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Allgemeine Psychologie & Biopsychologie (Subject) / SS2016 (Lesson)

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  • Wie funktioniert der Wisconsin-Kartensortier-Test? (Gedächtnistests) Jede Wisconsin-Karte enthält ein bis vier identische Symbole (Dreiecke, Sterne etc.) derselben Farbe (rot, grün etc.). Dem Probanden werden vier Karten vorgelegt, die sich in Form, Farbe und Anzahl der Symbole unterscheiden. Der Proband soll nun die Karten sortieren, er weiß aber nicht, nach welchem Kritierium. Vom Psychologen erhält er eine Rückmeldung, ob er die Karte richtig oder falsch sortiert hat. Nachdem er mehrere korrekte Sortierschritte gemacht hat, wird ohne Ankündigung das Sortierkriterium geändert, der Proband erhält als Rückmeldung aber nur, dass seine Sortierung falsch ist. Sobald das neue Kriterium gelernt wurde, wird es wieder geändert. Patienten mit geschädigtem Frontallappen sortieren nach der Änderung des Sortierkriteriums oft noch lange (100 Schritte oder mehr) nach dem alten Prinzip weiter, auch wenn sich dieses bereits als falsch erwiesen hat.
  • Wie funktioniert der Token-Test (Sprachtest)? Zwanzig Bildelemente mit zwei verschiedenen Formen (Kreise, Quadrate), zwei verschiedenen Größen und fünf verschiedenen Farben werden vor dem Probanden auf dem Tisch ausgebreitet Die ersten Anweisungen sind einfach, z. B. "Berühren Sie das rote Quadrat". Dann werden die Anweisungen immer komplexer. Anwendungen: Aufdeckung rezeptiver Störungen bei Aphasikern:
  • Nenne zwei gängige Tests der sensomotorischen Funktion (Verhaltensstudien). Mosaik-Test (Bausteine mit Muster richtig zusammensetzen) Rey-Osterrieth-Figurentest (Figuren nachzeichnen) Beide Tests erfassen visuell-räumliche Fähigkeiten. Patienten, die bei Reflextests gut abgeschnitten haben, können dennoch bei diesen Tests schwere Defizite aufweisen.
  • In welcher Reihenfolge ist die hierarchische Organisation der sensorischen Systeme von niedrigeren Ebenen zu höheren Ebenen angelegt? Rezeptoren ⇒ Thalamus ⇒ primärer sensorischer Kortex ⇒ sekundärer sensorischer Kortex ⇒ Assoziationskortex
  • Durch welche beiden physikalischen Eigenschaften wird Schall charakterisiert? Frequenz: die Häufigkeit der Wellentäler und Wellenhöhen (Tonhöhe) Amplitude: die Ausprägung der Wellentäler und Wellenhöhen (Schalldruck / Lautstärke)
  • Definition: Sinuston Auch reiner Ton, periodische Veränderungen im Luftdruck mit gleicher Amplitude und gleicher Frequenz. z. B. Stimmgabel
  • In welcher Maßeinheit wird Frequenz gemessen? (Schall) Hertz (Hz)
  • Welche drei physischen Dimensionen werden durch Frequenz und Amplitude bestimmt? (Schall) Lautstärke Tonhöhe Klangfarbe (= Kombination aus Lautstärke und Tonhöhe)
  • Welche vier Schalldimensionen werden entsprechend dem Frequenzbereich unterschieden? Infraschall < 16 Hz (für Menschen nicht hörbar, da Frequenz zu niedrig) Hörschall 16 Hz - 20.000 Hz (= 20 kHz) (für Menschen hörbarer Schall) Ultraschall 20.000 Hz - 1,6 GHz (für Menschen nicht hörbar, da zu hochfrequent) Hyperschall > 1 GHz (wird durch Schallwellen gebildet, die nur noch bedingt ausbreitungsfähig sind)
  • In welcher Maßeinheit wird Lautstärke gemessen? Dezibel (dB)
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  • Definition: Hörschwelle Der Lautstärkebereich, ab dem wir Töne wahrnehmen können (0 dB)
  • Ab ca. wie viel dB kann bei langfristiger Dauer eine Hörschädigung eintreten? 90 dB
  • Wie wird zunehmende Lautstärke von uns im Vergleich zu dB empfunden? Jeder Schritt um 10 dB entspricht der Verzehnfachung der Lautstärke. Subjektiv wird es aber nur als doppelt so laut empfunden.
