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Schulpädagogik Examen (Subject) / Qualität (Lesson)

10 Merkmale guten Unterrichts

This lesson was created by Charlottelioba.

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  • Wann ist es guter Unterricht? (Implizite Qualitätskriterien) Klafki - Berliner Didaktik - Winkler - Konstruktivistische Didaktik Klafki: Gegenwartsbezug, Zukunftsbedeutung, Exemplarität, demokratische Umsetzung Berliner Didaktik: Wenn die Entscheidungen des Lehrers den anthropogenen Bedingungen des Schülers entsprechen Winkler: Unterricht, in dem man potentiellen Störfaktoren entgegengewirkt hat konstruktivistische Didaktik: individueller Unterricht
  • neuere Kriterienkataloge zu Unterrichtsqualität Helmke - 10 Merkmale guten Unterrichts QuAIT-Modell Faktoren des Unterrichts nach DIlton (2000) Evaluatiosbogen bayerische Schulen
  • Merkmale der Unterrichtsqualität (Andreas Helmke) 1. Klassenführung 2. Klarheit und STrukturierung 3. Konsolidierung und Sicherung 4. Aktivierung 5. Motivierung 6. Lernförderliches Klima 7. Schülerorientierung 8. Kompetenzorientierung 9. Umgang mit Heterogenität 10. Angebotsvariation
  • QuAIT-Modell Quality (Unterrichtsqualität) Approxiate Levels (angemessenes Lernniveau) Incemtive (Anreiz, Motivation) Time (Zeit)
  • Faktoren des Unterrichts nach Dilton Qualität, Angemessenheit, Motivierung, Unterrichtszeit
  • Evaluationsbogen bayerischer Schulen Individuelle Unterstützung/Fördermaßnahmen selbständiges Lernen Variabilität der Unterrichtsformen Lernerfolgssicherung Klassenführung Unterrichtsklima Motivierung Strukturiertheit
  • Evaluationsbogen bayerischer Schulen Individuelle Unterstützung/Fördermaßnahmen selbständiges Lernen Variabilität der Unterrichtsformen Lernerfolgssicherung Klassenführung Unterrichtsklima Motivierung Strukturiertheit Zielorientierung 
  • Auslöser für Frage nach Unterrcihtsqualität TIMS-Studie, PISA Folge: intensivere Evaluation von Schulen im Hinblick auf Wirkungen, Rechenschaftsablage übe rihre Arbeit Stärkerer Fokus auf Effektivität, statt auf Leistungsfähigkeit der SuS
  • Probleme der Unterrichtsqualität viel durch externe Faktoren beeinflusst (Angst vor schlechten Noten), keine intrinsische  Motivation des Lernens Bildungsziel des gleich schwebenden vielseitigen Interesses = Überforderung
  • 3 Ebenen, die für die Bildungsqualität von Schulen relevant sind (Fend) 1. Schulsystem: Rahmen, der sowohl Einzelschulen als auch Unterricht beeinflusst; (Staatliche Regierung: Inputorientierung; Curricula und Standardsintendiertes vs. implementiertes Curriculum) 2. Einzelschulen und deren Merkmale (Schulleitung/-management: Vorsicht bei Belastung der Lehrer; Kooperation und Untertsützung = positiv; Schulklima; Lernkultur- und Lerngemeinschaften) 3. Einflüsse auf der Ebene des Unterrichtsgeschehens Guter Unterricht untertsützt Lernprozesse Guter Unterricht zeichnet sich durch Vielfalt aus Guter Unterricht hält die Balance aus Konstruktion und Instruktion
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  • Hilbert Meyer - 10 Merkmale guten Unterrichts Klare Strukturierung des Unterrichts Hoher Anteil an echter Lernzeit Lernförderliches Klima Inhaltliche Klarheit Sinnstiftendes Kommunizieren Methodenvielfalt Individuelles Fördern Intelligentes Üben Transparente Leistungserwartungen Vorbereitete Umgebung
  • Was sind "Merkmale guten Unterrichts"? empirisch erforschte Ausprägungen von Unterricht, die zu dauerhaft hohen kognitiven, affektive oder sozialen Lernergebnissen führen 
  • Was sind "Merkmale guten Unterrichts"? empirisch erforschte Ausprägungen von Unterricht, die zu dauerhaft hohen kognitiven, affektive oder sozialen Lernergebnissen führen  Gütekriterien, theoretisch begründet durch Indikatoren beschrieben
  • These zu 10 Merkmalen guten Unterrichts Wer dafür sorgt, dass die zehn Merkmale des Katalogs in seinem Unterricht stark ausgeprägt sind, macht guten Unterricht und verhilft dadurch seinen Schülern zu dauerhaft hohen Lernerfolgen
