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Technikdidaktik (Subject) / Technikdiaktik (Lesson)

Klausurvorbereitung

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  • 1. Was versteht man unter handlungsorientiertem Unterricht? Handlungsorientierter Unterricht umfasst: das Kennenlernen, das Entwickeln das Ausführen und das Bewerten durch geistige, geistig-praktische und praktische Handlungen. Handlungsorientierter Unterricht ist: ein ganzheitlich beanspruchender, schüleraktiver Unterricht, in dem die zwischen dem Lehrer und den Schülern vereinbarten Handlungsprodukte die Organisation des Unterrichtsprozesses bestimmen.
  • 2. Worin liegt die Begründung für handlungsorientierten Unterricht? „Die Begründung für handlungsorientierten Unterricht liegt in dem Versuch, das gestörte Verhältnis von Schule und praktischem Leben u.a. dadurch zu verbessern, dass der gesellschaftliche Verwertungszusammenhang des in der Schule vermittelten Wissens für die Schüler erfahrbar gemacht wird.“ (Bönisch, 1982)
  • 3. Skizzieren Sie geistige Handlungen als Voraussetzung für materielle Finalität. Oder: Mit welchen geistigen ‚Handlungen sind die folgenden Schritte verbunden: Ideen finden und entwickeln --> Bewerten --> Konstruieren --> Bewerten --> Fertigen --> Bewerten --> Nutzen? Idee (Informieren, Analysieren, Recherchieren)--> --> Konstruktion (Entwickeln, auswählen, Skizzieren, zeichnen) --> --> Fertigen (Technologie erstellen, optimieren, werten, Maschnen u. Werkzeuge festlegen) --> --> Nutzen (Kontrollieren, Beurteilen, EInschätzen)
  • 4. Erläutern Sie die Handlungen Erkennen, Beschreiben, Erklären, Vermitteln, Bewerten undHandeln am Beispiel der Betrachtung eines Heißluftgebläses (Fön). unklar???
  • 5. Was versteht man unter dem Begriff „Kompetenz“?  Unter Kompetenz wird allgemein der motivierte Umgang mit Wissen („Können“) verstanden: Kompetenz = Wissen + Wollen + Handeln.
  • 6. Wie werden Kompetenzen erworben? Kompetenzen werden nie losgelöst als solche, sondern an konkreten Inhalten im handelnden Umgang mit diesen erworben. Demnach erwerben sich Lernende im Unterricht Kompetenzzuwächse durch Handeln mit Wissen.
  • 7. Was kennzeichnet eine Aufgabenstellung für kompetenzorientierten Unterricht? Die Aufgabenstellung soll direkt auch auf die Kompetenzbereiche Kommunikation und Bewertung abzielen und handelnden Umgang damit einfordern. Die Aufgabenstellung soll über verschiedene Darstellungsformen schrittweise zum Kompetenzaufbau führen. Eine Differenzierung muss bereits in der Aufgabenstellung angelegt sein und darf nicht als unerfreulicher Nebeneffekt nur zugelassen werden. Die Aufgabenstellung sollte zu unterschiedlichen Ergebnissen / Lernprodukten auf unterschiedlichem Niveau führen. Lernende sollen Fehler machen können. Nochmals: Die Aufgabenstellung soll Lernende in den handelnden Umgang mit Wissen bringen.  
  • 8. Skizzieren Sie eine Aufgabenstellung für kompetenzorientierten Unterricht. unklar????
  • 9. Nennen Sie Möglichkeiten, die kommunikative Kompetenz von Schülern im Technikunterricht zu fördern. unklar???