  • Wovon hängt es ab, wie laut wir einen Ton wahrnehmen? Von Schalldruck (dB) und Frequenz (Hz).
  • Wie werden zwei Töne wahrgenommen, von denen einer doppelt so hoch ist wie der andere? Als gleichartig klingender Ton. Oktave / Tonleiter
  • Aus welchen Teilen besteht das Außenohr und welche Eigenschaften bzw. Funktionen haben sie? Ohrmuschel bündelt Schallwellen im Bereich des äußeren Gehörgangs (wie ein Trichter) äußerer Gehörgang ca. 3 cm langer Gang, außen knorpelig, im hinteren Bereich knöchern leitet die Schallwellen zum Trommelfell (Trommelfell, trennt Außen- und Mittelohr)
  • Aus welchen Teilen besteht das Mittelohr und welche Eigenschaften bzw. Funktionen haben sie? (Trommelfell, Membran mit ca. 9 cm Durchmesser, trennt Außen- und Mittelohr) Hammer nimmt die Schwingungen des Trommelfells auf und gibt sie an den Amboss weiter Amboss nimmt die Schwingungen vom Hammer auf und gibt sie an den Steigbügel weiter Steigbügel mit Fußplatte nimmt die Schwingungen vom Amboss auf und verstärkt sie auf kleinem Raum gibt die Schwingungen über das ovale Fenster an das flüssigkeitsgefüllte Innenohr weiter Haltemuskeln halten Knöchelchen, kontrahieren bei hohen Lautstärken, um die Verstärkung zu dämpfen
  • Aus welchen Teilen besteht das Innenohr und welche Eigenschaften bzw. Funktionen haben sie? Ovales Fenster- nimmt die Schwingungen des Steigbügels (Fußplatte) auf und gibt sie an die Flüssigkeit im Innenohr weiter Rundes Fenster- Druckausgleich Cochlea / Schnecke-das eigentliche Hörorgan Gleichgewichtsorgan
  • Definition: Cochlea (Hörschnecke) Schneckenförmig / spiralig eingedrehtes Rohr, in dem die Umsetzung von Schwingungen in elektrische Impulse erfolgt.
  • Definition: Basilarmembran Eine membranähnliche Gewebestruktur in der Cochlea (Hörschnecke) zwischen Corti-Organ und Scala tympani. Sie wird durch die Schwingungen der Steigbügel-Fußplatte im ovalen Fenster in Wellenbewegungen versetzt, diese werden wiederum von den Haarzellen des Corti-Organs aufgenommen.
  • Wie heißen die drei Scalen in der Cochlea (Hörschnecke)? Scala vestibuli Scala media Scala tympani
  • Definition: Tonotopie (bezogen auf Cochlea / primäre Hörrinde) Cochlea (Hörschnecke):Unterschiedliche Haarzellen kodieren unterschiedliche Frequenzen Primäre Hörrinde:Die neuronalen Informationen der Frequenz werden in verschiedenen Bereichen repräsentiert
  • Beschreibe die auditive Verarbeitung im Gehirn. HörnervNimmt die Informationen aus den Haarzellen auf. Medulla oblongataHier kreuzt die Hörbahn die Seiten. Die Medulla oblongata ist für die räumliche Lokalisation wichtig. MittelhirnEbenfalls z. T. Kreuzung der Hörbahnen. Starke Verbindungen zur Formatio reticularis. Bei lauten oder alarmierenden Tönen Auslösung einer allgemeinen Erregung. ThalamusNochmalige Umschaltung und Vorverarbeitung. Weiterleitung der Informationen beider Ohren an den auditorischen Kortex. Auditorischer KortexInsbesondere verantwortlich für die Sprachverarbeitung.
