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Schulpädagogik Examen (Subject) / Unterrichsplanung II (Lesson)

Unterrichtsplanung

This lesson was created by Charlottelioba.

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  • Planungsebenen (Uwe Sandfuchs) Planung für größere Zeiträume in einer Klasse, Fach, Fachgruppe Planung einer Unterrichtseinheit Planung einzelner Unterrichtsstunden Planung von kurzzeitigen Sequenzen im Rahmen von Unterrichtsstunden
  • Planungsebenen (Wilhelm Peterßen) durchgängige vs. einzelne Planungsarbeit durchgängig: Konkretisierung der Planung, Sicherung von Kontinuität, Korrekturen der Planungsmaßnahmen, Rückmeldung der Erfahrungen Planungsstufen im Einzelnen: Bildungspolitische Programme Lehrpläne Jahresplan Arbeitsplan Planung der Unterrichtseinheiten (1-4- Wochen) Panung einer Unterrichtsstunde
  • Planungsprinzipien (Wilhelm Peterßen) Kontinuität Reversibilität Eindeutigkeit Widerspruchsfreiheit Angemessenheit
  • Bedingungen für das Gelingen von Unterricht (Brophy) Unterstützendes Klassenklima Gelegenheit zu lernen Ausrichtung des Lehrplans (stimmiges Konzept mit Lernzielen) Herstellung von Lernorientierung Innerer zusammenhang von Lerninhalten Sinnhafte Unterrichtsgespräche vielfältige Übungs- und Anwendungsmöglichkeiten Interesse an Aufgaben unterstützen Lern- und Arbeitsstrategien Kooperatives Lernen regelmäßige lernzielorientierte Leistungsbewertung Lernerwartungen formulieren
  • Kooperative Planung Planung in Teams Öffnung des Unterrichts = Öffnung der Planung Schülerorientierung: Schüler beteiligen an Planung Erziehung und Bildung der SuS gemeinsam mit Eltern; Einbeziehung der Eltern in Planung (Informationsrecht, Kompetenz liegt beim Lehrer)
  • Differenzierte Planung Planung offenen Unterrichts: präzise Prozessplanung rückt in den Hintergrund; Konzentration auf Lernumgebung, Material, Aufgaben und Regeln Schüler mit Schwächen - Hilfe anbieten, biel lernzeit etc. Leistungsstarke und hochbegabte Kinder - Förderung und Forderung; anspruchsvolle und komplexe Inhalte und Methoden
  • Planung und Vorbereitung von Unterricht und Lernumgebungen - Planungstheorien 1) Kritisch-konstruktive Weiterentwicklung der didaktischen Analyse (Klafki) zielorientiertes Handeln Interaktionsprozesse entdeckende und nachentdeckendes Tun Planen mit und durch SuS 2) lerntheoretische Didaktik und ihre kritisch-emanzipatorische Fortsetzung Berliner Modell Hamburger Modell Planung des offenen Unterrichts
  • Voraussetzungen und Bedingungen der Unterrichtsvorbereitung Unterricht als Arrangement von Lehr-Lern-Situationen Modellvorstellungen schulischen Lernens bedeutsame Ergebnisse der Lehr-Lern-Forschung für didaktische Entscheidungen Folge von TIMMS und PISA für didaktisches Handeln
  • Was heißt Unterricht als Arrangement von Lehr-Lern-Situationen? knüpft an Erfahrungen an, Vorwissen einbeziehen Förderung von Wissen, Können, Urteilsfähigkeit und sozialer Kompetenz Lernsituationen ohne Leistungsdruck vs. Lernsituationen mit Leistungskontrolle
  • Welche Modellvorstellungen schulischen Lernens sind wichtig? Zentrale Variablen des Lehr-Lern-Prozesses Lernvoraussetzungen Qualität des Unterrichts Lernzeit situatives, authentisches Lernen Grundformen schulischen Lernens  angeleitetes, langfristig und kumulativ angelegtes systematisches Lernen praktisches, erfahrungsbezogenes situiertes Lernen (weniger streng geführt) Folgerungen: notwendige Balance; beide Formen problemorientiert anlegen, Aktivität des Lernenden
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  • Welche Ergebnisse der Lehr-Lernforschung sind für didaktische Entscheidungen bedeutsam? Lernerfolge hängen ab von... Vorstrukturierung des Lernwegs Zutreffender Diagnose Gezielter Anregung Angemessener Hilfe während des Lernens Unterstützung lernschwacher SuS siehe auch: Merkmale von leistungsförderndem Unterricht (S.17)
  • Welche Folgen haben TIMMS und PISA für didaktischen Handeln? Japanischer Unterricht durch optimale Nutzung der Lernzeit und Wechsel der Unterrrichtsformen gekennzeichnet - wünschenswert auch in Deutschland
  • Welche Ziele sind in einem zeitgemäßen Unterricht zu verfolgen? - Klafki - Schulz - Wiater - Klafki: Selbst- und Mitbestimmungsfähigkeit, Solidaritätsfähigkeit Schulz: Kompetenz, Autonomie, Solidarität = mündige und verantwortungsvolle Menschen Wiater: Autonomie der Lernenden; Halt und Sicherheit durch ordnung und Orienterungshilfen; Aktives Lernen unterstützen; zu Reflexivität und Urteilen auffordern