  • 10. Nennen Sie wichtige Bildungsbeiträge des Technikunterrichts. + Sachorientierung in den Bereichen Stoff-, Energie und Informationsumsatz + Einführung in die für Technik typischen Methoden und Handlungsformen Planen,              Konstruieren, Herstellen, Bewerten, Verwenden und Entsorgen. + Erkenntnis von Strukturen und Funktionen technischer Sachsysteme und Prozesse sowie der Bedingungen und Folgen von Technik + Vorbereitung auf die Bewältigung von Anforderungen heutiger Technik im  privaten, beruflichen und öffentlichen Leben + Vermittlung von Fähigkeiten, gegenwärtige und zu erwartende durch Technik  mitbestimmte Lebensverhältnisse verantwortungsbewusst mit zu gestalten + Berufs- und Studienorientierung für Mädchen und Jungen + Entwicklung von Interesse an Technik und Förderung technischer Begabungen + Förderung von Kreativität durch technische Problemlösungsprozesse
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  • 11. Benennen und erläutern Sie die 5 Kompetenzbereiche für das Fach Technik nach den Empfehlungen des VDI zu den Bildungsstandards Technik Technisches Verstehen: Zielorientierung und Funktionen, Begriffe, Strukturen, Prinzipien der Technik kennen und anwenden. Technik konstruieren und herstellen: Technische Lösungen planen, entwerfen, fertigen, otimieren, prüfen und testen Technik nutzen: Technische Lösungen auswählen, fach- und sicherheitsgerecht anwenden sowie entsorgen. Technik bewerten: Technik unter historischer, ökologischer, wirtschaftlicher, sozailer und humaner Perspektive einschätzen Technik kommunizieren: Technikrelevante Informationen sach-, fach- und adressatenbezogen erschließen und austasuchen.
  • 12. Nennen Sie die 6 Handlungsfelder zur inhaltlichen Strukturierung des Technikunterrichts nach den Empfehlungen des VDI zu den Bildungsstandards Technik. Handlungsfelder stellen als inhaltliche Strukturierung des Technickunterrichts einen Orientierungsrahmen dar und haben daher wesentliche Bedeutung für die Lebensbewältigung und Lebensgestalltung der Schüler. Genannt werden: Arbeit und Produktion Bauen und Wohnen Transport und Verkehr Versorgung und Entsorgung Information und Kommunikation Haushalt und Freizeit.
  • 13. Benennen und erläutern Sie die 4 Handlungsbereiche und zugehörige Themenfelder für das Fach Technik im Nds. Profil Technik. Handlungsberich 1) Arbeiten und Produzieren (Technik und technisches Handeln) Sicheres Arbeiten mit Werkzeugen und Maschinen Planen, Konstruieren und Herstellen Technische Kommunikation Handlungsbereich 2) Energie und Technik Energieumwandlungssysteme Antriebssysteme Bauen und Wohnen Handlungsbereiche3)Information undKommunikation(Techn.Systeme desInformationsumsatz Elektrische Stromkreise Steuern und Regeln Computer automatisieren technische Prozesse Daten verarbeiten - digitale Schaltkreise Handlungsbereich 4) Natur und Technik Technische Lösungen nach Vorbild aus der belebten Natur (Bionik) Regenerative Energien
  • 14. Schülerkompetenzen: Nennen Sie die „klassischen“ 4 Kompetenzbereiche sowie 5 weitere. Die "klassischen" vier Kompetenzbereiche Fachkompetenz Methodenkompetenz Sozialkompetenz Persönlichkeitskompetenz Weitere Kompetenzbereiche      5. Schlüsselqualifikation (en)      6. Lernkompetenz      7. Selbstkompetenz      8. Konzeptionelle Kompetenz      9. Interkulturelle Kompetenz
