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Psychologie (Subject) / Kapitel 3 Gerrig (Lesson)

Die biologischen und evolutionären Grundlagen des Verhaltens

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  • Was war die größte Errungenschaft des Menschen in der Evolutionsgeschichte ? Die Entwicklung Ganges auf zwei Beinen und die Weiterentwicklung des Gehirns. Letzteres führte in Folge  zu einer Weiterentwicklung  der Sprache was eine Informationsweitergabe von  über die Generationen hinweg ermöglichte. 
  • Was findet anhand von ........ ( Name ? ) Evolutionstheorie in der Natur statt ? Es findet laut Charles Darwin in der Entstehung von Arten eine natürliche Selektion statt .  Erinnere Dich an das Beispiel der Darwinfinken. Diese These konnte von Peter und Rosemary Grant weiter entwickelt werden. 
  • definiere den Begriff Genotyp Der Begriff benennt  die bei der Zeugung vererbte genetische Struktur ( mit dominanten und rezessiven Genen / Mendel ) - 
  • def. den Begriff Phänotyp Der Begriff bezeichnet das äussere Erscheinungsbild und Verhaltensrepertoire eines Individuums .  Der Phänotyp wird von dem zugrundeliegendem Genotyp  und seiner  der  Umwelt beeinflusst. 
  • Wer betrieb die erste systematische Erforschung von Genetik und Erblichkeit ? Georg Mendel  führet die erste systematische Forschung an Erbsen durch. Er erkannte , dass bestimmte Faktoren ( Gene ) die gleichermaßen von Eltern vererbt werden die Eigenschaften von Nachkommen bestimmen.  Wichtige Forschungsgebiete dazu sind:  Soziobiologie , welche die evolutionären Erklärungen für soziales Verhalten erforscht    und die  evolutionäre Psychologie die z.B. die Entwicklung der Funktionsweise des Denkens erforscht. 
  • Wo befinden sich die Chomosomen und wie werden sie vererbt ? Eine Kopie der  Chromosomen befinden sich in jeder unserer Zellen. Die Chromosomen steuern die genetische Vererbung.  Jeweils werden von der Mutter 23 und em Vater 23 Chromosomen vererbt.  Die Chromosomen enthalten in einer langen Doppelhelix die sogenannte DNS ( Desoxyribonukleinsäure ) , die wiederum die einzelnene Gene enthält. 
  • Wie bildet sich ein Geschlecht nach der Zeugung heraus , erkläre anhand von Genen Bei den Geschlechtschromosomen führt ein xx Kombination die Informationen zu r Entwiklung weiblicher Merkmale.  Eine XY Kombination zur Bildung männlciher Merkmale.    In beiden Fällen stammt ein Gen vom Vater und eins von der Mutter. Es gibt dominate und rezessive Gene . Bei der Ausbildung des Phänotypes setzt sich immer das dominante Gen durch. Es kann bei der Weitervererbung auch ein rezessives Gen weiter vererbt werden. 
  • Was sagt die Bezeichnung polygenetische Eigenschaften aus ? Da nicht nur ein Gen den Phänotyp bestimmt spricht man von polygenetischen Eigenschaften. 
  • Die vollständige Gensequenz wird als........bezeichnet Genom 
  • Was ist dem HGP ( Human genom Project ) erstmals gelungen ? Es ist gelungen die komplette Sequenz des menschlichen Genoms mit 20500 Genen nachzubilden. Das aktuelle Ziel ist jetzt die vollstädnige Ermittlung der Funkton aller Gene. 
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  • Was gibt die Erblichkeit an ? Sie sagt aus ob Verhalten durch Vererbung oder durch Umwelteinflüsse beeinflusst wurde.  Die Erblichkeit wird auf einer Skala zwischen 0 und 1 gemessen. 0 = Resultat Umwelteinflüsse 1 = Ergebnis genetischer Einflüsse.  Zur Ermittlung von Erblichkeit werden vor allem Adoptions- oder Zwillingsstudien herangezogen.  Siehe Gerrig S. 76
  • Nenne die vier Arten von Neuronen sensorische Neuronen motorische Neuronen Intern Neuronen spiegel  Neuronen
  • Beschreibe die Aufgabe der sensorien Neuronen ? Sie sind Reizempfänger im Bereich der Sinneswahrnehmung und reagieren auf  Druck, Licht, Geräusche, Temperatur und Lagerungsveränderung des Körpers 
  • Beschreibe die Aufgabe der motorischen Neuronen ? Leiten Informationen vom ZNS zu Muskeln und Drüsen
  • Beschreibe die Aufgabe der Interneuronen Die Interneuronen leiten Botschaften von sensorischen Neuronen an andere Interneurone oder Motoneurone . Sie bilden die Mehrzahl der Neurone
  • Beschreibe die Aufgabe der Spiegelneuronen Entdeckt von Giacomo Rizzolati .  Sie feuern auch , wenn das INdividuum nur eine Situation beobachtet. Möglicherweise  erlauben Spiegelneuronen die Absicht von anderen zu begreifen. 
