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Klinische Psychologie und Psychotherapie (Subject) / Psychische Störungen (Lesson)

Klausurvorbereitung

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  • Welche Formen der Angst gibt es? Angst als Primäremotion Ängstlichkeit Pathologische Angst
  • Was ist Angst als Primäremotion? affektive kognitive verhaltensbezogene und physiologische Komponenten
  • Was ist Ängstlichkeit? Ein Persönlichkeitsmerkmal.
  • Was zeichnet pathologische Angst aus? Angstreaktionen bzw. Vermeidungsverhalten werden subjektiv als belastend und unangemessen betrachtet subjektives Gefühl des Kontrollverlusts Angstreaktion ist konsistenz und überdauernd ausgeprägtes Leiden und Beeinträchtigungen
  • Acrophobie? Höhen
  • Aichmophobie? scharfe Objekte
  • Ailurophobie? Katzen
  • Androphobie? Männer
  • Aquaphobie? Wasser
  • Arachnophobie? Spinnen
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  • Bacteriophobie Bakterien
  • Brontophobie Donner
  • Claustrophobie Enge
  • Cynophobie Hunde
  • Equinophobie Pferde
  • Gynophobie Frauen
  • Nyctophobie Nacht
  • Ophidiophobie Schlangen
  • Photophobie Licht
  • Pyrophobie Feuer
  • Siderodromophobie Eisenbahn
  • Xenophobie Fremde
  • 10 Angststörungen nach DSM-5? Trennungsangststörung Seletiver Mutismus Spezifische Phobie Soziale Angststörung (SP) Panikstörung (PD) Agoraphobie (AP) Gerneralisierte Angststörung (GAD) Angststörungen infolge eines medizinischen Krankheitsfaktors Substanz./Medikamenteninduzierte Angststörung (Alkohol, Opioide, Halluzinogene) Ander Angststörung NNB
  • Angststörungen Risikofaktoren? Geschlecht (Frauen doppelt so hoch; Geschlechterunterschiede bei Phobien und GAD) Alter (Onset PD früher bei Frauen, (Männer bimodale Verteiluung mit Spitzen im frügen Erwachsenenalter und >40J.; Onset meist Kindheit/Adoleszenz; Onset GAD meist 25-30 Jahre) Familiengenetische Belastung: Vermutlich erhöht bei PD und GAD Familienstand (erhöhtes Risiko bei getrennt lebenden, geschiedenen und verwitweten Personen; GAD bei Hausfrauen) Life events (Befunde widersprüchlich; bei PD 38-81% spezifische Lebensereignisse vor Attacke; häzfig bedrohliche Ereignisse wie Tod, Erkrankung, Geburt Schwangerschaft...) Keine Risikofaktoren (Wohngebiete, Berufsstatus, negative Kindheitserfahrungen)
  • Risikofaktor Familienstand Angststörung? erhöhtes Risiko bei getrennt lebenden geschiedenen verwitweten GAD bei Hausfrauen
  • Risikofaktor Life events bei Angststörung widersprüchliche Befunde bei PD bei 38-81% in klinischen Stichproben spezifische Lebensereignisse vor der Panikattacke häufig Vorangehen von Tod, plötzliche schwere Erkrankung eines Freundes, Schwangerschaft, Geburt
  • Keine Risikofaktoren bei Angststörungen? Wohngebiet Berufsstatus negative Kindheitserfahrungen
  • Risikofaktor Geschlecht bei Angststörung? Frauen doppelt so hoch wie für Männer ausgeprägte Geschlechtsunterschiede bei GAD und Phobien
  • Risikofaktor Alter bei Angststörung? Onset PD früher bei Frauen als bei Männern bei Männern bimodale Verteilung mit Spitzen im frühen Erwachsenenalter >40) Onset Phobien meist in Kindheit/Adoleszenz Onset GAD meist 25-30, manchmal später
  • Risikofaktor Familiengenetische Belastung? Risiko vermutlich erhöht bei PD und GAD