  • 15. Diskutieren Sie die beiden Formeln: „Kompetenz = Wissen + Erfahrung + Einstellungen“ und „Kompetenz = Wissen + Wollen + Handeln“. Unter Kompetenz wird allgemein der motivierte Umgang mit Wissen („Können“) verstanden: Kompetenz = Wissen + Wollen + Handeln. Definition: Kompetenz = Wissen + Erfahrung + Einstellungen Kompetenz basiert immer auf Wissen und auf erworbenen Fertigkeiten. Erfahrung ensteht im handelnden Umgang. Kompetenz umfasst zusätzlich alles, was Voraussetzung für die sichere Anwendung von Wissen ist (und was in vielen Fällen nicht ausdrücklich formuliert wird, da es als selbstverständlich untersllt wird)
  • 16. Erläutern Sie den Kompetenzbegriff nach dem Nds. Kerncurriculum für den Sachunterricht 2006 und die in diesem Zusammenhang verwendeten Begriffe Fähigkeiten und Fertigkeiten. Kompetenz: umfassen: Fähigkeiten, Kenntnisse und Fertigkeiten, aber auch Bereitschaften, Haltungen und Einstellungen, über die SuS verfügen müssen, um Anfordeungssituationen gewachsen zu sein. Fähigkeiten: angeborene u/odurch äußere Umstände bestimmt, nicht erwerb-, aber trainierbar Fertigkeiten: Erlernter/erworbener Anteil des Verhaltens, stezt Fähigkeiten voraus Können = Fähigkeiten/Begabungen + Fertigkeiten
  • 17. Wodurch zeigt sich Kompetenzerwerb bei den Schülerinnen und Schülern? Kompetenzerwerb zeigt sich darin, dass von den SuS zunehmend komplexere Aufgabenstellungen gelöst werden können. Deren Bewältigung setzt gesichertes Wissen und die Kenntnis und Anwendung fachbezogener Verfahren voraus.
  • 18. Grenzen Sie prozessbezogene und inhaltsbezogene Kompetenzbereiche voneinander ab. Die inhaltsbezogenen Kompetenzbereiche sind fachbezogen; es wird bestimmt, über welches Wissen die Schülerinnen und Schüler im jeweiligen Inhaltsbereich verfügen sollen. Die prozessbezogenen Kompetenzbereiche beziehen sich auf die Verfahren, die von SuS verstanden und beherrscht werden sollen, um Wissen anwenden zu können.
  • 19. Nennen und erläutern Sie die fünf Lern- und Lebensebenen der Waldorfpädagogik beim Erwerb von Weltverständnis im Grundschulbereich. Der Erwerb von Weltverständnis spielt sich auf fünf Lern- und Lebensebenen ab, die einander nicht dominieren oder verdrängen: Tätigkeitsebene:  SuS sind selbst aktiv und intesniv beschäftigt, sie haben "gearbeitet" Soziale Ebene: SuS haben gemeinsam ein Werk vollbrahct oder gemeinsam eine Erfahrung gemacht, etwas erlebt, etwas genossen Gedankliche Ebene: Es wird zwar überhaupt nichts erklärt, aber die Logik wurde für die Kinder erlebbar, wahrnehmbar in der sinvollen Abfolge der verschiedenen Handlungen. Gefühlsebene: Eindrücke bei einem Besuch, der Duft der Blumen, selbstgemachte Brötchen, zufriedenheit über ein vollendetetes Werk. Ethisch-moralische Ebene: SuS bedanken sich, singen ein Lied, zeigen Achtung vor einer Handlung, vor einem Arbeitsergebnis oder Produkt (auf eine ganz alltägliche Weise).
  • 20. Nennen Sie Grundbedürfnisse lernender Kinder im Grundschulbereich. Bedürfnis nach: Verbundenheit Geborgenheit und sicherheit dazu zählen Anerkennung, und Lob, nicht jedoch Belohnung/en) Bedürfnis, Neues zu erfahren und Aufgaben nachzugehen, an denen man wachsen kann Freiheit
  • 21. Erläutern Sie die Begriffe implizites Lernen und explizites Lernen. Implizites Lernen: Findet n der Zeit vor der Schule statt. ist Lernen, das sich überwiegend an gelebten Beispielen orientieren kann (Lernen durch Vorbild und Nachahmung)... Z.B. lernen der Feinmotorik der Finger an konkreten Lebenssituationen und sinvollen Tätigkeiten. Explizites Lernen: Findet in der Schule statt. SuS direkt und gezielt in konkrete Lebenssituationen gebracht: Rechnen, Schreiben, Lesen, es gibt exakte Stunden einteilungen sowie Aufgabenstellungen