  • Zu Neuronen gesellen sich ca die fünf bis zehnfache Anzahl an Gliazellen , die folgende Aufgaben besitzen: Neurone an ihren Platz halten neu gebildeten Neuronen im Gehirn den richtigen Platz zuweisen Körperhaushalt: Entfernen von abgesorbenen Neuronen sowie Neurotransmittern und anderen Substanzen Bildung der Myelinscheide um das Axon zur schnelleren Reizweiterleitung ( Mutiple Sklerose ist durch die Degeneration der Myelinscheide verursacht.  Bidlung der Blut Hirnschranke ( was bedeutet: Umwicklung der Blutgefäße im Hirn mit einer Fetthülle , nur  fettlösliche Substanzen können diese durchdringen . 
  • Aus welchen Teilen bildet sich ein Neuron ?  Soma = Zellkörper  ( Zytoplasma + Nukleus ) Axon  = Leiterfunktion ( +  Myelinscheide, die durch Gliazellen gebildet wird, Ranvier`sche Schnürringe )  Dentriten = Empfängerfunktion Endköpfchen = Übertragungsstelle 
  • Erkläre die zwei Möglichkeiten die ein Neuron hat zu feuern ( Daten zu übertragen ) Abhängig von der Summe der exitatorischen ( auslösenden ) und inhibitorischen ( hemmenden ) Inputs kann es  zur Bildung des Aktionspotenzials kommen  ( Gerrig S. 81 )  
  • Das Ruhepotentizial und Aktionspotential ( zum lesen bitte wenden ) Im leicht negativen Ruhepotenital ( -70V) findet ab -55V die Depolarisation statt, es wird nach dem "Alles oder Nichts Prinzip" ein gleichbleibend hohes Aktonspotential gebildet. Hierzu finden Veränderungen in den Ionenkanälen statt. Sobald das Aktonspotenzial gestartet wird , äuft es selbstpropagierend  ( ohne äußere Einflüsse ) fort. 
  • Was weißt Du über die Refrektärphasen die sich nach Auslösung des Aktonspotenzials einstellen ? Die absolute Refrektärphase stellt sich für ca. 1ms nach Auslösung des Aktionspotenzials ein. Dadurch gibt es keine Möglichkeit erneut zu feuern. Anschließend könnte eine relative Refrektärphase ca. 4ms einstellen. Aber nur bei sehr starken Stimulus !! z.B. überlebeswichtig . Diese Phase sorgt dafür, dass sich das elektische Signal nur in eine Richtugn ausbreiten kann. 
  • Wie funktioniert die Übertragung eines Signals am Endköpfchen ? Durch das Aktionspotenzial werden an den Endknöpfchen Vesikel mit darin enthaltenden Neurotransmittern  in den synaptischen Spalt, zwischen zwei Neuronen ausgeschüttet.  Diese biochemischen Substanzen können an der Postsynapse eine exitatorische oder auch eine inhibitorsche Wirkung aufweisen.   Neurotransmitter funktonieren nach dem Schlüssel Schloss Prinzip , das heißt  , nicht jeder Neurotransmitter kann an jedes Rezeptormolekül andocken. Passt er nirgens verbleit er vorläufig im Synaptischen Spalt und wir letztendlich entweder ... durch Enzyme aufgespalten oder aber vom präsynaptischen Endköpchen wieder aufgenommen um erneut in den Einsatzbereich zu gelangen. 
  • Es sind ca. 60 Neurotransmitter bekannt. Was weißt Du über Azetylcholin ( ACh) Wirkt:  Exitatorisch,  ist  im zentralen und peripheren Nervensystem vorhanden  wirkt für die Muskelkontraktion aber auch Atmung Abbau von Azetylcholin-absondernder Neuronen eventuell für Alzheimer verantwortlich Vergitung durch Botulainumtoxin ( z.B. in abgelaufenen Lebensmitteln ) oder Curare ( Gift von Amazonasindianern ) möglich . Durch das Gift werden die ACh Rezeptoren besetzt und somit einen normale Aktivität des Transmitters mehr möglich. 
