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Pharmazeutische Biologie (Subject) / Grundbegriffe Botanik (Lesson)
Grundbegriffe der Botanik bzw. allgemein zu PB. Lektion ist fertig bearbeitet.
This lesson was created by JessBlack.
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- Blattstellung Beschreibt die Anordnung der Blätter an der Sprossachse. Wechselständig: nur ein Blatt pro Knoten Quirl- oder Gegenständig: Mehrere Blätter pro Knoten. Gegenständig: zwei Blätter pro Knoten, die einander gegenüberstehen. Quirlständig: mehrere Blätter pro Knoten, die ringsherum, um den Knoten herum, entspringen.
- Borke Abschlussgewebe der sekundären Sprossachse, das durch die Tätigkeit von Peridermen entsteht, die innerhalb der Rinde oder des Bastes angelegt werden können.
- Calyptra Wurzelhaube Die Wurzelhaube umgibt mit mehreren Schichten aus verschleimenden, sich leicht ablösenden Zellen das Bildungsgewebe der Wurzelspitze und erleichtert das Vordringen ins Erdreich.
- Cambium Laterales Bildungsgewebe beim sekundären Dickenwachstum der Pflanze liefert die Elemente des Holzes nach innen und die Elemente des Bastes nach außen faszikuläres Cambium, interfaszikuläres Cambium, Phellogen, Pericambium
- faszikuläres Cambium Cambiumstyp das verbleibende Cambium, welches im offenen Leitbündel zwischen Phloem und Xylem liegt
- interfaszikuläres Cambium Cambium entsteht zwischen den Leitbündel, auf Höhe des faszikulären Cambiums entsteht sekundär aus reembryonalisierten (remeristematisierten) Parenchymzellen
- Phellogen ein Cambium Teil der Sprossachse ein sekundäres Meristem gehört zum Periderm und ist an der Bildung der Borke beteiligt
- Casparyscher Streifen gürtelförmige Auflagerung von Endodermin (ein Suberin) auf die radialen Zellwände der Endodermiszellen Macht die Endodermis wasserundurchlässig, so dass der Symplast den Wassertransport übernehmen muss Oft in der Wurzel zu finden
- Cellulose kettenförmiges Molekül aus 1,4-β-glykosidisch verknüpften Glucoseeinheiten Ketten aus Cellulose lagern sich durch parallele Ausrichtung und kristallartigem Aufbau zu größeren Einheiten zusammen Wichtiger Bestandteil der Zellwände.
- Chloroplast grüner Plastid, der bei Pflanzen und nicht bei Tieren vorkommt Ort der Photosynthese Enthält Chlorophylle (wesentliche Photosynthesepigmente) enthält ein komplexes inneres Membransystem der typischste Chloroplast der höheren Pflanzen hat eine linsenförmige Gestalt und einen Durchmesser von 4-8µm
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- Coleoptile bei Gräsern! Schützende Blattscheide für das este Laubblatt des Keimlings
- Chromoplast durch Einlagerung von Carotinoiden wird dieser Plastid gelb bis orange gefärbt. Carotinoide sind photosynthetisch inaktiv, d.h. der Plastid ist gelb bis orange gefärbt und photosynthetisch inaktiv dient der Farbgebung in Blütenblättern und Früchten
- Columella Bereich innerhalb der Calyptra, d.h. in der Wurzel Verantwortlich für die Wahrnehmung der Erdanziehungskraft (Gravitropismus) Wahrnehmung der Erdanziehungskraft ist wichtig, damit die Pflanze weiß, wo unten ist! wird z.T. bewerkstelligt durch die Einlagerung von Stärke --> Stärke hat ja ein Gewicht --> zeigt daher an (weil es von der Erde angezogen wird), wo unten ist
- Corpus bei höheren Pflanzen Zentraler Gewebekern des Sprossvegetationskegels
- Cuticula eine Schicht aus Cutin auf den Außenwänden der Epidermis zum Verdunstungsschutz Cutin = polymere, hydrophobe Substanz in dieser Cutinschicht sind Wachse enthalten, es ist also auch eine Wachsschicht
