56
UAD (Subject) / Alles bunt gemischt (Lesson)
blah blah
This lesson was created by lavita97.
This lesson is not released for learning.
Advertisement
- Professionsstandards heute (KMK2004) Unterrichten Erziehen Organisieren und Verwalten Beraten Leistungen messen und beurteilen Kooperieren, innovieren und evaluieren Diagnostizieren und Fördern
- Edwin Stiller(2011): 3 Komponenten, die maßgeblich über die Professionalität einer Lehrerin/ eines Lehrers entscheiden: Expertenwissen:Fachwissen, fachdidaktisches Wissen, Pädagogisches Wissen. Curriculares Wissen, Philosophie des Fachs Professionelles Handeln: Expertenwissen situationsadäquat anwenden, das Handeln analysieren und verändern, so dass hohe Lernerfolge bei den SuS erreicht werden Lehrerpersönlichkeit
- Was ist BILDUNG? zielt auf Pol der Aneignung geht zurück auf Wilhelm von Humboldt(1795): Bildung als aneignende Tätigkeit des Subjekts, kraft derer sich das Subjekt in ein geordnetes Verhältnis setzt zur Welt und zu sich selbst ----> BILDUNG IST ENTFALTUNG DER INNEREN KRÄFTE (SELBSTBILDUNG) BRAUCHT ABER AUCH SOZIALE KONTEXTE (ERZIEHUNG)
- was ist ERZIEHUNG? eine bipolare (vermittelnde und aneignende) Tätigkeit im Rahmen von inter- und Intragenrerationalen Beziehungen
- Erziehung als vermittelnde Tätigkeit absichtsvoll/zielorientiert: intentionale Erziehung spontan: funktionale Erziehung gezieltes Arrangement von Umwelten, die aus sich heraus erzieherisch wirken sollen: indirekte/ extensionale Erziehung
- Erziehung als aneignende Tätigkeit Aktivitäten der Selbstbildung und des Lernens (absichtsvoll/unabsichtlich , bewusst/unbewusst)
- was ist LERNEN? steht in enger Verbindung mit dem zweiten Pol des Erziehungsbegriffs (aneignende Tätigkeit) als auch mit dem Bildungsbegriff Im Unterschied zu diesen Begriffen beschreibt Lernen die Aneignung von Wissen und Kenntnissen und deren Verankerung im Gedächtnis, also die Mechanismen(Nachahmung, Trial& Error) und die Regelhaftigkeit(z.B. Anschluss an zuvor Gelerntes) der Aneignungsprozesse .
- was ist ENTWICKLUNG? Veränderung der menschlichen Persönlichkeit in der Zeit (Körperlichkeit,Wissen,Fähigkeiten, Einstellungen, Verhalten) Entwicklung folgt biologischen Gesetzen (Reifung, endogene Faktoren) ist aber auch durch die Umwelt bestimmt (Anregung, Erfahrung, Lernprozesse; exogene Faktoren)
- Was Bedeutet Bildung für das 21. Jh.? BILDUNG IST MEHR ALS WISSEN Fähigkeit mit Problemen umzugehen -> Handlungsfähigkeit Fähigkeit zur Selbstbestimmung, Mitbestimmung und Solidarität Fähigkeit mit Komplexität umzugehen Bereitschaft zu Toleranz und Akzeptanz Bereitschaft, Verantwortung zu übernehmen Fähigkeit zur kritischen Reflexion und Perspektivübernahme
- Wandel des Verständnisses von Grundbildung Heute: Neues Lernverständnis Neues Unterrichtsverständnis: Individuelle Förderung und Differenzierung Qualitätssicherung: Einführung von Bildungsstandards und des Kompetenz- Gedankens Zielperspektiven sind Fachkompetenz, Methodenkompetenz, Sozialkompetenz und Persönlichkeitsbildung in ihrer Vernetzung Betonung der Anschlussfähigkeit der Bildung im Sinne lebenslangen Lernens
- Advertisement
- Grundbildung und Basiskompetenzen Neues Verständnis der Bedeutung von Grundbildung nach PISA Deutsch ,,Basiskompetenzen, Englisch ,,Literacy'' - Sprachliche Grundbildung - Mathematische Grundbildung - NW-technische Grundbildung - Fremdsprachliche Grundbildung - Basale Kommunikationsfähigkeit -> Als Voraussetzung für weiterführende Bildungsziele
- Bestandteile DIdaktische Dreieck KIND SACHE Lehrer
- Bildungsauftrag der Schule Schulgesetz seit 2005 § 1 Recht auf Bildung, Erziehung und individuelle Förderung, aber auch verpflichtender Schulbesuch § 2 Bildungs- und Erziehungsauftrag der Schule Die Schule vermittelt die zur Erfüllung Ihres Bildungs- und Erziehungsauftrags erforderlichen Kenntnisse, Fähigkeiten,Fertigkeiten und Werthaltungen und berücksichtigt dabei die individuellen Voraussetzungen der SuS. Sie fördert die Entfaltung der Person, die Selbstständigkeit ihrerEntscheidungen und Handlungen und das Verantwortungsbewusstsein für das Gemeinwohl, die Natur und die Umwelt.
