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Klinische Psychologie und Psychotherapie (Subject) / Psychische Störungen (Lesson)
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- situational prädisponierte Panikattacke PA durch Situationen begünstigt aber nicht unbedingt ausgelöst kann bei Panikstörung, aber auch bei phobischen Störungen auftreten
- DSM 5 Kriterien der Panikstörug A: wiederholte, unerwartete Panikattacken (siehe Spezifikation der Panikattacken) B: nach mindestens einer Panikattacke mindestens einen Monat lang mind. eins der folgenden Symptome: anhaltende Sorge über Auftreten weiterer und Kosequenzen (Kontrolle Verlieren, Herzinfakt usw) deutlcih fehlangepasste Verhaltensänderung als Folge der PA (zb Vermeidung von Sport/unbekannten Situatinen) C: PA gehen nicht auf direkte körperl. Wirkung einer Substanz/medizinischen Krankheitsfaktires zurück D: Beeinträchtigung wird nicht besser durch eine andere psychische Störung erklärt: Spezifische Phobie (z.B. Panik bezieht sich auf eng umschriebene phobische Obj./Sit) Soziale Angststörung (zb Panikattacken aud soziale Sit beschränkt) Zwangsstörung (zb Panikattacken bei Sit mit befürchteter Kontamination) PTSD (zb Panikattacen aus Reaktion auf trauma-assoiierte Reize)
- Epidemiologie Pankstörung Lebenszeit Prävalenz: 1.6% (ECA) bis 3.7% (NCS) Einjahres-Prävalenz 0.9% (ECA) - 2.7% (NCS)
- Verlauf Panikstörung Onset zw. Adoleszent und 35, nach 45 ungewöhnlich meist chronisch, z.t. jahrelange Remissionen möglilch Agoraphobie als Komplikation meist innerhalb des 1. Jahres der Panikstörung
- Komorbidität Panikstörung - in 50-65% Major Depression, zu 1/3 geht MD voraus - mit anderen Angststörungen: Agoraphobie 30-50% Soziale Angststörung bei 15-30% Spezifische Phobie bei 10-20% GAD 25% Zwangsstörung 8-10% - mit Störungen durch Einnahme psychotroper Substanzen in 25-50%
- Familiäre Belastung: Verwandten ersten Grades 4-7-fach höheres Risiko genetischer Faktor (Zwillingsstudien)
- Organische Faktoren, die panikähnliche Zuständen zugrunde liegen können (Langs&Zapotoczky) Herzerkrankungen (Arrhytmie, Tachykardie) Angina pectoris Hyperthyreose, Hyperparathyreose Phäochromozytom (Tumor im Nebennierenmark) Hypoglykämie Asthma brpnchiale Chronisch-obstruktive Lungenerkrankung vestibuläre >ysfunktion Schlapapnoe-Syndrom Epilepsie Intoxikation Enzug von ZNS-dämpfenden Substanzen Kokain
- DSM 5 Kriterien der sozialen Angststörung A: Ausgeprägte Angst, vor einer oder mehreren Soz. Situationen, in der die Person von anderen beurteilt werden könnte (soziale Interaktionen wie Gespräch führen, beobachtet werden, Performanzsituationen wie Rede halten) Kinder: Angst muss in Peer-Situationen auftreten, nicht nur in Interaktion mit Erwachsenen B: Angst, ich so zu verhalten, dass das eigene Verhalten oder die gezeigte Angst negativ bewertet werden könnte C: Konfrontation mit der soz sit ruft fas immer eine unmittelbare Angstreaktion hervor Kinder: Weinen, Wutanfälle, Erstarren, übertriebene Anhänglichkit, Zurückweichen,... D: die soz sit werden gemieden oder nur unter starker angst ertragen E: geht über ausma tatsächerlicher bedrohung hinaus und ist unverhältnismäßig,... F: langanhaltend, typischer Weise >= 6 Monate G: deutliches Leiden, Einschränkungen H: nicht auf direkt körperl/Substanzen zurückzuführen I: nciht besser durch Symptome einer anderen psychischen Störung erklärt (zb Panikstörung, Körperdysmorphe Störung, Autismus-Spektrum-Störung) J: BBei Krankheit: nicht in Zsh damit oder geht drüber hinaus
