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Sprachwissenschaften (Subject) / Grundbegriffe (Lesson)
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- Modus Indikativ (Wirklichkeitsform) Konjunktiv (Möglichkeitsform- er gehe, er gebe) Konjunktiv 2 (er hätte gedacht, er ginge, er gäbe) Imperativ
- Genera m, w, neutral
- Wortarten Präposition (lokale Relation der Objekte- auf, unten) Pronomen (jmd, dieser, einige) Präpositionen (mit, jenseits, durch, für, ohne) Adjektive Adverb (gerne, oft) Artikel Verben Substantive/Nomen
- Tempus Präsens Präteritum/ Imperfekt Perfekt Plusquamperfekt (ich habe gelacht) Futur I Futur II (ich werde gelacht haben)
- Numerus Sg/ Pl
- Syntax, Morphologie, Phonologie, Semantik, Pragmatik Lehre vom Satzbau Wortsinn und Wortbau Lautlehre Bedeutungstheorien sprachliches Handeln
- finite und infinite Verben finit sind Verben im Präsens und Präteritum, weil der Wortstamm sich verändert: kommen- kam, lieben- liebte infinit sind Verben im Perfekt, Plusquamperfekt, Futur I und II, weil der Wortstamm sich nicht verändert. Finit ist in diesem Fall das Hilfsverb: wirst gehen, hatte gedacht
- grammatische Kategorie NP, Det (Artikel), AP, PP, VP- steht für nominal,- adjektiv,- präpositional,- und verbalphrase und Determinator
- unregelmäßige Verben starke Verben, weil sie flektieren können, d.h. dass sich der Wortstamm verändern kann: sehen- sah, reiten- ritt
- grammatische Funktionen Subjekt (Nominalgruppe im Nominativ) Objekt (Nominalgruppe im Akkusativ, Dativ oder Genitiv) Attribut (nähere Beschreibung einer beliebigen Nominalgruppe)
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- Attributarten Relativsatz, Modifikation der Nomina, Adjektivattribut, Präpositionalattribut
- Kasus Nominativ (wer was) Genitiv (wessen) Dativ (wem Akkusativ (wen was)
- das flektierte Verb das Verb ist dem Subjekt in Numerus, Tempus, Person und Modus angepasst/ kongruent sein
- Satzarten Funktionstypen: Fragesatz (Hast du was? Verb 1.Stellung), Aussagesatz (ich gehe dahin V/2Stellung) Aufforderungssatz (Geh nach Hause V/1Stellung) Wunschsatz (ich möchte Eis V/2Stellung) und Exklamativsatz (Gefühlsmitteilung- kann Frage oder andere Satztypen sein)
- regelmäßige Verben schwache Verben, weil es im Präteritum "starke Hilfe" braucht durch ein t von außen; lieben- liebte
- Kompetenz vs Performanz Sprachfähigkeit vs Sprachverwendung; Kompetenz bezieht sich auf die allen Menschen gleich gegebene Funktion, Sprachwissen an sich zu erlangen. Ein dynamisches Konzept, zur unendlichen Produktion von Sprache
- deskriptive vs präskriptive Grammatik deskriptiv ist wertungsfreie Sprachbeschreibung präskriptiv ist die Belehrung über den richtigen Sprachgebrauch= Schulgrammatik
- synchron vs diachron Synchronie ist die Sprache an sich zu untersuchen, bis Sassure nicht üblich. Man untersuchte Sprache nur diachron, d.h. historisch vergleichend. So konnten lediglich Sprachveränderungen festgestellt werden, seit Sassure ist Sprache als Gebilde, im zeitlich fixierten Zustand untersucht werden
- sprachliches Zeichen Eigenschaften: bilateral (immer Form und Inhalt), arbiträr (willkürliche Zuordnung von Form/Zeichen und Inhalt) und linear (ausschließlich in der Zeit verankert) Begründet durch Sassure
- syntagmatische vs paradigmatische Relation eine Grundrelation, die die komplexe Struktur des Sprachsystems beschreibt syntagmatisch ist die Struktur eines realisierten Satzes, ein Satz, der ausgesprochen wurde, daher zeitlich gebunden/presentia. Syntagmen sind Ketten von Wörtern mit Ausdehnungscharakter. paradigmatisch ist die Gleichzeitigkeit des Denkens/absentia, weil es definiert ist durch Austauschbarkeit der Elemente. Das sind alle Möglichkeiten, die ich habe, einen Satz zu realisieren. Man kann sagen: ich gehe gleich oder ich verschwinde in naher Zukunft oder ich verdrücke mich jetzt...
- Distribution ein Verfahren, um verschiedene linguistische Grundeinheiten zu ermitteln und zu definieren/klassifizieren (besonders in der Phonologie). Syntagmatische und paradigmatische Relationen können nachgewiesen werden. 3 Distributionstypen werden unterschieden: komplementär (2Elemente sind nie in einer Umgebung) partiell äquivalent (2Elemente kommen zusammen vor, müssen aber nicht) äquivalent (2Elemente kommen zusammen vor)