  • Nenne und beschreibe die zwei Theorien der Tonhöhenwahrnehmung. OrtstheorieDie Tonhöhenwahrnehmung ist an den spezifischen Ort der Basilarmembran gebunden, wo die stärkste Stimulation erfolgt. Besonders geeignet für hohe Töne. Zeittheorie / FrequenztheorieErklärt die Tonhöhenwahrnehmung durch die Schwingungsrate der Basilarmembran pro Zeiteinheit. Besonders geeignet für tiefe Töne. Beide zusammen ergeben eine hohe Präzision in der Hörleistung.
  • Welche vier Anhaltspunkte helfen uns, die räumliche Position einer Schallquelle zu orten? LaufzeitunterschiedeDas abgewandte Ohr wird später erreicht als das zugewandte Ohr. IntensitätsunterschiedeDie Intensität des eintreffenden Schalls ist winkel- und frequenzabhängig. Im Schallschatten sind hohe Frequenzen gedämpft und erscheinen leiser. Niedrige Frequenzen werden kaum gedämpft. Unterschiedliche FrequenzmusterEine Schallquelle erzeugt unterschiedliche Muster (Überhöhungen, Absenkungen) je nach Richtung, in der sie auf die Ohrmuschel trifft. BewegungshinweiseBesonders gut ist eine Schallquelle lokalisierbar, wenn sie sich bewegt.
  • Wie verändert sich das Hörvermögen im Alter? Ältere Menschen hören niedrigere Frequenzen meist besser als höhere Frequenzen. Der Hörverlust in den hohen Frequenzen ist auf die Nervendegeneration am Anfang der Basilarmembran zurückzuführen.  
  • Definition: Gleichgewichtssinn Der Gleichgewichtssinn sagt uns, wie unser Körper und insbesondere der Kopf in Bezug auf die Schwerkraft ausgerichtet ist. Die Rezeptoren für diesen Sinn befinden sich im Innenohr.
  • Definition: Lagesinn (kinästhetischer Sinn) Der Lagesinn sagt uns, ob wir sitzen, stehen oder liegen. Rezeptoren in den Gelenken reagieren auf Druckveränderungen, Rezeptoren in den Muskeln und Sehnen auf Anspannungsveränderungen.
  • Definition: Propriozeption (Lagesinn) Die Lage des Körpers im Raum wird neben dem Gleichgewichtssinn auch durch ein System von Dehnungssensoren an Muskeln und Sehnen ermittelt.
  • Woraus besteht das Gleichgewichtsorgan / der Vestibularapparat? Makulaorgane- Mit Flüssigkeit und Haarzellen ausgestattete Hohlräume- registrieren lineare Beschleunigung in horizontaler Ebene- können auch Ruhelage des Körpers signalisieren- reagieren nicht auf gleichförmige Bewegungen Bogengangorgane- drei flüssigkeitsgefüllte, halbkreisförmige Bogengänge, die im rechten Winkel zueinander stehen- registrieren Kopfbewegungen wie eine dreidimensionale Wasserwaage VIII. Hirnnerv- transportiert die Informationen in verschiedene Gehirnregionen, in denen die Informationen mit visuellen Informationen und z. B. Dehnungssensoren der Muskeln und Gelenke verschaltet werden.
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  • Welche vier verschiedenen Sinneswahrnehmungen kann unser Tast- und Berührungssinn auf der Haut unterscheiden? Druck Wärme Kälte Schmerz Es gibt für jedes Gefühl spezialisierte Nervenendigungen. Jeder Rezeptor ist für einen grundlegenen Hautsinn zuständig.
  • Definition: Zweipunktschwelle (Tastsinn) Das räumliche Auflösungsvermögen der Hautoberfläche wird durch die Zweipunktschwelle ermittelt. Je mehr benachbarte rezeptive Felder durch einen taktilen Reiz aktiviert werden, desto größer erscheint uns die mit dem Gegenstand in Berührung befindliche Hautfläche. Die Präzision, mit der ein Ort auf der Körperoberfläche beschrieben werden kann, hängt von der Größe der rezeptiven Felder und deren Überlappung ab.
