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PML (Subject) / Gruppenmodelle (Lesson)
- Gruppenphasen nach Bernstein&Lowy - Allgemeines "Das ganze ist mehr als die Summe seiner Teile"-> Die Gruppe ist mehr als die Summe ihrer Mitglieder Alle Gruppen durchlaufen den Gleichen Gruppenentwicklungsprozess Unterscheidung von Gruppen durch Alter der Mitglieder, Grund der Ziele.... usw. -> aber alle Gruppen durchlaufen den gleichen Prozess des Zusammenwachsens Gruppen=dynamische Systeme, -> bei jedem Intragruppenkonflikt müssen Standpunkte erneut geklärt, Konflikte gelöst und neue Spielregeln ausgehandelt werden -> Jedes Ausscheiden/Eintreten eines macht mehr oder weniger neue Formatierung der Gruppe erforderlich: Ursprüngliche Mitglieder können sich auf bisherige Gruppenormen stützen, neues Mitglied muss sich entweder anpassen oder Änderung der Regelung erreichen. -> Ergebnis der Auseinandersetzung kann sein, dass neues Mitglied nicht akzeptiert wird, Außenseiter bleibt oder Gruppe freiwillig verlässt.
- Gruppenphasen Bernstein&Lowy - Leiter Leiter nehmen durch ihr Verhalten Einfluss auf das Gruppengeschehen Durch Zielgerichtetes Einwirken werden soziale Prozesse in Gang gesetzt Hilfreich, wenn Gruppenleiter jeweilige Gruppensituation gezielt in den Blick nehmen Durch Beachtung allgemeingültiger Regeln kann Gruppe in den einzelnen Phasen dabei unterstützt werden, richtige Arbeitsmethoden zu finden, Beiträge,Handlungen zu koordinieren und Entscheidungen zu treffen
- 1. Fremdheitsphase erste Phase in einem Gruppenprozess Gruppenmitglieder sind noch eher zurückhaltend und unsicher noch kein Eingang von festen Bindungen, da noch Unsicherheiten darüber bestehen, welches Verhalten angemessen ist Der Gruppenleiter: Mitglieder behutsam empfangen und evtl. Distanzwunsch einiger Mitglieder beachten, nicht zu Kontakt zwingen sondern nur Angebote machen Merkmale noch kein Zusammengehörigkeitsgefühl Mitglieder orientieren sich in der Gruppe, keine engeren Bindungen Beginn der Rollenfindung und zuschreibung Entehung von Regeln und Normen Aufgabe des Leiters: Bahnt Kontakte an Initiative geht von ihm aus Unterstützt Zusammenarbeit & nimmt Gelegenheiten zur Bez.aufnahme und klärung wahr Nimmt jedes Mitglied ernst Nimmt Unsicherheiten wahr und gibt Hilfen zur Überwindung
- 2. Machtkampfphase Rollen der späteren Gruppe werden verteilt Vielen Mitgliedern wichtig, Einfluss auf Gruppengeschehen zu nehmen und Macht auszuüben wir mit allen Mitteln versucht manchmal auch Auflehnung gegen die Leitung Einigen Gruppen gelingt es nur schwer, diese Phase zu überwinden, andere fallen immer wieder bei neuen Entscheidungen zurück Aufgabe des Gruppenleiters: negative Rollen einzelner Personen erkennen und wenn möglich dagegen einwirken, erkkennen dass kleine Konflikte und Kräftemessen dazugehört und nicht unterbunden werden sollte (wenn kein Schaden) Merkmale: Rang um Positionen Beginn von Machtkämpfen und Rollenfindung Selbstbewusste TN übernehmen Führungsrolle andere sind unsicher und zeigen sich zurückgezogen Aggressive Handlungen möglich Aufgaben: Beobachtet Machtkämpfe Lenkt behutsam Sorgt für Einhaltung von Werten und Normen Muss sich selbst Prüfen lassen Wichtigstes Mittel des GL ist sein eigenes Verhalten -> Modell für Mitglieder
- 3. Vertrautheitsphase Bei abgeschlossener Rollenverteilung Verringerung der Konflikte gegenseitig einschätzen und Regeln in der Gruppe bekannt Identifikation-> Wir gefühl sichtliche Abgrenzung nach außen, ggf. interne Untergruppen gemeinsame Symbole : Haarschnitt, Kleidung Leiter: Freiräume schaffen: Zusammengehörigkeit empfinden, Gruppe beobachten und evtl. Konflikte aufarbeiten Merkmale: Wir Denken Sicherheitsgefühl wächst Gruppenziele werden gesucht und gefunden Vertrauen bildet sich Regeln der Gruppe werden anerkannt Zusammengehörigkeitsgefühl entsteht Aufgaben: Impulse zu Zielen und Aktivitäten geben Konfliktbearbeitung lenken Verantwortung über Gruppengeschehen und Inhalte mit TN teilen Stärken jedes einzelnen kennen und zum Zuge kommen lassen Offenheit und Akzeptanz fördern
- 4. Differenzierungsphase Gruppe wird erwachsen Öffnung nach außen, Mitglieder müssen nicht mehr gleich sein Atmosphäre wird als ideal und harmonisch wahrgenommen GL: zurückzug, Gruppe kann Konflikte selbst bewältigen, er ist aber nicht überflüssig Merkmale: Starker Zusammenhalt Akzeptanz der Unterschiedlichkeit jedes einzelnen Jeder hat seine Rolle Fertigkeiten und Fähigkeiten der TN sind bekannt und werden abgefordert Am Erreichen dieser Phase muss immer wieder gearbeitet werden Aufgaben GL: Kann sich zurückziehen, GL wird zur gemeinsamen Aufgabe ROlle des Unterstützers und Anreges Hilfe bei Ausseinandersetzungen und Klärungen Echtheit und Stimmigkeit seines Verhaltens wichtig
- 5. Abschlussphase/Trennungsphase Auflösung der Gruppe wenn Zusammensein als nicht mehr spannend erlebt wird oder Gruppenziel erreicht wurde (ZB schulklasse, ferienfreizeit) Entweder festes aneinanderklammern der Gruppe oder zurückfallen in die Fremdheitsphase Aufgaben : Bedürfnisse der Gruppe erkennen Möglichkeit zum Abschied geben bei Möglichkeit einer Begleitung in eine andere Gruppe Übergang erleichtern Merkmale: weniger Interesse an Gruppenaktivitäten Gruppe wird zunehmend unbeweglich spricht von vergangen Zeiten Positive Bewältigung dieser Phase wichtig, damit jeder die Gruppe aktiv und einverstanden aufgeben kann ohne ungeklärte Gefühle Aufgaben GL: erzwingt nicht die Fortdauer sucht mit Gruppe nach Gründen Initiative wieder stärker von ihm Unterstützung der TN bei der aktiven Trennungsarbeit Muss mit Wiederstand der Gruppe rechnen
- Tuckmann Forming-Formierungsphase Storming-Konfliktphase Norming-Normierungsphase Performing-Arbeitsphase Adjourning-Mourning-Abschiedsphase
- Phasenmodell nach Bennis/Shepard ( 2 Hauptphasen + 3 Unterphasen) Autoritätsphase: Dependenz-Abhängigkeit-Flucht Konterdependenz-Gegenabhängigkeit-Kampf Lösung-Katharsis Personale Phase: Bezauberung-Flucht Ernüchterung-Kampf Zustimmende Gültigkeit-Konsensbildung
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