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Histologie (Subject) / Histologie (Lesson)
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- Plasmamembran Plasmamembran Begrenzung der Zellorganellen und der Zelle. Aufgaben: so viel wie nötig und so wenig wie möglich durchlassen; Diffusionsbarriere für wasserlösliche Moleküle hochflexibel und gleichzeitig fest genug sein, um die Zelle zusammenzuhalten. Bimolekulare Schicht aus Phospholipiden, in der verschiedenste Proteine frei beweglich schwimmen. Diese können entweder nur auf einer Seite der Plasmamembran schwimmen oder ganz durch sie hindurchgehen (Transmembranproteine = integrale Membranproteine). Viele dieser Membranproteine besitzen auf der Aussenseite der Plasmamembran einen Aufsatz aus Zuckermolekülen, die zusammen einen dichten Filz bilden: die Glykokalix (Träger der Immunität der Zelle; im Dünndarm: Nahrungsbestandteile werden im Filz gefangen und stehen so länger zur Aufnahme in die Zelle zur Verfügung). Manche der Membranproteine verknüpfen sich untereinander und bilden Flösse (lipid rafts). So können auf der Membran örtlich spezifische Aufgaben wahrgenommen werden.
- Zellkern = Nukleus Zellkern = Nukleus alle menschlichen Zellen (Ausnahme: Erythrozyten) besitzen einen Zellkern. Hepatozyten, Osteoklasten und Muskelzellen sogar mehrere. umgeben von der Kernmembran (Karyolemm). Diese doppelte Membran (dazwischen liegt die perinukleöäre Zisterne) enthält an manchen Stellen Kernporen, mit denen das Nukleoplasma (Karyoplasma, Zellkerninhalt) direkt mit dem Zytoplasma in Verbindung steht. Die innere Kernmembran ist von einer dünnen Lamina fibrosa nuclei unterlagert, in der spezielle aus Laminen bestehende intermediäre Filamente verlaufen. enthält fast das gesamte genetische Material der Zelle in Form von Chromosomen. Nicht benutzte DNS wird um Histone (globuläre basische Proteine) gewickelt und liegt damit komprimiert vor. Histonkomplex mit umschlingender DNS = Nukleosom. innerhalb des Zellkerns Nukleolus: rundes dichtes Gebilde, in denen besonders lebhafte Synthese ribosomaler RNA stattfindet.
- Mitochondrien Mitochondrien semiautonomes Organell mit unvollständigem eigenen Genom fadenförmig. Wand besteht aus zwei konzentrisch angeordneten Biomembranen. Innere Membran ist Sitz der Atmungskette und ATP-Synthese. Sie schliesst den Matrixraum ein, in dem der Citratzyklus und die Fettsäureoxidation stattfinden. Ort der Zellatmung: Kohlenhydrate, Fettsäuren und Aminosäuren werden unter Verbrauch von elementarem Sauerstoff zu CO2 und H2O oxidiert. Dadurch wird ATP als Energielieferant für zahlreiche Zellfunktionen gewonnen. von Mitochondrien gehen Signale für den programmierten Zelltod (Apoptose) aus die innere Plasmamembran ist vielfach eingefaltet und bildet so die Cristae, an denen ein Mitochondrium zu erkennen ist die innere Zellmembran der Mitochondrien besitzt an Stelle von Cholesterol Cardiolipin als membranstabilisierendes Phospholipid In endokrinen Organen, die Steroidhormone produzieren wie z.B. der Nebenniere kommen Mitochondrien von, bei denen die innere Membran sich in Form von Tubuli in den Matrixraum fortsetzt. Die äussere Membran ist unverändert.
- Mitochondrien: Endosymbiontentheorie Mitochondrien: Endosymbiontentheorie man nimmt an, dass die Mitochondrien in grauer Vorzeit einmal eigenständige Prokaryonten waren, die von eukaryontischen Zellen aufgenommen wurden und seitdem in Symbiose miteinander leben. Dafür spricht, dass die Mitochondrien eine eigene ringförmige DNA besitzen sie von zwei Zellmembranen umgeben sind sie eigene Ribosomen besitzen (70S-Partikel, bestehen aus einer 50S- und einer 30S-Untereinheit im Gegensatz zu den 80S-Ribosomen der eukaryontischen Zellen). Mit diesen stellen sie eigene Proteine her. sie sich durch Querteilung innerhalb der Zelle vermehren.