- DSM 5 Kriterien der sozialen Angststörung: Nur Performanz - Spezifizierung möglich Performanz-Spezifizierung ersetzt vormalige Spezifisierung "generalisert"
- Prävalenz der Sozialen Angststörung Lebenszeit-Prävalenz: 2.8% (ECA,DSM III) - 14.3% (NCS, DSM IV) Einjahresprävalenz 7.9% /NCS) Geschlechtsunterschiede: Frauen haben 1.5-2 y höheres Risiko
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- Verlauf Sozialer Angststörungen Onset meist Jugend und frühe Adoleszenz (Hochrisikoalter: 10-17; bei >90% vor 25.) Verlauf bei Jugendlichen variabler Erwachsene i.d.R. chronischer Verlauf Bis Behandlungsbeginn: durchschnittlich 10-12 Jahre
- Komorbidität der sozalen Angststörung: hohe Komorbiditt(81% gleichzeitig mind eine andere psychische Störung NCS) andere Angststörungen (56,9%) Major Depression (41,4%) Substanzmissbrauch (39,6%)
- Höhe Suizidgedanken und Versuche bei Personen mit sozialer Phobie? Häufig (ECA) Suizidgedanken 34% Versuche 12%
- Typische Situationen, die von Personen mit sozialer Phobie gefürchtet werden Interaktionssituationen im Mittelpunkt stehen Konversationen in Gruppen Gespräch mit einer Person Teilnahme an Partys usw Telefonieren Leistungssituationen: Sprechen in der Öffentlichkeit, Rede halten Etwas schreiben vor anderen Öffentliche Toiletten benutzen Vor anderen od. trinken, Tasse halten
- Unterschied Primäre soziale defizite(soziales Kompetezdefizit) und soziale Angststörung/primäre soziale Phobie Defizite: vage Beschreibung der Problematik; Phobie: Angst als Hauptsymptom Defizite: kaum bennenung spez. Sit; Phobie: spez. Angstsit! Lerngeschichte: Defizite: mangelnde soz Erfahrungen, fehlende Mögl. Fertigkeiten zu erlenen; Phoie Fertigketen vorhanden, Beginn der Symptomatik benannt Leidensdruck: Defizite: allgemeine Unzufridenheit, Minderwetigkeit; Phobie: Behindeurng durch Symptomatik Wahrnehmung: Defizite: nicht bewusst, Integration in Lebensstil; Phobiie: bewusste Wahrnehmung der Vermeidung spe. Sit . Nonverbales Verhalten: Defizite: inadäquat; Phobie: asäwuat
- DSM 5 Selbstunsicher-vermeidende Persönlichkeitsstörung Muster sozialer Gehemmntheit, Insuffizienzgefühle, Überempfindlichkeit gegenüber negativer Bewertung, Beginn im frühern Erwachsenenalter verschiedene Kontexte, mindestens 4 der folgenden Kriterien müssen erfüllt sein vermeidet berufl. Aktivitäten, die Sozialkontakte mit sich bringen aus Angst vor Kritik, Abwertung, Zurückweisung widerwilliges Einlassen auf Menschen, bis klar ist dass gemocht Zurückhaltung in intimen Situatinen aus Angst, beschämt/lächerlich gemacht zu werden ständig mit Gedanken um Kritik und Ablehnung in sizialen Situationen beschäftigt gehemmt in neuen interpersonalen Situationen aufgrund von Insuffizienzgefühlen fühlt sich anderen sozial unbeholfe persönlich unattrakiv oder anderen unterlegen geht kein soziales Risiko ein oder ist abweisend gegenüber neuen Aktivitten, weil diese sich als beschämend herausstellen könnten