- Was ist DIDAKTIK? gr.: didaskein - lehren techne didaktike - Kunst des Lehrens DIDATIK IM WEITEN SINNE -> HEUTE GEBRÄUCHLICH -Theorie und Praxis des Lehrens und Lernens in verschiedensten Bereichen -> Bezogen auf alle Komponenten des hoch komplexen Feldes von Lehren und Lernen.
- Gegenstand der Didaktik ... .... ist die Frage, ..... lernen soll! wer (Schüler Lehrer) von wem (Lehrender,Mitschüler, außerschulischer Experte) mit wem (sozialform) wann(zeitpunkt) wo (Lernort) was (Inhalte) wie (Methoden) Womit (Medien) wozu(Lernziele) .....lernen soll!
- Schwerpunkte von DIdaktik DIdaktik beschäftigt sich mit .... Fragen von Lehren und Lernen Zielen Inhalten Methoden Ablauf von Unterricht Gestaltung der Lehrpläne
- Arten von Didaktik Unterschieden wird weiterhin zwischen ... Allgemeiner Didaktik Fachdidaktik ( Deutsch , Englisch ) Bereichdidaktik ( Lernbereich Sachunterricht ) Stufendidaktik ( Grundschuldidaktik , Elementardidaktik)
- AUfgaben und Funktionen der Didaktik Unterricht theoriegeleitet und wissenschaftsorientiert planen Unterricht theoriegeleitet und wissenschaftsorientiert analysieren und reflektieren Daraus erwaschsen wieder neue , optimierte Planungen Dient der Unterrichtsforschung
- Didaktische Modelle Hilfen für die Planung und Analyse von Unterricht ? Unter einem didaktischen Modell versteht man ein erziehungswissenschaftliches Theoriegebäuder, das didaktisches Handeln in Schule und außerschulischen Handlungsfeldern auf allgemeiner Ebene Abbildet bzw. erklärt.
- 5 konkrete Schritte der Unterrichtsplanung Persönlich- biografische Bestandsaufnahme der Lehrerin/des Lehrers Sachanalyse / DIdaktische Analyse Analyse der Lernvoraussetzungen der Kinder Lehrplananalyse Parallel zu 1-4: Ideensammlung / Mind Map
- 4 Lernkompetenzbereiche die fpr schulisches Lernen besonders wichtig sind Sachkompetenz Sozialkometenz Selbstkompetentz Methodenkompetenz
- Geplanter Stundenverlauf Zeit | Phasen |Unterrichtsschritte |Sozialformen&Handlungsmuster |Medien
- Phasen (im geplanten Stundenverlauf ) Bezeichnen den ,,methodischen Gang'', die großen Schritte innerhalb der Unterrichtsstunde ihre Bezeichnung verrät häufig schon etwas über ihre Funktion für die Stunde Häufiig weisen Unterrichtsstunden einen großeb Dreischritt auf 1. Einstieg 2. Erarbeitung 3.Ergebnissicherung
- Sozialformen (im geplanten Stundenverlauf ) Art und Weise, wie Lehrer und SuS im Unterricht miteinander interagieren und kooperieren: Man unterscheidet vier Formen Einzelarbeit EAPartnerarbeit PAGruppenarbeit GAPlenum PL
- Handlungsformen/ HAndlungsmuster/Methoden (im geplanten Stundenverlauf ) beschreibt was Lehrer und SuS in einzelnen Phasen des Unterrichts TUN selbstständiges reflektiertes TUN (arbeit mit AB,Schülerreferat,Rollenspiel, Lehrervortrag,Experimentieren .... als Handlungsmuster )
- Differenzierung aus dem Lateinischen stammend Im didaktischen Kontext: Lernumgebung ,,ungleich'', ,,verschieden'' an die unterschiedlichen Lernvoraussetzungen ,,passend'' bzw. ,,anschlussfähig'' machen Differenzierung geht davon aus, dass SuS unterschiedliche Lernvoraussetzungen haben und deshalb unterschiedliche Angebote brauchen, um zu bestmöglichen Lernerfolgen zu gelanden. Dies soll möglichst optimale Lernbedingnungen schaffen und Chancengerechtigkeit sicherstelllen !