- Endoplasmatisches Retikulum Endoplasmatisches Retikulum Das endoplasmatische Retikulum bildet weite Netze/Gänge innerhalb der Zelle. raues endoplasmatisches Retikulum (rER = rough endoplasmatic reticulum). Erscheint rau wegen vieler kleiner schwarzer aufgelagerter Pünktchen, den Ribosomen. Sie synthetisieren die exportablen Proteine, die in den Raum zwischen den beiden Membranen des ER eingeschleust und dann wie per Rohrpost zum Golgi-Apparat geschickt werden glattes endoplasmatisches Retikulum (gER = sER = smooth endoplasmatic reticulum). Die Ribosomen fehlen auf den Membranen, man sieht nur Spaghetti. Glattes endoplasmatisches Retikulum (gER) besteht aus verzweigten Zisternen, deren Membran nicht von Ribosomen besetzt ist und daher glatt erscheint. Die Zisternen des glatten ER stehen mit denjenigen des rauen ER in direktem Kontakt. Hier werden Steroide synthetisiert, in der Leber finden hier die Biotransformation und Gluconeogenese statt, im Enterozyt wird hier vorläufig Fett gespeichert und im Skelettmuskel Calcium. Im Skelettmuskel heisst das gER sarkoplasmatisches Retikulum.
- Golgi-Apparat Golgi-Apparat Der Golgi-Apparat ist die Verladestation der Zelle. An seiner cis-Seite docken Bläschen aus dem Endoplasmatischen Retikulum an, deren Inhalt dann modifiziert wird, z.B. werden an die im ER synthetisierten Proteine Zuckerreste angefügt, die als "Adressen" dienen. An der trans-Seite lösen sich die Bläschen ab und werden zur Zellaussenseite oder zu anderen Organellen, z.B. den Lysosomen, transportiert. Der Golgi-Apparat ist auch am Membranfluss beteiligt. Er sorgt also dafür, dass die Plasmamembran immer wieder mit neuen Membranteilen der Vesikel aufgefüllt wird.
- Lysosom Lysosom Der Schredder der Zelle. Zwei Zustandsarten: im primären Lysosom sind die Enzyme an Rezeptorproteine, die in der Organellenmembran liegen, gekoppelt und damit inaktiv verschmilzt ein primäres Lysosom mit zelleigenem, abzubauenden Material, entsteht daraus ein Autolysosom; verschmilzt es mit Bläschen voller endozytotisch aufgenommenem zellfremdem Material, entsteht ein Heterolysosom. Beide bezeichnet man auch als sekundäre Lysosomen. In ihnen lösen sich die lysosomalen Enzyme von den Rezeptoren, liegen damit im aktiven Zustand vor und sind so enzymatisch wirksam. Lysosomen mit nicht abgebauten Resten (Residualkörperchen oder Telolysosomen genannt) werden meistens exozytiert. In manchen Zellen in der G0-Phase, wie Herz-, Leber- und Nervenzellen, können sie jedoch teilweise nicht abgestossen werden und akkumulieren, so dass aus ihnen Pigmente entstehen (z.B. Lipofuszin oder Alterspigment).
- Peroxisom Peroxisom Teile eines entwicklungsgeschichtlich schon sehr lange vorhandenen, primitiven Energiebildungssystems, dessen wichtigstes Merkmal das Vorhandensein der beiden Enzyme Peroxidase und Katalase ist. Die Peroxidase reduziert Sauerstoff zu Wasserstoffperoxid, das wiederum von der Katalase abgebaut wird. Beim Menschen wird das hochreaktive Peroxid nicht zur Energiebildung, sondern beim Abbau besonders langer Fettsäuren und bei peroxidatischen Entgiftungsreaktionen benötigt. 2 H2O2 ------------Katalase---------------> 2H2O + O2 R-H2 + H2O2 ----------Peroxidase---------> R + 2H2O Peroxisomen bilden relativ kleine Organellen mit gleichmässig angefärbtem Inhalt, in dem häufig ein einzelner dunkler Fleck zu erkennen ist.
- Peroxisom: Krankheiten Peroxisom: Krankheiten Beim Zellweger-Syndrom (hepatorenales Syndrom) können die meisten peroxisomalen Enzyme nicht in das Peroxisom transportiert werden. Die defizienten Peroxisomen werden durch Autophagie entfernt. Klinisch ist ein Mangel an dem Membranlipid Plasmalogen festzustellen. Multiple Fehlbildungen des Gesichtsschädels, Hirnfehlbildungen mit gestörter Markscheidenbildung und Nieren- und Leberschäden. Keine ursächliche Therapie möglich. Säuglinge sterben in der Regel innerhalb weniger Monate nach der Geburt. Beim Refsum-Syndrom findet der peroxisomale Abbau von verzweigten langkettigen Fettsäuren, vor allem der durch die Nahrung aufgenommenen Phytansäure des Chlorophylls, nicht statt. Die erhöhte Konzentration von Phytansäure im Serum führt zur Einlagerung dieses Lipids in die Membran verschiedener Gewebe, u.a. in die Myelinscheiden von Nervenfasern. Erblindung, Skelettfehlbildungen, Herzinsuffizienz. Die Akutbehandlung bei schweren Schüben besteht in einer Plasmapherese.