  • Es sind etwa 60 unterschiedliche Neurotransmitter bekannt . Was weißt Du über Gammaaminobuttersäure ( GABA ) wirkt inhibitorisch ( bekanntester inhibitorischer NEurotransmitter im Gehirn )  Hemmung der neuronalen gehirnaktivität Mangel an GABA kann zu Angst oder Depression führen, Behandlung von Angststörungn z.B. mit Benzodiazephinen wie z.B. Valium oder Xanax ( sorgt für effizientere Bindung an die postsynaptischen Rezeptormoleküle ) 
  • Es sind ca. 60 unterschiedliche Neurotransmitter bekannt. Was weißt Du über Glutamat wirkt: exzitatorisch ( häufigster exzittiorischer Neurotransmitter im Gehirn )  dient zur Informationsübertragung im Gehrin, emotionale Reaktonen, Gedächnis, Lernen,  Störungen können zu Schizophränie führen, Zusammenhang mit Abhängikeit von Drogen und Alkohol
  • Es sind etwa 60 unterschiedliche Neurotransmitter bekannt Was weißt Du über Dopamin Norpinephrin, Serotonin Dopamin   und Norepinephrin ( Noradrenalin ) zählen zu den Katecholaminen und tragen eine entscheidenen Rolle bei Angststörungen , Stimmungsschwankungen und Schizophrenie.  Die Erhöhung von Norepinephrin kann zu Stimmungsbesserung führen . Ein sehr hoher Dopaminspiegel kann mit Schizophrenie einhergehen.  Serotonin wirkt : inhibitorisch und wird nur im Hirnstamm  ausgeschüttet. Es reguliert das allgemeine Erregungsniveau und viele autonome Prozesse . LSD (Lysergsäure-Diäthylamin ) unterdrückt die Inhibitorische Wirkung von Serotonin. Bizarre Sinneseindrücke sind die Folge.  Ein reduzierter Serotoninspiegel kann zu Depressionen führen. Dazu werden häufig Antidepressiva wie Prozac eingesetzt , um die Wiederaufnahme aus dem synaptischen Spalt zu hemmen ( Anmerkung: Die Bildung von Serotonin kann hervorragend durch ein sehr regelmäßiges Herz Kreislauftraing erhöhrt werden ebenso Norepinephrin ) 
  • Was weißt Du über Endophine ( Endogene Morphine ) Es sind die Gruppe von Stoffen die als Neuromodulatoren  bezeichnet werden. Sie modelieren die Aktivität des postsynaptischen Neurons.  Sie sind wichtig für  Kontrolle emotionalen Verhaltens  bei Schmerzempfinden zumindest teilweise für die Wirkung bei Akupunktur und Placebotabletten verantwortlich  Opium und Morphium binden an die selben Rezeptormoleküle an.
  • Wie unterteilt sich das Zentrale Nervensystem ? Gehirn  Rückenmark: koordiniert die Aktivität der rechten und linken Körperseite, für einfache reflektorische Aufgaben  ohne Beteidigung des Gehirns verantwortlich   Aufgabe: Integration und Koordination aller körperlichen Funktionen                                             Verarbeitung der neuronalen Informationen   , Entsendung neuer Befehle
  • Wie unterteilt sich das periphere Nervensystem ? Somatisches Nervensystem : sensorische und motorische Nerven, willkürlich Autonomes Nervensystem : internes System unwillkürlich (parasympathischer Teil, sympathischer Teil  ( Stress, Notfallsystem )
  • Wie unterteilt sich der Hirnstamm. Er ist verantwortlich für die autonomen Prozesse wie Pulsfrequenz, Atmung , Schlucken und Verdauung ( Bei allen Wirbeltieren zu finden )  Medulla oblongata: ( verlängertes Rückenmark ) Zentrum für Atmung, Blutdruck, Herzschlag, Hier krieen sich Nervenfasern, die vom Körper aufsteigen oder vom gehrin hinabführen. Die linke Hirnhälfte steuert die rechte Körperseite und umgekehrt.  Pons  ( Brücke ): Leitet ankommende Informationen in andere Bereiche des Hirnstamms und ins Kleinhirn Formatio reticularis: Dichtes Netzwerk aus Nervenzellen, in andere Bereiche des Hirnstamms und ins Kleinhirn. 
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  • Das Kleinhirn auch....... genannt koordiniert ?  Cerebellum ... Körperbewegungen, die Körperhaltung und  das Gleichgewicht. 
  • Welche Funktion kommt dem Thalamus zu ? Der Thalamus kanalisiert eintreffende Informationen und leitet diese an die entsprechenden Areale im Cortex weiter. 
