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Psychologie (Subject) / Allgemeine Psychologie I (Lesson)

Psychophysik Wahrnehmung Lernen

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  • Nenne zwei Schwellen & deren Messeigenschaften! Absolutschwelle = misst den Übergang der Empindung zum Schmerz Z.B.: Hörschwelle, Lichtempfindlichkeit, Schmerzschwelle Unterschiedsschwelle = misst die ebenmerkliche Empfindungsschwelle Z.B.: Frequenzunterschiede (Tonhöhe in Hertz), Sehschärfe, Kontrastschwelle
  • Was ist eine Schwelle? Die Grenze, welche von der Antwort "Nein" der VP zu einem "Ja" führt! Wenn 50% des Reizes wahrgenommen werden, wird dies meist als Schwelle definiert
  • Was besagt eine psychometrische Funktion ? Die Wahrscheinlichkeit der Abhängigkeit einer Antwort auf die Stärke des Reizpegels/ Reizes
  • Was beschreibt die "Psychophysik" ? Die Wissenschaft der Beziehung zwischen: den externen physikalischen Reizgrößen (Phi) &   den internen psychologischen Variablen (Psi)  
  • Welche Schwelle prüft welche Empfindung? Absolutschwelle kleinste Stimulusintensität die nötig ist, um Stimulus wahrzunehmen Unterschiedsschwelle kleinster wahrnehmbarster Bereich zwischen zwei Stimuli
  • Wie lautet das Webersche Gesetz & was besagt dieses? c = ΛI/I  ⇒ ( C100= 2/100= 0,2 ) Unterschiedsschwellen sind proportional zum Standardreiz
  • Formel zur Unterschiedschwellenmessung nach Fechner! S= c.log(I) Gleiche Zuwächse der Empfindungsstärke erfordern gleiche Verhältnisse der Reizintensitäten
  • Was ist das Problem des Kriteriums & welche Lösung gibt es? VP setzt ein implizites Kriteium, wann mit "ja" geantwortet wird Bias/Verzerrung könnte durch subjektive Kriterienfestlegung entstehen Ergebnis der Schwellenmessung könnte verfälscht werden statt Wahrnehmungsvermögen der VP, könnte deren Einstellung gemessen werden Lösung: catch trials = z.B. Tonpause bei auditivem Testverfahren, somit wird automatisiertes Handheben aufgrund von Antizipation aufgedeckt Adaptive Forced-Choice Verfahren = Vermeidung durch Abhängigkeit der Reizintensität zu vorherigen trials = Simple up-down procedure Signalentdeckungstheorie = Urteilsvermögen & Sinneswahrnehmung werden getrennt voneinader gemessen
  • Wie lautet die Formel für das 2-down/1-up Verfahren? Löse sie auf und errechne das Ergebnis!  p2 = 1-p+p-p2    p2 = 1-p+p-p2     /+ p2 2p2 = 1                /:2  p2 = 1/2             / Γ  p = Γ1/2 = 0,7071
  • Löse die folgende Formel des 3-down/1-up Verfahrens => p3 = (1-p) + p(1-p) + p2(1-p)  p3 = (1-p) + p(1-p) + p2(1-p)  p3 = 1-p + p-p2 + p2-p3            /+p3 2p3 = 1 -p+p-p2+p2                      /:2  p3 = 1/2                                    /3Γ   p = 3Γ1/2   p = 0,7937
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  • Welchen Anwendungsgebieten unterliegt die Signalentdeckungstheorie (SDT)? Wahrnehung: Empfindlichkeit von Urteilsneigung Wahrnehmungsprozesse modellieren Gedächtnis: Kurzzeitgedächtnis Autobiographisches Gedächtnis Diagnostik/ Medizinische Entscheidungen: Röntgenbilder beurteilung
