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Schulpädagogik Examen (Subject) / Unterrichtsplanung III (Lesson)

Planungsmodelle

This lesson was created by Charlottelioba.

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  • Didaktische Theorienmodelle und Unterrichtsplanung: das bildungstheoretische, kritisch-konstruktive Didaktikmodell (Klafki) Grundlage: Perspektivenschema, Emanzipation der SuS, Primat der Ziele Bedingungsanalyse beeinflusst Begründung für Auswahl der Inhalte hohe Anforderungen: am besten mehrere Lehrer und SuS an der Planung beteiligen Planung auf Theenabschnitte beziehen offener Entwurf, flexibles Handeln alle wesentlichen Dimensionen des Unterrichts zur Sprache bringen
  • Didaktische Theorienmodelle und Unterrichtsplanung: das curriculare Didaktikmodell von S. B. Robinson Anfang der 60er Jahre Diskussion um veraltete Lehrpläne Impulse von R.F. Mager und S.B. Robinson Lernziel, beschreibbares Verhalten, Unterscheidung in Lernziele (Richt- bis Feinziel) zukünftige Lebenssituationen von Experten vorausgesagt, Qualifikationen erschließen, die für Bewältigung vonnöten sind → Curriculum wrid erstellt !!Primat der Ziele!!
  • Didaktische Theorienmodelle und Unterrichtsplanung: das kritisch-kommunikative Didaktikmodell von R. Winkel Didaktik = Perspektive des lehrendes Lehrers Mathetik = Perspektive des lernenden Schülers Unterrichtsanalyse: Unterrichtliche Prozess werden unter den Apsekten ihrer Vermittlung ihrer Inhalte (ideale, offizielle und geheime Curriculumsstrategie) ihrer Bezihungen ihrer Störfaktizität betrachtet Unterrichtsplanung: kein starres Schema, Prinzip der Offenheit und Unplanbarkeit seine Kommuniaktion und Metakommunikation - Unterrichtsskizzen lassen sich strukturieren nach: Zeit, Arrangement, Vermittlungshilfe, Lösungssituation, Kommentar 3 Arten von Zielen: geschlossen, halboffen, offen angstfreie Überprüfung von Wissen und Können, rationale Diskurse
  • Didaktische Theorienmodelle und Unterrichtsplanung: das systemisch-konstruktive Didaktikmodell von E. Kösel, K. Reich, R. Voß herkömmliche Didaktik = objektive Didakitk; aus Schülerperspektive = subjektive Didaktik Systemtheorie: jeder Mensch ist ein System, organisiert, verstärkt, thematisiert und stabilisiert sich selbst; nicht direkt von außen beeinflussbar Lernen = aktiver Prozess, didaktische Theorie kann nur als Didaktik der Verständigung aufgefassr werden - Aufgabe = Konstruieren und modellieren eines Lernanreizes für SuS Planung: keine Lernplanvorgabe möglich, nur modellieren von didaktischen Landschaften und Lernwelten möglich Berücksichtigung der Interpendenz von Ich, Wir, Sache statt eingleisiger Unterrichtsplanung: multiplen, modelliesierungsfähigen, flexiben Unterricht Unterrichtsplanung sehr schwer angesicht der vielen individuell lernenden SuS
  • Didaktische Theorienmodelle und Unterrichtsplanung: Funktion didaktischer Theoriemodelle bei der Unterrichtsplanung Absicht der Planungshilfe für den Unterricht noft missverstanden, da Modelle nicht 1:1 auf die Praxis umsetzbar sind Nutzen der didaktischen Theoriemodelle für die Planung kann infolgedessen nicht in deren unmittelbaren Anwendung gesehen werden Didaktische Praxis ist stets das Konglomerat der Erfahrung eines Lehrers mit dem Unterricht in der Schule Didaktische Theorie sowohl ein auf Praxis bezogenes Denken als auch ein metatheoretisches Reflektieren über Situationen, Phänomene und Prozesse dieser Praxis
  • Welche spezifischen Aspekte des Unterrichts und der Planung stellen die Didaktikmodelle in den Vordergrund? (Bildunstheoretisches, kritisch-konstruktives Modell, Berliner Modell, Hamburger Modell, Curriculares Didaktikmodell, Kritisch-kommunikatives Modell, systemisch-konstruktivistisches Modell? Bildunstheoretisches, kritisch-konstruktives Modell:Eignung von auszuwählenden Lerninhalten für die Bildung des Schülers bei Förderung all seiner Perönlichkeitsbereiche Berliner Modell: Beachtung der sechs wichtigsten Strukturfelder bei der Planung; Berücksichtigung von deren Interpendenz, Variabilität und Kontrollierbarkeit Hamburger Modell: Kritische Reflexion darüber, dass Unterrichten und Planen gesellschaftlich überformte Handlungen