  • Definition: Nozizeptor (Tastsinn) Für die Schmerzwahrnehmung verantwortliche Rezeptoren, die in allen schmerzempfindlichen Geweben des Körpers vorkommen. Freie Nervenendigungen der Neuronen des Rückenmarks.
  • Was besagt die Gate-Control-Theorie? (Tastsinn) im Rückenmark gibt es ein neurologisches "Tor", das Schmerzsignale entweder blockiert oder ans Gehirn weitergibt dünne Nervenfastern leiten Schmerz weiter, dicke Nervenfasern blockieren ihn chronischer Schmerz kann durch Aktivierung der dicken Nervenfasern mittels Massage, elektrischer Stimulation oder Akupunktur gelindert werden auch Schmerzablenkung und Ausschüttung von Endorphinen kann lindernd wirken Schmerz wird intensiver wahrgenommen, wenn auch andere Menschen Schmerzen haben daher wird Schmerzbehandlung heutzutage auch psychologisch begleitet, z. B. Entspannungstraining
  • Was besagt die Schmerztheorie (Tastsinn)? Schmerzerleben ist sehr unterschiedlich und hängt von der Physiologie, Erfahrungen, der Aufmerksamkeit und dem jeweiligen Kontext (kulturelle Einflüsse) ab. Durch Schmerzen teilt uns unser Körper mit, dass etwas nicht stimmt. Unser Schmerzerleben ist mehr als nur neuronale Botschaften, die zum Gehirn geschickt werden.
  • Welche fünf Geschmacksrichtungen kann unser Geschmackssinn unterscheiden? süß sauer salzig bitter umami (herzhaft; Glutamat)
  • Wie funktioniert unser Geschmackssinn? Es können nur fünf Geschmacksrichtungen unterschieden werden: süß, sauer, salzig, bitter, umami Schärfe wird nur über den chemischen Sinn wahrgenommen Der Geschmackssinn prüft Nahrung auf Nährstoffe und Mineralien und warnt vor ungenießbaren oder giftigen Speisen Die ca. 2.000 Geschmacksknospen befinden sich in Zunge, weichem Gaumen und Rachen auf der Zunge befinden sich Papillen, auf diesen wiederum Geschmacksporen mit Geschmackssinneszellen, auf denen die Rezeptoren sitzen Geschmacksrezeptoren erneuern sich alle 1-2 Wochen Menschen ohne Zunge schmecken über die Rezeptoren im Gaumen- und Rachenbereich unsere emotionalen Reaktionen auf Geschmack sind größtenteils genetisch determiniert
  • Wie funktioniert unser Geruchssinn? Riechschleimhaut (Riechepithel) in der Schleimhaut der Nase zur Witterung von Gefahr oder giftiger Nahrung darauf sitzen 10-30 Mio Riechsinneszellen, die alle 1-3 Monate komplett erneuert werden jede Riechzelle ist auf einen bestimmten Duftstoff spezialisiert Riechkolben (bulbus olfactorius), eine Ausstülpung der Hirnrinde in der Nasenhöhle zur Wahrnehmung von Lock- und Signalstoffen (Pheromone) anderer Menschen hier findet die Identifikation von Geruchsmustern statt der Mensch kann über 10.000 Gerüche unterscheiden, aber nur sehr schlecht zuordnen der Geruchssinn übermittelt wesentlich mehr Informationen über die Zusammensetzung der Speise als der Geschmackssinn zwischen Riechepithel und Bulbus olfactorius liegt die Siebbeinplatte durch Adaption der Sensorzellen und Hemmung im Bulbus olfactorius geht die Reizstärke nach wenigen Minuten zurück Die Nase ist das einzige Sinnesorgan, das seine Impulse direkt ans Gehirn leitet, ohne dass andere Neurone dazwischen geschaltet sind die Axone der Riechsinneszellen führen durch das Siebbein direkt in den Riechkolben, einen der ältesten Teile des Gehirns am besten Riechen können Frauen und junge Erwachsene
  • Was macht den Geruchssinn so besonders? keine Schaltstation im Thalamus (erst in der Weiterverarbeitung) keine erkennbare Topographie keine erkennbaren einfachen Merkmale
  • Was ist Gegenstand der Psychophysik? Zusammenhang zwischen physikalischem Reiz und Sinneswahrnehmung z. B. Lichtreiz und visuelle Empfindung z. B. Lautstärke und auditive Wahrnehmung sie bezieht sich dabei auf die gesetzmäßigen Wechselbeziehungen zwischen subjektiv psychischem (mentalem) Erleben und quantitativ messbaren, also objektiven physikalischen Reizen als den auslösenden Prozessen
  • Welche vier Forschungsbereiche gibt es in der Psychophysik? Wahrnehmungsschwelle (Absolutschwelle) Reizunterscheidung (Unterschiedsschwelle) Reizerkennung Skalierung
  • Definition: Wahrnehmungsschwelle (Absolutschwelle) (Psychophysik) Mindeststimulation, die erforderlich ist, um einen bestimmten Reiz (in mindestens 50% der Fälle) wahrzunehmen.