- Drüsenzelle Plasmareicher Zelltyp bei Pflanzen dient der Absonderung eines Sekretes (Öl, Harz, anderes)
- Embryo Junger Sporophyt, der vor seiner Entwicklung zum reifen Sporophyten eine Ruhephase durchläuft. Die Verbreitung findet als Same oder Frucht statt
- Embryosack Der befruchtungsfähige Embryosack bei Bedecktsamern (Angiospermen) enthält sieben Zellen mit insgesamt acht Kernen entspricht dem Makrogametophyten mit der Eizelle
- Emergenz Ausbildungen der Epidermis und der subepidermalen Schichten können haarähnlich aussehen, jedoch auch andere Gestalten zeigen Z.B. die Stacheln bei Rosengewächsen
- Endodermis inneres Abschlussgewebe in der Wurzel: Endodermis ist die innerste Schicht der Rinde --> kontrolliert Wasser- und Nährsalztransport zwischen Zentralzylinder und Rinde kann eine primären, sekundären und tertiären Entwicklungsstand haben genaueres: Kapitel "Wurzel"
- Endosperm bei Samenpflanzen Nährgewebe für den Embryo das primäre Endosperm der Nacktsamer (Gymnospermen) entspricht dem Makrogametophyten und ist haploid das sekundäre Endosperm der Bedecktsamer (Angiospermen) entsteht durch die Befruchtung der beiden Polkerne durch einen der generativen Kerne des Pollenschlauches und ist triploid
- Endosymbiontentheorie eine Theorie, die die Mehrzelligkeit von Organismen erklären könnte Organellen der eukaryotischen Zellen (v.a. Mitochondrien und Plastiden, die eine eigene DNA enthalten), könnten sich aus phagozytierten Prokaryoten mit entsprechenden Eigenschaften entwickelt haben und in der Wirtszelle verblieben sein
- Epidermis primäres Abschlussgewebe von Sprossachse und Blättern Schicht lückenlos aneinander grenzender, oft verzahnter Zellen In der Regel einschichtig und von einer Cuticula bedeckt mit Ausnahmen von Stomata frei von Chloroplasten --> d.h. in den Stomata sind Chloroplasten enthalten, aber sonst sind keine Chloroplasten in der Epidermis wo eine Grünfärbung in der Pflanze sind, sind in den meisten Fällen auch Chloroplasten!
- Epikotyl Bereich der Sprossachse, der zwischen den Insertionsstellen der Keimblätter und der ersten Laubblätter gelegen ist.
- Exodermis sekundäres Abschlussgewebe der Wurzel Bildung aus der subrhizodermalen Hypodermis, dessen Zellen verkorken und dann die degenerierte Rhizodermis ersetzen.
- Frucht Blüte zum Zeitpunkt der Samenreife Fruchtwand umgibt die reifen Samen
- Fruchtwand Begriff für das Makrosporophyll der Bedecktsamer (Angiospermen) Das Fruchtblatt (Karpell) ist normalerweise in einen basalen Teil mit den Samenanlagen (Ovar), einen sterilen Zwischenabschnitt (Griffel) und einen apikalen Anteil zur Aufnahme des Pollens (Narbe) gegliedert.
- Gamet haploide Fortpflanzungszelle fähig zur Karyogamie mit einem andersgeschlechtlichen Gameten Mikrogameten sind z.B. bewegliche Spermatozoide oder unbewegliche Spermazellen Makrogameten können z.B. eine Eizelle sein
- Gametangium Fortpflanzungszellenbehäter Bildungsort der Gameten
- Gametophyt Generation im Entwicklungszyklus einer Pflanze mit Generationswechsel, die Gameten bildet
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- Geleitzelle plasmareich und stoffwechselaktiv im Phloem der Angiospermen (Bedecktsamer) begleitet die Siebröhren Enstehung durch inäquale Teilung aus einer gemeinsamen Mutterzelle mit dem Siebröhrenglied fungiert als Drüsenzelle bei der Be- und Entladung der Siebröhre.
