Aufbauagglomeration
Haftkräfte > Trennkräfte die Partikel bewegen sich aufeinander zu
Pressagglomeration
Ausübung großer äußerer Kräfte mittels Presswerkzeugen auf ein trockenes Schüttgut
Welche Membrantrennprozesse gibt es?
Mikrofiltration Ultrafiltration Umkehrosmose/Reversosmose Elektrodialyse Teilweise weitere Unterteilung in Nanofiltration
Wie lassen sich Partikelkollektive charakterisieren?
nach Partikelmerkmalen nach Mengenart Da die Form meist unregelmäßig, ist eindeutige Kennzeichnung über den Durchmesser oft nicht möglich (Durchmesser variiert) --> Daher erfolgt eine Umwandlung auf den Äquivalentendurchmesser
Welche Partikelmerkmale gibt es?
Geometrische Partikelmerkmale (Sehnenlänge, Oberfläche, Projektionsfläche, Volumen) Masse Sinkgeschwindigkeit
Was versteht man unter Mengenart?
Größen zur Erfassung der Menge von Partikeln mit definierten Eigenschaften z.B: Anzahl, Länge, Fläche, Volumen, Masse
Was ist der Äquivalentendurchmesser?
Abmessung der definierten Form eines Partikels (z.B. Kugel, Würfel), die dem untersuchten Partikel in einer ausgewählten Eigenschaft gleicht
Was versteht man unter Klassieren? Verfahrenstechnisch charakterisieren
Trennung eines Haufwerks (Partikelkollektivs) in unterschiedliche Korngrößenzusammensetzungen. Beim Klassieren werden allePartikels eines Haufwerks so getrennt, dass eine bestimmte Trennkorngröße d erreicht wird. Das Aufgabegut mit der Masse mA und der Korngrößenverteilung qA(d) wird aufgetrennt in Grobgut Feingut
Welche Mischprozesse gibt es?
Dispergieren Suspensieren Emulgieren Homogenisieren
Erläutern Sie die physikalischen Grundlagen des Grundprozesses Mischen.
Prozesse, bei denen unterschiedlich zusammengesetzte Ausgangsstoffe möglichst gleichmäßig verteilt werden, so dass das Mischgut an jeder Stelle eines Prozessraumes die gleiche Zusammensetzung aufweist Mischprozesse zwischen Feststoffe, zwischen Flüssigkeiten und sowohl als auch
Apparate zum Mischen
statische und dynamische Mixer
Charakterisierung von Rührprozessen
- bei Rührwerken ist der Behälterboden meist gewölbt - Trombe: bei zentrischer Rührwelle bildet sich eine Trombe (Trichter): Luft wird angesaugt, Schaumbildung, Mischeffekt geht zurück Rührertypen: z.B. Propellerrührer, Scheibenrührer, Ankerrührer, Schneckenrührer
Was besagt die Ähnlichkeitstheorie?
Physikalische Vorgänge sind einander ähnlich, wenn die die Vorgänge beschreibenden Kenngrößen gleich sind Ähnlichkeitskenngrößen stellen multiplikative Verknüpfungen von Stoffwerten (z.B. Zähigkeit) und prozessbeschreibenden Größen (z.B: Strömungsgeschwindigkeit) dar und können als solche aus den prozessbeschreibenden Differentialgleichungen bestimmt werden
Wofür wird die Ähnlichkeitstheorie in der Verfahrenstechnik angewendet?
bei Rührprozessen zum Beispiel Angabe einer Abmessung zur Festlegung der Größe des Apparates und aller seiner Teile reicht (z.B: Rührerdurchmesser) mit Hilfe dimensionsloser Kennzahlen wird ein Vorgang auf einen Modellvorgang zurückgeführt Ergebnisse aus einem Modell können auf ein Original übertragen werden physikalische Ähnlichkeit erfordert: Geometrische Ähnlichkeit (z.B. Längenverhältnis), gleiche physikalische Gesetzte (z.B: Reibungs- oder Schwerkrafteinflüsse), gleiche Randbedingungen Übertragungsmaßstäbe sind konstant für dimensionslose Größen --> Ergebnisse aus Versuchen mit kleinen Modellen lassen sich auf große Modelle (z.B. Maschinen in der Industrie) übertragen