119
Hundephysiotherapie (Subject) / Skelettsystem (Lesson)
Anatomie Knochen + Gelenke
This lesson was created by Ermelyn86.
This lesson is not released for learning.
Advertisement
- passiver Bwegungsappart Knochen und Gelenke
- aktiver Bwegungsapparat Muskulatur
- Knochenform (Röhrenknochen) Ossa longa große Knochen der Vorder und Hintergliedmaße (Oberschenken, Oberarm)
- mittleres Knochenstück Diaphyse
- Endstücke Knochen Epiphyse
- platte und breite Knochen Ossa plana Schulterblatt, Rippen, Schädelknochen, Darmbein
- kurze Knochen Ossa brevia Fußwurzelgelenke Wirbelsäule
- Sehnen- oder Sesambeine SONDERFORM DER KNOCHEN Kniescheibe
- Gelenke (Definition) Gelenke sind Verbindungen zweier oder mehrerer Knochenenden mit Knorpelüberzug. Es werden2 Hauptarten von Gelenken: Unechte, knorpelige Gelenke Echte Gelenke (Synovialgelenke)
- Unechte (knorpelige) Gelenke Dazu gehören alle unbeweglichen Gelenke bzw. zwei oder mehrere Knochen, die permanent spaltenfreimiteinander in Verbindung stehen
- Advertisement
- Syndesmosen eine bindegewebige Verbindung der Knochen, z.B. die Verbindung desZungenbeines mit dem Schädel.
- Synchondrosen Knochenverbindung durch Knorpel, z.B. die Beckensymphyse (Verbindung amSchambein) und die Zwischenwirbelscheiben (Bandscheiben)
- Synostosen Sie stellen eine knöcherne Verbindung zweier Knochen dar. Meist handelt es sich um verknöchertesKnorpelgewebe.
- Synsarkose Darunter versteht man eine Verbindung der Skelettanteile durch Muskeln, z.B. die Verbindung der Scapula(dem Schulterblatt) mit dem Rumpf.
- Synoviale (echte) Gelenke Wenn an den Knochenenden Bewegung erforderlich ist, schwindet das Zwischengewebe. Es entsteht einepermanente Spalte zwischen zwei oder mehreren Knochen
- Hauptbestandteile des Synovialgelenkes (echtes) Gelenkknorpel Gelenkhöhle Gelenkkapsel Gelenkbänder Gelenkflüssigkeit Intraarticuläre Strukturen
- Gelenkknorpel enthält keine Blutgefäße und wird mittels Diffusion durch die Gelenkflüssigkeit (Synovia)ernährt. An der konkaven Fläche ist der Gelenkknorpel dicker.An der konvexen Fläche ist er im Zentrum dicker Besteht aus hyalinem Knorpel dessen Oberflächeglatt und nur wenige mm dick ist. Er ist durcheine schmale verkalkte Zone am Knochenverankert.
- Synovialgruben Im Knorpel selber können mit Synovia ausgekleidete Ausschnitte vorhanden sein dieder zusätzlichen Produktion von Synovia dienen.
- Gelenkkapsel Besteht aus 2 Schichten: äußere, derbe Schicht und einer Innenschicht Die äußere Schicht besteht aus straffem Bindegewebe, die dem Gelenk einegewisse mechanische Stabilität gibt. Sie variiert von Gelenk zu Gelenk. Sie ist einerseits für die („Eigenempfindung“) und („Schmerzwahrnehmung“) verantwortlich und auf der anderenSeite in Verbindung mit dem Bandapparat für die mechanische Bewegungssteuerung. Die innere Schicht ist reich an Nerven, Blut und Lymphgefäßen. Dieinnere Oberfläche und sehr viele Zotten die nicht nur die Gelenkschmiereproduzieren, sondern auch abgestorbene Zellen abbauen
- Gelenkmäuse Abgesprengte oder verhärtete Zotten oder Knorpelstückchen können in der Gelenkhöhle absondern und je nach Lage heftige Schmerzenhervorrufen. Die äußere Schicht kann durch längere Ruhigstellung zusammenschrumpfenund damit zu einer deutlichen Bewegungseinschränkung führen.
- Gelenkflüssigkeit (Synovia) Klare bis hellgelbe visköse („Schmierfunktion“) Flüssigkeit, die sich aus Wasser, Glukose, Muzin,Hyaluronsäure, Elektrolyten, Aminosäuren, abgestoßenen Zellen (besonders Fettzellen), Sauerstoff und weiteren Substanzen. Sie trennt die Gelenkflächen voneinander und verhindert damit eine Knorpelreibung bzw. setztdiese soweit wie möglich herab. Sie ernährt den Knorpel und trägt zu seiner Regeneration bei. Die Schmiereigenschaft der Synovia wird vom Gehalt an Hyaluronsäure bestimmt.
