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Management (Subject) / Fragen zum mitgeschriebenen T/Q (Lesson)
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- Erläutern Sie die Bedürfnispyramide von Maslow Maslow unterscheidet zwischen 5 verschiedenen Bedürfnissen und teilte diese wiederum in Mangel- und in Wachstumsbedürfnisse ein, da sich der Mensch ab einem gewissen Punkt selbst motivieren kann ("self actualising man"), aber nur das Wachstumsbedürfnis der Selbstverwirklichung Basis für eine andauernde Selbstmotivation bildet. Alle anderen Bedürfnisse, die Maslow als Mangelbedürfnisse bezeichnet, verlieren, sobald ein gewisser Grad ihrer Erreichung gegeben ist, an Bedeutung.
- Nennen Sie die 5 Bedürfnisarten nach Maslow und geben Sie beispiele Mangelbedürfnisse: physiologische Bedürfnisse (Essen, trinken, schlafen, sex etc)(Beruf: Pausen, Urlaub, Lohn) Sicherheitsbedürfnisse (Daseins- und Arbeitsplatzsicherung, soziale Sicherung)(Beruf: Unbefristete Verträge, Vorsorgekonzept, klare Anweisungen) Soziale Bedürfnisse (Kontakte, Liebe, Zugehörigkeit)(Beruf: Meeting, Team, Kommunikation, einbezogen werden) Ich-Bedürfnisse (Annererkennung, Status, Prestige)(Beruf: Prämien, Beförderung, Status) Wachstumsbedürfnisse: Selbstverwirklichung (Erfolg, Spass, Freiheit)(Beruf: Karriereplanung)
- Nennen Sie die Phasen bei der Durchführung einer Präsentation Einleitung: Begrüßung, persönliche Vorstellung Vorstellung des Themas, Agenda Einstieg in das Thema Hauptteil Vortrag entsprechend der Agenda "Untermauern des Gesagten" (Belege, Beispiele) ggf, Einwandvorwegnahme ggf. Lösungsvorschläge und Möglichkeiten Schluss Zusammenfassung und Fazit/Resümee Fragen / Diskussion Dank, Verabschiedung
- Erläutern Sie den Arbeitsvertrag Der Arbeitsvertrag ist die Basis eines jeden Arbeitsverhälnisses von fest angestellten Mitarbeitern. Es gelten die allgemeinen Regeln des Vertragsrechtes, d.h. zwei übereinstimmende Willenerklärungen müssen vorliegen. Es herrscht grundsätzlich Vertragfreiheit, d.h. die Inhalte des Arbeitsvertrages sind nicht gesetzlich geregelt.
- In welcher Form wird ein Arbeitsvertrag geschlossen? Der Arbeitsvertrag kann zunächst sogar mündlich geschlossen werden (Formfreiheit), sofern es sich nicht um einen Ausbildungsvertrag handelt. Ein mündlich geschlossener Arbeitsvertrag muss innerhalb eines Monats nach dem vereinbarten Beginn des Arbeitsverhältnisses durch den Arbeitgeber schriftlich niedergelegt werden. (Ausgenommen: Aushilfstätigkeiten, bestimmte hauswirtschaftliche, erzieherische oder pflegerische Arbeiten)
- Wodurch wird die Vertragsfreiheit eines Arbeitsvertrages eingeschränkt? Arbeitschutzgesetz Betriebsvereinbarungen Tarifverträge
- Was sollte in einem Arbeitsvertrag stehen? Name und Anschrift der Vertragparteien Rechte und Pflichten der Vertragspartner der genaue Eintrittstermin und - bei befristeten Arbeitsverhältnissen - präzise Anhaben über den Zeitraum der Anstellung Arbeitsort Regelung der Arbeitszeit Vereinbarung über Arbeitgeberleistungen (Weihnachtsgeld, vermögenswirksame Leistungen, Fahrgeld etc) Urlaubsregelung Verhalten bei Krankheit des Arbeitnehmers die exakte Berufsbezeichung sowie die kurze Beschreibung der vom Arbeitnehmer zu leistende Tätigkeiten die Höhe und die Fälligkeit des Arbeitsentgelte sowie die Aufführung aller Sonderzahlungen die Dauer der Probezeit und die Kündigungsregelung allgemeine Hinweise zu Tarif-, Betriebs- oder Dienstverinbarungen, die sich auf das Arbeitsverhältnis beziehen
- Erläutern Sie das Direktionsrecht Das Direktionsrecht (Weisungbefugnis) besagt, dass der Arbeitgeber berechtigt ist, Inhalt und Umfang sowie wie Arbeitsort und Arbeitszeit des Arbeitnehmers zu bestimmen, soweit dem nicht andere Bestimmungen (z.B. aus dem Vertrag, Gesetze) gegenüberstehen. Das Direktionsrecht wird durch das Persönlichkeitsrecht des Arbeitnehmers begrenzt.
