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Pharmazeutische Biologie (Subject) / Grundbegriffe Botanik (Lesson)
Grundbegriffe der Botanik bzw. allgemein zu PB. Lektion ist fertig bearbeitet.
This lesson was created by JessBlack.
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- Organisation des Genoms in Prokaryoten, Mitochondrien/ Plastiden und Eukaryoten Prokaryoten: meist zirkuläre Moleküle Mitochondrien/ Plastide: meist zirkuläre Moleküle Eukaryoten: mehrere lineare Moleküle (Chromosomen)
- Zellkern mit Kernhülle in Prokaryoten, Mitochondrien/ Plastiden, Eukaryoten Prokaryoten: nein Mitochondrien/ Plastiden: nein Eukaryoten: ja
- Membranen und Kompartimentierung in Prokaryoten, Mitchondrien/ Plastiden und Eukaryoten Prokaryoten: selten Mitochondrien/ Plastiden: vorhanden Eukaryoten: zahlreich
- Exo- und Endocytose, Membranfluss in Prokaryoten, Mitochondrien/ Plastiden und Eukaryoten Prokaryoten: neinMitochondrien/ Plastiden: neinEukaryoten: ja
- Größe der Ribosomen (Untereinheiten in Klammern) in Prokaryoten, Mitochondrien/ Plastiden und Eukaryoten Prokaryoten: 70S (30S, 50S)Mitochondrien/ Plastiden: 70S (30S, 50S)Eukaryoten: 80S (40S, 60S) S: Svedberg-Einheit (Sedimentationskoeffizient)
- Zellwände in Tieren, Pilzen und Pflanzen Tiere: nein Pilze: ja, meistens Chitin, selten Cellulose. Ausnahme z.B. Myxomyceten (Schleimpilze) Pflanzen: ja, Cellulose
- Plastiden in Tieren, Pilzen und Pflanzen Tiere: nein Pilze: nein Pflanzen: ja
- Reservestoffe bei Tieren, Pilzen und Pflanzen Tiere: Glykogen Pilze: Glykogen Pflanzen: Stärke
- Lebensweise in Tieren, Pilzen und Pflanzen Tiere: heterotroph Pilze: heterotroph Pflanzen: idR autotroph
- Vorkommen echter Gewebe in Tieren, Pilzen und Pflanzen Tiere: ja Pilze: nein Pflanzen: ja
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- Vakuole in Tieren, Pilzen und Pflanzen Tiere: nein Pilze: ja Pflanzen: ja
- Chlorophyll a als Photosynthesepigment bei Pflanzen und Algen Sprosspflanzen, Moose, Farne Grünalgen (Chlorophyceae) Braunalgen (Phaeophyceae) Rotalgen (Rhodophyceae)
- Chlorophyll b als Photosynthesepigment in Pflanzen und Algen Sprosspflanzen, Moose, Farne Grünalgen (Chlorophyceae) NICHT in Braunalgen und Rotalgen
- Fucoxanthin als Photosynthesepigment in Pflanzen und Algen Braunalgen (Phaeophyceae) NICHT in Sprosspflanzen, Moosen, Farne, Grün- und Rotalgen
- Phycobiline als Photosynthesepigment in Pflanzen und Algen Rotalgen (Rhodophyceae) NICHT in Sprosspflanzen, Moosen, Farne, Grün- und Braunalgen
- Kollenchym und Sklerenchym - Unterschiede Zellwandverdickung im Kollenchym: ungleichmäßige Verdickung der Primärwand (Plattenkollencyhm und Kantenkollenchym) Zellwandverdickung im Sklerenchym: die Sekundärwand ist gleichmäßig verdickt (isodiametrisch, Steinzellen, Sklerencyhmfasern) Zustand der Zelle im Kollenchym: lebend Zustand der Zelle im Sklerenchym: meist abgestorben Vorkommen des Kollenchyms: in jungen, wachsenden Pflanzenteilen Vorkommen des Sklerenchyms: in ausdifferenzierten Pflanzenteilen
- Schematische Gewebeentwicklung der typischen primären Sproßachse bei Dikotyledonen: Markhöhle Apikalmeristem (embryonales Meristem) -> Urmark -> Markparenchym -> Markparencyhm mit Markhöhle