- DSM-5 der GAD A Übermäßige Angst und Sorge (furchtsame Erwartung) bezügl mehrerer Ereignisse oder Tätigkeiten (Arbeit, Schulleistungen) an der Mehrzahl der age über mind 6 Monate B Person hat Schwierigkeiten, Sorgen zu kontrollieren C: Angst/Sorgen verbunden mit mind. 3 der folgenden 6 Symptome; einige der Symptome in den vergangenen 6 Monaten an der Mehrzahl der Tage vorhanden (Kinder: 1 ausreichend): Ruhelosigkeit/auf dem Sprung sein leichte Ermüdbartkeit Konzentrationsschwierigkeiten/Leere im Kopf Reizbarkeit Muskelspannung Schlafstörungen (Ein- Durchschlafstörungen, nicht erholsamer Schlaf) D Angst/Sorgen/ körperl Symptome verursachen deutl. Leiden/Einschränkung in..bla E Störungsbild nicht auf körperl Wirkungen einr Substanz oder medi Krankheitsfaktor... F: Kann nicht bessr erklärt werden durch z.B.: Panikstörung: Angst, PA zu haben Soziale Angststörung: Angst, sich in Öffentlichkeit zu blamieren Zwangsstörung: Angst, berunreinigt zu werden Anorexia Nervosa: Angst zuzunehmen Hypochondire PTSD, Trennungsangst, Somatisierung
- Epidemiologie GAD Lebenszeit-Prävalenz 5.1%(NCS) bis 8.5% (ECA) Einjahresprävalenz 3.1&% (NCS) - 3.8% (ECA)
- Verlauf GAD Onset meist vor 20, zqweiter Gipfel 30-35 (oft späte Diagnse) oft vor Störung ängstlich/nervös später meist chronisch-progredienter Verlauf
- Beeinträchtigung bei GAD meist geringer als bei anderen Angststörungen geringeres Inanspruchnahmeverhalten als PD seltenere Häufigkeit in stationären Einrichtungen
- Komorbidität GAD am häufigsten Depression, soziale Phobien, Persönlichkeitsstörungen (oft zwanghafte)
- Häufigkeit von irgendeiner ANgststörung 1998, 2005, EU, USA, Lifetime USA 1998 DE: 14.5 2005 EU: 11.1-13.0 2005 USA: 18.1 USA Lifetime: 12.6
- Häufigkeit Spezifische Phobie 1998 DE 2005 EU 2005 USA USA lifetime 1998 DE 7,6 2005 EU 6.9-8.5 2005 USA 8.7 USA Lftm: 9.1
- Häufigkeit PD DE1998 EU2005 USA2005 USA lftm 1998DE 2.3 2005EU 1.9-3.8 2005USA 2.7 USA L 1.3
- Häufigkeit Agoraphobie 1998DE 2.0 2005EU 1.7-2.5 2005USA 0.8 USA L 5.8
- Häufigkeit Soziale Phobie 1998DE 2.0 2005 EU 1.6-2.5 2005 USA 6.8 USA L 4.2
- Häufigkeit GAD 1998 DE 1.5 2005 EU 1.2-1.9 2005 USA 3.1
- Welche allgemeinen Erklärungsansätze gibt es für Angststörungen? psychoanalytisch (Angsttheprien Freud) lrnpsychologisch: 2-Fakorenmodell von Mowrer & Miller Modell der biologischen Vorbereitung (preparedness) nach Seligman (1970) Modelllernen (Mineka Instuktionslernen (Warnungen der Eltern)
- Psychoanalytischer Erklärungsansatz für Phobien: Phobischer Stimulus= Hinweisreiz auf unbewussten frühkindlichen Konflukt, der nicht mehr ausreichend abgewehrt werden kann
- Psychoanalytischer Erklärungsansatz für allgemeine Angststörung - Freiflottierende Angst - Konfliktenergie unbewusster frühkindlicher Kinflikte, die nicht mehr ausreichend abgewehrt werden können (Dampfkesselmodell)
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- Angsttheorie Freuds um 1895 Aufbaz Sexueller SPannung -> STau von Libido (durch alles mögliche) führt zu Physiologischer/toxischer Umwandlung der aufgestauten Energie in Angst
- Angsttheorie Freuds um 1926 Traumatische reize -> Angstreaktion (Signalangst) Angstreaktion -> Abwehrmechanismen werden in Gang gesetzt Abwehrmechanismen- Inakzeptable unbewusste Impulse -> wiedr Angstreaktion
- 2 Faktorentheorie Mowrer Faktor: Angstreaktion durch KK entstandene Angst wirkt als EMotion, die Vermeidungsverhalten verstärken kann Aber: bei vielen Pers mit Phobien keine KK Situation nachweisbar!
- 2 Faktoren THeorie nach owrer (1947, 1960) 1. Faktor: Angstreaktion kann durch klassisch Konditionierung gelelrnt werden 2. Faktor: die entstandene Angst wirkt als Emotion, die Vermeidungsverhalten verstärken kann Aber: bei vielen Phobien keine klassische Konditionierungssituation nachweisbar!