sind, Aushandlungsprozesse sind nötig Curriculares Didaktikmodell:Präzisierung aller Lernziele in (teil-)operationalisierten Aussagen über erwartete Schülerverhaltensweisen Kritisch-kommunikatives Modell: Bewusstmachung, dass jede Unterrichtsstunde durch kommunikative Akte determiniert wird; Bewusstmachen, dass Störungen gesellschaftlich und institutionell bedingt sind und bei der Planung berücksichtigt werden müssen systemisch-konstruktivistisches Modell: Lernen ist nicht das kausale Ergebnis von Lehren; Lehren und Lernen sind individuelle, aktive, selbstgesteuerte und konstruktive Akte, die für die Lernumgebungen und Moderation wichtig sind
  • Unterrichtsplanung - Berliner Modell Funktion der Planung fordert nicht direkt zum Handeln auf, gibt an, worauf zu achten ist Unterrichtsprobleme durch rational begründbare Lösungen lösen Ideologie-kritische Funktion (Eliminierung ideologischer Faktoren) Rational-aufklärende Funktion (Verhinderung, einfach lobende oder tadelnde Urteile zu verteilen) Effizienz-Steigerung (Totalerfassung alelr Faktoren + Stimmigkeit aller Faktoren untereinander
  • Unterrichtsplanung - Berliner Modell Didaktischer Hintergrund Metatheorie, keine direkten Handlungsanweisungen Berliner Modell = offene Theorie, formal konstantm inhaltlich variabel Lernbegriff statt Bildungsbegriff; öffnung für alle Verfahren; praktische ENtscheidungen nicht vorgreifen, zeigt nur Entscheidungsmöglichkeiten auf These der Interpendenz statt Primat der Inhalte: wechselseitige Abhängigkeit der Strukturmomente im Unterricht Didaktik im weiten Sinn (Klafki)
  • Unterrichtsplanung: Hamburger Modell Prinzipien der Planung Prinzip der Interaktion - Prozessplanung, aktive Teilnahme aller Beteiligten Prinzip der Interpendenz - in Einklang bringen von planerischen Einzelentscheidungen untereinander und mit Bedingungen des Lehr-Lern-Vorgangs Prinzip der Kontrollierbarkeit Prinzip der Variabilität
  • Unterrichtsplanung: Hamburger Modell Didaktischer Hintergrund Schulz: "Dieses Model soll helfen, Schulunterricht als soziales Handöungsfeld so zu begreifen, dass es den handelnden in diesem Feld erleichtert wird, sich über die Planungselemente ihres Handelns zu verständigen, die Effektivität ihrer Planung zu überprüfen und die Bedingungen, unter denen die Üebreinkünfte und ihre erfolgreiche Umsetzung angemessen erscheinen, zu hinterfragen" Effizienz!, aber Didaktik kennt ihre Grenzen Engagement ein Bestandteil der Theorie Modell des professionellen Handelns: ist für alle Beteiligten
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  • Lernzielorientierte Unterrichtsplanung woher stammt das Konzept? 5 Momente für Lernzielbegriff kommt von Curriculum-Theorie 5 Momente: bezeichnet von außen gesetzte Ziele bezeichnet Verhalten beinhaltet Verhalten von Lernenden bezeichnet erwünschtes und in der Vorstellung vorweggenommenes Verhalten bezeichnet möglichst eindeutige Beschreibung von Verhalten Lernziele bilden den Anfang der Unterrichtsplanung
  • Lernzielorientierte Unterrichtsplanung Planungsaufgaben des Lehrers Bestimmung und Legitimierung von Lernzielen Elementarisierung von Lernzielen Ordnung von Lernzielen Operationalisierung von Lernzielen Entscheidungen über zielförderliche Maßnahmen
  • Lernzielorientierte Unterrichtsplanung Planungsaufgaben des Lehrers Bestimmung und Legitimierung von Lernzielen Endzustand Curriculum; Sinn- und Zweckmäßigkeit Klafkis Fragen helfen Zeitabstimmung Formulierung Elementarisierung von Lernzielen Teilziele Materiale und formale Komponente 3 Kategorien (kognitiv, psychomotorisch, affektiv) Ordnung von Lernzielen sachlich-logisch (vom Inhalt her) didaktisch-logisch (von besserer Lernbarkeit her) Operationalisierung von Lernzielen Nennung des gewünschten Endverhaltens/Verhaltenskomponente Operationalisierung im engeren Sinne Operationalisierung im weiteren Sinne 3 Kriterien: Beschreibung des Endverhaltens mit eindeutigen Begriffen; Benennung der Mittel, die SuS bei Operation verwenden; Aufstellung eines Beurteilungsmaßstabes für die Qualität des Verhaltens Entscheidungen über zielförderliche Maßnahmen didaktische Maßnahmen Reflexion über didaktische Tätigkeit auf Schüler bezogen - hinderlich/förderlich?