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  • Ätiologische Faktoren Angststörungen allgemein: genetisch: gut belegt (Züchtung, Zwillinge) Lerbprozesse: -spez. Angstreaktionen hängen von Erfahrungen ab; können sich löschungsresistent entwickeln/generalisieren; Lermechanismen bekannt Informationsverarbeitung: Art der Wahrnehmung und Bewertung von externen oder aus dem Körperinneren stammende Reize
  • Remissionsraten Angststörungen allgemein Spontanremissionsraten für alle Angststörungen <20% für Panikstörungn nur 14,3% in / J. (Wittchen 1991)
  • Komplikationen bei Angststörungen allgemein: hohe Komorbiditätsentwicklung im Langzeit Verlauf (Depression, Substanzabhängigkeit, weitere Angstprobleme) beim Hinzukommen einer depressiven Störung meist erhebliche psychosoziale Beeinträchtigungen
  • Zeitliche Abfolge und Komorbidität bei Angststörungen allgemein: Depressive und substanzbezogene Störungen entwickeln sich meist nach der Angststörung mit Intervallen von vielfach mehreren Jahren bei Panikstörungen jedoch kürzer gleichzeitige Entwicklung eines gemischt ängstlich-depressiven Syndroms eher selten
  • Einfluss auf Diagnosestellung/Beratugsbeginn durch Komorbidität: insbesondere bei GAD--> odt erst nach deutlicher Komorbidität Aufsuchen von Behandlungen/Diagnosestellung
  • DSM-5 Kriterien der Spezifischen Phobie: A. Angst vor spez. Objekt/Situation (z.B. Fliegen, Höhen, Tiere, Spritzen, Blut...bei Kinder kann sich das in Form von Weinen, Wutanfällen, Erstarren oder Anklammern ausdrücken) B. Phobische Sit/Objekt ruft fast immer unmittelbare Furcht/Angstraktion hervr C. Phobische Sit. werden gemieden / unter starker Angst ertragen D. Furcht/Angst geht über Ausmaß der tatsächlicheen Gefahr hinaus = im soziokulturellen Kontext unverhältnismäßig E. anhaltend, meist >6 Monate F. verursacht in klinisch bedeutsamer Weise Leiden/ Beeinträchtigung on sizialen beruflichen oder anderen wichtigen Fubktionsweisen G. Störung wird nicht besser durch eine andere psychische Strung erklärt (Bsp.:Zwangsstörung - Angst vor schmutz; posttraumatische belastungsstörung, vermeidung von reizen, die mit dem trauma assoziiert werden; soziale angststörung- vermeidung sozialer situationen aus angst vor peinlcihkeiten)
  • 5 Subtypen Spezifischer Angst? Tier-Typus (Spinnen, Insekten, Hunde...) Beginn i.d.R. vor 10. LJ Umwelt-Typus (Unwetter, Dunkelheit, Höhe, Waser) Blut-, Spritzen-, Verletzungstypus (Dentalphobie...) Situativer Typus (Tunnel, Brücken, Fliegen, Auto, Fahrstühle....) Sonstige (Masken, Erbrechen)
  • Klinische Merkmale der Spezifischen Phobie: Epidemiologie Lebenszeit-Prävalenz 10.0% (ECA) bis 11,3% (NCS) Einjahresprävalenz 7-9%
  • Klinische Merkmale der Spezifischen Phobie Geschlechterverteilung Frauenanteil abhängig vom Typus: Tier- naturbezogene Phobie 75-90% Höhenphobie 55-70% situationsbezogene Phobie 75-90% Blut-Injektionsphobie 55-70%
  • Klinische Merkmale der Spezifischen Phobie Verlauf durchschn. Erkranungsbeginn 15 J Onset ahängig vom Typus: - Umelt, Tier, Blut...: Kindheit;  -situativer Typus: zweigipflig, Kindheit+ Mitte der 20er
  • Klinische Merkmale Spezifische Phobie Komorbidität häufig mit anderen Angststörungen v.a. spziale Angststörung (44%) Agoraphobie (27%)
  • Klinische Merkmale der SPezifischen Phobie Prädisponierende Faktoren traumatische Ereignisse (vom Tier angefallen werden) häufige Warnung überängstlicher Eltern