- Formen von Differenzierung Innere Differenzierung (Binnendifferenzierung )- Verschiedene ANgebote innerhalb einer Lerngruppe Äußere Differenzierung - Angebite außerhalb des regulären Klassenunterrichts für verschiedene Zielgruppen Natürliche Differenzierung - Lernangebote sind so gestaltet, dass sie verschiedene Fähigkeitsniveaus ansprechen, zwischen denen SuS frei wählen können
- Maßgebliche didaktische Modelle Bildungstheoretische Didaktik/ Kritisch-konstruktive Didaktik -Bedeutenster Vertreter: Klafki 1960/1980-Primat des Inhalts Lehr-/Lerntheoretische Didaktik -Bedeutende Vertreter: Roth 1963, Gagné 1969,Ausubel 1974,Bruner1974,Aebli1983-Unterricht aus der Perspektive des Lernvorgangs planen Unterrichtsanalytische Ansätze-Bedeutende Vertreter: Schulz/Otto/Heimann ,,Berliner Didaktik''-Faktoren der Unterrichtsplanung in ihrer Komplexität und Wechselwirkung Konstruktivistische Didaktik -Bedeutende Vertreter: Reich(aktuell!)-Wissenserwerb erfolgt individuell; jeder Mensch konstituiert seine Wirklichkeit und sein Weltwissen aktiv selbst
- BILDUNGSTHEORETISCHE DIDAKTIK AUF DEN PUNKT GEBRACHT durch w.klafki geprägt Begriff der Bildung ist zentraler Bezugspunkt für unterrichtliche Überlegungen Klafki:,,Unterricht hat die Aufgabe eine bildende Begegnung der Kinder mit geeigneten Inhalten zu ermöglichen Didaktische Analyse (bildet Kern der Unterrichtsvorbereitung )) Die Unterrichtsvorbereitung soll deshalb ,, eine oder mehrere Möglichkeiten zu fruchtbarer Begegnung bestimmter Kinder mit bestimmten Bildungsinhalten'' entwerfen.
- 5 Grundfragen der didaktischen Analyse nach Klafki Welches ist die exemplarische Bedeutung des Themas? Welche größeren Zusammenhänge lassen sich erschließen? Welches ist die Gegenwartsbedeutung für die Kinder? '' Zukunftsbedeutung des Themas '' ? Welches ist die (zentrale) Struktur des Inhalts? Wie lässt sich das Thema für Kinder zugänglich/darstellbar machen?
- Advertisement
- Kritik an Bildungstheoretischer Didaktik POlitisch- gesellschaftskritisch -konservativ; orientiert an der MIttelschicht, zu wenig Normkritik/Gesellschaftskritik an den Inhalten Wissenschaftlich - zu wenig empirisch abgesichert Unterrichtspraktisch -zu starke Betonung des Inhalts, Vernachlässigung der Unterrichtsmethodik: keine differenzierte Ausarbeitung der methodischen Planungsfragen- Unzulängliche Betrachtung der Wechselbeziehung zwischen Zeilen,Inhalten und Methoden -einseitige Betonung der Bildung -Einseitige Betrachtung des Lehrers ----> Aufgrund der Kritik entwickelte Klafki ssein Modell zur kritisch-konstruktiven Didaktik weiter!!!
- Berliner Modell - Entscheidungsfeld zu den entscheidungsfeldern zählen Ziele/Schwerpunktsetzungen Inhalte /Schwerpunktsetzungen Methoden Sozialformen Medien/Materialien Aufbau der STunde (Phasen, Zeitstruktur,...)
- Berliner Modell gehört zu welchem Ansatz ? Unterrichtsanalytischer Ansatz (Heimann/Otto/Schulz )
- Unterrichtsanalytischer Ansatz? Bedeutende Vertreter: Heimann,Otto,Schulz Ausgangspunkt für Heimann war seine Kritik an bildungstheoretischer Didaktik von Klafki->Inhalte stehen zu sehr im alleinigen Mittelpunkt Ziel des unterrichtsanalytischen Ansatzes was es, die für die Unterrichtsplanung relevanten Faktoren in ihrer Komplexität und Wechselwirkung zu erfassen. Didaktik als Theorie und Leehre von allen den Unterricht bestimmenden Faktoren in ihrer Wechselwirkung -> GILT BIS HEUTE !