  • Was spiegelt die Psychometrische Funktion im Unterschied zur Psychophysischen Funktion wieder? Psychchometrische Funktion spiegelt die: Wahrscheinlichkeit der Antwort in Abhängigkeit vom Reizpegel (physikalischem Maß) wieder & Psychophysische Funktion spiegelt das: Erfordernis gleicher Zuwächse in der Empfindungsstärke & der gleichen Verhältnisse der Reizintensitäten wieder
  • Welche Aufgaben haben: a) Komplexe Zellen? b) Hyperkomplexe/ Endinhibierte Zellen? a) Reaktion auf Bewegung in eine bestimmte Richtung b) Reaktion auf bewegte Ecken, Winkel oder bewegte Linien
  • Was wird unter dem Purkinje-Effekt verstanden? Unterschied der Helligkeitsempfindung von Farben, bei Tag & bei Nacht. =>   Zapfen - Tags aktiv & Stäbchen -Nachts aktiv Verschiebung der Farbempfindlichkeit zu kurzwelligerem Licht bei der Dunkeladaption
  • Welche Frequenzen sind für den Menschen hörbar? Und welche für die Fledermaus? von 18-25 Jahren => ca. 20-20.000 Hz (später Verlust hoher Frequenzen) Fledermaus, z.B. 1500-120.000 Hz
  • Nenne 3 physikalische Reizgrößen Schallpegel Tonfrequenz Form des Spektrums (Licht- oder Farbwellen, hier Radiowellen und deren Wellenlängen)
  • Nenne 3-5 interne psychologischen Variablen! Lautheit Tonhöhe Klangfarbe  Licht- & Farbintensität
  • Wann tritt "erlernte Hilflosigkeit" nach Seligmann und Maier auf? Wenn ein Individuum/ Organismus nicht kontingenter Bestrafung ausgesetzt ist & dies ein Gefühl über den Kontrollverlust der Umwelt auslöst.
  • Beschreibe das 2-Phasen-Experiment " escape-avoidance learning" nach Seligmann & Maier von 1967! 1 Phase => 3 Gruppen von Hunden werden entsprechenden Situationen für ausgesetzt  => daher auch "triadisches Design" escape-Gruppe: Schocks an Hinterpfode durch Tastendruck mit Schnauze stoppen.Hunde lernen immer schneller Taste zu drückenFluchtverhalten ist hierdurch deutlich zu erkennen  yoked control-Gruppe: gleiches Schockmuster, wie bei Gruppe 1 (gleicher Dauer, Anzahl & immer zur selben Zeit "geschockt"Eigenes Verhalten kann Schock nicht stoppen, da keine Taste vorhanden => keine Fluchtmöglichkeit. no shock-Gruppe: keinerlei Schock ausgesetzt 2.Phase => Shuttle-Box Training => Schock in 1. Box, stoppt bei Flucht in Box 2 =>  kein Schock mehr zu spüren escape-Gruppe: lernt sehr schnell dem Schock zu entgehen, bzw. ihn letztendlich ganz zu vermeiden yoked control-Gruppe: lernt wenn überhaupt nur sehr langsam, teils nur durch "rüber gezerrt werden", in 2. Box. Bleiben meist letarghisch in Box liegen und ertragen Schocks no shock-Gruppe: lernt ebenso gut & schnell, wie escape Gruppe
  • Was belegt die Learned Helplessness-Studie von Seligmann? Dient als: behaviorale Modellkomponente zur Erklärung klinischer Depression Zentral hierbei ist das Erlebnis über der Kontrollverlust über die Umwelt Heute ergänzt durch kognitionsphysiologische Elemente
  • Welche Grundannahme zeichnet die Theorie von Thorndikes "Instrumentellem Konditionieren" aus? Lernen am Erfolg Belegt durch "puzzle-Box-Experimente" Durch Effektgesetz beschrieben und demnach durch positive/negative Konsepuenzen zu beeinflussen Verhaltenszunahme => Zuführen von c+ & c- (positive & negative konsequenzen) Verhaltensabnahme => Entzug von c+ & c- C+ => z.B. Futterkügelchen  => appetitiv C- => z.B Stromstoß => aversiv