  • Kriterien der Agoraphobie nach DSM-5 A: Ausgeprägte Angst vor mind. 2 aus den folgenden 5 Situationen: Öffentliche Trabsportmittel Offene Plätze Enge, geschlossene Räume Menschenmenge, Schlange Alleine außer Haus B: Meiden oder fürchten von Sit, weil Flucht daraus schwer, oder Hilfe nicht recthzeitig ankommen kann, (im Fall vnpanikähnliche, beeinträchtigende oder peinliche Symptome auftreten) C: Sit löst fast immer Angst/Furcht aus D: Sit wird vermieden/nur in Begleitung aufgesucht/mit großer Angst ertragen E: Angst geht über Maß der tatsächlichen Gefahr hinaus, unverhältnismäßig im soziokulturellen Kontext F: Angst/Vermeidung = langanhaltend >=6 Monate G: Angst/Vermeidung--> klinisch bedeutsames Leiden/Einschränkungen in sozialen, beruflichen, anderen wichtigen Funktionsbereichen H: Im Krankheitsfall ist die Furcht/Angst/Vemeidung im Verhältnis zud er erwarteten übertrieben I: Weitere Ausschlusskriterien: Wird nicht besser durch Symptome einer anderen psychischen Störung erklärt: Spezifische Phobie: situationaler Typus (z.B. Vermeidung beschränkt auf EINE situation zb Fahrstuhl) Soziale Angststörung  (zb ist Vermeidung aus Angst vor Peinlichkeit auf soziale Sit beschränlt) Zwangsstörung (z.B. Vermeidung bezogen auf Zwangsinhalte, wie Schmutz aus zwanghafter Angst vor Kontamination) Körperdysmorphe Störung (zb Vermeidung wege Wahrnehmun von "Fehler" in persönlcher Erscheinung) PTSD (zb Vermeidung von Reizen, die mit traumatischen Situationen assoziiert sind) Trennungsangststörung (zb wird vermieden das Zuhause oder Angehörige zu verlassen)
  • Was ist im DSM-5 neu bei der Agoraphobie? Diagnose unabhängig von Panikstörung Sind beide Kriterien erfüllt, werden beide Diagnosen vergeben
  • Typische Orte der Agoraphobie? Autofahren öffentliche Verkehrsmittel Fahrstühle Schlange stehen Kaufhäuser Supermärkte Kinos Theater Gaststätten Alleinsein (in der Falle sien - be trapped)
  • Epidemiologie von Agoraphobie Lebenszeit-Prävalenz 5.2% (ECA) bis 5.3% (NCS) Einjahresprävalenz 2.8% (NCS); bei Frauen 2-4 mal häufiger
  • Verlauf Agoraphobie Onset später als spez. Phobie und sozialer Angststörung Onset 24-30 Männer: zweiter Gipfel nach 40 J. geringe Spontanremissionsrate 14,3% nach 7 Jahren Erstauftreten in Verbindung mit mehreren Belastungen/kritischen Lebensereignissen (bsp.: Krankheiten, OPs, Emde Partnerbeziehung, finanz. Probleme)
  • Panikattacke Spezifikation DSM-5 abbrupt auftretende, klar abgrenzbare Episode intensiver Angst und Unbehagens - erreicht innerhalb von Minten einen Höhepunkt erreicht und - mindestens 4 der folgenden Symptome dabei: Palpitationen, Herzklopfen oder beschleunigter Herzschlag Schwitzen Zittern oder Beben Gefühl der Kurzatmigkeit oder Atemnot Erstickungsgefühle Schmerzen oder Beklemmungsgefühle in der Brust Übelkeit oder Magen-Darm-Beschwerden Schwindel, Unsicherheit, Benommenheit oder der Ohnmacht nahe sien Hitzewallungen oder Kälteschauer Parästhesien (Taubheit oder Kribbelgefühle) Derealisation (Gefühl der Unwirklichkeit) oder Depersonalisation (sich losgelöst fühlen) Angst, die Kontrolle zu verlieren oder verrückt zu werden Angst zu sterben unerwartete (situationsunspezifische PA erwartete (situationsspezifische) PA situational prädisponierte PA
  • unerartete (situationsunspezifische) Panikattacke kein offensichtlicher Trigger erforderlich für die Diagnose einer Panikstörung
  • erwartete (situationsspezifische) Panikattacke Pa in Situationen, n denen PAs typischer Weise auftreten --> charakteristisch bei phobischen Störungen als Agoraphobie häufig im weiteren Verlauf der Panikstörung