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Phytomedizin (Subject) / Begriffe (Lesson)

Begriffe

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  • Schadorganismus gefördert hohen und niedrigen pH-Wert ? hoher pH-Wert -> Kartoffelschorfniedriger pH-Wert -> Kohlhernie, Fusarien
  • Biotroph und Pertotroph ? Biotroph -> benötigen lebendes und funktionstüchtiges Wirtsgewebe Pertotroph -> Ernährung von abgestorbenen Substrat, lebendes wird durch Toxine und Enzyme abgetötet
  • obligate Saprophyten - leben von abgestorbenen Stoffen, die sie aber nicht selber abgetötet haben -> Zersetzer keine Parasiten
  • fakultative Saphrophyten können zwischen obligater und parasitärer Lebensweise wählen
  • Gruppen von tierischen Vektoren die Viren übertragen - Große Getreideblattlaus -> Gelbverzwergungsvirus - Nematode -> Tobacco-Rattle-Virus - Rübenblattwanze -> Rübenkräuselvirus
  • Bedeutung Übertragungstyp (persistent/nicht-persistent) von Viren für die Bekämpfung ? - nicht persistent schnelle Verbreitung, da Probestich genügt MIttel muss schnell wirken -> Kontaktherbizid oder eins mit Gasphase - persistent weniger schnelle Verbreitung, aber mögliche Weitergabe an nachkommen Systemische Mittel möglich, da lange Saugphase
  • Einflussfaktoren für Ausprägung einer Viruserkrankung Umwelt -> Saattermin, Temperatur, Feuchte Virus/Vektor -> aufgenommene Menge an Viren, Persistent/nicht-persistent Vektor/Pflanze -> Saugverhalten, VektorresistenzPflanze/Virus -> Resistenztoleranz der Pflanze
  • Wie lang sind Aquisitionszeit, Latenzzeit und Retentionszeit bei den verschiedenen Übertragungsformen der Viren? Übertragungsform          Aquisitionszeit          Latenzzeit                Retentionszeitnicht persistent                    sec                         keine                         Stundensemi-persistent                   min                     min – Tage                    Tagepersistent                          min – h              Stunden – Tage        Stunden – Wochen persistent-propagativ        min – h              Tage – Wochen            oft lebenslang
  • Latenzzeit Zeitraum zwischen Aufnahme und Weitergabe
  • Subspezies und Pathovar Subspezies -> Gruppe von Individuen innerhalb der Art, genetisch morphologisch unterscheidbar Pathovar -> definierte Bakterienstämme einer Art mit unterschiedlichen pathogenen Eigenschaften
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  • Wie und wo überdauern Bakterien Samen, Pflanzgut, Zwischenwirte, Boden, Maschienen  -> Stoffwechsel wird herunter gefahren
  • Bekämpfung von Bakterien ? direkt ackerbaulich oder Pflanzenschutz gar nicht Vorbeugend - Quarantäne - Beseitigung Infektionsquellen - Fruchtfolge- Gesundes Saat- und Pflanzgut
  • Knollennassfäule Erreger, Biologie, Epidemiologie Erwina carotovora -> pectobakterium carotovora Geißeln, Gramm negativ, fakultativ anaerobÜberwinterung in Pflanzenrückständen oder Knollen, Hauptübertragung durch befallenen Knollen, Ausbreitung im Lager
  • Wichtigste vorbeuge Maßnahmen Knollennassfäule - Standort und Sortenwahl- Pflanzen bei über 10°C- Hygiene- Knollenschutz
  • Pilzspore winzige Fortpflanzungseinheit
  • generelle Abfolge der Fortpflanzung bei Pilzen ? - Plasmogamie -> Verschmelzung von haploiden Gameten- Karyogamie -> Kernfusion- Meiose -> Bildung von 4 haploiden Sporen
  • Infektionszeit von Beginn des Angriffs eines Erregers auf den Wirt bis stabilen parasitischen Verhältnisses
  • Sporulationsdauer Zeitspanne während der ein Parasit auf oder in einer befallenen Pflanze Sporen produziert
  • Merkmale der Ordnung Plasmodiaphorales - vielkernige, parasitische Schleimpilze - Stadien mit Geißeln und Dauersporen - obligat biotroph - können Viren übertragen - Polymixa Betae und Gramines
  • Welche Erreger können Verursacher des Wurzelbrandes der Zuckerrübe sein ? Phoma betae Rhizoctonia solani
  • Merkmale des falschen Mehltaus ? - obligate Parasit - Blattoberseite Verfärbungen in Mosaikformen - an der unter Seite der Blätter gräulicher Pilz - dringt in die Pflanze ein, Mycelbildung im Inneren
  • wichtigste Merkmale der Rostpilze - höhere Temperaturansprüche - hohe Wirtsspezialisirung - 5 Sporentypen- Infektion über Stomata- obligatger Parasit -> brauch lebende Zelle
  • Arthropoda auf deutsch Gliederfüßler 
  • Samenbürtige Brandkrankheiten Gerstenflugbrand, Weizenflugbrand, Haferflugbrand, Weizensteinbrand 
  • Bodenbürtige Brandkrankheiten Maisbeulenbrand, Roggenstängelbrand, Zwergsteinbrand 
  • Eingeschlechtliche Fortpflanzung Parthenogenese -> asexuelle Fortpflanzung 
  • Oviparie und Viviparie Oviparie -> Eiablage Viviparie -> Lebendgebärend 