- Gelenkbänder Sie können in der Gelenkkapsel sitzen (z.B. Kreuzbänder), aber auch außerhalb der GelenkkapselZusammen mit der Gelenkkapsel sind sie für die passive Bewegungsstörung zuständig undpassive Stabilität des Gelenkes. gelenkbildenden Knochen miteinander zu verbinden und die Bewegung zu führen. Die nicht kontraktilen Bandstrukturen sind für eine achsengerechte Gelenkbewegung(Führungsbänder) und das physiologische Endgefühl (Bremsbänder) verantwortlich. Biomechanisch gesehen stellen Bänder und Muskeln eine Funktionseinheit dar.
- Intraarticuläre Strukturen Dazu gehören faserknorpelige Zwischenscheiben Menisken im Knieoder im Kiefergelenk. Sie befinden sich immer dort, wo die Gelenkflächen nicht aufeinanderpassen
- Gelenkumgebende Weichteilschichten Bei jeder Bewegung kommt es zu Verschiebungen der verschiedenen Gewebeschichten rund um das GelenkUm eine bessere Verschieblichkeit der Schichten zu ermöglichen, befinden sich viele Gleitlagerdazwischen (Sehnenscheiden, Muskelfaszien, Nervenscheiden, Schleimbeutel).
- einfaches Gelenk 2 Knochen bilden ein Gelenk
- zusammengesetzten Gelenk 3 oder mehr Knochen an der Gelenkbildung beteilig
- Wieviele Gelenkarten gibt es? neun
- Schiebegelenk Ileosacralgelenk
- Kugelgelenk z.B. Schultergelenk
- Nussgelenk z.B. Hüftgelenk
- Advertisement
- Zapfengelenk z.B. Atlas/Axis
- Ellipsoidgelenk z.B. Übergang Schädel/Atlas
- Sattelgelenk Zehengelenk/Krallengelenk
- Walzengelenk* Kniegelenk (Sonderform) (Schlitten- und Spiralgelenk)
- *Scharniergelenk Ellenbogengelenk/Fesselgelenk
- *Schraubengelenk Sprunggelenk
- *Schlittengelenk Kniescheibengelenk
- *Spiralgelenk Kniegelenk
- Gelenkstellungen Nullstellung, Ruhestellung, aktuelle Ruhestellung verriegelte Stellung
- Nullstellung kann sie in diesem Falle mit der Ruhestellung gleichgesetzt werden
- Ruhestellung eines Gelenkes ist die Gelenkkapsel maximal locker und besitzt den größten Rauminhalt.
- alternative oder aktuelle Ruhestellung. Kann das Gelenk durch Schmerzen oder eine Bewegungseinschränkung nicht in die physiologischeRuhestellung gebracht werden, wählt das Tier die Gelenkstellung, die am wenigsten Probleme macht
- verriegelte Stellung die Gelenkkapsel und die Ligamente maximal gespannt oder gedehnt sind zwischen den beiden Gelenkflächen ein max. Kontakt besteht und das Weitergleiten behindert
- Gelenkbeweglichkeit ist abhängig von... der knöchernen Struktur des Gelenkpartners der Gelenkkapsel den umgebenden Bandstrukturen und deren Verlaufsrichtung der Menge der umgebenden Muskulatur und deren Kraft
- Gelenkspiel Joint play Das Gelenkspiel ist eine Kombination aus der Bewegung innerhalb eines Gelenks und demBewegungsspielraum der Gelenkkapsel, der die Bewegung des Knochens erlaubt. Das Gelenkspiel einesGelenks wird in der sog. Ruhestellung, in der Behandlungsstellung und im Seitengleich geprüft.
- Gelenkbewegung - ROTATION Ist eine drehende, gebogene anguläre Bewegung um eine Gelenkachse oder einekombinierte Bewegung um mehrere Gelenkachsen in einer Richtung Im Gelenk kommt es während der Rotation zu Roll- u.Gleitbewegungen.
- Gelenkbewegung - TRANSLATION Sie findet durch passive Bewegung des Knochens statt. Dabei erfolgt eine geradlinige Bewegung parallel zu einer Achse oder rechtwinkelig zu einer definierten Behandlungsebene. Bei der Translation bewegen sich alle Knochenteile in einer geraden Linie, im gleichen Abstand, in gleicher Richtung und Geschwindigkeit. DerWinkel zwischen den Gelenkpartnern bleibt immer gleich.
- Körpergewicht ist ... ... die Last
- Muskel- und Bandkräfte Kraft
- Ein Drehmoment entwickelt sich... ..., wenn eine Kraft außerhalb der Bewegungsachseeinwirkt.
Advertisement