- Inflationseffekt Die Rolle von Vorerfahrungen Frühere intesive Angstreaktion --> erleichtert spätere Konditionierung von Angstrektion an andere Stimuli Beispiel: kleiner Autounfalll--> Entwicklung leichte Furcht vorm Fahren--> körperlicher Angriff --> höhere wahrsch. für entwicklung voll ausgeprägter Autofahr-phobie --> Konditionierung von Angstreaktion auch ohne spezifischen traumatischen Auslöser Erlebnisse nach einer Kondiitonierungen können Intensität und Fortbestehen einer konditionierten Furcht beeinflussen verbale Informatonen im Nachinein können Intensität der Furcht erhöhen
- Infaltionseffekt vs Latente Inhibition negative Vorerfahrungen (Angstreaktionen) erleichtern spätere Phobieentwicklungen... positive Vorerfahrungen mit konditioniertem Stimulus erschweren spätere Konditionierbarkeit
- Latente Inhibition Die positive Rolle von Vorerfahrungen Latente Inhibition: Frühere Positive Erfahrungen mit dem konditionierten Stimulus erschweren die Konditionnierbarkeit Auch Modelllernen zur latenten Hemmung Beispiel: Wenn Affen andere Affen beobachten, die mutig bei Schlangen auftreten, sind auch bei ihnen Angstreaktionen auf Schlangen schlechter konditionierbar.
- Familiäre Transmission psychischer Störungen Studienname? Early Developmental Stages of Psychopathology EDSP-study (Wittchen et al)
- Eckdaten zur EDSP-study (Early Developmental Stages of Psychology) t(0) 1995 t1 1996 t2 1998 t3 2003-2005 3021 Jugendliche, 14-24 Jahre alt
- EDSP-Studie Risikofaktoren für Panikstörungen Trennungsangst: kaum Eltern psychisch krank: OR=2,2 andere Angststörung: OR=3,4 Panikstörung/Agoraphobie OR= 10,1 Overprotection > Ablehnung Trennung der Eltern OR=5,9
- Familiäre Transmission psychischer Störungen EDSP-Studie: Risikofaktoren für soziale Angststörung Eltern=soz. Angststörung-->Kinder=soz. Angststörung OR=4,7 Eltern= andere psychische Störung: Depression OR=3,6 andere Angststörung OR= 3,5 Elterlicher Erziehungsstil: Overprotaction: R 1,4 Ablehnung: OR 1,4 Zusammenspiel elterliche psych. Störung + Erziehungsstil
- Kognitive Prozesse und Informationsverarbietung bei Angst (nach Williams 1988,1997) Angststörungen: Aufmerksamkeit--> Zuwendung zu bedrohlichen Reizen
- Depressive Störungen Gedächtnis: Erinnerung negativer Informationen
- 5 Wege zum Erwerb spezifischer Phobien Eigene Erfahrungen Fehlendes Lernen von Bewältigung angeborener urchtdispositionen im Kindesalter (bsp hierzu auf Bäume klettern--> weniger Höhenangst) Modelllernen/ ängstliche Personen in der Umgebung Semantisches Lernen (negative Informationen, Nachichten usw.) Vgl Preparedness
- Dunedin-Studie als Beispiel für Fehlendes Bewältigungslernen wer als Kind viel auf Bäume geklettert ist (auch beim runter fallen) hat als Erwachsener seltener Höhenprobleme
- Das kognitiv Modell am Beispiel der Panikattacke nach Clark Äüßere Reize -> Wahrnehmung -> Bewertung "Gefahr" -> Angst {==> Sichtbares Verhalten} -> Physiologische Veränderungen -> Körperliche Symptome -> Wahrnehmung
- Typische Fehlinterpretation vn Panikpatienten (nach Margraf und Schneider 1990( Palpitation, Herzrasen, Brustschmerzen, Schwitzen, Atembeschwerden Ich bekomme einen Herzinfakt
- Typische Fehlinterpretation vn Panikpatienten (nach Margraf und Schneider 1990) Schwindel, Schwächegefühl, Benommenheit, Visuelle Symptome, Zittern, Blässe Ich falle in Ohnmacht Ich habe einen Hirntumor Ich bekomme einen Schlaganfall
- Typische Fehlinterpretation vn Panikpatienten (nach Margraf und Schneider 1990) Atemnot, Würgegefühl, Klos im Hals Ich ersticke
- Typische Fehlinterpretation vn Panikpatienten (nach Margraf und Schneider 1990) Derealisations- und Depersonalisationsgefühle Ich verliere die Kontrolle übr mich