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Arbeitspsychologie (Subject) / Vorlesung 3 (Lesson)

Berufswahlmodelle

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  • 2 Kritikpunkte Holland berufliche Umwelt wird als unveränderlich angesehen beziehung zwischen Umwelt und Person wird nicht beachtet, sondern getrennt boneinander betrachtet, obwohl sie in Wechselwirkung stehen--> sehr statisch
  • 4 verschiedenen theoretische Blickwinkel auf Berufswahl differential/persönlichkeitspsychologisch: Holland entwicklungspsychologisch: Super handlungspsychologisch: Abele sozial-kognitiv: Lent
  • 6 Typen nach Holland Realistic: handwerklich-technische Tätigkeiten Conventional: ordnend-verwaltende Tätigkeiten Enterprising: unternehmerische Tätigkeiten, Führungspositionen Social: helfende, lehrende Tätigkeiten mit viel sozialer Interaktion Artistic: sprachlich-künstlerisch schaffende Tätigkeiten Investigative: forschend-wissenschaftliche Tätigkeiten
  • Empirische Evidenz zu Holland: 4 Punkte Personen ergreifen Ausbildungen und Berufe bevorzugt, die ihren Interessen entsprechen Interessenskongruenz fördert Zufriedenheit im Job Zusammenhang zwischen Interessenkongruenz und Leistung aber gering eindeutige Interessensschwerpunkte erleichtern Berufswahl
  • Modell von Super Personen unterscheiden sich in Talenten, Fähigkeiten und Interessen Jeder Berufs erfordert bestimmte unterschiedeliche  Aufgrund dieser Charakteristika sind manche Menschen für ebstimmte Berufe besonders gut geeignet soweit wie Holland, nun Unterschiede: Berufswahl als kontinuierlicher Prozess, verändern sich im Laufe des Lebens 5 Phasen: Wachstum, Exploration, Festelgung, Erhalt und Abbau Einfluss nehmen sozioökonomische Bedingungen, mentale Fähigkeiten, Merkmale, Möglichkeiten, Vorbilder sidn wichtig kann unterstützt werden (Eltern, Lehrer...) berufliche Entwicklung = Entwicklung Selbstkonzept Arbeits- und Lebenszufriedenheit ist davon abhängig, inwieweit Individuen über Tätigkeitsfelder verfügen, die ihren Fähigkeiten, Werten, Interessen und Persönlichkeitseigenschaften entsprechen. 
  • 3 Bedeutende Faktoren der Theorie von Lent Selbstwirksamkeitserwartung: Einschätzung meiner Kompetenzen im Umgang mit Herausforderungen Konsequenzen und Erfolgserwartungen Persönliche Ziele: mein Antrieb
  • Modell von Lent Als zentrale Erklärungsgrößen sowohl für die Entwicklung beruflicher Interessen als auch für Ziele, Handlungen und damit für die Berufswahl und den -erfolg werden hier Selbstwirksamkeitserwartungen (self efficacy expectations) und Ergebniserwartungen (outcome expectations) einer Person erachtet Diese beiden Größen sind Ergebnis von Lernerfahrungen, die von der Umwelt und persönlichen Eigenschaften und Merkmalen abhängig sind > neben Fähigkeiten und Interessen auch bereichsspezifische Selbstwirksamkeits- und Ergebniserwartungen wichtig > möglichst frühe Förderung der SWE, Unterstützungssystem wichtig durch Eltern ; Lehrer
  • Modell von Abele Zwei Teilmodelle: Modell der Lebensplanung im Beruf/Privatleben doppelter Einfluss Geschlecht auf berufsbezogene Prozesse Die Unterscheidung zwischen Personvariablen und Umweltbedingungen: interaktionistisch Die Berücksichtigung von Erwartungen und Zielen: handlungstheoretisch Beide wirken auf Ziele/Erwartungen-> Handlungen ->Berufliche/private Entwicklung, Erfolg, Zufriedenheit ein, was wiederum Person und Umwelt beeinflusst: Wechselwirkung
  • Wichtig bei Abele: Selbstkonzept entwickelt sich aus: reflektierter Bewertung des eigenen Verhaltens, wir verhalten uns oft so, wie wir glauben, dass andere Leute es wollen sozialer Vergleich: wir vergleichen uns mit relevanten anderen Personen Selbstbewertung: auf Grundlage der reflektieretn bewertung und der Konsequenzen unserer Handlungen Psychologische Zentralität: Jeder schöpft sein Selbstwertkonzept aus einem anderen Bereich. Es gibt Leute, die schöpfen es vermehrt aus der Arbeit und andere eher aus dem Privatleben. 
