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Entwicklungspsychologie (Subject) / Ethische Entwicklung (Lesson)
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- Moral: Sollen/nicht-sollen menschlichen handeln Handlungsregeln,Wertmasstäbe,Sinnvorstellungen individuell und gesellschaftliches handeln in der psychologie wird das moralische urteil von menschen untersucht ( begründungen)
- Ethik: weiterer Begriff als Moral gutes leben ( nicht nur das verhalten gegenüber anderen) lebensführung,sinn,ziel normativ (begründung),deskriptiv ( untersucht in versch. Kulturen)
- Sitten: weniger explizit normativ betreffen alltägliche gewohnheiten ( gesellschaftliche sitten=konventionen)
- Menschenbildannahmen: Rousseau: guter mensch Freud/hobbes: mensch braucht erziehung locke,watson,skinner: tabula rosa>> durch umwelt in alle richtungen formbar
- Moralische Entwicklung: Piaget vormoralische Stufe (0-4) heteronome Moral(5-10) autonome Moral (ab 11)
- Piaget: vormoralische Stufe: 0-4 fehlen von gemeinsamen Regeln kein normbewusstsein/Moralverständnis kein verpflichtungscharakter egozentrisch
- Piaget:heteronome Moral 5-10 absolut Regeln sind unantastbar: von äußeren Autoritäten als auferlegt und unveränderbar betrachtet Bewertung von Handlungen anhand ihrer äußerlich sichtbaren kosequenzen (objektive Verantwortlichkeit)
- Piaget: autonome Moral: ab 11 subjektive Verantwortlichkeit ( handlung nach intention bewerten, nicht nach konsequenz) soziale Geschaffenheit von Regeln wird verstanden diese sind gemeinsam erarbeitbar und prinzipiell aushandelbar>> relativ begründung durch rekurs auf abstrakte normen und innere massstäbe
- Moralischer Realismus objektive Verletzung von Geboten und verboten Ungehorsam gegenüber autoritäten = Verstoß gegen moral ( verfehlung) je älter kinder, desto mehr beachten sie intentionen statt handlungsausgang
- von was hängt Moral ab ? kognitive Entwicklung als vorraussetzung für moralische entwicklung kognitiver egozentrismus= heteronome Moral ( perspektivenwechsel/Rollenübernahme)
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- Habermas_ moral auf makrosozialer ebene kognitive fähigkeiten auf dem niveau von staaten wirken auf die Entwicklung der Rechtstaatlichkeit und umgekehrt
- Moralische Entwicklung nach kohlberg: Strafe und Autorität eigene Interessen Wohl der Primärgruppe erweitert auf Staat und Religionsgruppe Gesellschaftsvertrag allgemeine und abstrakte ethische prinzipien
- Kohlberg Ebenen: Präkonventionell konventionell Post-konventionell
- Kohlberg Präkonventionelle ebene: Strafe und Autorität: Strafvermeidung und Gehorsam , mächtigen bestimmen was richtig ist, gehorsam als Selbstwert >> Egozentrismus eigene Interessen: Instrumentelle Zweckorientierung, anerkennung von interessen anderer im austausch>>> individualistisch
- Konventionelle ebene Kohlberg: wohl der primärgruppe: orientierung an interpersonellen Erwartungen, beziehungen und konformität mit anderen, good boy sein wollen >> Beziehung ist die soziale perspektive erweitert auf Staat und Religionsgruppe orientierung an öffentlichen gesetzen, an der erhaltung des sozialen systems und an gegebene religiöse normen >>system
- Postkonventielle Ebene Kohlberg: Gesellschaftsvertrag: Orientierung an einem sozialvertrag, ethische rationalität,gewissen rationale individuum allgemeine und abstrakte ethische prinzipien: Orientierung an universellen die gesamte menschheit umfassenden prinzipien universale gerechtigkeit,begründungen rational-moralische individuum
- Kohlberg entwicklung der stufen: stufe 1 verschwindet mit 17 jahren stufe 2 mit 36 jahren stufe 3 meist mit 18 stufe 4 dominiert im erwachsenenalter stufe 5 selten und erst ab erwachsenenalter stufe 6 empirisch schwer nachweisbar usculan: kein postkonventionelles niveau in der türkei (stadt-land gefälle; in stammeskulturen gibt es kein postkonventionelles niveau) postkonventionelles niveau ist ohne erreichen des formal-operativen stadiums nicht möglich