  • Allgemeine Morphologie der Arthropoden segmentierter Körper AußenskelettWachstum durch Häutungkeine Lunge, kein Gefäsystem 
  • Unterschied von Spinnen und Insekten Spinnen                              Insekten 4 paar Laufbeine                3 paar Laufbeinekeine Fühler                        Fühler 2 paar Mundwerkzeuge      3 paar Mundwerkzeuge zweigliedrig.                        Dreigliedrig 
  • Allgemeine morphologische Aufbau Spinnentier - keine Fühler - 2 paar Mundwerkzeuge - 4 paar Laufbeine - segmentierter Körper - Außenskelett - keine Lunge, Blurgefäße 
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  • Merkmale Bedeutung Milbe Stechborsten -> Saugschaden 4 Larvenstadien zwei geschlechtliche Fortpflanzung große Bedeutung im Obst und Ziergartenbau 
  • Morphologischer Grundaufbau eines Insektes - 3 segmentierter Körper (Kopf, Brust, Hinterleib)- 3 paar Mundwerkzeuge - 3 paar Laufbeinpaare -> an 3 Brustsegmenten - Außenskelett - keine Lunge und Gefäßsystem - Komplexaugen 
  • Collembolen als Pflanzenschädlinge Springschwänze Beißend-kauen oder stechend saugendSaprophyten wenigsten Arten gelten als Schädlinge -> Monokulturen und Zimmerpflanzen 
  • Entwicklung Thysanopteren Thripse (Gewitterfliege) Eiablage -> 2 Larvenstadien -> 2 Puppenstadien -> adultes Tier --> HemimetabolLarve und Adultes Tier stechend saugend Larve macht den größten Schaden 
  • Ordnungen der Holometabole Chrissis -> Coleoptera (Käfer - Kartoffelkäfer)Leute-> Lipidoptera (Schmetterlinge - Maiszünsler)Haben-> Hymenoptera (Hauptflügler - Kohlrübenblattwespe)Durst -> Diptera (Zweiflügler - Kohlfliege)
  • Gemeinsame Merkmale von heteroptera und Homoptera - stechend saugende Mundwerkzeuge - Schadwirkung -> Assimilatentzug, Wuchsdeformation - Virusvektor 
  • Schadwirkung Heteroptera und Homoptera - Assimilatentzug- Wuchsdefomation - Virusvektor- Verringerung der Assimilationsfläche durch Pilze 
  • Welche Viren übertragen die 3 Blattlausarten Grüne Pfirsich Blattlaus in Rüben -> Beet Yellow Virus Große Getreideblattlaus in Getreide -> GelbverzwergungsvirusGrünstreifige Kartoffelblattlaus in Kartoffeln -> Potatoa leaf roll Virus 
  • Allgemeine Merkmale Coleoptera KäferHolometabolBeißend-kauende Mundwerkzeuge Überwiegend Räuber wenige Parasiten 3 oder keine Laufbeinpaare von klein bis groß Nahrung Pflanzen oder Insekten 
  • Allgemeine Merkmale Lipidoptera Klein bis groß Adulte lecken-saugend Larven beißend-kauend 2 Paar großflächige Flügel Raupen-> 3 paar Brustbeine, 5 paar Bauchbeine 
  • Allgemeine Merkmale Diptera klein bis mittelgroß adulte stechend-saugendLarven beißend-saugend nur Larven schädigend 1 Flügelpaar vollständig, das zweite zurück gebildet Larven keine Beine -> Maden 
  • Maßnahmen mit denen Nützlinge gefördert werden können Anlage und Pflege von - Ackerstreifen - HeckenNützlingsschonender Pflanzenschutzeinsatz 
  • Charakteristische Merkmale Nematode wirbellose Fadenwürmer ernähren sich Bakterien, Pilzen und Pflanze -> Parasit brauchen für Bewegung Wasser Virusvektor Zweigeschlechtliche Vermehrung über Eier 
  • Bekämpfungsmöglichkeiten Nematode Fruchtfolge Anbau resistenter Zwischenfrüchte -> Reduzierung der Population tolerante Hauptsorten (weniger Schaden aber keine Reduzierung der Population) gesundes Saatund Pflanzgut Ein und Verschleppung vermeiden 
  • Vermehrungspotential Schnecke abhängig von Überlebensrate, Asugangspotential und Generationen Je Schnecke immer 200 Eier2% überlebensrate 2 Schnecken, 3 Generationen -> 128 Schnecken 10% Überlebensrate 2 Schnecken, 3 Generationen -> 16000 Schneken 
  • Definition Unkraut vergesellschaftete Wirtspflanze, die mit Kulturpflanzen um begrenzte Wachstumsfaktoren konkurriert 
  • Wie verbreiten sich Unkräuter Selbstverbreitung Verbreitung durch Tiere Verbreitung durch Wind 
  • Auswirkungen von ackerbaulichen/pflanzenbauliche auf das Auftreten von Unkräutern Fruchtfolge verringert das Auftreten Verschiebung des Saattermins -> Ackerfuchsschwanz Verteilung Unkrautsamen -> Getreideernte Bodenbedeckung Sommer Winterungen 
  • Dormanz Keimruhe -> Entwicklungsverzögerung bestimmt durch äußere und innere Faktoren Endogen -> primäre Dormanz     Exogen -> sekundäre Dormanz- Hartschaligkeit                           - hohe / niedrige Temp.- Hemmstoffe                               - Sauerstoffmangel - unreifer Embryo                         - Wassermangel                                                      - Licht 
  • Möglichkeiten der Unkrautbekämpfung Chemisch -> Herbizide Physikalisch/Mechanisch - Rausziehen - abmähen - Thermisch - bodenbearbeitung z.B. Striegeln, Hacken, Bürsten