Personalmanagement (Subject) / Personalbeurteilung (Lesson)
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Zwecke und Träger der Personalbeurteilung, mögliche Verzerrungen und Beurteilungsfehler verschiedenartigste Mittel der Personalbeurteilung Implikationen für Forschung und Praxis ableiten.
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- Was ist die Personalbeurteilung? Personalbeurteilung ist die planmäßige und formalisierte Gewinnung, Verarbeitung und Auswertung von Informationen über Personen, Verhalten und Ergebnisse von Mitarbeitern.
- Personalbeurteilung - Potenzialbeurteilung Feststellung von Qualifikationen und eEignugen der Beurteilten Vorhandene Fähigkeiten und Anlagen erkennen Testverfahren (Leistungsverfahren,Persönlichkeits und Intelligenztests) Biographische Fragebogen Assessment Center (Mehrfachprinzip -> Beurteilungsverfahren)
- Personalbeurteilung - Leistungsbeurteilung (Verfahren) Die planmäßige, formalisierte Gewinnung, Verarbeitung und Auswertung von Informationen über einen Mitarbeiter. -> OUTPUT Eintufungsmethode (Rating) Rangordnungsmethode (Ranking) Freiwahlmethode (B. kennzeichnet das Nicht/ o Vorhandensein versch. Kriterien) Wahlzwangmethode (Auswahl aus Aussagen die der Leistung gerecht wird) Methode der kritischen Ereignisse (Beurteilung positiver / negativer Ereignisse) Zielsetzungsmethode (vereinbarung der individuellen Ziele -> Zierlerreichungsgrad) Beurteilungsbögen (stand. protokoll, vergleichbar (Reliabilität), starke Objektivität, unflexibel, gr Beurteilungszeitraum) Performance Appraissal Interview (offenes Gespräch, Reliabilität unzureichend, manleglnde Objektivität, undurchsirchtig.. )
- Einstufungsmethode (Rating) Rating: Bewertung anhand verschiedener Beurteilungskriterien verbal: sehr gut - gut - befriedigend - usw. numerisch: 1 - 2 - 3 - 4 - 5 - usw. alphabetisch: A - B - C - D - usw. grafisch Einstufungen werden in den Merkmalskategorien Eigenschaften, Verhalten und Ergebnisse getätigt
- Rangordnungsmethode (Ranking) Ranking: Beurteilte sind in eine Reihenfolge zu bringen, indem ihnen ein entsprechender Rangplatz zugeordnet wird Unterscheidung: Rangreihen- und Rangfolgemethode Rangreihe: Bezug auf bestimmtes Merkmal Rangfolge: summarisch - Beurteilte als Ganzes
- Einstufungsmethode (Rating) vs. Rangordnungsmethode (Ranking) Rankings können genauer sein als Ratings Rankings beinhalten jedoch Nachteile/Gefahren: Viele Arbeitsbereiche müssen kontrolliert werden für ein präzises Ergebnis Messung der Korrelation zweier Beurteiler schwierig Großer Arbeitsaufwand (erst zum Schluss deutliches Ergebnis) Beurteiler schauen sich oft erst Gesamteindruck an, bevor sie auf individuelle Kriterien blicken (Rangreihe vs. Rangfolge) Ergebnis ist abhängig vom Verhältnis Beurteiler/Beurteilter Intervalle werden nicht angegeben Zwang zur Bildung von Rangreihen
- 360 Grad - Feedback mehrdimensionale Beurteilung Fragebögen ; Träger der Beurteilung: Vorgesetzte, Gleichgestellte, Untergeb. Familie Individuum möglichkeiot zu Stellungnahme anonym für Personalentwicklungszwecke
- 360 Grad - Feedback - Vorteile / Nachteile Vorteile Verschiedenartigkeit der Meinung Erhöhte Reliabilität und Objektivität -> Akzeptanz der Mitarbeiter kein direktes negatives Feedback Aufdecken von P.Entwicklungsbedarf Lernpotential Motivationssteigerung Nachteile Druck auf den Einzelnen, Gefühl der Beobachtung Demotivierung durch Misstrauen (bietet anonymität) Komplex, Zeit und Kostenaufwand Konkurrentkampf unter den Mitarbeitern
- Probleme bei Erhebungen Budgetierung schränkt ein unrealitische Ausgangssituationen Messvariablen teilweise falsch gewählt Begrenzte Beobachtungszeiten nicht immer verallgemeinerbar Chancen neue Technologie
- Gefahren von Beurteilungssystemen und Anforderungen Ungenauigkeit, Fehleranfälligkeit Messung unwichtiger Faktoren Subjektivität der Beurteilung, politisches Taktieren Wettbewerbsstimmung unter den Mitarbeitern Konflikte mit dem Beurteiler Geringe Akzeptanz (auf beiden Seiten Allgemein: Beachtung der Gütekriterien Objektivität, Reliabilität und Validität Steigerung der Genauigkeit Schulungen bzw. Weiterbildungen der Beurteiler Nur die dem jeweiligen Individuum zurechenbare Leistung, nicht die durch externe Faktoren beeinflusste Leistung, darf beurteilt werden Nicht nur Ergebnis-, sondern auch Prozessorientierung Mitarbeiterpartizipation (z. B. gemeinsame Klärung der Arbeitsanforderungen) Vertrauensvoller Umgang untereinander Weniger kennzahlenbasierte, sondern verstärkt verhaltensbasierte Bewertung Regelmäßigkeit der Bewertung Optimale Beurteilung: 360° - Feedback in Kombination mit kennzahlen- bzw. faktenbasierten Beurteilungsmethoden