- Zytoskelett Zytoskelett Der Grösse nach geordnet, bilden Mikrotubuli, Intermediärfilamente und Mikrofilamente (=Aktinfilamente) zusammen das Zytoskelett der Zelle. Dabei handelt es sich um ein dynamisches, hochstrukturiertes Netzwerk zur Aufrechterhaltung der Gestalt, das aber auch wie Schienenwege für gerichteten Transport innerhalb der Zelle und für Bewegungsvorgänge der Zelle benutzt wird.
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- Mikrotubuli Mikrotubuli aus erdnussförmigen Tubulindimeren aufgebaut, die sich längs und seitwärts aneinander lagern und Röhren bilden Wachstum der Mikrotubuli erfolgt asymmetrisch, da sie über ein relativ stabiles, langsam wachsendes Minusende (z.B. an den Zentriolen) und über ein schnell wachsendes Plusende in der Peripherie verfügen. Mikrotubuli können einzeln oder zu grösseren Strukturen zusammengeschlossen vorliegen und sind meistens zu den Zentrosomen hin angeordnet. wesentlich für Aufrechterhaltung der Gestalt und gerichteten Zelltransport Notwendig für den Transport längs der Mikrotubuli-Schienen (z.B. von Vesikeln beim axonalen Transport der Nervenzellen) sind die beiden Proteine Dynein und Kinesin, die sich ATP-abhängig an ihnen verschieben. Zentriolen sind zylinderförmige Zellorganellen und gelten als Organisationszentren der Mikrotubuli. Paarweise angeordnet und von dichtem perizentriolärem Material umgeben heissen sie Zentrosomen. Im Rahmen der Mitose (S-Phase der Interphase) verdoppeln sich die Zentriolen und sind Ansatzpunkt der Mitosespindel. Zentriolen sind entweder Bestandteil der Zentrosomen oder sie dienen als Kinetosomen (Basalkörperchen) der Bildung und Verankerung der Mikrotubuli in den Kinozilien. Zilien sind aus Mikrotubuli aufgebaute Zellausstülpungen. Die Mikrotubuli liegen hier in einer typischen Anordnung, nämlich als 9*2+2-Struktur vor. Neun Pärchen aus zwei Mikrotubuliröhren (Duplets) sind kreisförmig um ein weiteres Pärchen in der Mitte angeordnet. Die Duplets sind mittels flexibler Nexinbrücken miteinander verbunden. Zangenförmige Strukturen (Dynein) greifen von einem äusseren Duplet zum nächsten und können ATP-abhängig zu einer Verschiebung benachbarter Duplets führen. So verbiegt sich die gesamte Struktur und das Zilium bewegt sich.
- Intermediärfilamente Intermediärfilamente sind die stabilsten Komponenten des Zytoskeletts und werden deswegen häufig zur Klassifizierung von Zellen verwendet, z.B. zur Beantwortung der Frage nach der Herkunft von Tumorzellen. Wichtige Bestandteile der Intermediärfilamente: Vimentin mesenchymale Zellen (z.B. Fibrozyten) Struktur, vorw. in Entwicklung (Zyto-)Keratin epitheliale Zellen (Haut, Haare, Nägel) mechan. Schutz der Epithelien Desmin Muskelzellen verbindet Myofibrillen GFAP (saures Gliafibrillenprotein) Astrozyten bindet an Intermediärfilamente (Zytoskelett)
- Aktinfilamente = Mikrofilamente Aktinfilamente = Mikrofilamente Aktinfilamente sind aus Aktin aufgebaut und häufig mit Myosin assoziiert. In den Muskelzellen liegen sie sehr geordnet vor und sind Bestandteil der Sarkomere. In vielen anderen Zellen bilden sie ein ungeordnetes Netz, das für eine gewisse Kontraktilität der Zellen sorgt oder sogar bei der amöboiden Bewegung von Zellen mithilft, z. B. bei den Leukozyten oder bei Zellen, die während der Entwicklung wandern.Es gibt auch Aktinfilamente, die nicht oder nur wenig mit Myosin verbunden sind. Sie bilden u. a. das subplasmalemnale Netzwerk, das die Zellmembran stabilisiert und Verankerungspunkt für Desmosomen oder Mikrovilli bildet.
- Zellverbindungsarten Zellverbindungsarten undurchlässige Verbindungen = tight junctions = Zonulae occludentes Haftverbindungen = Desmosomen kommunizierende Verbindungen = gap junctions = Nexus
- undurchlässige Verbindungen = tight junctions = Zonulae occludentes undurchlässige Verbindungen = tight junctions = Zonulae occludentes Tight junctions entstehen durch eine Verschmelzung der äusseren Schicht der Zellmembranen mittels der Membranproteine Occludin und Claudin. Sie kommen im Wesentlichen an Oberflächenepithelien vor, zB. in Blutgefässen oder der Haut, und haben zwei Aufgaben: Sie verhindern den freien Durchtritt von Substanzen zwischen zwei Zellen (den parazellulären Transport). Damit sind sie ein wesentlicher Bestandteil der Blut-Hirn-Schranke und der Blut-Luft-Schranke. Sie erzeugen zwei verschiedene Zellmembranabschnitte mit verschiedenen Membranproteinen: die apikale und die basolaterale Seite. Die Proteine können zwar auf der einen Seite frei in der Membran herumschwimmen, die Tight Junctions können sie aber nicht überwinden.
