evolutionären Entwicklung
  • Empfindung vs. Wahrnehmung Empfindung (sensation) Sinnesreiz stimuliert entsprechende Rezeptoren Wahrnehmung (perception) Konstruktion bzw. Interpretation des erlebten Reizes vor dem Hintergrund der eigenen Erfahrung und Erwartung = das, was uns von der Empfindung bewusst wird
  • Was ist die Psychophysik? Quantitative Untersuchung der Beziehung zwischen physikalischen Reizeigenschaften & subjektiver Wahrnehmung besonders interessiert(e) die Wahrnehmungsschwelle • „Wie muss ein Reiz beschaffen sein, damit er wahrnehmbar ist?“ • Minimale Reizintensität, Auslösung einer eben merklichen Empfindung • 3 Methoden der Schwellenbestimmung: Grenz-, Konstanz-, Herstellungsmethode (historisch!)
  • Wahrnehmungsschwellenbestimmung Grenzmethode  2 Reizserien • eine unter Schwelle beginnend, aufsteigende Reizintensität bis Empfindung (Übergangspunkt) • andere über Schwelle beginnend, absteigende Reizintensität, Verschwinden der Empfindung • Bestimmung des mittleren Schwellenwertes aus mehreren Serien Konstanzmethode • Reize ungeordnet, über- und unterschwellig • Wahrnehmungsschwelle = Intensität, in der in 50% der Fälle eine Empfindung berichtet wird Herstellungsmethode  • Proband stellt minimale Reizintensität durch Regler selber her • Mitteilung aus mehreren Durchgängen => Schwellenwert
  • Unterschiedsschwelle • bzw. der Differenzlimen wird überschritten, wenn jemand angibt, daß ein Reiz stärker wird • Der Reizzuwachs ∆S, der nötig ist, um eine eben merkliche stärkere Empfindung auszulösen, hängt auch von der absoluten Stärke des Referenzreizes ab
  • Weber-Regel Erster Versuch, einen systematischen Zusammenhang herzustellen: "Derjenige Reizzuwachs ∆S, der nötig ist, um eine eben merkliche stärkere Empfindung E auszulösen (Unterschiedsschwelle bzw. Differenzlimen), ist ein konstanter Bruchteil des Ausgangsreizes S (Weber-Konstante k)."
  • Fechner Gesetz Fechner erkennt: Der Zusammenhang zwischen subjektiv empfundener und objektiv messbarer Reizstärke ist nicht linear, sondern logarithmisch* E = k * ln (S/S0) Empfindungsstärke E ist proportional zum Logarithmus der Reizstärke S. • k abhängig von Sinnesmodalität • S0 ist die Absolutschwelle Je stärker der Reiz, desto langsamer wird der nächste Differenzlimen erreicht!
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