- Schematische Gewebeentwicklung der typischen primären Sproßachse bei Dikotyledonen: Protoxylem Apikalmeristem (embryonales Meristem) -> Procambium -> Protoxylem
- Schematische Gewebeentwicklung der typischen primären Sproßachse bei Dikotyledonen: Metaxylem Apikalmeristem (embryonales Meristem) -> Procambium -> Cambium -> Metaxylem
- Schematische Gewebeentwicklung der typischen primären Sproßachse bei Dikotyledonen: Cambium Apikalmeristem (embryonales Meristem) -> Procambium -> Cambium
- Schematische Gewebeentwicklung der typischen primären Sproßachse bei Dikotyledonen: Metaphloem Apikalmeristem (embryonales Meristem) -> Procambium -> Cambium -> Metaphloem
- Schematische Gewebeentwicklung der typischen primären Sproßachse bei Dikotyledonen: Protophloem Apikalmeristem (embryonales Meristem) -> Procambium -> Protophloem
- Schematische Gewebeentwicklung der typischen primären Sproßachse bei Dikotyledonen: Sklerenchymring Apikalmeristem (embryonales Meristem) -> Urrinde -> Rindenparenchym -> Sklerenchymring
- Schematische Gewebeentwicklung der typischen primären Sproßachse bei Dikotyledonen: Stärkescheide Apikalmeristem (embryonales Meristem) -> Urrinde -> Rindenparenchym -> Stärkescheide
- Schematische Gewebeentwicklung der typischen primären Sproßachse bei Dikotyledonen: Rindenparenchym Apikalmeristem (embryonales Meristem) -> Urrinde -> Rindenparenchym
- Schematische Gewebeentwicklung der typischen primären Sproßachse bei Dikotyledonen: Hypodermis Apikalmeristem (embryonales Meristem) -> Urrinde -> Rindenparenchym -> Hypodermis
- Schematische Gewebeentwicklung der typischen primären Sproßachse bei Dikotyledonen: Epidermis Apikalmeristem (embryonales Meristem) -> Protoderm -> Epidermis
- Leitbündel: konzentrisch ringförmig, allgemein: Phloem - Xylem oder Xylem - Phloem mit Innenxylem: bei Farnen mit Außenxylem: bei Erdsprossen von Monokotylen
- Leitbündel: radial sternförmig/ strahlenförmig geschlossen radial: Phloem mit innerem, sternförmigen Xylem, typisch für Wurzeln von Monokotyledonen offen radial: Phloem außen, dann ein sternförmiger "Ring" von Cambium, in dessen Inneren das Xylem liegt, typisch für Wurzeln von Dikotyledonen
- Leitbündel: kollateral schlicht aufgeteilt (Schichten) geschlossen kollateral: Xylem - Phloem, Sprossen der Monokotyledonen offen kollateral: Xylem - Cambium - Phloem, Sprossen der Dikotylen und Gymnospermen
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- Leitbündel: bikollateral geschichtet Phloem - Cambium - Xylem - Cambium - Phloem bei Kürbis- und Nachtschattengewächsen
- Zelltypen im Holz und Bast bei Pflanzen mit sekundärem Dickenwachstum: Tracheenglied Merkmale: verholzte Zellwand, tonnenförmige Zelle, Querwände aufgelöst, abgestorben Funktion: Wasserleitung Vorkommen: in Angiospermen
- Zelltypen im Holz und Bast bei Pflanzen mit sekundärem Dickenwachstum: Tracheide Merkmale: verholzte Zellwand, längliche, keilförmig zulaufende Zelle, reich getüpfelt, abgestorben Funktion: Wasserleitung und ggf. Festigung Vorkommen: Gymnospermen und Angiospermen
- Zelltypen im Holz und Bast bei Pflanzen mit sekundärem Dickenwachstum: Libriformfaser Merkmale: sklerenchymatische, dicke, verholzte Zellwand, lang gestreckte Zelle, im reifen Zustand abgestorben Funktion: Festigung Vorkommen: Angiospermen