- Haftverbindungen = Desmosomen Haftverbindungen = Desmosomen Desmosomen halten Zellen mechanisch zusammen und sind so vor allem an besonders beanspruchten Stellen zu finden, wie z. B. dem Stratum spinosum der Haut. Im EM-Bild charakteristisch sind Verdichtungen innerhalb der Zelle und Verdichtungen im Extrazellulärraum (zwischen zwei benachbarten Zellen). Es gibt fünf verschiedene Formen von Desmosomen: Fleckdesmosomen = Maculae adhaerentes Punktdesmosomen = Puncta adhaerentes Gürteldesmosomen = Zonulae adhaerentes Hemidesmosomen Streifendesmosomen = Fasciae adhaerentes
- Fleckdesmosomen = Maculae adhaerentes Fleckdesmosomen = Maculae adhaerentes Ein Fleckdesmosom sieht aus wie zwei Blatt Papier (Zellmembranen zweier benachbarter Zellen), die von zwei Kühlschrankmagneten (Desmosomen) zusammengehalten werden. Dabei sind auf der intrazellulären Seite Schlaufen der Intermediärfilamente an einem plaqueartigen Protein (deswegen Desmoplakin genannt) direkt angrenzend an die Plasmamembran befestigt. Von dort ziehen Cadherine durch die Zellmembran und verbinden sich mit den Cadherinen der anderen Seite. Fleckdesmosomen kommen zwischen Herzmuskelzellen und im Epithel vor.
- Punktdesmosomen = Puncta adhaerentes Punktdesmosomen = Puncta adhaerentes Sie kommen ubiquitär vor und sind etwas kleiner als Fleckdesmosomen.
- Gürteldesmosomen = Zonulae adhaerentes Gürteldesmosomen = Zonulae adhaerentes Sie verlaufen unter den Tight Junctions gürtelförmig um die Zelle herum und sind typisch für kubisches und hochprismatisches Epithel.
- Hemidesmosomen Hemidesmosomen Ein einzelner Kühlschrankmagnet heftet ein Blatt Papier an den Kühlschrank. Hemidesmosomen heften die basale Membran von Epithelzellen an die Basalmembran. Hierbei verknüpft das Transmembranprotein Integrin die Keratinfilamente (v. a. Laminin) der Basalmembran mit den Intermediärfilamenten innerhalb der Zelle.
- Streifendesmosomen = Fasciae adhaerentes Streifendesmosomen = Fasciae adhaerentes Sie gleichen den Zonulae adhaerentes und kommen nur in den Disci intercalares des Herzens vor.
- kommunizierende Verbindungen = Gap Junctions = Nexus kommunizierende Verbindungen = Gap Junctions = Nexus Gap Junctions sind Komplexe aus hunderten von kleinen Tunneln, den Connexonen. Connexone sind Poren aus sechs Proteinuntereinheiten (Connexine), die zusammen ein Loch in der Zellmembran bilden und mit weiteren sechs Proteinen der benachbarten Zellmembran eine Röhre schaffen, in der das Zytoplasma der einen Zelle direkt mit dem der anderen in Kontakt steht. Das hat zwei wichtige Folgen: Durch den Tunnel können Stoffe diffundieren, es besteht also eine metabolische Kopplung der Zellen. Durch den Tunnel können sich Ionen bewegen, es besteht daher auch eine elektrische Kopplung. Beispiel: Im Herzen funktionieren Gap Junctions somit als transmitterfreie elektrische Synapsen. Auf diese Art sorgen Nexus dafür, dass ganze Zellverbände gemeinsam funktionieren (funktionelles Synzytium). Dies ermöglicht z. B. eine schnelle Erregungsausbreitung und die fast gleichzeitige Kontraktion der Herzzellen. eine Zelle ihre Nachbarzelle ernähren kann. So werden z. B. Osteozyten fern des Haverskanals ernährt. Nexus kommen ubiquitär vor, mit einer wichtigen Ausnahme: Skelettmuskeln besitzen keine Gap Junctions, da dort eine genaue Steuerung jeder einzelnen Muskelfaser Voraussetzung für exakte Bewegungsabläufe ist.
- Schlussleisten Schlussleisten Zonulae occludentes (Tight Junctions), Zonulae adhaerentes (Gürteldesmosomen) und Maculae adhaerentes (Fleckdesmosomen) bilden die mikroskopisch sichtbare Schlussleiste, die die lateralen Seiten von Epithelzellen verbindet.