  • Prinzipien der Unterrichtsvorbereitung nach Schulz/Heimann Interpendenz Variabilität Kontrollierbarkeit gegenwärtige drei Forderungen: Schülerorientierung handlungsorientierung Sachorientierung
  • Praxis der Unterrichtsvorbereitung, Richtlinien "professionelle Pracis soll theorieorientiertes lebendiges Tun sein." Richtlinien: Lehrstoff optimal studieren Fragen/Problemstellungen zur Sache vorsehen Konflikthaltige Sachverhalte herausstellen Möglichkeiten der Verarbeitung anbieten Selbständiges entdecken simulieren
  • Unterscheidungen in Unterrichtsentwürfen Einheit oder Stunde? Fachgebundener Klassenunterricht vs. fächerverbindendes Lernen neues Problemfeld erarbeiten vs. erarbeiteten Sachverhalt festigen und üben Fachstunde in Sprache oder Mathematik Organisiertes lernen in einer Lerngruppe vs. Wochenplanarbeit Aufgabe erkennen und Lösungsweg bestimmen
  • Vorbereitung eines fachgebundenen Klassenunterrichts Vorüberlegungen: Grundform des Unterrichts festlegen, fachspezifische Arbeitsweisen und grundlegendes Wissen erarbeiten Planungsvarianten: Vorwissen vs. kein Vorwissen; Initiative vom Schüler vs. Initiative vom Lehrer Sinnvoll folgende Planungsschritte: Überlegungen zur Thematik (Sachanalyse) Überlegung zu Medien und Methoden Anthropogene und soziokulturelle Bedingungen Festlegung der Lernziele (inhaltsbezogene und formale Ziele) organisatorische Maßnahmen
  • Schritte der didaktischen Planung einer Lernumgebung Ziele des Lernens festlegen Notwendige Instruktionen und mögliche Freiheiten ausbalancieren Merkmale der Lernumgebung bestimmen
  • Vorbereitung einer Lernumgebung bezieht sich auf: Klare Festlegung der Ziele der Arbeit Einrichtung der Lernstationen Bereitstellung von Begleitlisten
  • Art von Wochenplänen Geschlossener Wochenplan (festgelegter Plan mit Pflichtaufgaben) Differenzierter Wochenplan (Pflicht-, Wahl- und Zusatzaufgaben) Offener Wochenplan (Verpflichtung zu einer bestimmten Arbeitsleistung)
  • Vorbereitung der Wochenplanarbeit: Ziel der Arbeit festlegen Thema wählen, Aufgaben zusammenstellen und nach Bedeutung gewichten Begleitzettel für die Arbeit erstellen und eine regelmäßige Arbeitszeit einrichten
  • Thematische Strukturierung bei Wochenplanarbeit Pflichtaufgaben: grundlegende Kenntnisse über ein Thema Wahlaufgaben: aus zusätzlichen Bereichen des Themas zusammengestellt Zusatzaufgaben: anspruchsvoller, für leistungsstarke Schüler
  • Formen des Projektlernens Lineares Modell - beruht auf einem zur Thematik informativen Fachunterricht, an den sich die selbständige Realisation einer Aufgabe anschließt Integrativer Typus - eine vom Schüler vorgebrachte Thematik wird aufgegriffen und bearbeitet Aktion - ausgeweitetes Projekt
  • Vorbereitungsphasen von Projektunterricht SuS lernen im lehrerzentrierten Fachunterricht an typischen Aufgaben allgemeine Arbeitstechniken Einüben in kooperatives Arbeiten
  • Phasen des Projektlernens 1. Erkundungsphase (sammeln von Informationen) 2. Klärungsphase (Kosten und Ort abklären) 3. Konstruktionsphase (Fachleute als Helfer heranziehen)
  • Worin liegen Grenzen der Unterrichtsplanung? Lernende sind spontan handelnde Menschen und in der sozialen Komplexität des Geschehens
  • Funktion des Unterrichtsentwurfs letzte Planungseinheit wird an Arbeits-, Jahrespläne etc. angeschlossen kontinuierliche und konsequente Fortführung der Entscheidungen, muss Umsetzung gewährleisten Unterrichtsentwurf = Unterrichtsmöglichkeit!! nicht Unterrichtswirklichkeit
  • Unterrichtsentwurf ist... ein theoretisches Konstrukt ein Konstrukt auf Widerruf ein Plan möglichen Unterrichts soll nicht festlegen, sondern offenbaren
  • Struktur des Unterrichtsentwurfs Diachrone Strukturn= Verlaufsstruktur des Unterrichts (anordnen, abgrenzen, Arbeitsschritte...) synchrone Struktur = Abstimmung der didaktischen Maßnahmen aufeinander Lehr-/Lernziele: Welche sollen SuS erreichen? Lehr-/Lerninhalte: woran sollen Ziele verdeutlicht werden? Lehr-/Lernverfahren: Wege der Verwirklichung der Ziele Lehr-/Lernmitttel: Auswahl und Einsatz von Mitteln Sozialform
  • Planungsaufgaben des Lehrers Entscheidungen über... situative Voraussetzungen Lernziele und -inhalte Lehr- und Lernverfahren Sozialform Lehr- und Lernmittel Maßnahemn zur Absicherung
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  • Warum sind "Feiertagsmodelle" so wichtig? Überrpüfen der Planungsfähigkeit des Lehrers Vergleich von Plan und Wirklichkeit Afänger lernen nur so ein strukturiertes Kategoriensystem kennen erkennen von Abhängigkeiten und Prioritäten richtige Praxis entsteht