  • Methodische Linienführungen Lenkungslinie (Lehrerdominanz zu Schüleraktivität oder umgekehrt) Vertrautheitslinie (Vertrautes zu Fremdem oder umgekehrt) Gefühlslinie (gefühlvolle, ganzheitliche Einbindung der Schüler zur rational-begrifflichen Klärung o.ä.) Abstraktionslinie (Abstrakes zu Konkretem oder umgekehrt) Komplexitätslinie (Einfaches zu Kompliziertem oder umgekehrt)
  • Lernerfolg nach Carrol Verhältnis von tatsächlich aufgewendeter Zeit zu der vom Lehrer zur Verfügung gestellten Lernzeit
  • 3 verschiedene Zeitgefäße erforderliche/notwendige Lernzeit = mitbestimmt durch Aufgabenschwierigkeit und Begabung angebotene Lernzeit = vom Lehrer und durch die Stundentafel tatsächlich genutzte Lernzeit = durch Motivation, Ausdauer und Interessen bestimmt 
  • Thematische Gänge Linearer Gang = Der Sachlogik folgend Aus verschiedenen Ecken kommender, vernetzter Gang mit Zusammenführung Verschiebe-Bahnhof Eins-im-anderen Spiracurriculum
  • Aufbau vernetzten Wissens (Inhaltliche klarheit) Vertikaler Transfer = kumulatives Lernen, von basalen Kenntnissen hochgestiegen zu anspruchsvolleren Fragen  Horizontaler Transfer = erworbenes Wissen in anderen Bereichen sinnvoll angewendet
  • Forschungsergebnisse - was Inhaltliche Klarheit beeinflusst Aufbau vernetzten Wissens Förderung von Metakognition Monitoring (Fähigkeit, das eigene lernen zu beobachten und dies zu vernbalisieren) Anspruchsniveau der Aufgabenstellung Arbeit mit Anker-Ideen (Begriffe höherer Ordnung, die in neuem Thema vorkommen und sich ans Vorwissen anknüpfen lassen) Geschlechterunterschiede
  • Drei-Ebenen-Modell der Methodik Makromethodik: 4 methodische Großformen, Grundformen des Unterrichts (Freiarbeit, Lehrgangsförmiger Unterricht, Projektarbeit, Gemeinsamer Unterricht) Mesomethodik: Sozialformen (Plenumsunterricht, GA, PA, Frontalunterricht); feste Formen methodischen Handelns Handlungsmuster : historisch gewachsene feste Formen zur Aneignung eines Lerninhalts mit definierter Rollenverteilung klar erkennbarem Anfang, bestimmtem Spannungsbogen und produktbezogenem Abschluss Verlaufsformen: Regulieren des Prozessablaufs des Unterrichts, häufig stereotype Muster (Einstieg, Erarbeitung, Ergebnissicherung) Mikromethodik: kleine Lehr-Lernsituationen, dauern oft nur ein oder zwei Sekunden; routibemäßig beherrschte, aber oft nicht reflektierte Inszenierungsmuster 
  • Forschungsergebnisse Methodenvielfalt keine optimale Unterrichtsmethode direkte Instruktion: +Wissenserwerb offener Unterricht: + soziale Kompetenzen etc. = Mischung ist gut
  • Differenzierungsformen Personale Differenzierung: nach nach Leistungsfähigkeit, nach diagnostizierter Kompetenzstufe, nach individuellem Förderbedarf, nach Geschlecht, nach Interesse Didaktische Differenzierung: nach Zielen, Inhalten oder Methodenkompetenz "Daddeln" im SChulalltag: Zufallsgruppenzuteilung, nach SItzplan etc. - leistungsdifferenziert oder leistungshomogen - Zieldifferenziert oder zielhomogen - themengleich oder themendifferenziert
  • Wann sind Übungsphasen intelligent gestaltet? ausreichend oft, im richtigen Rhythmus Übungsaufgaben passgenau zum Lernstand SuS entwickeln Übekompetenz und nutzen Lernstrategie Lehrer geben gezielte Hilfestellung
  • Wann macht Üben Spaß? freiwillig Spielräume für Selbsttätigkeit Übungserfolg unmittelbar einsehbar und kontrollierbar sachliches Interesse am Lerngegenstand
  • Kompetenzen, die zum Üben erforderlich sind: Bereitschaft und Kondition für die Automatisierung von Routinehandlungen Lernstrategien für qualitätssteigerndes Üben Kooperations- und Kommunikationsfähigkeit Herkömmlicher Unterricht: falsch kosntruiert für intelligentes Üben; zu oft in HA verlagert
  • Bezugsnorm der Beurteilung bei Leistungserwartungen: 3 Bezugssysteme Soziales Bezugssystem: Orientierung am Leistungsdurchschnitt der Klasse/Bundesland/nationalen Bildungsstandards Kriteriumsorientiertes Bezugssystem: Orientierung an Sachnorm Individuelles Bezugssystem: Orientierung an individuellem Lernfortschritt Bezugsnormen widersprechen sich strukturell gegenseitig, Professionalität drückt sich in seinem Balanceakt aus