- Zelltransport Zelltransport Endozytose = in die Zelle hinein. Pinozytose. Es binden integrierte Membranproteine auf der Außenseite die aufzunehmenden Moleküle und öffnen auf der Innenseite der Zelle Bindungsstellen für Clathrin, ein dreiarmiges Molekül. Viele dieser angelagerten Clathrinmoleküle reagieren miteinander und stülpen die Zellmembran ein. Es entsteht ein (von innen) bedecktes Grübchen, englisch „Coated Pit“. Diese Einstülpung geht so lange weiter, bis ein von Clathrin bedecktes Bläschen (ein Coated Vesicle oder Stachelsaumbläschen) entstanden ist, in dem sich die aufzunehmende Substanz befindet. Unmittelbar danach lösen sich die Clathrinmoleküle vom Vesikel, um wiederverwendet werden zu können. Die Phagozytose entsteht durch Ausstülpungen der Zellmembran um das aufzunehmende Objekt herum, z. B. wenn ein Makrophage ein Bakterium frisst. Transzytose = Zytopempsis = durch die Zelle hindurch. Am ehesten typisch für Enterozyten. Exozytose = aus der Zelle heraus. Spezielle Proteine, die Anexine, helfen bei der Fusion der Organellen- und der Zellmembran, wodurch der Organelleninhalt in den extrazellulären Raum abgegeben wird.
- Gewebeveränderungen Gewebeveränderungen Bei einer Hypertrophie nimmt das Zellvolumen zu, die Zellzahl bleibt gleich. Beispiel: Das Herz vergrößert sich bei körperlichem Training physiologischerweise durch Hypertrophie. Bei einer Hyperplasie nimmt die Zellzahl zu, so vergrößert sich z. B. die Brustdrüse während der Schwangerschaft. Bei der Atrophie unterscheidet man zwei Arten: Die einfache Atrophie (Hypotrophie), bei der das Zellvolumen sinkt und die Zellzahl konstant bleibt. Die numerische Atrophie (Hypoplasie), bei der die Zellzahl abnimmt. Bei einer Metaplasie wandelt sich ein differenziertes Gewebe in ein anderes um. So kann sich z. B. an der Portio vaginalis einschichtiges Zylinderepithel in mehrschichtig unverhorntes Plattenepithel wandeln. Das veränderte Epithel im Bereich der Metaplasie neigt verstärkt zur malignen Entartung. Bei einer Nekrose kommt es zum pathologischen, unkontrollierten Absterben von Zellen, z. B. beim Herzinfarkt durch Minderversorgung des Myokards mit Sauerstoff. Bei einer Apoptose stirbt die Zelle physiologisch, auf programmierte Weise. Dies geschieht häufig unter Mitwirkung von Caspasen (eine Untergruppe der Proteasen = proteinspaltende Enzyme). So verringert sich z. B. das Brustdrüsenepithel nach dem Abstillen.
- Welche Zellorganellen kennst Du? Was sind deren wesentliche Aufgaben? Welche Zellorganellen kennst Du? Was sind deren wesentliche Aufgaben? Zellkern. Organisation und Verarbeitung der genetischen Information der Zelle (Bibliothek der Zelle). Mitochondrium. Ort der Atmungskette, also Produktion der Energieträger (ATP), Endosymbiontentheorie. Endoplasmatisches Retikulum. rER: Syntheseort exportabler Proteine. gER: Speicher und Ort der Biotransformation sowie Gluconeogenese in der Leber. Lysosom. Ort der intrazellulären Abbaus von Proteinen. Peroxisom. Ort der Entgiftung und des Fettsäureabbaus mittels Peroxidase und Katalase.
- auf welchem Wege wird ein intrazellulär synthetisiertes Protein zum Extrazellulärraum transportiert? auf welchem Wege wird ein intrazellulär synthetisiertes Protein zum Extrazellulärraum transportiert? Synthese an Ribosomen des rER, Transport innerhalb des ER Richtung Golgi, im Vesikel zur Golgi-cis-Seite, Modifikation, Exportvesikel aus Golgi-trans-Seite, Exozytose
- was verbindet Zellen? was verbindet Zellen? direkte Verbindungen: Tight Junctions, Zonulae adhaerentes, Desmosomen, Gap Junctions indirekt über Basalmembran
- wie funktionieren Gap Junctions? wie funktionieren Gap Junctions? Connexone bilden Tunnel durch die Zellmembran zweier benachbarter Zellen, so dass eine direkte Zytoplasmaverbindung entsteht. Dadurch elektrische und metabolische Kopplung.
