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PT-Grundlagen (Subject) / Grundlagen (Lesson)
Durchbewegung, Bewegung, Prophylaxen etc
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- Ziele der Physiotherapie Prophylaktische PT Therapeutische PT Rehabilitative PT → Hilfe in der Entwicklung, Erhalt der Körperfunktionen, Schulung von Ersatzfunktionen (bei irreversible Schäden)
- Bewegung Natürliche Bewegung: automatisch willkürlich können Zielsetzungen, Vorsatz und Planung der Bewegung sein Erreichung bewussten Bewegungsziels: Bedienung an automatischen Bewegungsabläufen Bewegungsabläufe werden bewusst, wenn sie nicht, oder noch nicht beherrscht werden Bewegungsrepertoire ist abhängig von: Veranlagung, Wiederholung, Körperbau, Übungen
- Fehlbewegungen können automatisiert werden fehlendes Merkmal: keine natürliche Bewegung → nicht ökonomisch
- Aufgaben Therapeut Bewegungsanalyse: Finden funktioneller Probleme physiotherapeutischer Befund → Grundlage für sinnvolle physiotherapeutische Behandlung Orientierung durch vertieftes Fachwissen über Bau und Funktion des gesunden u. pathologischen menschlichen Körpers
- Hand Dorsalextension/ Palmaflexion
- Fuß Dorsalextension/ Plantarflexion
- Bewegungsverhalten Therapeut ökonomische Bewegungen → minimaler Kraftaufwand: möglichst wenig Muskelkraft (Verlagerung seines Gewichtes) → minimaler Materialverschleiß: weniger Belastung der passiven Strukturen eines Gelenks
- ökonomische Ausgangsstellung Therapeut 1.Aufrichtung der Wirbelsäule (Physiologische Stellung der WS einnehmen, Thorax anheben, HWS strecken) 2.gleichmäßige Belastung vom Vor- und Rückfuß 3.Beachtung der Beinachsenstellung (Füße und Knie sollten übereinander eingeordnet stehen)→ Knie in leichter Flexionsstellung (gleichmäßiges Arbeiten von A- und Antagonisten der Beinmuskulatur = Kokontraktion, keine Belastung des Kapsel-Bandapparates) 4.Hüftbreiter Stand 5. Dynamik des Rumpfes
- Endgefühl Überdruck am Ende einer passiven Bewegung -> Hinweis auf den Kapsel bzw. Kapselbandzustand zwei Formen: Form 1 beschreibt das Endgefühl als norm-, hypo- oder hypermobil. Form 2 beschreibt das Endgefühl als physiologisch, z. B. weich elastisch bei Knieflexion durch die Muskelstruktur oder pathologisch, z. B. durch einen intraartikulären Erguss bei Knieextension
- pathologisch festes Endgefühl antagonistische muskuläre Gegenreaktion → Aufhebung der Endgradigkeit, z. B. bei Arthritis (Gelenkentzündung)
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- pathologisch weiches Endgefühl ödematösen Zustand oder ntraartikulärer Erguss
- pathologisch knöchernes Endgefühl passiv limitierende Weichteilstrukturen aufgehoben
- hubfrei Bewegungsachse vertikal stehtDie Muskulatur arbeitet als Beweger, keine Gewichte gegen die Schwerkraft
- hubarm Die Muskulatur arbeitet als Beweger → hebt oder senkt körpereigenes Gewicht bei reduzierter Belastung → wenig Muskelkraft
- hubreich Bewegungsachse horizontal, Muskel leistet als Heber einen positiven Hub (hubreich) -> viel Muskelkraft Beispiel: Hüftflexion im Stand
- Körperdiagonale Verbindungslinie des Mittelpunkts eines Hüftgelenks mit Mittelpunkt des Schultergelenks der Gegenseite
- Körpermittelpunkt Schnittpunkt der Körperdiagonalen = funktioneller Körpermittelpunkt Lage des Körpermittelpunktes von drei Größen abhängig 1. vom Abstand des Schultergelenkmittelpunkte 2. vom Abstand des Hüftgelenksmittelpunktes 3. vom Abstand der Verbindungslinie der Schulter- und der Hüftgelenkmittelpunkte → Gesamthöhe von Becken und Brustkorb
- Körperlängsachse Scheitelpunkt des Menschen = Schnittpunkt zwischen Symmetrieebene, mittlere Frontalebene und der Scheitelebene Ist ein wichtige Orientierungslinie → bei aufrechter Haltung vertikal und verläuft in enger Beziehung zur Wirbelsäule
- Gelenke Bewegung = Lageveränderungen einzelner Körperteile zueinander Gelenk = Verbindung zweier Knochen miteinander Knochen = Hebel der Bewegung Bewegung erfolgt um Bewegungsachsen (durch Mittelpunkt der Gelenke (Drehpunkt))
- Bewegungskomponenten Wirbelsäule Bewegung in Bewegungssegment zwischen zwei Wirbeln in kleinen Wirbelgelenken (=Facettegelenken) → dreiachsige Gelenke mit 6 Bewegungskomponenten: 1. frontotransversale Achse: Flexion – Extension 2. sagittotransversale Achse: Lateralflexion rechts/links 3. frontosagittale Achse: Rechts-Rotation (Positiv Rotation) – Links-Rotation (Negativ Rotation) 4. Translation: Parallelverschiebung zweier Wirbel (Bewegungsachse bewegt sich mit) Translation nach ventral/dorsal in der Sagittalebene Translation nach rechts/links in der Frontalebene
- Muskelaktivität isotonisch-konzentrisch: Phase der Muskelkontraktion (Agonist) isotonisch-exzentrisch: dehnen des Muskels, Gegensatz zu konzentrisch, bremst Bewegung (Antagonist) isometrisch: statische Muskelarbeit, Haltemuskulatur
- Thromboseprophylaxe Ziele: Durchblutungförderung (Blutfluss, Blutzirkulation); Verhinderung des Gefäßverschlusses Venenübung im aufrechter Sitz: Zehen anziehen/strecken; liegende Acht (20 Wiederholungen) Rücken: Fußspitzen im Wechsel Richtung Nase ziehen Knie leicht beugen Fersen in Richtung Gesäß ziehenBein anheben, Knie in Richtung Nase ziehen
- Dekubitusprophylaxe Ziele: Druckstellen und offene Druckstellen durch richtige Lagerung vermeiden Richtige Lagerung, wenn möglich Bewegung
- Pneumonieprophylaxe Ziele: Anregung der Lungenfunktion; Belüftung der Lunge; Aktivierung Atemmuskulatur Kontaktatmung, Lippenbremse, VATI Lagerung
- Wahrnehmung WS Holzhacken, Hosentaschen und Umschauen; Aufrichtung; Katzenbuckel und Pferderücken
- Aufrechte Haltung WS Aufrechter Sitz (Beckenkippung, Brustkopfaufrichtung, leichtes Doppelkinn) Rotation mit Ball weitergeben Lateralflexion mit Terraband (ohne Hüfte zu bewegen) Ball oben/unten nach hinten geben
- Kräftigung WS Katzenbuckel (aufwärmen) Superman (2 Sekunden halten, 12-16 Wiederholungen) Bauchlage: Arme und Beine anheben (U-Übung) Planke