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Histologie (Subject) / Histologie (Lesson)
- chondrale Ossifikation = perichondrale Ossifikation + enchondrale Ossifikation chondrale Ossifikation = perichondrale Ossifikation + enchondrale Ossifikation perichondrale Ossifikation Beginn in der Diaphyse: Bildung einer Knochenmanschette, Einsprossen von Gefässen. Knochenmarkhöhle entsteht. Dickenwachstum und Pool von Stammzellen im Stratum osteogenicum (Kambium) des Periosts für Knochenbruchheilung. enchondrale Ossifikation Einsprossen von Gefässen in die Epiphysen mit nachfolgender Ossifikation knorpelige Epiphysenfugen bleiben bestehen, von diesen geht das Längenwachstum der Röhrenknochen aus
- Zonengliederung der Epiphysenfuge Zonengliederung der Epiphysenfuge Reservezone: ruhender, hyaliner Knorpel Proliferationszone: Säulenknorpel Resorptionszone = Hypertrophiezone: Blasenknorpel Eröffnungszone = Invasionszone: Apoptose von Chondrozyten Ossifikationszone: Besiedlung mit Osteoblasten, Einsprossen von Blutgefässen, Neubildung/Umbau von Knochengewebe
- physiologischer Knochenumbau physiologischer Knochenumbau pro Jahr werden etwa 3 % des kortikalen Knochens und etwa 25 % des trabekulären Knochens umgebaut innerhalb von 7 bis 10 Jahren wird das Äquivalent der gesamten Knochenmasse einmal abgebaut und neu synthetisiert
- Knochen als Stoffwechselorgan Knochen als Stoffwechselorgan Calciumspeicher, ca. 1kg, davon 1% im Blutplasma Hormone (Parathormone, Östrogene etc.) regeln den Blutcalciumspiegel und haben indirekt Einfluss auf die Mineralisation des Knochens Fehlregulation kann zu pathologischem Knochenabbau/aufbau führen Osteoporose bei Frauen in der Menopause Osteopetrosa: genetische Osteoklastendysfunktion
- Steckbrief glatte Muskelzelle Steckbrief glatte Muskelzelle längliche Zelle mit mittelständigem länglichem Zellkern bildet Basallamina Zellorganellen in Kernnähe, Caveolae an der Zellmembran Reichtum an Aktinfilamenten, die mit Myosin II Kontraktionseinheiten bilden dense bands als Ausdruck von Aktinverankerungen innerhalb der Myofibrillen Anheftungsplaques der Myofibrillen an der Zellmembran und an der Basallamina (Integrine) Desminnetz verbindet dense bands mit Plaques
- Kontraktionsapparat der glatten Muskulatur Kontraktionsapparat der glatten Muskulatur Myofibrillen bestehen aus spezifischen Myofilamenten (sm-Aktin und sm-Myosin, sm für smooth muscle) geringe interzelluläre Calciumspeicherung im gER, Ca-Einstrom von extrazellulär und Bindung an Calmodulin Ca/Calmodulin-Komplex aktiviert Myosin-ATPase, was zur Kontraktion führt Myosine haben über die gesamte Länge "Köpfchen", daher hohes Verkürzungspotential (bis auf 30%) langsame Kontraktion Tonusbildung: abgestufte an Stelle von Alles-oder-Nichts-Kontraktion
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