- woraus ist das Zytoskelett aufgebaut? woraus ist das Zytoskelett aufgebaut? Mikrotubuli, Intermediärfilamente, Mikrofilamente
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- vier Grundgewebe des menschlichen Körpers vier Grundgewebe des menschlichen Körpers Epithelgewebe Binde- und Stützgewebe Muskelgewebe Nervengewebe
- Oesophagus: Schichtenbau Oesophagus: Schichtenbau Schichtenbau gilt prinzipiell für den gesamten Verdauungskanal (Oesophagus, Magen und Darm) und setzt sich zusammen (von aussen nach innen) aus: einer äusseren Bindegewebsschicht (Tunica adventitia bzw. Tunica serosa) einer 2-lagigen Muskelschicht (Tunica muscularis propria, die durch eine Bindegewebsschicht, mit einem Nervengeflecht, in eine äussere Längs- und innere Zirkulärschicht unterteilt wird einer Verschiebeschicht aus lockerem Bindegewebe (Tela submucosa mit einem weiteren Nervenplexus) der Schleimhaut (Tunica mucosa), die wiederum in 3 Schichten unterteilt wird: Lamina muscularis mucosae, Lamina propria, Lamina epithelialis. Während die äusseren Schichten etwa gleich bleiben, ändert sich die Mukosa grundlegend, entsprechend den wechselnden Anforderungen bei der Bearbeitung der Nahrung.
- Oesophagus: Tunica mucosa Oesophagus: Tunica mucosa Sie besteht aus unverhornten Plattenepithel, einer Lamina propria aus lockerem Bindegewebe, und der Lamina muscularis mucosae aus glatter Muskulatur.Zur Erhöhung der mechanischen Stabilität sind Epithel und Lamina propria durch Papillen miteinander verzapft. Lamina muscularis mucosae: glatte Muskulatur Lamina propria: lockeres Bindegewebe. durch Papillen verzapft mit Lamina epithelialis: unverhorntes Plattenepithel
- Oesophagus: Tunica muscularis propria Oesophagus: Tunica muscularis propria Ihre Zusammensetzung aus glatter und quergestreifter Muskulatur ändert sich: im oberen Drittel des Oesophagus findet man nur quergestreifte Muskulatur, im unteren Drittel nur glatte und dazwischen beide Formen. Die Muskulatur der Lamina muscularis mucosae bleibt stets glatt.
- Oesophagus: Tela submucosa Oesophagus: Tela submucosa Sie besteht ebenfalls aus lockerem Bindegewebe, in welchem Fettzellen vorkommen. Muköse Glandulae oesophageae sind beim Menschen nur spärlich vorhanden, weil in die Speiseröhre i.a. gut zerkaute und mit Speichel vermischte Nahrung gelangt. Die Speiseröhre von Tieren, die ihre Nahrung hinunterschlingen, z.B. Hunde, besitzt reichlich muköse Drüsen.Lymphfollikel liegen je nach Grösse und Anschnitt teils in der Lamina propria, teils auch in der Submukosa.
- Oesophagus: Plexus submucosus MEISSNER Oesophagus: Plexus submucosus MEISSNER Der Plexus submucosus des Verdauungstraktes ist Bestandteil des enteralen Nervensystems. Dieses "enterale Gehirn" ist ein hoch komplexes Netzwerk aus Fasern aller Art mit eingestreuten Ganglien. Es wirkt u.a. auf die Lamina muscularis mucosae und die Drüsen der Schleimhaut.
- Oesophagus: Plexus myentericus AUERBACH Oesophagus: Plexus myentericus AUERBACH Er besteht, wie der Plexus submucosus, aus Ansammlungen von Ganglienzellen und marklosen Nervenfasern. Die Ganglien sind zwischen den beiden Schichten der Muscularis propria leicht zu finden.Die Funktion dieses Plexus besteht in der Steuerung der enteralen Motorik. Bei Schädigung oder Nichtanlage des Plexus myentericus kommt es zu einem Ausfall der longitudinalen und zirkulären Muskulatur. In der Klinik bezeichnet man dieses Phänomen als Morbus Hirschsprung. Durch das segmentale Fehlen der Ganglienzellen des Plexus myentericus (Aganglionose) kommt es zu einer spastischen Verengung des betroffenen Darmabschnittes. Dieses Passagehindernis führt zur Dilatation der prästenotischen Dickdarmareale, die im Röntgenbild als Megakolon imponieren. Die betroffenen Neugeborenen zeichnen sich meist durch ein immens aufgetriebenes Abdomen aus. Das Mekonium wird verspätet abgegeben, manchmal hat sich bereits ein Ileus entwickelt. Wird eine frühzeitige artifizielle Stuhlausleitung versäumt, kann sich eine schwere nekrotisierende Enterokolitis mit nachfolgender Sepsis entwickeln. Bei der rektalen Untersuchung, fällt der typisch erhöhte Sphinktertonus auf, bei leerer Rektumampulle und stuhlgefülltem Abdomen. Beschränkt sich die Aganglionose nur auf ein kurzes Darmsegment, so werden Kinder oftmals erst nach dem Abstillen auffällig. Diagnose: Saugbiopsie aus rektaler Schleimhaut: Der histopathologische Befund der Schleimhautbiopsie ist durch einFehlen intramuskulärer Ganglienzellen undeine erhöhte Acetylcholinesterase-Konzentration im enzymhistochemischen Färbepräparat gekennzeichnet. Rektummanometrie: Nach Dehnung der rektalen Schleimhaut fehlt der Relaxationreflex des Sphincter internus. Kolonkontrasteinlauf: In der Röntgenaufnahme bei Kolonkontrasteinlauf ohne vorheriges Abführen, fällt der charakteristische Lumensprung des Darmes auf - das prästenotische, dilatierte Megakolon und das distale, engestellte, aganglionäre Segment. Therapie: Um lebensbedrohliche Komplikationen wie Sepsis und Durchwanderungsperitonitis zu verhindern, muss die frühzeitige operative Therapie angestrebt werden. Nach primärer Anlage eines Anus praeter zur Darmentlastung, erfolgt sekundär die Resektion des distal liegenden aganglionären Segmentes. Die beiden Resektionsränder werden im Anschluss durch einen Stapler zu einer End-zu-End-Anastomose verbunden. Durch eine etwa 1-2 cm breite Sphinkteromyotomie kann die Kontraktilität des Musculus sphincter ani internus vermindert werden.
