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Arten und Biotope (Subject) / Gewässer (Lesson)
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- Welche Arten des Pflanzenwachstums gibt es? Submers (untergetaucht) und Emers (ganz oder teilweise über der Wasseroberfläche)
- Wie kennzeichnet sich submerses Pflanzenwachstum? Nenne einige Arten! Wasserpflanzen und Pilze die untergetaucht im Wasser wachsen. Bilden keine Oberflächenblätter aus Beispiele: Vallisneria (Wasserschrauben) Laichkrautgewächse Weichbecherchen (Pilz) Mollisia
- Wodurch kennzeichnen sich emerse Wasserpflanzen? Nenne einnige Arten! Wasserpflanzen, die ganz oder teilweise über die Wasseroberfläche hinauswachsen wächst entweder gänzlich auf dem Land oder ist eine Sumpfpflanze häufig Mischformen: Wurzeln im Wasser, Blätter in der Luft Beispiele: Viele Schwertpflanzen (Echinodorus) Javafarn Speerblätter (Anubias)
- Was sind die Folgen der Steinschüttunge zur Befestigung des Saaleufers Unzureichender bis fehlender Hochwasserschutz (keine Ausbreitung wegen der Einengung ins Bett möglich) Verlust der Weichholzaue aufgrund fehlender Überflutung Sohleausspülung und Eintiefung des Flusses Keine Uferabbrüche
- Was prüft die FFH-Verträglichkeitsprüfung? Prüfung der Verträglichkeit dieses Projektes oder des Planes mit den festgelegten Erhaltungszielen des betreffenden Gebietes (Natura 2000-Gebiete) vor.
- Welche Schutzgüter gib es? Mensch Boden Wasser Klima Luft Landschaft Kultur und sonstige Sachgüter Wechselwirkungen zwischen den Schutzgütern (nochmal Bearbeiten!)
- Was ist bei Hochwasser nicht möglich? - Gewässerstrukturgütekartierung - MZB - FFH-LRT-Kartierung FFH-LRT-Kartierung und MZB
- Charakterarten für LRT: 3260 (Flüsse der planaren bis montanen Stufe mit Vegetation des Ranunculion fluitantis und des Callitrichio-Batrachion) Berula erecta (Berle)Butomus umbellatus f. vallisneriifolius (Schwanenblume)Callitriche palustris agg. (Sumpf-Wasserstern)Potamogeton berchtoldii (Berchtolds Laichkraut)Potamogeton crispus (Krauses Laichkraut)Potamogeton natans (Schwimmendes Laichkraut)Potamogeton pectinatus (Kamm-Laichkraut)Ranunculus fluitans (Flutender Wasserhahnenfuß)Ranunculus peltatus (Schild-Wasserhahnenfuß)Sparganium emersum (Einfacher Igelkolben)Veronica beccabunga (Bach-Ehrenpreis)
- Wodurch ist dieser LRT gekennzeichnet? Nenne typische Strukturmerkmale! freifließende Abschnitte mit zumindest in größeren Teilabschnitten wenig eingeschränkter Fließgewässerdynamik im Sommer meist niedriger Wasserstand Strukturmerkmale: Unverbaute Ufer unterschiedliches Substrat Bildung von Substratbänken Uferabbrüchen Anlandungsflächen
- Was beurteilt die Gewässerstrukturgüte? Was gilt als Struktur? Die morphologische Struktur und die ökologische Funktionsfähigkeit von Gewässern. Beschaffenheit des Ufers (z. B. Bewuchs,Verbau) die Ausformung der Gewässersohle (z. B. Bänke, Tief-/Flachwasserzonen) Strömungs- und Substratunterschiede Verlauf des Gewässerbettes (z. B. mäandrierender, gewundener, begradigter Lauf)
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- Was beschreibt die Gewässerstruktur? Den Grad der Natürlichkeit des Gewässers
- Was beschreibt die Gewässergüte? Maß für die Qualität des ökologischen Gewässers (MZB, Fische, Pflanzen bilden die biologische Grundlage)
- Wieviel Fläche wird bei der Gewässerstrukturgütekartierung aufgenommen? Kleine Gewässer: 25m bis 50m Große Gewässer: 50m bis 100m
- Wie breit sind laut Gesetz Gewässer 1.Ordnung und Gewässer 2. Ordnung? Gewässer 1. Ordnung = 10m breit 2.Ordnung = 5m breit
- Was ist Makrozoobenthos? Zum MZB zählen alle Arten des Gewässerbodens (Benthos), welche noch mit dem bloßem Auge (Makro) erkennbar sind.
- Nenne Vertreter des MZB! Schwämme Hohltiere Krebse Muscheln Schnecken Strudelwürmer Egel Insektenlarven Steinfliegenlarven Köcherfliegenlarven Eintagsfliegenlarven Großflüglerlarven Libellenlarven Käfer und Käferlarven Zweiflüglerlarven
- Was ist der Saprobienindex? Ein Bewertungssystem zur Ermittlung der biologischen Wasserqualität von Fließgewässern und ihrer Einordnung in Gewässergüteklassen. Im Gewässer aufgefundene Lebewesen (MZB) werden als Bioindikatoren für die Belastung eines Gewässers durch abbaubare organische Substanzen verwendet, dies wird als seine Saprobie bezeichnet.
- Worüber gibt die allgemeine Degradation Auskunft? Wie ermittelt man sie? Die allgemeine Degradation gibt Hinweise, ob die Gewässerstruktur einen guten Lebensraum für die gewässertypischen Kleinlebewesen bietet. Sie wird anhand der auf der Gewässersohle lebenden Kleinlebewesen, wie z. B. Muscheln, Schnecken, Krebse und Insektenlaven, ermittelt.
- In welchem Zeitraum sollte die Erfassung des MZB erfolgen? Wieviele Begehungen sind nötig? Arten sind von Februar bis August auffindbar. Aber: Ende April - Mitte Mai : meisten schlüpfenden Insekten Juni/Juli: mehr Käfer, Weichtiere und Wanzen 1 Begehung ist ausreichend