  • Lernzielorientierte Unterrichtsplanung Didaktische Funktion der Planung Zielorientiertes Handeln zweckrationalisiertes Handeln kontrollierbares Handeln schülerorientiertes Handeln Gewichtung von Lernziel als didaktische Maßnahme Gegensatz zur inhaltsorientierten Didaktik
  • Lernzielorientierung - formale Begründung alle Unterrichtsmomente stehen in Wechselbeziehung zueinander, keine generelle Vorrangigkeit; wenn Vorrangigkeit der Lernziele, dann wegen besserer Planung und somit effektiveren Unterrichts soll Verfolgung des Ziels während der Planung ermöglichen - keine Umwege bei der Unterrichtsplanung
  • Lernzielorientierung - inhaltliche Begründung strukturelle Qualität der Kenntnisse wird gesteigert - Steigerung des Lernerfolgs Festigekti, Dauerhaftigkeit, Anwendbarkeit und Qualität der sprachlichen Wiedergabe der Kentnisse
  • Lernzielorientierte Unterrichtsplanung: Zweckrationalität Entscheidung über Lernziel = Inhaltliche Bestimmung des Zwecks . von dort aus eine weiter Planung, die zur Verwirklichung des Lernziels nötig ist - Entstehung eines Netzes von Maßnahmen Finalnexus (Hartmann): Zweck wird gesetzt, anschließend Mittel zur Verwirklichung Kausalnexus: Ursache/Wirkung Finalnexus über Kausalnexus, da bei der Mittelsuche mit Wirkungen gerechnet werden Rpckgriff bei der Suche nach Zweck-Mittel-Relationen werden dennoch Alternativen eingeplant
  • Lernzielorientierte Unterrichtsplanung Kontrolle des Handelns Beobachtungen des SChülerverhaltens (Behaviorismus: alle Lernprozesse von Verhaltensänderungen begleitet) - Kontrolle Operationale Becshreibungen von Lernzielen benennen beobachtbares Verhalten Hat Schüler Lernziele erreicht? Sonst Revidieren und korrigieren des Unterrichts
  • Lernzielorientierte Unterrichtsplanung Didaktischer Hintergrund Lerntheoretische Didaktik Curriculumstheorie Behaviorismus Theorie der programmierten Unterweisung
  • Kritik an lernzielorientierter Didaktik Dagegen: Präzisierte Ziele = Einschränkung (Schulz) Präzision von Lernzielen führt zu Nivellierung und gleichschaltung aller Lerninhalte (Eisner) Lernziele, die autonomes Verhalten bewirken, sind nicht operationalisierbar, Manipulation (Meyer) Dafür: operationalisierte lernziele = Demokratie, Transparenz (Boeckmann) präzisierte Ziele sind anfassbar, Effektivitätssteigerung, erhöhte Motivation (Silvan, Bruner, Messner/Posch)
  • Lernzielorientierte Unterrichtsplanung Alternativen Brügelmann: offenes Curriculum - Input-Modell, Angaben über Unterrichtssituation, nicht über Schülerverhalten Wulff: heuristische Lernziele - Methode als Ziel 1. und 2. Ordnung; Lernzielorientierter Unterricht vergisst Methoden; Verfestigung des Unterrichts entgegenwirken durch lange Offenlassung der Lernziele Eisner: expressive objectives & instructional objectives - i.o. = Erstarrung des Unterrichts, besser: e.o. = individuelle Lernsituationen, SuS lernen auf ihre Art Heipke: Ergänzung der Lernziele um Handlungsziele, entstehen im Unterricht, durch das Handeln des SuS
  • Offene Unterrichtsplanung: große Planungsfreiheit für Lehrer nur verbindliche Ziele vorgeben, Lehrer macht den Rest Mitbestimmung der SuS, Vorschläge zur Unterrichtsgestaltung dennoch ist Planung wichtig kein strenger Bauplan von Unterricht, eher Entwicklung von Prinzipien Prinzipien übernehmen Leitungsfunktion während der Planung
  • Definition "Offener Unterricht" (Schittko) Unterricht, der durch Planungsentwurf und die Art der Unterrichtssteuerung in seinem Verlauf und seinen Ergebnissen nicht für die Beteiligten vorweg festgelegt ist, der vielmehr den Lehrern und den Schülern eine Mitwirkung bei der Gestaltung der Unterrichtssituation und bei der Bestimmung der Ziele/Inhalte gestattet