- Erläutern Sie die betriebliche Übung Die betriebliche Übung ("Gewohnheitsrecht") besagt, dass auf Gepflogenheiten, die mehrmals praktiziert wurden (z.B Urlaubsgeld oder Heiratszuschuss) ein Rechtsanspruch von Seiten aller Mitarbeiter besteht. Wird bei jeder derartigen Leistung explizit darauf hingewiesen, dass es sich um eine freiwillige betriebliche Leistung handelt, auf die kein Rechtsansoruch besteht, gilt die betriebliche Übung (Gewohnheitsrecht) nicht.
- Erläutern Sie befristete Verträge Befristete Arbeitsverhältnisse enden immer mit Ablauf der Frist oder mit Erreichen des Zeckes, ohne das es einer Kündigung bedarf. Eine vorzeitige Beendigung durch die ordentliche Kündigung ist nur zulässig, wenn dies ausdrücklich vereinbart wurde oder im Tarifvertrag fesgelegt ist. Die außerordentliche Kündigung ist jederzeit möglich
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- Erläutern Sie die Beendigung eines Arbeitsverhältnisses bei erreichen einer vereinbarten Altergrenze Das Arbeitsverhältnis endet nicht automatisch mit Erreichen des 65. Lebensjahres des Arbeitnehmers. Ohne Kündigung geschieht dies nur wenn dies im Tarifvertrag, in einer Betriebsvereinbarung oder im Arbeitsvertrag so festgelegt ist.
- Erläutern Sie die Beendigung eines Arbeitsverhältnisses durch Tod des Arbeitnehmers oder Arbeitgebers Beim Tot des Arbeitnehmers endet das Arbeitsverhältnis automatisch. Bei Tod des Arbeitsgebers geht das Arbeitsverhältnis auf die Erben über, sofern die Arbeitsleistung nicht ausschließlich oder überwiegend auf die Person des Arbeitgebers begrenzt ist (z.B Privatlehrer, Privatsekretär, häuslicher Krankenpfleger etc)
- Erläutern Sie die Beendigung eines Arbeitsverhältnisses durch Stillegung eines Betriebes Bei Stilllegung des Betriebes muss das Arbeitsverhältnis unter Einhaltung der gesetzlichen Kündigunsfrist gekündigt werden
- Erläutern Sie die Beschäftigungspflicht des Arbeitgebers und nenen Sie jeweils 2 Beispiele Der Arbeitgeber ist verpflichtet, den Arbeitnehmer auch tatsächlich wie im Arbeitsvertrag vereinbart zu beschäftigen. Sollte die Arbeitszeit kürzer sein als vereinbart muss hierfür ein Rechtsgrund vorliegen, bevor der Arbeitgeber den Arbeitnehmer weniger beschäftigen kann. Des weiteren ist der Weiterbeschäftigungsanspruch des Arbeitnehmers zu beachten: Der Arbeitgeber muss dem Arbeitnehmer weiterbeschäftigen, auch wenn ein Kündigunsschutzprozess läuft, der Arbeitnehmer eine Weiterbeschäftigung verlangt und des dem Arbeitgeber wirtschaftlich zumutbar ist. Beispiele: Arbeitgeber will den Arbeitnehmer nur zur Kurzarbeit einsetzen bei einem Vollzeitvertrag ->unzulässig Arbeitnehmer wurde ordentlich gekündigt und hat Klage eingereicht -> der Arbeitnehmer muss bis zum Abschluss des Prozesses beschäftigt werden
- Erläutern Sie den Gleichbehandlungsgrundatzes des Arbeitgebers und nennen Sie jeweils 2 Beispiele Durch den Gleichbehandlungsgrundsatz wird die willkürliche Benachteiligung einzelner Arbeitnehmer bzw. Arbeitnehmergruppen durch den Arbeitgeber untersagt. Dies gilt, sofern nicht ausdrücklich andere Regelungen vorliegen (z.B. Mutterschutz) Beispiele: Verheiratete Arbeitnehmerinnen werden unter Hinweis auf das Einkommen ihres Ehemannes von bestimmten Sonderzahlungen oder Gehaltserhöhungen ausgeschlossen Der Arbeitgeber differenziert bei der Weihnachtsgeldzahlung nach Sympathie für den Arbeitnehmer.
