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Päda (Subject) / Klausur (Lesson)

Päda-Klausur

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  • Begriffe „Integration“ und „Inklusion“ definieren • Integration strebt die Eingliederung von Menschen mit Behinderungen in die bestehende Gesellschaft an • Inklusion will die Veränderung bestehender Strukturen und Auffassungen dahingehend, dass die Unterschiedlichkeit der Menschen zur Normalität wird
  • Vier Reaktionsformen nach Weinert auf Lern- und Leistungsunterschiede von SuS 1.    Ignorieren der Lern- und Leistungsunterschiede (passive Reaktionsform) 2.    Anpassung der Schüler an die Anforderungen des Unterrichts (substitutive Reaktionsform) 3.    Anpassung des Unterrichts an die lernrelevanten Unterschiede zw. den Schülern (aktive Reaktionsform) 4.    Gezielte Förderung der einzelnen Schüler durch adaptive Gestaltung des Unterrichts (proaktive Reaktionsform)
  • Individuelle Förderung in der Schule bedeutet… • Selbstgesteuertes Lernen• Selbsteinschätzung und Beteiligung• Lernprozesse diagnostizieren und beraten• Differenzierung• Kultur der Anerkennung und Verantwortung
  • Zusammenhang Offener Unterricht und Demokratielernen • Eine auf das Zusammenwirken von Integration und Differenz zielende schulische Lernpraxis kann durch innovative Projekte, Lernformen und Erfahrungsräume begünstigt werden, in denen die Demokratie Teil des Lernens und Lebens der Schülerschaft wird.
  • Drei Bezugsnormen der Leistungsbeurteilung und deren Bedeutung für eine fundierte Rückmeldung •       Qualifizierte Schülerbeobachtung und Datensammlung •       Anrede der Schülerinnen und Schüler •       Eindeutige und angemessene Sprache •       Konstruktive Kritik mit lernförderlichen Hinweisen
  • Inklusion, Förderung und Gerechtigkeit .. Leistungsbeurteilung Instrumente und Verfahren sollen kompetenzförderlich, partizipativ und kommunikativ sein sowie eine Gerechtigkeitserfahrung ermöglichen Leistungsbeurteilung muss in ihren unterschiedlichen Funktionen und Wirkungen neu bedacht werden (Individualisierung von Lebensläufen und Standardisierung von Übergängen/Statuspassagen (Tillmann 2013) Brauchen wir mehr Prüfungsstandards oder mehr Demokratiestandards? (Edler 2010) Fundament eines förderlichen Leistungsbeurteilungssystems muss eine demokratiepädagogisch fundierte Lernkultur sein (Beutel 2013)!
  • Empirische Befunde zur Notengebung Zensuren sind nicht differenziert und transparent. Beurteilungssituationen unterliegen subjektiven Einflüssen. Objektivität, Reliabilität und Validität werden nicht eingelöst. Die von der KMK definierte Zensurenskala lässt subjektive Interpretation zu. Zensuren werden schulart-, klassen- und landesspezifisch vergeben. Beliebte Schülerinnen und Schüler erhalten bessere Zensuren. Der prognostische Wert ist zu gering, um begründete Laufbahnentscheidungen treffen zu können.
  • Beurteilungsfehler + Erläuterung Milde- und Strengefehler --> Strengefehler: kleine Fehler werden übergewichtet--> Mildefehler: Lehrer vermeiden „harte Urteile“ Tendenz zur Mitte (v.a. wenn Lehrer seine Schüler nicht kennen) --> statt des Versuchs einer korrekten Bewertung werden überwiegend mittlere Noten vergeben Tendenz zu Extremurteilen (Hervorragend..) --> es überwiegen die ganz guten und die ganz schlechten Bewertungen Halo- und Hofeffekt --> ein Gesamteindruck überlagert die Einzelleistungen Logische Fehler --> Übertragung der Erwartungen von einem Fach auf ein anderes Reihungsfehler --> eine Leistung wird in Abhängigkeit zu der vorauslaufenden Arbeit besser oder schlechter bewertet--> immer um Objektivität bemühen!