  • Wie setzt sich das lymbische System zusammen ? Das Lymbische System :  Hippocampus: Erwerb von Erinnerungen Amygdala( Mandelkern ) emotionale Kontrolle, emotionale Erinnerung Hypothalamus : Prozesse motivationalem Verhaltens, Aufrechterhaltung der Homeöostase 
  • Das Großhirn auch ......genannt . Erkläre kurz die Funktion Cerebrum ca. 2/3 der Gehrinmasse  Regulierung höherer kognitiver und emotionaler Funtktionen teilt sich in zwei Hälften ( cerebrale Hemisphären )  die durch das Corpus collosum ( Balken ) verbunden sind.  Die linke Hälfte ist vorrangig u.a. für die Sprache zuständig die reche etwa für räumliches Denken.  Der etwa drei Milimeter dicke Cerebrale Cortex ( Großhirnrinde ) wird in vier Lappen unterteilt. 
  • Nenne die vier Lappen der Großhirnrinde Frontallappen Parietallappen Temporallappen Okzipitallappen
  • Welche Aufgabe kommt dem Frontallappen ( Stirnlappen ) des Gehirns zu ? Motorische Kontrolle und kognitive Prozesse ( Broca Areal sitzt ebenfalls hier in der linken Hemisphäre / Patient Tan ) Untere Regionen werden im oberen Teil des Cortex gesteuert siehe Gerrig S. 99 
  • Welche Aufgabe kommen dem Parietallappen ( Scheitellappen ) zu ? Empfindungen wie Schmerz , Berührung und Temperatur , somasensoriescher Cortex ist enthalten . Die Reizempfindlichkeit ist abhäng von der Menge an Volumen im Cortex. (  Untere Körperregionen werden im obere Teil des Cortex erfasst S. 99 Gerrig ) 
  • Welche Aufgaben kommen dem Temporallappen ( Schläfenlappen ) so wie dem Okzipitallappen ( Hinterkopflappen ) Temporallappen:  auditiver cordex ist hier enthalten( jede Seite enthält immer Informationen von beiden Ohren ) Auch das Wernicke Areal sitzt hier . Bei Schädigung in dem Bereich können Patienten zwar weiterhin flüssig sprechen jedoch ohne jegliche Bedeutung Okzipitallappen: Verarbeitung viesueller Informationen 
  • Was bedeutet Lateralisation ? Es ist die übergeordnete Rolle einer der Hirnhälfen für die Ausübung einer Funktion. Bei der Hämisphärenlateralisation wird z.B. bei schweren Epilepsiepatienten das Corpus callosum durchtrennt ( split brain Patienten ) um die Ausbreitung der heftigen elektrischen Elektrizität zwischen den zwei Hemisphären zu verhindern.  ROGER SPERRY und MICHAEL GAZZANIGA erforschten Situationen in denen visuelle Informationen jeder Hemisphäre separa präsentiert werden konnten. ( z.B. Motiv mit  der linken Hand greifen und benennen nicht möglich siche Gerrig S. 101 ) 
  • Drüsen und dazugehörige Hormone ? Hypothalamus Funktion ist die Freisetzung der Hormone der Hirnanhangdrüse . Vordere Hirnanhangdrüse ( Hypophyse ) Hintere Hirnanhangdrüse Schilddrüse  Nebenschilddrüse Nebennieren  Darm 
  • Untersuchungsmethoden des Gehirns rTMS ........ repetive transkraniale Magnetstimulation : Vorübergehende Läsion , werden erzeugt, um Areale des Gehrins stillzulegen ( bedeutungsvoll bei der Erforschung der Funktion von Gehirnarealen ) WALTER HESS erprobte an Katzen die direke Stimulation von Gehirnarealen zur Erforschung von Verhaltenskonsequenzen ( Aggession, Sexuelatrieb...
  • Untersuchungsmethoden des Gehirns EEG... Elektroenzephalogramm : Elektroden werden am Schädel platziert, um die Beziehung zwischen psychischer Aktivät und der Reakton des Gehrins zu untersuchen
  • Untersuchungsmethoden des Gehirns CT.....? Computertomographie oder computerized arial tomography ( CAT ) Zusammenhängeendes, dreidimensionales Bild des Gehirns mittels Röntgenstrahlen
  • Untersuchungsmethoden des Gehirns MRT MRI.... Megnetresonanztomografie: Magnetfelder und Radiowellen; 3 DModell des Gehrins ( bessere Qualität als CT )
  • Untersuchungsmethoden des Gehirns fMRT fMRI funktonele MAgnetresonanztomografie : kombiniert Vorteile von PET und MRT
  • Endokrine System ? fasse zusammen hochkompexes Regulationssystem um das Nervensystem zu unterstützen Netzwerk von Drüsen, die chemische Botenstoffe ( Hormone ) ausschütten Bandbreite der Aufgaben  unter anderem : Ausprägung der primären und sekundären  Geschlechtsorgane, die Kontrolle des Blutzuckerspiegels oder auch die Regulation des allgemeinen Körperwachstums Kampf gegen Infektionen und Krankheiten  Notfallprogramme