- Aufbau von Epithelzellen: Überblick Aufbau von Epithelzellen: Überblick apikale Seite zeigt nach oben laterale Seite zeigt zu den anderen Zellen basale Seite zeigt nach unten apikale Seite: Mikrovilli, Stereozilien, Kinozilien laterale Seite: Tight junctions, Desmosomen, Gap junctions basale Seite: Hemidesmosomen, oft zur Oberflächenvergrösserung eingefaltet. Wenn dann in den Falten Mitochondrien länglich angeordnet sind, bildet sich die basale Streifung
- Mikrovilli Mikrovilli Mikrovilli sind 2 μm lange, fingerförmige Ausstülpungen, die vor allem der Oberflächenvergrößerung dienen. Ihre Struktur wird durch Aktinfilamente vorgegeben, die durch Fimbrin und Villin vernetzt sind und eine leichte Bewegung ermöglichen. Die Filamente sind im Terminal web verankert, einem Teil des Zytoskeletts der Zelle direkt unterhalb der Mikrovilli. Rasenförmig auf der gesamten apikalen Seite der Zelle angeordnete Mikrovilli bilden den Bürstensaum, eine lichtmikroskopisch erkennbare Struktur, die für resorbierendes Epithel typisch ist (Epithel von Darm, Gallenblase und proximalem Tubulus der Niere). Auf den Mikrovilli liegt ein dicker Filz, die Glykokalix.
- Stereozilien Stereozilien „Stereo“ hat eine griechische Wurzel, die nicht nur „den Raum ausfüllend“, sondern auch „starr, fest“ bedeuten kann. Stereozilien sehen nämlich aus wie lange Mikrovilli (4–8 μm lang), sind aber vollkommen unbeweglich. Sie sind nur an wenigen Stellen im Körper zu finden, und zwar im Innenohr und im Nebenhoden. Diese Stereozilien und die Kinozilien auseinander zu halten, ist nicht so einfach: Beide sind länger als Mikrovilli und bilden keine so geordnete Struktur wie den Bürstensaum. Im Nebenhoden bilden die Stereozilien einen faserigen Teppich, im Innenohr aber glücklicherweise unverwechselbare Strukturen. Beide Formen von Stereozilien besitzen wie Mikrovilli ein internes Aktinfilamentskelett, das in den Innenohr-Stereozilien ein Parakristall bildet.
- Kinozilien Kinozilien Kinozilien sind 5–10 μm lange Zellausstülpungen, die aus einem Mikrotubuliskelett in 9 ∙ 2 + 2-Struktur aufgebaut und damit unter ATP-Verbrauch beweglich sind (Motorprotein Dynein, eine ATPase). Sie sind über Kinetosome (= Basalknötchen), einer verdichteten Struktur direkt unter den Zilien, im Zytoskelett verankert und kommen in großen Teilen der Atemwege, in der Tuba uterina sowie im Innenohr vor. Wenn man mikroskopisch auf die Innenseite unserer Trachea schauen könnte, sähe die gemeinsame Bewegung der Kinozilien aus wie ein Kornfeld, über das der Wind streicht. Hier erzeugen aber die Ähren den Wind, d. h. die Kinozilien verschieben den darüber liegenden Schleim zur Ösophagusöffnung hin per gerichtetem Flimmerschlag.Eine besonders lange Form der Kinozilien sind die Geisseln, die im menschlichen Körper nur bei den Spermien vorkommen.
