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Schulpädagogik Examen (Subject) / Lernumgebung (Lesson)

Lernumgebung

This lesson was created by Charlottelioba.

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  • Begriffsklärung Ausrichtung auf Lehrinhalte Ausrichtung auf den Lehrer Lehrinhalte: Bemühung um angemessene Auswahl und leicht fassbare Darstellung Lehrer: Arrangieren von Hilfen in der Umgebung = Lernumgebung; indirekte Unterstützung (Selbstkonzept des Lerners stärken, Verbesserung der Lernmethoden, Förerung der Lernbesonderheiten)
  • Definition Lernumgebung (Reinmann-Rothmeier und Mandl) Lernumgebungen sind Arrangements von Unterrichtsmethoden und -techniken sowie Lernmaterialien und Medien - Definitionen beinhalten alle einen sachlich-materiellen und personell-sozialen Aspekt
  • Äußere vs. innere Lernumgebung Äußere Lernumgebung: jene personellen und sachlichen Gegebenheiten im Umfeld des Lerners, die auch ein Beobachter wahrnehmen kann innere Lernumgebung: Art und Weise, wie der Handelne selbst diese Gegebenheiten wahrnimmt; Welt- und Ich-Modelle innere Lernumgebung wird von konstituierendem Thema strukturiert, bestimmt, was von der äußeren Lernumgebung relevant ist und was nicht Wichtig für Lernen: Interpretation, Selektion und Ergänzung der äußeren lernumgebung durch den Lerner
  • äußere Lehrumgebung vs. innere Lehrumgebung äußere: identisch mit der äußeren Lernumgebung des SChülers (vom Beobachter erkennbar) innere: stellt eine Lernumgebung dar, die die Lehrkraft dem Schüler zudenkt und für ihn vorsieht
  • Gestörte Verständigung zwischen Lehrer und Schüler Keine Deckung der Lehr- und Lernumgebungen schlechte Repräsentanz der inneren Lehrumgeung in die äußere Lernumgebung schlechte Deckung der inneren Lenrumgebung mit der äußeren Lernumgebung, Lerner nimmt sie nicht wahr innere Konstruktion der inneren Lernumgebung kann nur noch indirekt beeinflusst werden Transformation von innerer Lernumgebung in die äußere Lernumgebung muss mit großer Sorgfalt geschehen
  • Topographie der Lernumgebungen Lernen = sozialer Prozess Lernumgebungen geben nur Lernanreize, müssen kommuniziert werden Lernumgebungen bieten Informationen in spezifischer Ordnung an Spezifische didaktische AUfbereitung von angebotenen Informationen durch Lernumgebung
  • Auswahl von Lernugebungen Merkmale günstiger Lernumgebungen überdeterminiert multifunktional nutzbar für unterschiedliche didaktische Intentionen und Lernabsichten Interaktivität (dialogischer Austausch zwischen Lerner und Lernumgebung) Adaptivität Ermöglichung von Kontrolle des Lernwegs
  • offene vs. geschlossene Lernumgebungen offen: explorativ, geordnet, aber überlassen Sequenzierung der Lernhandlungen dem Lerner selbst; geringes Maß an Fremdkontrolle, hohes Maß an Vorwissen nötig geschlossen: geben bestimmte zeitliche ABfolge vor, gierarchisch gegliederte Lerninhalte, unselbstäniges erarbeiten, niedriges Vorwissen reicht
  • starke vs. schwache Lernumgebungen starke: konkrete und authentische problemsituationen mit Realitätsbezug; Überdeterminierung, vielfältige Lernangebote schwache: häufiger zu finden; geringer/kein Situationsbezug; vorsrtukturiert, Probleme mit meist nur einer richtigen Lösung; unterdeterminiert
  • Sinnerfüllung von Lernumgebungen inde man Lernaufgaben zuordnet und sie so organisiert, dass sie ebstimmte Lerntätigkeiten unterstützen (Lernumgebung erhält einen spezifischen Lernsinn)
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  • Lernaufgaben Triaden aus Themen, Bezügen zu Lebenspraxen und Lernakten
  • Lernsituationen = Verknüpfung von lernaufgabe mit Lernumgebung durch: Erwartungen des Lernorganisators oder Absichten der Lerner
  • Lerneinheiten = Lernsituationen, mit denen die Erwartung bestimmer Lerntätigkeiten verknüpft ist, die also spezifische Lerntätigkeiten anregen und unterstützen wollen und können
  • Lerntätigkeiten = Handlungen und Verhaltensweisen, die auf den Vollzug bestimmter Lernarten angesichts ihrer spezifischen Lernaufgaben und unter konkreten situativen Bedingungen zielen
  • äußere lerntätigkeit vs. innere Lerntätigkeit äußere: eigenmotorisches Vorgehen, vokales Verhalten; manipulatives Verhalten; Lernergebnisse häufig nicht unmittelbar beobachtet, sondern werden nur aus Indikatoreverhalten geschlossen innere: nicht beobachtbar, Lernender muss beschreiben (Handlungsplan, -ziele, -ergebnisse; ...); Gewünschte lerntätigkeiten und ihre Ausrichtnug auf intendierte Lernakte können einigermaßen sicher nur durch Verständigung mit dem Lerner inszeniert werden. Verständigungsprozesse = Nadelöhr, durch welches alle Versuche des Lehrers, das Lernen der Schüler zu beeinflusse, durchmüssen