- Zelltypen im Holz und Bast bei Pflanzen mit sekundärem Dickenwachstum: Holzparenchymzelle Merkmale: plasmareich, polyedrisch, oft verholzte Zellwand Funktion: Speicherung, Stoffwechsel und -Leitung Vorkommen: wenig in Gymnospermen, zahlreich in Angiospermen
- Zelltypen im Holz und Bast bei Pflanzen mit sekundärem Dickenwachstum: Cambium Merkmale: plasmareiche, dünnwandige Zellen Funktion: Bildungsgewebe Vorkommen: Gymno- und Angiospermen
- Zelltypen im Holz und Bast bei Pflanzen mit sekundärem Dickenwachstum: Bastparenchymzellen Merkmale: plasmareich, polyedrisch, oft verholzte Zellwand Funktion: Speicherung, Stoffwechsel und -Leitung Vorkommen: wenig in Gymnospermen, viel in Angiospermen
- Zelltypen im Holz und Bast bei Pflanzen mit sekundärem Dickenwachstum: Bastfasern Merkmale: sklerenchymatische, dicke, verholzte Zellwand, lang gestreckte Zelle, im reifen Zustand abgestorben Funktion: Festigung Vorkommen: Angiospermen
- Zelltypen im Holz und Bast bei Pflanzen mit sekundärem Dickenwachstum: Siebzellen Merkmale: englumige Zellen, keilförmige Enden, Siebporen, Siebfelder, Miktoplasma, lebend, kernlos Funktion: Stoffleitung Vorkommen: Gymnospermen
- Zelltypen im Holz und Bast bei Pflanzen mit sekundärem Dickenwachstum: Strasburgerzellen Merkmale: längliche, mit Siebzelle assoziierte Zelle, Plasma- und Mitochondrienreich, keine gemeinsame Mutterzelle mit Siebzelle Funktion: Drüsenfunktion bei Stoffwechselunterstützung der Siebzelle Vorkommen: Gymnospermen
- Zelltypen im Holz und Bast bei Pflanzen mit sekundärem Dickenwachstum: Siebröhrenglied Merkmale: weitlumige Zelle mit Siebplatte, lang gestreckt, lebend mit Miktoplasma, kernlos Funktion: Stoffleitung Vorkommen: Angiospermen
- Zelltypen im Holz und Bast bei Pflanzen mit sekundärem Dickenwachstum: Geleitzellen Merkmale: länglich, mit Siebröhrenglied assoziierte Zelle, plasma- und mitochondrienreich, lebend, aus gemeinsamer Mutterzelle mit Siebröhrenglied entstammend Funktion: Drüsenfunktion bei Stoffwechselunterstützung des Siebröhrenglieds Vorkommen: Angiospermen
- Allorrhizie Hierarchischer Aufbau der Bewurzelung. Meist phalförmiger Verlauf nach unten (in den Boden), mit einer dicken Hauptwurzeln, die sich in Seitenwurzeln mit verschiedener Ordnung verzweigt. Verbreitet bei vielen Gymnospermen und Dikotylen. Vergleich auch mit "Homorrhizie"
- Amyloplast Ein farbloser Plastid, der vorwiegend in Speicherorganen und Wurzeln zu finden ist. Funktion: Ansammlung von Reservestärke (Amylopektin, Amylose).
- Androeceum Gesamtheit der Staubblätter einer Blüte.
- Anisophyllie Verschieden große Gestaltung von eng benachbarten Blättern und sogar von Blättern eines Knotens.
- Apoplast Gesamtheit des Zellwandraumes innerhalb einer Pflanze.
- Bast Das vom Cambium beim sekundären Dickenwachstum nach außen abgegebene Gewebe: sekundäres Phloem, Baststrahlen bzw. Markstrahlen (Parenchymstrahlen).
- Blatt -> bifazial und unifazial bifazial: das Blatt geht aus einer anatomischen Ober- und Unterseite der Blattanlage hervor. unifazial: das Blatt geht nur aus einer, der Unterseite der Blattprimordie hervor.
- Blatt -> dorsiventral und äquifazial dorsiventral: Ein Blatt geht aus einer anatomischen Ober- und Unterseite der Blattanlage hervor. äquifazial: beide Seiten des Blattes sind gleich aufgebaut.