  • Definition: Reizunterscheidung (Unterschiedsschwelle) (Psychophysik) Minimaler Unterschied zwischen zwei Reizen, der erforderlich ist, damit er erkannt wird. Eben noch merklicher Unterschied.
  • Was besagt das Webersche Gesetz (Psychophysik)? Die Unterschiedsschwelle steht in einem nahezu festen Verhältnis zur Reizintensität Je stärker der Reiz, desto größer muss der Reizunterschied sein, damit dieser Unterschied bemerkt wird In den Randbereichen, also bei ganz tiefen und ganz hohen Reizintensitäten, gilt das Webergesetz nicht mehr Beispiel: Gewichte
  • Was besagt Fechners Gesetz zur Erlebnisintensität (Psychophysik)? Es beschreibt den Zusammenhang zwischen Reiz- und Erlebnisintensität die Empfindungsstärke wächst mit dem Logarithmus der Reizstärke eine Verdoppelung der Reizstärke hat also nicht eine Verdoppelung der Empfindungsstärke zur Folge, sondern etwa nur einen Zuwachs von k* 30% dieses Gesetz gilt aber nur innerhalb eines gewissen Geltungsbereichs
  • Definition: Sensorische Adaption (Psychophysik) Sensorische Adaption vermindert die Reaktionsbereitschaft des sensorischen Systems bei länger andauerndem Reizinput Grund: neuer Input aus der Umgebung wird Bekanntem gegenüber bevorzugt dadurch können wir uns auf informative Veränderungen konzentrieren, ohne uns von den nicht informativen konstanten Stimulationen ablenken zu lassen Wir nehmen die Welt nicht so wahr, wie sie ist, sondern so, wie es für uns nützlich ist, sie wahrzunehmen
  • Was sind die drei Funktionen der Aufmerksamkeit? Planen und kontrollieren nicht automatisierte Handlungen vorbereiten und die Ausführung überwachen sich auf eine Aufgabe konzentrieren Selegieren relevante Informationen herausfiltern Aufmerksamkeit schenken Überwachen die Umwelt auf Veränderungen absuchen wach sein, nicht abgelenkt sein
  • Definition: Selektive Aufmerksamkeit Die Fähigkeit, sich auf nur einen kleinen Teil der Reize zu konzentrieren, die von den sensorischen Organen gleichzeitig wahrgenommen werden. verbessert die Wahrnehmung der Reize im Zentrum der Aufmerksamkeit beeinträchtigt die Wahrnehmung von Reizen, auf die man sich nicht konzentriert
  • Definition: Dichotisches Hören (Aufmerksamkeit) Das Hören von gleichzeitig dargebotenen, aber seitenunterschiedlichen Hörsignalen.
  • Was besagt Broadbents Theorie der frühen Aufmerksamkeit? Unbeachtete Informationen werden sehr früh aus dem System herausgefiltert. Von vielen Reizen, die im Zwischenspeicher vorliegen, wird nur eine durch das Filtersystem gelassen und einer weiteren Verarbeitung unterzogen. Ursache: begrenzte Verarbeitungskapazität für bewusste Wahrnehmung, Erkennung, Kategorisierung und Auswahl von Verhalten