- Gynoeceum Gesamtheit der Fruchtblätter einer Blüte
- Haar/ Trichom Anhangsgebilde der Epidermis einzellig oder vielzellig gebildet durch epidermale Meristemoide, keine Beteiligung subepidermaler Schichten
- Harzkanal schizogen entstanden Interzellularraum, der mit einem Drüsenepithel ausgekleidet ist das Drüsenepithel produziert Harz und sondert dieses in den Harzkanal ab Häufig bei Koniferen
- Hechtscher Faden bei der Plasmolyse pflanzlicher Zellen das Cytoplasma zieht sich von der Zellwand zurück in den Bereichen der Plasomodesmen bzw. Tüpfel bleiben plasmatische Fäden zwischen den Zellen erhalten (=Hechtsche Fäden)
- Heterophyllie Blätter eng benachbarter Knoten sind morphologisch ganz unterschiedlich gestaltet Vergleich zu Anisophyllie
- Holz Gewebe, welches vom Cambium beim sek. Dickenwachstum nach innen abgegeben wird umfasst: sek. Xylem, Holzstrahlen/ Markstrahlen/ Parenchymstrahlen
- Homorrhizie Gleichranigiges System bei der Bewurzelung primäre Homorrhizie: die erste Wurzel wird bereits seitlich angelegt (Farnpflanzen) sekundäre Homorrhizie: die primär angelegte Keimwurzel wird von einem System gleichrangiger Seitenwurzeln (oder sprossbürtiger Wurzeln) verdrängt (viele Monokotyledonen) Vergleich zur Allorrhizie
- Hyphe Vegetationsorgan der Pilze fädig und oft verzweigt Myzel = Gesamtheit der Hyphen eines Pilzes
- Hypodermis interzellularfreie Zellschicht, die vom restlichen Rindengewebe verschieden ist bei der Sprossachse: unter der Epidermis lokalisiert bei der Wurzel: unter der Rhizodermis gelegen In der Sprossachse: die Hypodermis ist oft als Kollenchym ausgebildet In der Wurzel: bildet als Exodermis nach Degeneration der Rhizodermis ein sek. Abschlussgewebe
- Hypokotyl Bereich der Sprossachse, der zwischen Wurzelhals und der Insertionsstelle der Keimblätter gelegen ist.
- Idioblast eingestreute Einzelzelle in Geweben mit Zellen einheitlicher Morphologie und Funktion kann abweichende Aufgaben (im Vgl. zu den anderen Zellen) erfüllen kann anders gestaltet sein (im Vgl. zu den anderen Zellen) erweitert die Funktion des pflanzlichen Gewebes
- Internodium Bereich der Sprossachse zwischen den Insertionsstellen der Blätter (Nodium) Internodien können auch gestaucht oder verlängert sein Länge: zwischen Zentimetern und Dezimetern
- Interzellulare Zellzwischenraum meist gefüllt mit Wasser oder Luft entsteht bei der Entwicklung von meristematischen Zellen hin zur ausgewachsenen Zelle können schizogen, lysigen oder rhexigen gebildet sein
- schizogene Bildung/ Entstehung/ Entwicklung/... Zellen, die durch Spaltung entstehen, z.B. bei Interzellularen durch Auflösung der Mittellamelle und auseinanderweichen der Zellwandhälften
- lysigene Bildung/ Entstehung/ Entwicklung/... Zellen entstehen durch Auflösung entsprechender Zellen oder Zellgruppen, z.B. Bezeichnung für die Entstehungsweise luft- oder sekreterfüllter Interzellularräume (Interzellularen)
- rhexigene Bildung/ Entstehung/ Entwicklung/... Zellen entstehen durch Zerreißen entsprechender Zellen infolge ungleich verteilten Wachstums, z.B. Bezeichnung für die Entstehungsweise lufterfüllter Interzellularen
- Karyogamie Verschmelzen zweier, meist haploider Zellkerne zu einem diploiden Kern, z.B. Verschmelzen von Spermazelle und Eizelle zu einer Zygote
- Kernphasenwechsel Bezeichnung für den Wechsel zwischen haploiden und diploiden Zellkernen die Generationen einer Pflanze führen einen Kernphasenwechsel durch, wenn in enem Entwicklungszyklus sowohl eine haploide als auch eine diploide Generation vorkommen, deren Chromosomenanzahl durch die Abfolge der Karyogamie und Meiose verändert wird
- Kollenchym Festigungsgewebe wird in wachsenden Pflanzenteilen ausgebildet Zeigt: Verdickung der Primärwand LEBENDER Zellen Typen: Kantenkollenchym/ Eckenkollenchym, Plattenkollenchym