  • Proteisches Modell Der Begriff „proteisch“ kommt von „Proteus”, einem griechischen Meeresgott, der als Synonym für Flexibilität, Anpassungsfähigkeit und Veränderung steht die beiden zentralen Karriereeinstellungen der proteischen Karriere sind die sog. wertgeleitete Karriereorientierung und das selbstgeleitete Karrieremanagement  
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  • Konzept der entgrenzten Karriere Die entgrenzte Karriere fokussiert stark auf eine psychische und physische Mobilität. Als zwei zentrale Einstellungen von Individuen entgrenzten Karrieren werden die entgrenzte Denkweise (z. B. Spaß an Projektarbeit mit anderen Unternehmen, Lernbereitschaft) und organisationale Wechselbereitschaft genannt  man weiß um sein eigenes „Karrierekapital“: jeder ist der Unternehmer seiner selbst, seine Kompetenzen stellt er dem Arbeitsmarkt zur Verfügung und teilt diese in 3 Kategorien: ·       know why = Identität und Wertvorstellungen ·       know how= Fertigkeiten ·       know whom = soziae Beziehungen
  • Employability findet sich sowohl in proteischen als auch entgrenztem Laufbahnmodell das Wissen darum, dass ich auch einen möglichen Jobverlust bewältigen kann durch meine sichere Identität, Laufbahnanpassungsfähigkeit, sowie mein Human- und Sozialkapital
  • zwei zentrale Wirkmechanismen bei der Berufswahl Selektion Sozialisation
  • Selektion Auswahl einer Person für bestimmte Fähigkeit, Fremdselektion durch die Organisation Selbstselektion durch das Individuum: Wahl der Karriere, des Arbeitgebers
  • Sozialisation Anpassung des Menschen an Tätigkeit, zB durch Aneignung von Werten oder bestimmten Verhalten kann in drei Arten unterteilt werden: vorberuflich in Familie, Schulen, abgeschlossen durch Berufs/Studienwahl für den Beruf: in Ausbildung durch den Beruf: durch Arbeitstätigkeit, Weiterentwicklung
  • 2 Bereich von Einflussfaktoren bei der Berufswahl personenbezogen: Vorrsaussetungen einer Person bedigungsbezogen: äußeren gegebenheiten, wie Arbeitslage, spezifische Bildungsangebote
  • 3 Aspekte der Exploration internal : Reflexion über eigene Interssen, Fähigkeiten und Ziele external: gespräche mit anderen, Jobmessen Planfülle: systematik und Zielgerichtetheit
  • Exploration = Problemlöseverhalten mit dem Ziel Informationen über sich und seine Umgebung zu sammeln und einen beruf zu finden, der zu einem passt
  • Der Prozess der Berufswahl ist ein ... Zuordnungsprozess Entwicklungsprozess Problemlöseprozess Explorationsprozess
  • Beratungspraxis: Beratung zu... der Arbeitswelt und verschiedenen Berufen der eigenen Person und individuellen Fähigkeiten Kentnissen und Kompetenzen zu laufbahnbezogenem Verhalten wie Bewerbung, Kontaktaufnahme mit Firmen etc außerdem: Hilfe bei Abbau von Barrieren, Aufbau von SWE