- Basalmembran Basalmembran Die Basalmembran ist Teil der extrazellulären Matrix (des „Zements“), in der z. B. die Epithelzellen verankert sind. Sie besitzt außerdem eine wesentliche Filterfunktion bei der Herstellung von Primärharn im Nierenglomerulus. Weiterhin bildet sie die wichtigste Barriere gegen Zellinvasionen (z. B. bei Krebs) und kann Zellen auch ganz umschliessen, wie z. B. Muskel- und Fettzellen. Die Basalmembran besteht aus vier Schichten: Lamina rara externa. Dünne Struktur. Lamina densa (Basallamina). sehr dicht erscheinende Schicht aus Kollagen Typ IV, Glykoproteinen und Proteoglykanen. Lamina rara interna. dünne Struktur. Lamina fibroreticularis. dick, locker, mit vielen Kollagen Typ III-Fasern, die zu den retikulären Fasern gehören. Unter dieser Schicht fängt dann die Lamina propria mit Kollagen Typ I-Fasern an, die aber NICHT mehr Teil der Basalmembran ist. Die Glykoproteine, die für die Zellhaftung sorgen, heißen Laminin (das an die Integrine in der Zellwand bindet) und Fibronektin; das wichtigste Proteoglykan, das für die Filtereigenschaften der Basalmembran verantwortlich ist, heißt Perlecan.
- Klassifikation des Epithels Klassifikation des Epithels einschichtig (platt, isoprismatisch, hochprismatisch) mehrreihig mehrschichtig (platt [verhornt, unverhornt], hochprismatisch, Übergangsepithel)
- einschichtig plattes Epithel einschichtig plattes Epithel Einschichtig plattes Epithel bildet das Alveolarepithel, kleidet Blutgefäße aus (Endothel) oder bildet eine dünne Gleitschicht zur Auskleidung von Hohlräumen (Mesothel). Es liegt also dort vor, wo kurze Diffusionsstrecken notwendig sind oder wo Eingeweide aneinander reiben.
- einschichtig isoprismatisches (kubisches) Epithel einschichtig isoprismatisches (kubisches) Epithel Einschichtig kubisches, also würfelförmiges Epithel, gibt es nur an wenigen Stellen im Körper, so z. B. auf der Ovaroberfläche und in den Drüsenausführungsgängen. Kortikale Sammelrohre der Niere, Epithel kleiner Gallengänge. Seine Funktion sind die Bedeckung und Sekretion.
- einschichtig hochprismatisches Epithel einschichtig hochprismatisches Epithel Einschichtig hochprismatisches Epithel wird häufig auch als palisadenförmig bezeichnet, weil es im Anschnitt aussieht wie eine Mauer, die aus vielen nebeneinander gestellten Baumstämmen besteht. Es ist auf der Lumenseite häufig mit Zellausstülpungen zur Oberflächenvergrößerung besetzt und kommt dort vor, wo aktive Transportvorgänge zwischen Lumen und Interstitium (Extrazellulärraum des darunterliegenden Bindegewebes) stattfinden, so z. B. im Verdauungstrakt oder in der Gallenblase. Oberflächenepithel des Magens und Darms, der Gebärmutter und des Eileiters sowie der Bronchiolen. Ausserdem gehören die meisten exokrinen Drüsenzellen zu dieser Epithelform.
- mehrreihiges Epithel mehrreihiges Epithel Die Epithelien, deren Zellen alle Kontakt zur Basalmembran haben, aber nicht alle zur Lumenoberfläche, heißen mehrreihiges Epithel. Es ähnelt also einschichtig hochprismatischem Epithel, ist aber mit Basalzellen durchsetzt. Dabei handelt es sich um Ersatzzellen, die erst noch an die Oberfläche wachsen müssen. Dadurch liegen die Zellkerne dieses Epithels in unterschiedlichen Ebenen, was ein sehr unregelmäßiges Bild erzeugt. Mehrreihiges Epithel liegt im Respirationstrakt vor und ist dort für Schleimsekretion und -transport sowie Schutz und Befeuchtung der Luft zuständig.
- mehrschichtig plattes verhorntes Epithel mehrschichtig plattes verhorntes Epithel Verhornt heißt, dass über der letzten Zellschicht noch eine dicke Schicht aus abgestorbenen Zellen liegt. Nach Fixation ist sie meistens von der Zellschicht darunter als Artefakt gelöst. Mehrschichtig plattes verhorntes Epithel bestimmt unser Aussehen mehr als alle anderen Epithelarten, da es die Epidermis der Haut bildet.
- mehrschichtig plattes unverhorntes Epithel mehrschichtig plattes unverhorntes Epithel Mehrschichtig plattes unverhorntes Epithel kleidet innere Körperoberflächen aus, die vor Reibungen oder Verdunstung geschützt, also ständig feucht gehalten werden müssen: Mund, Ösophagus, Analkanal und Vagina. Es endet auf seiner Lumenseite im Gegensatz zum verhornten Epithel mit einer Zellschicht, in der noch Zellkerne zu erkennen sind. überall, wo Sperma hinkommt: Vagina, Mundhöhle, Oesophagus, Anus, Stimmfalten
- mehrschichtig hochprismatisches Epithel mehrschichtig hochprismatisches Epithel Mehrschichtig hochprismatisches Epithel besteht aus 2 bis 5 Zelllagen. Epithel in distalen Abschnitten der männlichen und weiblichen Harnröhre (ausser dem Mündungsbereich), Epithel der Umschlagfalte der Bindehaut des Auges, Epithel der Hauptausführungsgänge der Mundspeicheldrüsen.