  • Lernbegleitung in demokratiepädagogischer Perspektive Lernbegleitung soll...•eine grundlegende Demokratieerfahrung ermöglichen;•die zensurenorientierte und rein curriculare Rückmeldekultur der Schule zurückdrängen;•Schülerinnen und Schüler, und nicht nur Eltern, als Adressaten wahrnehmen und beteiligen;•die Verantwortungsbereitschaft der Kinder und Jugendlichen wertschätzen und systematisch fördern;•Beteiligung als Lernförderung verstehen;•partizipationsstärkend auf die Schule insgesamt wirken.
  • Beschreiben Sie drei Stationen der Schulentwicklung seit 1970! •       Reformpädagogische Schulkultur (ab 1970)•       Schule als gesellschaftlicher Lebens- und Erfahrungsraum (ab 1970er Jahren)--> Schule „entschulen“, Auslandsaufenthalte•       Erneuerung an staatlichen Einzelschulen (ab 1980er Jahren exemplarisch; ab 1990er Jahre „Normalfall“)--> Schulautonomie à Spielräume zwischen Staat und Schule veränderten sich =wichtig, damit jede Schule sich entwickeln kann
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  • Nennen sie die Gegenstandsbereiche der Schulpädagogik i. Schulkritik, Schulreform, Schulentwicklung
  • Nennen Sie drei gesellschaftliche Funktionen nach Fend: i. Qualifikation: Schule soll Kinder für ein Leben nach der Schule vorbereiten, dazu gehören Schulabschlüsse die eine Ausbildung oder ein Studium ermöglichenii. Sozialisation: Befähigung zur Teilnahme an der Gesellschaft, z.B. durch das erlernen grundlegender Normen und Werte. Fend spricht zusätzlich von Legitimation = Akzeptanz des politischen Systemsiii. Selektion: Gute fähige Schüler sollen es weit bringen um später einen guten Beruf auszuüben, gleichzeitig muss es auch Menschen geben für niedere Tätigkeiten. Reproduktion bewährter Gesellschaftsstrukturen
  • Reaktionsformen auf Heterogenität nach Weinert: i. Passiv = ignorierenii. Substitutiv = Anpassung der SuS an die Anforderungiii. Aktiv = Anpassung des Unterrichtsiv. Proaktiv = gezielte individuelle Förderung, Differenzierung der Kerninhalte durch Grund- und Aufbaucurriculum
  • Was ist systematische Beobachtung: i. Sie ist gleitet durch eine Fragestellungii. Es werden Kriterien für die Beobachtung bestimmtiii. Während des Beobachtens werden Aufzeichnungen gemachtiv. Erfüllt die Gütekriterien, Objektivität, Reliabilität, Validitätv. Nur die systematische Beobachtung ist Grundlage für Diagnostik und Förderung
  • Drei Bezugsnormen der Notengebung i. Individuell: Leistungsentwicklung eines Schülers in einem bestimmten Zeitabschnittii. Sozial: man setzt die individuelle Leistung eines Schülers in Bezug zu seinen Klassenkameraden und vergibt danach Noten; Kritik: Individuelle Anstrengung oder Lernziel werden nicht beachtet. Zusammensetzung der Klasse hängt vom Zufall ab, daher auch die vergebenden Noteniii. Curriculare: ob und welchem Maße zuvor festgelegte Standards erreicht worden sind
  • Definition von kategorialer Bildung nach Klafki i. Bildung ist kategorial im Doppelsinnii. Dem Menschen erschließt sich seine Wirklichkeit kategorial iii. Der Mensch ist für seine Wirklichkeit erschlosseniv. In folge dessen: müssen die Dimensionen der Objektivität der Welt und diejenigen der Subjektivität des Individuums zusammenkommen
  • Was ist Intersektionalität i. Zusammentreffen verschiedener Differenzmerkmale