  • Offene Unterrichtsplanung: Merkmale (Apel) Selbst-und Mitbestimmung der Lernenden Zurückhaltung der Lehrenden bei gleichzeitigre Förderung selbstorientierten Lernens Entdeckendes Lernen Selbstverantwortete Arbeitsformen
  • Offene Unterrichtsplanung: unterschiedliche Arten der Planung Lernumgebungen, in denen SuS selbständig lernen - vom Lehrer vorbereitet und bereit gestellt Lernumgebungen, in denen SuS aktiv werden, Problem entdecken und verschiedene Lösungen entwickeln können (Lernzirkel, Lernwerkstatt, Projektarbeit)
  • Offene Unterrichtsplanung: Prinzipien Offenheit - auf Änderungen eingstellt sein, Plan nur Handlungsentwurf Alternativen - offene Ziele, offene Medien; je mehr Alternativen, desto mehr wird Plan zu Handlungsentwurf Offenlegung - Transparenz, Lehrer rechtfertigt seine Entscheidungen Kooperation - von Lehrer und SuS, SuS entscheiden mit; Lehrer bleibt aber Experte; Chairman-Regel, Störungsvorfahrt-Regel Personalität - Wandel der Rollenauffassung, SuS als Subjekte; Anknüpfen an Erfahrungswelt der Kinder
  • Offene Unterrichtsplanung: Didaktischer Hintergrund Behandlung von inoffiziellen Themen, nicht als Störungen empfinden Erfahrungsbezogener Unterricht Lerntempo und Methoden - vom Schüler bestimmen lassen Gemeinsame Absprache von Zielen und ABlauf des Unterrichts Offener Unterricht nicht als Selbstzweck, sondern seinerseits wieder Mittel für einen weiter egsteckten Zweck
  • Offene Unterrichtsplanung: Begründung für den offenen Unterricht Funktion des Unterrichts in unserer Gesellschaft: als Veranstaltung SuS zur Vervollständigung ihrer selbst verhelfen Orientierung an der aktuellen Gesellschaftsform demokratisch verfasster U. Chance, Selbstbestimmung zu erlernen Kommunikative Didaktik als didaktische Grundkonzeption des offenen Unterrichts: U. = Interaktionsgeschehen, ständige Kommunikation aller Beteiligten; Unterricht als Handlungsgefüge Offener Unterricht = aktuelle Konzeption
  • Offene Unterrichtsplanung: Gegenargumente Offener Unterricht nur Schlagwort, keine hinreichende Definition, keine Rechtfertigung, mangelnde Reflektion unausbleiblich negative Folgen: organisationssoziologische und gesellschaftspolitische Dynamik wird ausgelöst Vertiefung der Kluft zwischen Kindern unterschiedlicher Herkunft: nur Kinder, die um unterrichtsrelevante Bedrüfnisse wissen, können diese einbringen, Kinder aus Unterschit erleben Nachteile Zu große Bedeutung der Kommunikation in der OUP: zu geringer Stellenwert der Unterrichtsinhalte, gewisse Dominanz des Lehrers muss sein Mangelnde Praxistauglichkeit in einem 45-Minuten-Unterricht
  • Schülerorientierte Unterrichtsplanung Grundstruktur und Aufgaben der Unterrichtsplanung Rahmenplanung - gesetzliche, institutionelle, curriculare, organisatorische Vorgaben für den Untericht Prozessplanung - Unterrichtsplanung; 3 Strukturen (Inhalt, Vermittlung, Beziehung) Planungsaufgabe: Inhalt, Art & Weise, Art der Sozialform
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  • Offene Unterrichtsplanung: 2 Modelle der Planung 1. Modell für gebundene partizipative Planung = Lernen durch Lehre feste Rollen: Lehrer plant Unterricht und lehrt, Schüler lernt dennoch SuS an Planung mitbeteiligen, wenn möglich 2. Modell für kooperative Planung - Lernen aus Erfahrung Unterricht für Aufarbeitung und Schülererfahrungen öffnen SuS entscheiden über Inhalte, Vermittlung, Beziehung
  • Offene Unterrichtsplanung: Planungshilfen, Prinzipien der Planung je: Lernen durch Erfahrung/Lehre/gebundene part. Planung Inhaltsaspekt: Erfahrung der SuS, Theorie/Erfahrung aus 2. Hand, Planung Umwandeln der Theorien in Unterrichtsinhalte Vermittlungsaspekt: selbstbestimmtes Lernen, Lernhilfen geben, Suche nach Lernhilfen Beziehungsaspekt: Leher = partner, Lehrer = Unetrstützer, Überlegungen zu Formen der Unterstützung