- Erläutern Sie die Fürsorgepflicht des Arbeitgebers und nennen Sie jeweils 2 Beispiele Die Fürsorgepflicht verpflichtet den Arbeitgeber zur Wahrung schutzwürdiger Interessen des Arbeitnehmers. Beispiele: Vermeidung von Gefahren für Leben und Gesundheit des Arbeitnehmers Datenschutz die Berechnung und Abführung des Lohnsteuer sowie der Sozialversischerungsbeiträge Führung und Aufbewahrung der Personalakte Gewährung von Urlaub
- Erläutern Sie die Zeugniserstellungsspflicht des Arbeitgebers und nennen Sie jeweils 2 Beispiele Der Arbeitgeber muss dem Arbeitnehmer auf Verlangen ein Zeugnis austellen. Der Arbeitnehmer kann zwischen einem einfachen und einem qualifiziertem Zeugnis wählen. Die Zeugnisse müssen wahr aber in jedem Fall "wohlwollend" formuliert sein. Beispiele: Zwischenzeugnis Zeugnis am Ende des Arbeitsverhältnisses
- Erläutern Sie die Treuepflicht des Arbeitnehmers und nennen Sie jeweils 2 Beispiele Die Treuepflicht verpflichtet des Arbeitnehmer im Kern, alle Handlungen zu unterlassen, die dem Arbeitgeber schaden würden und alles dafür zu tun um die Interessen des Arbeitgebers zu wahren. Beispiele: Pflicht zur Anzeige drohender Schäden Verbot zur Annahme von Schmiergeldern Verbot von rufschädigenden Äußerungen Wettbewerbsverbot
- Erläutern Sie die Verschwiegenheitspflicht des Arbeitnehmers und nennen Sie jeweils 2 Beispiele Die Verschwiegenheitspflicht besagt, dass alle Vorgänge und betrieblichen Tatsachen nicht an Dritte weitergegeben werden dürfen. Die Pflicht zur Geheimhaltung ist auch nach Beendigung des Arbeitsverhältnisses nicht aufgehoben. Beispiele: Weitergabe von Kundendaten Weitergabe von Betriebsgeheimnissen
- Erläutern Sie die Nebentätigkeit (Nebenpflicht) des Arbeitnehmers und nennen Sie jeweils 2 Beispiele Grundsätzlich darf der Arbeitnehmer einer Nebentätigkeit nachgehen, solange sie keine Auswirkungen auf die Haupttätigkeit hat. In der Praxis wird häufig vereinbart, dass dem Arbeitgeber Nebentätigkeiten anzuzeigen und ggf. genehmigen zu lassen sind. Beispiele: Büroangestellte arbeitet nebenbei am Wochenende im Fitnessstudio an der Theke Bankangestellter arbeitet in seinem Urlaub als Tauchlehrer
- Erläutern Sie die Pflicht zur Wahrung der betrieblichen Ordnung und des Betriebsfriedens des Arbeitnehmers und nennen Sie jeweils 2 Beispiele Unter Betriebsfrieden wird dabei das Verhältnis der Arbeitnehmer untereinander und zu den Vorgesetzten verstanden. Die betriebliche Ordnung ist der gesamte Ablauf der täglichen Arbeit. Die betriebliche Ordnung kann mit Hilfe des Weisungsrechts des Arbeitgebers durchgesetzt werden. Beispiele: Alkoholkonsum im Betrieb Rauchen am Arbeitsplatz
- Erläutern Sie die mechanistische Auffassung nach Taylor ("rational economic man") Der Mensch wird als reiner Produktionsfaktor und als rational und ökonomisch eingestuft ("rational economic man"). Geld (Lohn) reicht als Motivationsfaktor aus. Es dominieren klare Regeln, Arbeitsabläufe, Befehl und Gehorsam (Hierachieprinzip).
- Erläutern Sie die sozialorientierte Auffassung ("social man") (Human-Relation-Bewegung) Der Mensch wird im Rahmen der sozialorientierten Auffassung vor allem als soziales Wesen ("social man") angesehen. Für die dauerhaft gute Arbeitsleistung eines Menschen reicht das Prinzip von Leistung und Gegenleistung nicht aus sondern auch andere Faktoren wie Arbeitszufriedenheit, Beziehungen zu Kollegen und Vorgesetzten etc spielen eine wichtige Rolle.
- Erläutern Sie die "complex man"-Theorie nach Schein Der "complex man" vereint alle drei anderen Menschenbilder ("rational economic man", "social man", "self actualising man"). Trotzdem existieren nach Schein die drei Menschenbilder zusätzlich nebeneinander d.h. es gibt auch Menschen die nicht alls drei Menschenbilder zu einem "complex man" vereinen und mehr oder weniger klar zu einen der drei Menschenbilder zugeordnet werden können. Der komplexe Mensch ist vielschichtig, wandlungsfähig und lernfähig. Er verhält sich situativ differenziert und kann neue Motive erlernen. Die Führung muss individuell und den Bedürfnissen angepasst sein. -> Hohe Ansprüche an die Führungskraft
- Nennen Sie Beispiele für Hygienefaktoren und für Motivatoren (nach Herzberg) Hygienefaktoren: Überwachung, Gehalt, Arbeitsbedingungen etc Motivatoren: Annerkennung, Lob, Selbstberwirklichung etc.