- Berliner Modell - Bedingungsfeld Zum BF zählen Die Lernvorraussetzungen der SuS ´(entwicklungs. und sozialisationsbedingt!)-Kognitiv:Vorwissen -Emotional/Sozial: Voreinstellungen, INteressen , SOzialkompetenz -Volitional: Motivation, Lernbereitschaft Der fachliche und fachdidaktische Orientierungsrahmen -State of Art der Wissenschaft und der Fachdidaktik, abgebildet in den Richtlinien- und Lehrplanvorgaben Die personellen, räumlichen, zeitlichen und sachlichen Rahmenbedingungen für die Unterrichtseinheit oder Unterrichtsstunde Die Voraussetzungen der Lehrperson (Fachwissen,Vorlieben,Persönlichkeit;..)
- Unterrichtsanalytische Ansätze auf den Punkt gebracht Heimann/Otto/Schulz ansätze wollen alle für die UNterrichtsplanung und analyse relevanten faktoren ihrer Komplexität und Wechselwirkung erfassen Sie unterscheiden zwischen Bedingungen (die der Lehrer vorfindet ) und Entscheidungen (die der lehrer treffen kann) Unterrichtsvorbereitung schließt die kritische Reflexion der Ziele und Inhalte ein (Normkritik)
- Neue Lerntheorien Aufkommende LERNFORSCHUNG Neuer Grundgedanke in der Didaktik : LEHREN MUSS SICH NACH DEN GESETZMÄ?IGKEITEN UND MÖGLICHKEITEN DES LERNENS RICHTEN Roth(1963),Gagné (1969),Ausubel (1974) , Bruner (1974) Aebli (1983) -Lernen ist die Veränderung von Denken,Wahrnehmen;WOllen,Verhalten;Wissen,Leistung -Dieser Veränderungsprozess ist entscheident für den Lernerfolg- Deshalb müssen die Lernvorgänge bei der Unterrichtsvorbereitung gründlich analysiert werden
- Didaktik aus der Sicht lerntheoretischer Ansätze Ausgangslage ------------------------------> Endlage Lernprozess von welcher Ausgangslage aus muss der lernprozess initiiert werden? welche lernschritte führen zur endlage? wie muss die endlage beschaffen,damit von einem erfolgreichen lernprozess ausgegangen werden kann ?
- Lernen bis in die 60er Jahre- nativistische Theorien oder Reifungstheorien Lernen als endogen gesteuerter Prozess
- Lernen in den 70er Jahren- behavioristische ansätze lernen als ergebnis von üben., wiederholen und einprägen
- Lerne 80er Jahre- Kognitive Wende lernen als aktive auseinandersetzungen der assimilation und akkomodation kognitiver strukturen
- Lernen 90er JAhre - konstruktivistische Theorien lernen als individueller konstruktionsprozess
- bedeutender Vertreter konstruktivistischer Didaktik? Kersten Reich (1996/2002)
- Konstruktivistische Didaktik fordert ... ..... Stärkere Betonung des Miteinanders zwischen Lehrer und Lerner ...... umfassende dialogische und kommunikative Praxis ..... Berücksichtigung heterogener Lerngruppen mit unterschiedlichen Interessen , erwartungen und ansprüchen.....Lernkontexte bzw. Lernumgebungen, in denen besonders leicht, umfassend und effektiv gelernt werden kann
- Wahlspruch der konstruktivistischen Didaktik ,, Wir sind Erfinder unserer Wirklichkeit !'' (Reich 2002)
- Unterricht in der konstruktivistischen Didaktik ... muss individuelle Vorstellungen, Sinn- und Bedeutungskonstruktionen der SuS berücksichtigen ... sollte möglichkeiten schaffen, lerngegenstände aus unterschiedlichen Methoden zu erschlie0en :... muss unterricht prozesse der eigenaktiven und vertiefenden auseinandersetzung mit inhalten und deren reflexion ermöglichen
- Wie erfolgt der wissenerwerb in der konstruktiven didaktik ? INDIVIDUELL jeder Mensch konstruiert seine wirklichkeit und sein weltwissen durch die handelnde auseiandersetzung mit der umwelt aktiv selbst - Reine institution ist daher zwecklos - wissenserwerb kann durch umwelt nur angestoßen werden
- Kriterien innerer Differenzierung ? differente lernziele differente lerninhalte differente lernmethoden differente lernmedien-materialien differente lernzeit orte
- Systematisierung innerer differenzierung Das Lernzielniveau - Lernzielheterogenität & Lernzielhomogenität zielgleiches & zieldiffferentes Lehren und Lernen Niveau der Selbstbestimmung - fremdbestimmte Dif.(Lehrkraft - mitbestimmte Dif (L u SuS) - Selbstebstimmte dif. SuS Umfang und der Anspruch - Quantitative Dif.,, vom gleichen mehr '' - Qualitative Dif. - unterschiedliche inhalte u. anspruchsniveaus
- wovon geht äußere differenzierung aus ? von der annahme der effektivität homogener gruuppen